Beiträge von Wilhelm

    Hallo Asterix,

    Deine Gedanken kann auch ich gut nachvollziehen.

    Zitat

    Schießsport an den Nagel hängen?Hallo liebe Meisterschützen,

    in letzter Zeit sind so ein paar Dinge passiert, die mich zu ganz trüben Gedanken veranlasst haben...
    Berichterstattung in den Medien, Verfassungsklage gewisser Grupierungen, denen das Waffengesetz immer noch nicht streng genug ist, Äusserungen - wenn auch nicht ernstgemeint - aus meinem Umfeld (so nach dem Motto: "Achtung, da kommt unser Spitzenschütze, sei lieb zu dem sonst...")...


    Meine Antwort zur Frage lautete nach derartigen Gedanken bisher immer "NEIN"

    Was mir Spaß macht, dafür sollte ich mich auch für die anderen einsetzen - auch wenn es mitunter unbequem ist.

    Mir ist in der heutigen Zeit besonders wichtig die Diskussion mit den Gegnern unseres Sports zu suchen und wahrzunehmen.

    Leider finde ich sog. "Gegner des Schießsports" auch in den eigenen Reihen, weils ie nicht verstehen wollen, was da gerade gegen den Schießsport abgeht. Anstatt sich inhaltlich mit dem Thema auch nach außen hin zu beschäftigen, geht es vielen um die Wahrung von (egoistischen) Einzelinteressen.

    Hallo LDS,

    das ist eine großartige Idee, mit der Jugendabteilung die WM zu besuchen.

    Beim heutigen Googeln habe ich gelesen, dass insgesamt 40.000 Besucher über alle Tage erwartet werden. Es soll auch noch ausreichend "Flanier-Tickets" geben. Am besten Du rufst vorher die Hotline an.

    Aus dem WSV Newsletter 34/2010

    Auf alle Fälle müssen m. E. die Umstände, die zu den Misshandlungen führten, bedingungs- und schonungslos aufgedeckt werden. Das Thema muss jeden Jugendlichen, jeden Betreuer und Funktionär angehen, ohne dass die Opfer noch einmal persönlich und direkt damit zu tun haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass die jetzt aufgedeckten Missbrauchsfälle viel häufiger vorkommen als wir es glauben wollen/können. Täter müssen wirkungsvoll bestraft und Opfer geschützt werden.

    In den Schulen gibt es mehr Gewalttataten als wir darüber erfahren. Betroffene Opferkinder sprechen nicht darüber, die Täter sowieso nicht. Die Aufsichtspersonen sind z. T. überfordert. Die Presse puscht einzelne Vorgänge für Eigenzwecke auf. Eine Diskussion in der Gesellschaft beginnt somit oft oberflächlich und endet oftmals ohne verwertbare Ergebnisse bzw. mit hektischen Aktionen von Politikern.

    Zitat


    Aber an diesem beispiel würde ich mich jetzt nicht aufhängen. Wenn das Visor keinen Vorteil bringt, dann schiebt es doch einfach ein Stück nach oben wenn solch eine Standaufsicht das gerne hätte. Also hier muss ich sagen, dass ich dies nicht so eng sehe.

    Weil ich das auch nicht eng sehe, habe ich auch kein Problem gehabt, der Aufforderung der Standaufsicht zu folgen:
    1. weil es m. E. weder Vor- noch Nachteile bringt, wenn der Neopren-Schirm auf dem Diopter aufliegt,
    2. und wenn es angebliche, der Wettkampfleitung bekannte Vorteile geben sollte, durch die einheitliche Handhabung alle Aktiven unter den gleichen Bedingungen starten,
    3. ich meine Ruhe und Konzentration vor/im Wettkampf aufgeben würde, wenn ich mich inhaltlich mit der Standaufsicht darüber austauschen würde.
    Für mich ist der Wettkampf mit 100-98-100 Ringen und dem 6. Platz gut abgelaufen - eben weil ich mich nicht auf eine Diskussion eingelassen habe.

    Wenn ich hier aber lese, dass junge debütierende LM-Teilnehmer mit unqualifizierten Aussagen durch Standaufsichten aus dem Rhythmus gebracht werden, mögliche DM-Qualifikationen daran scheitern, dann finde ich das sehr ärgerlich.

    Schiedsrichter sind auch nur Menschen (und können/dürfen Fehler machen), nur sollten sie spätestens ab der LM zu den fachlich besten und menschlich gereiften Persönlichkeiten gehören, die dem Sport und vor allem den Sportlern helfen.

    Hallo zusammen,

    auf der LM LG-Auflage am vergangenen Sonntag bin ich von der Standaufsicht darauf aufmerksam gemacht worden, dass der AHG-Neopren-Schirm nicht auf dem Diopter aufgelegt werden darf. Ich habe den Schirm daraufhin weiter nach oben geschoben, so dass im Anschlag kein Kontakt mehr stattfinden konnte.

    Auf meine Nachfrage, warum denn kein Kontakt zwischen Schirm und Gewehr bestehen dürfe, wurde mir erklärt, dass im Kontaktfall der Schirm Bestandteil des Gewehres sei und eine nicht erlaubte Blendenwirkung entsteht. Etwas verblüfft habe ich es so hingenommen.

    Nur bei längerem Nachdenken und Kontrolle komme ich zu dem Schluss, dass eine Blendenwirkung an den Seiten nicht stattfindet, da ich links und rechts freie Sicht habe. Allein das Ausblenden von Streulicht, welches von oben einfällt wird mit dem Schirm bewirkt.

    Sagt die Sportordnung etwas zu dem Sachverhalt? Gibt es ähnliche Anmerkungen von Standaufsichten?

    Hallo zusammen

    In der Limit-Liste zur Deutschen Meisterschaft ist mir aufgefallen, dass die Juniorinnen mit 384/385 (B/A) Ringe im Vergleich zu den gleichaltrigen Junioren (378/380) bemerkenswert mehr leisten müssen, um eine DM-Fahrkarte zu lösen.

    Ist die schießsportliche Leistungsfähigkeit in dem Alter zwischen den Geschlechtern tatsächlich so unterschiedlich?

    Gibt es jemand, der mir/uns das erklären kann?

    Zitat

    Also mir stellen sich da doch gleich ein paar Fragen:

    1. Bekommt man Mengenrabatt?
    2. Wenn man dazu noch einen Kampfhund hat, gibt es dafür dann sowas wie einen Familientarif?
    3. Wird dann eventuell auch eine Abgabe auf Munitioin erhoben? Wer viel schießt ist ja schließlich gefährlicher.
    4. Wer ist denn dann zuständig? Das Ordnungsamt oder das Finanzamt?
    5. Müsste man den privaten Waffenbesitz dann nicht eher erleichtern und fördern, weil ja dann die Kasse noch öfter klingelt?

    Und ich hätte noch eine Idee: Man könnte doch noch Feinstaubplaketten für Waffen verkaufen. Die Umweltbelastung durch Munition ist nicht unerheblich.

    Hallo Ludwig,

    zu 1.

    kann ich mir nicht vorstellen, dass es Mengenrabatt gibt. Die finanzielle Situation ist scheinbar so ernst und hoffnungslos, dass es jetzt auf jeden Cent ankommt. Ausserdem gehören scheinbar alle Waffenbesitzer/innen zu den vermögenden Bürgern dieser Republik. Es wird wahrscheinlich angenommen, dass der Besitz von Schusswaffen eine besondere Leistungsfähigkeit der künftigen Steuerzahler voraussetzt, bzw. diese angenommen wird. Auf Reichensteuer also einen Rabatt gewähren? Wie kommen wir denn mit unserem ganzen Denken und Handeln da zu klaren Verhältnissen?

    Welcher Kämmerer und verantwortungsbewusste Politiker kann schon etwas mit Kleinbeträgen anfangen? Glaubst Du wirklich, dass es Kleingeld sein wird, was man vorerst vielleicht nur in Stuttgart abkassiert?

    Steuern müssen so erhoben werden, dass der Verwaltungsaufwand in einem vernünftigen Verhältnis zum Steuerertrag steht. Steuern, die unwirtschaftlich sind, dürfen daher von einer Gemeinde nicht erhoben werden.

    Deshalb wird es mit Sicherheit wirtschaftliche Beträge geben. Was wirtschaftlich ist legt ja dann auch der Polititker mit dem Verwalter fest. Eine Grenze wird dort erst tangiert wo die "guten Sitten" ins Spiel kommen.

    Für mich sind die guten Sitten allerdings schon allein dadurch angetastet, dass neben der finanziellen Betrachtung die Macher ihr Tun auch auf die Reduzierung des legalen Waffenbesitzes ausrichten. Das ist ungeheuerlich!

    Not macht erfinderisch, rücksichtslos ...,

    eine 13-seitige Expertise des Freiburger Juristen Volker Stehlin im Auftrag des Städtetages Baden Württemberg wird wahrscheinlich geeignet sein aktuelle Löcher zu stopfen:

    1. das Finanzloch der Landeshauptstadt Stuttgart und

    2. die Sommerlöcher in den Zeitungsredaktionen.

    Aufgrund dieser Expertise soll es der Stadt Stuttgart möglich sein, nach entsprechenden mehrheitlichen Beschlüssen eine Waffenbesitzabgabe von seinen Bürgern/innen einzufordern. Großzügig und weitschauend wie man ist, sollen Waffenbesitzer wie Jäger, Personenschützer oder Händler, die ihre Pistolen und Gewehre zur Berufsausübung benötigen, von der geplanten Waffenbesitzsteuer ausgenommen sein.!

    Wer darf zahlen?

    Hobbyschützen fallen nach Ansicht des Gutachters darunter. Das sportliche Schießen gehöre nicht zum allgemeinen Lebensbedarf, sondern stelle einen "besonderen Aufwand zur Lebensführung" dar - und eben dieser höhere Aufwand dürfe von Gemeinden besteuert werden, meint Stehlin.Wer den Schießsport allerdings professionell oder leistungsmäßig betreibt, wird wahrscheinlich nicht zur Kasse gebeten. Da diese Leistungssportler ständig trainierten, sei der Waffenbesitz "Teil der allgemeinen Lebensführung".

    Wenn es wirklich zu dieser Abgabe kommen sollte, die dann sicherlich bundesweit Schule macht, verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Staat teilt seine Bürger in zwei Klassen Bürger mit „besonderem Aufwand zur Lebensführung“ = Verdächtige für Besitzstandsabgaben? Bürger, die ihr Leben einer „allgemeinen Lebensführung“ unterordnen = angepasst an Politikermeinung und damit unverdächtig, was besondere Abgaben betrifft. Das Ganze ist m. E. nicht mehr und weniger eine neue Form der Wegelagerei, wo der Staat wegen Unvermögens seiner Vertreter, ausgestattet mit der Möglichkeit Steuern und Abgaben zu erheben, eine schwache gesellschaftliche Position der Sportschützen/innen = Waffenbesitzer erbarmungslos auszunutzen versucht. Ich hoffe, es bleibt bei dem Versuch.

    http://forum.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.waffens…4f231e9316.html
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttga…1115a0ac4e.html

    Auf meiner Schützenfesttour ist mir aufgefallen, dass es einige Vereine gibt, die ihr Schützenfestprogramm wohl schon im Winter d. J. festgezurrt haben, ohne auf das Großereignis Fußball-WM einzugehen.

    Nicht anders ist es zu erklären, dass eine Königsproklamation von 16 Uhr (Spielbeginn Deutschland: Argentinien) kurzfristig eine Stunde vorverlegt wurde. Nach der Proklamation ging es mit dem gesamten Schützenzug (50% der sonst in anderen Jahren angetretenen Mitglieder) direkt in die nahegelegene kühle Kartoffelhalle, die eigens für das Public Viewing vorbereitet wurde.

    Die Schausteller haben in der Zeit des WM-Spiels ihre Fahrgeschäfte abgebaut und haben das Schützenfest verlassen.

    Hallo,

    von den Vereinsjacken erwarte ich, dass sie universell einsetzbar sind und den Mitgliedern, die neu sind, oder den Mitgliedern, die sich keine Spezialanfertigungen leisten können/wollen, den Einstieg in den Schießsport erleichtern = Basisausrüstung. Als Kassenwart hätte ich auch kein Problem eine Jacke für den Verein zu kaufen, die bereits 1000mal getragen wurde und preislich günstig zu bekommen ist.