Beiträge von Wilhelm

    Zitat

    Zitat von »Dan More« Das Deutsche Vereinsleben hat aus meiner Sicht ein generelles Problem: Die Geselligkeit. In früheren Zeiten, mag die Geselligkeit durchaus positiv und gut gewesen sein. Heute ist sie aus meiner Sicht kontraproduktiv. Die junge Generation geht wegen dem Sport in den Verein, nicht wegen dem Alkohol und Zocken am Stammtisch.

    Ich denke die Geselligkeit ist auch heute in jedem Sportverein ein wichtiger Bestandteil des aktiven Vereinslebens. Da werden Ergebnisse diskutiert, Trainingstipps ausgetauscht, Veranstaltungen geplant, Neuigkeiten weitergeben, ... Wir könnten sonst einfach zuhause trainieren, oder? Das Schützenheim ist Treffpunkt und Mittelpunkt der Ortschaft.


    Zitat von »Dan More« Wie gesagt, massiv ist das in den Schützenvereinen vorzufinden, da in den normalen Sportvereinen a) die Jugendtrainingszeiten früher sind, wo die Erwachsenen noch nicht im Vereinshaus sind und b) z.B. in den wenigsten Turnhallen eine Kneipe ist, wo man durchgehen muss, um zum Sportbereich zu gelangen. In den Schützevereinen ist das meist anders. Da muss man durch den Gastraum gehen, um an die Schießstände zu gelangen. Die Luftdruckstände sind meist auch vom Gastraum einzusehen und umgekehrt.

    Ich sehe darin kein großes Problem. Ein altersgerechtes Training mit ausgebildeten Trainern ist heutzutage sowieso selbstverständlich, oder? Wir haben die Trainingszeiten ganz bewusst so gelegt, dass unsere Jugendlichen (10 bis 16 Jahre) auf unsere Erwachsenen und mitunter auch unsere Kartler treffen. Die möchten ja schließlich auch erfahren wie's momentan beim Jugendtraining läuft und teilen die Wirtschaft gerne mit unserer bunten Truppe.

    @ Dan More
    Deiner Ansicht, was die Motivation Jugendlicher zu einer Vereinsmitgliedschaft betraf, nämlich in erster Linie dem Schießsport zu frönen, war ich auch mal. Das hat sich in den letzten Jahren geändert.

    wir hatten am vergangenen Samstag unseren Kreiskönigsball mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des Herbstwanderpreisschießens sowie der Proklamation der neuen Kreiskönige/innen - um im Thema zu bleiben, es sind gleichberechtigt auch die Kinderkönige/innen und deren Adjutanten/innen ausgezeichnet worden -

    Auffällig und Hauptgesprächsstoff war der ausserordentlich starke Besuch von den jüngeren Mitgliedern ( 20 bis 40 Jahre), die gemeinhin nicht zu den Sportlern gehören, sondern die Gelegenheit nutzen, in geselliger, niveauvoller Umgebung zu feiern. Dieser Trend, dass insbesondere die jüngeren Mitglieder festliche Gelegenheiten nutzen, stelle ich seit drei Jahren fest. Das kann regional recht unterschiedlich ausfallen. Vielleicht ist es auch ein eigener Thread, der sich mit dem Thema beschäftigen sollte.


    @ Geronimo
    Ein altersgerechtes Training mit ausgebildeten Trainern ist heutzutage sowieso selbstverständlich, oder?

    Leider nicht bei uns.

    M. E. gibt es zwischen den Vereinen des BSSB und denen des NWDSB in Sachen Nachwuchsarbeit einen sehr großen qualitativen Unterschied. Trainer sind hier Mangelware, konzeptionelle und strukturierte Nachwuchsarbeit sind in unserer Vereinslandschaft eher Glücksfälle.

    Neben dem Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen, ist nach der sportlichen Ausbildung die Gemeinschaftsbildung mein oberstes Ziel. Ich bin z. B. davon überzeugt, dass die sogenannten Alten, (andere nennen sie: eine Horde Scheintoter am runden Tisch ...) noch sehr viel zu bieten haben. Wenn z. B. unsere Hallenbiathlonveranstaltungen stattfinden, siehst du mehr Großeltern auf der Zuschauertribühne als Eltern. Wenn du die älteren Herrschaften um Mitarbeit bittest, kommt in der Regel auch eine positive Antwort und Engagement dabei heraus.

    Was Dan More beschrieben hat, kommt leider auch vor. Diese Vereine brauchen weder GRUENE Forderungen noch Initiativen wie "Ziel im Visier". Die schaffen sich selber ab und sollten hier nicht als negatives Einzelbeispiel verallgemeinert werden.

    Falsch Wilhelm,

    es ist in dem Moment nicht an einer Disziplin festzumachen, sondern an den Menschen in den Vereinen.
    Und da die Vereine zu über 90% dem DSB angehören, liegt aus meiner Sicht unter anderem auch da das Problem.
    Nicht and GK, KK oder Lucftdruck, sondern am Vereinsleben selber,in den Schützenhäusern, auf den Sportplätzen und sonst überall da, wo es diese art des Vereinslebens gibt.

    Dan More, meine Frage hast du nicht beantwortet:

    Konzentriere dich auf das, was Deine Sport-Kompetenz betrifft.

    "wenn das schlechte Image unser Schützen-Problem ist, dann müsste im Teilbereich GK was geschehen? "

    Die aufgekommenen Existenzängste im und um den GK-Bereich sind hausgemacht.

    Wer in den 70er und 80er Jahren dem DSB den Rücken gekehrt hat, um sein eigenes Spiel zu spielen, dabei vergessen hat, oder niemals wirklich im Stande war, es in Sachen Verbandsarbeit, Öffentlichkeitswirkung, Nachwuchsarbeit besser zu machen, darf sich jetzt nicht wundern, wenn die Tür, durch die der GK-Bereich die große Gemeinschaft verlassen hat, nur schwerlich wieder zu öffnen ist.

    Anstatt wieder die Gemeinsamkeiten zu suchen – die machen wirklich stark - wird jetzt von vielen blind um sich geschlagen, ja sogar „Schuldige“ gesucht, denen man das eigene kollektive Versagen unterjubeln kann – in diesem Fall dem Lichtschießen, was nicht zufällig vom DSB initiiert, dann wieder passiviert, jetzt – ob der Erfolge in der Praxis – wieder aktiviert wird (sh. Initiative Ziel im Visier Maßnahmen - Ziel im Visier - Zukunft Schützenverein - Öffentlichkeitsarbeit - Meisterschützen ).

    Die in der Vergangenheit scheinbar gefundenen Interessenvertreter sind- das ist mein Eindruck, der falsch sein kann – ebenfalls abgetaucht und präsentieren sich eigentlich nur auf Mitgliederversammlungen, in einigen Foren, deren unheilvolles Niveau hier auch schon beschrieben wurde, und bei der Nachkommentierung von Gesetzesänderungen.

    Nachwuchsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit = Fehlanzeige.

    Wer so über Jahre „Verbandsarbeit geleistet hat“, darf sich in einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft nicht wundern, wenn man gesellschaftlich „Draußen vor der Tür“ steht. Leider ist diese Tür sogar doppelwandig, denn der DSB ändert sein Verhalten gegenüber den kleineren Verbänden wohl auch nicht. Das Wort „Schützenkameradschaft“ und das praktizieren dieser, endet leider schon an der Verbandsgrenze.

    Verlierer können in der Regel keine Forderungen stellen, schon gar nicht in der Position „ich bin mir (weiterhin) selbst genug, Schuld haben die Anderen. Wenn in diesem Forum das Thema ausgespart werden soll – nur zu. Es zeigt, wie weit Toleranz, Freiheit, Brüderlichkeit, Fairniss, dem Egoismus auch im Schützenwesen gewichen sind.

    Ich glaube auch, dass dieses Forum überbewertet wird, was die Außenwirkungen betrifft. Die bezahlten und ehrenamtlichen Verantwortlichen des DSB mit seinen Untergliederungen wissen mittlerweile um die Chancen des Lichtschießens. Wenn sie nicht hier vorgetragen werden können, dann werden sie eben in den sozialen Netzwerken vorkommen.

    Denkbar ist auch die Gründung eines eigenen Verbandes, der sich ausschließlich mit dem Ziel- und Schießsport im nicht waffenrechtlichen Bereich beschäftigt.

    Dass der Schießsport nicht auf das GK-Schießen verzichten muss, hängt – eigentlich wie alles übrige auch – von der Arbeit und Leistung jedes Einzelnen ab, sich im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, Sachaufklärung Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft aktiv einzusetzen – auch wenn es mühsam erscheint. Momentan gibt es mit Katja Triebel, Zebo und Michael Kuhn Menschen, die für unsere Sache sehr erfolgreich arbeiten – in und für die Öffentlichkeit. Also den Kopf nicht hängen lassen. Nutzt die Arbeiten, Vorlagen und Ideen und arbeitet mit ihnen weiter – gemeinsam.

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)

    @ Dan More

    Ein altes Indianer-Sprichwort: Wer etwas Wichtiges vorhat, sollte nicht lange Reden halten, sondern nach ein paar Worten zur Sache kommen.

    Um am Ende in der Sache erfolgreich zu sein, sollte man nicht darüber nachdenken, wie etwas nicht geht, sondern wie etwas geht.

    Deine Forderung diesen und den bereits gesperrten Thread vor der Öffentlichkeit zu verbergen widerspricht geradezu den hier und andernorts festgestellten jahrelangen Fehlentwicklungen im Schießsport (Intoleranz gegenüber einigen Schießsportarten und deren Aktiven, Praktizierung einer Geheimdiplomatie -was immer das auch sein mag -, Kommunikationsverweigerung, Passivität bei der Entwicklung und Teilhabe an den gesellschaftlichen Entwicklungen, egoistische Interessenwahrnehmung …).

    Das Lichtschießen wird und soll das bekannte vielseitige Schießen als Leistungs-, Breiten- und Freizeitsport nicht ersetzen sondern beleben. Hast Du schon einmal daran gedacht, dass Lichtschießen ideal für den Schützennachwuchs ist? Willst Du Schießsport Kindern verwehren? Sind alle Deine Handlungen ausschließlich auf den Erwachsenenbereich fokussiert?


    Stellst Du Dich mit der Forderung, Lichtschießen nicht mehr öffentlich zu diskutieren und anzubieten, nicht gegen jede Vereinssatzung, die auch die Förderung der Jugend zum Inhalt hat?

    Deine Forderung und die Sperre durch Geronimo entlarvt m. E. nur Deine Angst, vielleicht ist es auch schon eine Ohnmacht gegenüber dem, was droht. Wäre es nicht besser, mit mehr Selbstvertrauen an die Arbeit zu gehen, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass von uns Sportschützen keine Gefahr ausgeht?

    Ich halte die momentan effektivste Art und Weise sich gegen etwas zu wehren, darin, sich selbst einzubringen – nicht am Stammtisch oder in Internetforen, für oder gegen eine Partei sondern für seine ureigensten Belange einzutreten und so Charakter und Rückgrat zu zeigen.

    Ich will Dich nicht kränken, du hast Charakter und Rückgrat, nur solltest Du die Gemeinschaft, die auch aus Kindern und Jugendlichen besteht, ebenfalls in Deine Überlegungen einbeziehen. Ausgrenzungen, das haben wir hier doch auch mehrfach festgestellt, bringen nichts – schon gar nicht, wenn es unser eigener Nachwuchs ist.

    Ich bin stolz, ein Sportschütze zu sein, verantwortungsvoll zu handeln und als Jugendsportleiter die Faszination Schießsport weiter zu geben. Und wenn ich zufriedene Kinder, Eltern und Zuschauer bei und nach Veranstaltungen mit den neuen Geräten sehe, motiviert es mich noch mehr für meinen Sport zu werben.

    Das Lichtschießen kann zwar von den „Altvorderen, i.d.R. uninformierte Pessimisten“ aus einigen Schützenvereinen herausgehalten werden. Die weitere Verbreitung werden sie nicht verhindern können, da
    a) sich mehr und mehr Unternehmen mit dem Lichtschießen beschäftigen und Geräte, Ausstattung, Technik und Qualität verbessern,
    b) das Lichtschießen nicht dem Waffengesetz unterliegt,
    c) Nichtschützen das Thema aufgreifen und dazu übergehen, das Lichtschießen im Freizeitbereich variabler einzusetzen, unabhängig von irgendwelchen Ordnungen des DSB.

    Um wieder zur Sache zu kommen, hielte ich es für konsequenter, bei vorhandenen Ängsten, das Thema Lichtschießen ganz aus diesem Forum herauszunehmen. Das wäre konsequent und sollte die "bedrohte Schützenwelt" wieder zur "heilen Schützenwelt" genesen lassen.

    Hallo zusammen,

    falls es von Interesse ist, mag ich lieber Äpfel (seit Wilhelm Tell haben die mehr mit dem Schießsport zu tun) als Birnen. Birnen schmecken zwar auch gut, sollten jedoch - wenn sie krank machen (Glock 17) oder "Tanfglio basiert" sind (CZ75 Gebrauchspistole, etc. HK USP Expert) nicht mit dem hier behandelten Thema Lichtpunktschießen in Verbindung gebracht werden, da es die Antis noch mehr verwirren würde. Letztere Unkonzentriertheit könnte zu neuen Verbotsforderungen führen.

    Liebe Meisterschützen und Antis,

    bevor Kogge und ich hier mit unseren Ansichten und unserer aktiven Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit in ein Hinterzimmer verfrachtet werden – wahrscheinlich um in die Geheimdiplomatie eingeweiht zu werden, möchte ich zuvor doch noch die Öffentlichkeit dieses Forums nutzen und auf Aktivitäten mit und zum Lichtschießen hinweisen und der mittlerweile wachsenden Zahl von Befürwortern einige positive Beispiele, Chancen für eine effektive Nachwuchsarbeit vorstellen.

    Das Lichtschießen eignet sich für viele Ansätze im Schützenwesen. Es soll und wird es aus verschiedenen Gründen auch aus Sicht und Verlangen der Antis nicht geeignet sein, den Schießsport mit Luftdruck- Klein- und Großkaliberwaffen, Armbrüsten und Bögen zu ersetzen. Es ist lediglich ein „ad on“ .

    Das Lichtschießen kann sowohl traditionelle wie sportliche Ansprüche für alt und jung erfüllen oder einfach nur der Freizeitgestaltung dienen. Es kann von Schützen und Nichtschützen, dynamisch und statisch, unabhängig von Vorschriften des Waffengesetzes in Sport- und Schützenvereinen ortsungebunden und gefahrlos praktiziert werden.

    Von Schützenvereinen eingesetzt, dient es der Öffentlichkeitsarbeit und erfolgreichen Nachwuchsgewinnung im vorwaffenrechtlichen Alter. Auf öffentlichen PR-Veranstaltungen dient es auch einfach nur der Unterhaltung der Teilnehmer.

    Ich würde mich freuen, wenn in diesem Thread weitere Beispiele zum Einsatz der Lichtpistolen und Lichtgewehre vorgestellt werden, quasi als Hilfe und Motivation für Vereine, die sich konzeptionell mit dem Thema auseinandersetzen wollen oder müssen.

    Heute haben wir in unserem Schützenkreis Bleckede bereits zum fünften Mal die Kinder-Kreiskönige/innen sowie die Kinder-Kreisadjutanten/innen mit den Anschütz-LaserPower-Anlagen ermittelt. Von den acht Traditionsvereinen haben sechs Vereine mit insgesamt 26 Kindern daran teilgenommen.

    Sehr positiv ist die Beteiligung der Eltern der jungen Majestäten/innen, die außer der Teilnahme ihrer erfolgreichen Kinder am Königsschießen in der Regel bisher keinen Kontakt zum Schützenverein hatten und ihre Kinder als beste Fans begleiteten.

    Vereine, die sich um ihren Nachwuchs bemühen, suchen an dieser Stelle auch das Gespräch mit den Eltern und Kindermajestäten.

    Der Wettbewerbbesteht aus einem Aufgelegtschießen auf zwei Anschütz-Biathlonziele:
    5 Probeschüsse
    10 Wertungsschüsse
    5 Wertungsschüsse mit Zeitnahme
    Proklamation der Kreis-Majestäten anlässlich des Kreiskönigsballs in Begleitung der Eltern

    Hallo Frank,

    Deine Befürchtungen treffen ansatzweise zu. Die Zahlen werden zwar zum Teil von der Presse aufgegriffen, jedoch muss der/die manipulierte Leser/in vorher mit der Sondergenehmigung für Elfjährige (= Minderjährige) fertig werden, was bundesweit nach dem WaffG vollkommen legal ist. In Kombination mit der Kriminalstatistik soll dem Leser/der Leserin aber etwas anderes mitgeteilt werden.

    Der Bericht muss eigentlich auch aus Sicht von dpa die Bewertung "Voll daneben" erhalten, denn eigentlich wollte Schreiberling zum Ausdruck bringen, dass es Kindern (bis 12 Jahre) erlaubt ist mit Sondergenehmigung mit Waffen herumzuhantieren - wir würden sagen: am Sportschießen teilzunehmen.


    Ausnahmegenehmigung - In Berlin dürfen Elfjährige mit Waffen schießen - Berlin Aktuell - Berliner Morgenpost - Berlin

    Bitte, hört auf, auf diesem Niveau miteinander öffentlich zu kommunizieren. Es schadet nicht nur euch, sondern der Absicht etwas für den Schießsport zu tun - jeder auf seine Weise. Wenn es schon mit der Solidarität untereinander nicht funktioniert, sollten wir jedoch tolerant miteinander umgehen - auch in Sachfragen.

    Dass die Schützen insgesamt keine Einheit bilden, ist den Gegnern des Schützenwesens bekannt. Deswegen haben sie auch immer wieder ein so leichtes Spiel "nur ein bisschen" aber eindrucksvoll für ein unaufgeklärtes Volk zu thematisieren.

    Unterstützen wir Herrn Gepperth wenn er beweisen kann, wie dieser Filmbeitrag von Herrn Beres ( fragwürdige Quellen, schlecht recherchiert und suggestiv geschnitten) entstanden ist, mit dem er auf die niederen Instinkte eines hypersensibilisierten pazifistischen Volk losgeht.


    Bei vielen Diskussionen und Handlungen wäre es m. E. wichtig zu erkennen, welches Bild wir damit in der Öffentlichkeit vom Schützenwesen abgeben. Wir, das sind in diesem Fall die einzelnen Mitglieder auch in diesem Forum.

    Das Lichtpunktschießen ist eine ideale Möglichkeit im vorwaffenrechtlichen Alter auf die vielfältigen Möglichkeiten im Schießsport aufmerksam zu machen, sei es durch Wettkämpfe, bei denen es um Ringzahlen geht oder aber auch in Verbindung mit Ausdauersportarten.

    Das gemeinsame Projekt "Supercup 2011 - 4 x Hallenbiathlon mit den Lichtpunktgewehren" zwischen dem Schützenkreis Bleckede und dem Schützenverband Nordheide und Elbmarsch hat auch beim Bundeswettbewerb der Volks- und Raifeisenbanken gepunktet. Nachzulesen in den aktuellen DSB-News.

    Sterne des Sports: Lichtpunkt-Biathlon überzeugt die Jury - Deutscher Schützenbund e.V.

    Während der Veranstaltungsreihe wurde deutlich, dass auch reine Sportvereine das "Angebot Lichtschießen" in das bestehende Sportangebot sinnvoll integrieren können.

    Hallo Michael Kuhn,

    dein letzter Beitrag war weniger meisterlich.

    Insgesamt sind die letzten Beiträge in diesem und anderen Forum wieder geeignet um dem Macher des Filmbeitrages Teile des Drehbuchs für dessen nächsten "Aufklärungsbeitrag" zu liefern.

    Wichtiger wäre es doch, dem Interviewpartner bei seiner Absicht diesen "Lügenbeitrag zu entlarven" zu unterstützen.

    Persönlich habe ich seit meiner Sportleiterausbildung 1976 wenig Kontakt zu VL- und GK-Schießen. Es spielt hier im BSV Lüneburg in der östlichen Enklave des NWDSB in der Öffentlichkeit keine besonders große Rolle, obwohl dort auch sportlich anspruchsvolle Leistungsträger vorhanden sind. Die B-Liste der Sportordnung verstehe ich als regionale legitimierte Ausweitung des Schießsports. Ich habe persönlich nichts dagegen, unterstütze sogar das Schießen danach unter dem Anspruch von Toleranz und Vielfältigkeit in unserer Organisation. Allein der fehlende Einsatz der GK- und VL-Schützen bei der Nachwuchsarbeit - die nicht nur mit den waffenrechtlichen Restriktionen begründet werden darf - und der fehlenden gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit, sind meinerseits Kritikpunkte.

    Der hier behandelte ARD-Beitrag muss nach der Aufklärungsarbeit von Dan More eigentlich jeden Schützen angehen.

    Der Verlauf dieses Threads ähnelt denen in anderen Threads. Wir drehen uns im Kreis, reden und schreiben viel und vergessen die reale Öffentlichkeits vor Ort. Dort erfahren wir dann auch, was die Öffentlichkeit tatsächlich von uns hält und von uns erwartet.

    Hinzu kommt, dass DIE ÖFFENTLICHKEIT nicht so pauschal zu behandeln ist, wie es hier häufiger vorkommt. Schwarz und weiss, gut und schlecht ist auch dort sehr vielfältig in Abstufungen vorhanden.

    Zu unterscheiden ist auch die Öffentlichkeit, wie sie von der Mehrzahl der Medienvertreter manipuliert wird, von der, wie sie uns im privaten Lebensumfeld mit einer Meinung zum Schießsport/Schützenwesen begegnet.

    Das Thema hier hat mich auch beschäftigt.

    Die Android-App finde ich gelungener als die Apple-App, da sie umfangreicher in der Auswertung ist. Allen bisherigen Lösungen (Android: Target Shooter, IOS: PST und ISSF Trainer beide für 7,99 €) fehlt jedoch die Möglichkeit, Daten aus den Auswerteeinrichtungen zu übernehmen. Die Finger-Eingabe dauert mir zu lange und ist im Zweifel ungenau.

    Was mich an dieser Stelle interessiert, ist die Frage, ob mit einem Scheiben-Scan auch Schusswerte genau ermittelt werden können. In einigen Kommentaren wird nämlich angeführt, dass eine Auswertung über die eingescannten Schussbilder möglich sein soll - oder habe ich das nur verkehrt verstanden?

    Gut ist auch die Anlage von Ergebnissen für mehrere Schützen.