Beiträge von Major Tom

    Hallo Freunde,

    Bei denen die hier gepostet haben bin ich mir fast ausnahmslos sicher, das sie aufgewacht sind und merken, das das mit dem achtig sein, ruhig verhalten , nur positiv sportlich darstellen und vor allem absolut konform zum Mainstream verhalten uns allen Stück für Stück das hobby zunächst erschweren und dann verunmöglichen wird. Leider war aber auch selbst nach Franks fundiertem und weitsichtigem posting schon wieder ein postig von der Stromlinienformfraktion dazwischen.

    Macht nichts, wenns nicht direkt alle verstehen, das es mindestens 3 vor Zwölf ist. 100% wirkungsgrad gibts nirgendwo.

    Die Hauptsache der Mehrheit geht ein Licht nun ganz schnell auf.

    Ob wir aber überhaupt noch eine Chance haben nicht immer weiter medial gerufmordet zu werden, wird sich zeigen.

    Der Kreis um Roman Gräfe hat jedenfalls schon eine Reihe ahnungsloser Mitmenschen in seinen Bann gezogen. Das wird nicht leicht.

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Hallo liebe Freunde,


    Ich möchte Zebo und Frank (Murmelchen) meine absolute Hochachtung aussprechen.

    Zebo für die Aufmerksamkeit und die Umsetzung der Idee den Ausschnitt des Weserkuriers hier einzusetzen .

    (Deutlich erkennbar das Nord/Süd Gefälle und den Einfluß der Kirchlichen Stiftungen. Nicht zu verstehen, das die evangelische Kirche sowas unterstützt. Ich habe unserer Standortpfarrerin deshalb schon deutlich meine Meinung gegeigt!)

    Frank für den Weitblick und dem Absolut gelungenen Beitrag, dem ich nichts mehr hinzufügen möchte weil er perfekt ist.

    Frank, den solltest Du als Leserbrief für die Verbandszeitschriften den Verbänden zur Verfügung stellen

    (DSB , RSB,WSB ....; aber auch FWR ;DJV,Sammlervereinigung) Ich lasse Dir per PN gerne die E-mail Adressen zukommen, mit denen Du die

    Hochkarätigen Leute direkt erreichst (Kohlheim,HH Keusgen,Dr. Gregor Wensing (Sammler). Unbedingt auch die Jäger, von denen ich aber leider keine Spitzenleute persönlich kenne, aber über DJV Suche sicherlich kein Problem.

    Ich bin sicher das wird gerne gesehen und veröffentlicht.

    @ Gerhard : Kann man diesen Beitrag so stellen, das er nicht vom nächsten mit Verlaub gesagt rel. unwichtigen Beitrag ins Nirvana gekickt wird ?

    Wenn wir sowas wie den Meisterschützen des Jahres hätten, ich wüßte wen ich vorschlagen würde.

    Meine absolute Anerkennung

    Siegfried der Rheinländer (Major Tom)

    Hallo Seba,

    Raststange gebrochen ? Meine Güte, was hat man dem Teil denn angetan? Aber keine Sorge, der Kolben ist nicht klein zu kriegen und die Feder hast Du ja schon getauscht. Es gibt tolle 300er Umbauten, Farbe, Schaftumbau und sonst Design.

    Zum FT Glas, da kenne ich mich leider nicht so gut aus. Um schnell zw. den Entfernungen der Parkure präzise zu wechseln brauchst Du sicherlich ein FT

    Glas mit entsprechender Kurvenscheibe (Großes Entfernungsrad). Neu sind die natürlich teuer. Hab auch schon Basteleien mit günstigen normal 4ern gesehen , dazu Fachleute fragen. Die Qualität der Optik und die Glasgüte sind bei den Entfernungen nicht so das Problem.

    Ich würde mal mit mehreren Wochen Geduld in E-gun suchen (Über Suchfunktion). Außerdem mal ins Air-CO2 Forum gehen und einen Suche Thread starten. Da ist immer mal einer,

    der wieder was neues /noch besseres hat und sein durchaus noch gutes Teil verkaufen möchte.

    Gibt auch bestimmt noch andere Möglichkeiten über Suche im WWW, vor allem auch US Seiten, da FT hierzulande nicht so Breite hat wie in den USA.

    Da hab ich auch den Spruch gelesen "The German FWB 300, it´s just as good as they say"

    Die wissen unsere Stärken Feinmechanik und präzisen Maschinenbau noch zu schätzen, auch bez. Autos siehe BMW, Porsche ,Benz.

    Sollten wir selbst auch stolz drauf sein.

    Viel Erfolg

    Major Tom

    Hallo Seba,

    Das 300s wird häufig als Fieldtargetgewehr in der Klasse bis 7,5 Joule benutzt. Das Gewehr ist dafür bestens geeignet, da absolut präzise.

    übrigens in den USA ist man auf die FWB 300 (German Precision) absolut heiß. Ausgemusterte 300er , die aufgearbeitet und ggf. mit einer etwas stärkeren Feder versehen werden, gehen in USA für 1280,-Dollar über die Theke.

    Das 300 war das Gewehr meiner Jugend. Absolut verschleisfest (Da Kolben ähnlich der Autokolben mit Stahlring (Kolbenring) gedichtet.

    Mechanik unkaputtbar. Rücklaufsystem und damit so präzise, das die Schützenscheiben deutlich verkleinert werden mußten.

    Das RWB 300 ist auch heute noch im Biathlon (Sobi) als Einsteigerwaffe das Modell. GGf. sogar die Junior Version.

    Es gibt eine Seite (CO2 Air.de) oder so ähnlich, die haben auch die Kategorie Fieldtarget. Da wird öfter über Umbauten vom FWb 300

    als Grundbasis berichtet. (7,5 Joule Klasse). habe schon mal mit der 7,5 Joule LG Büchse auf 50m präziser geschossen wie mit dem KK

    und das Pappelholzbrettchen war auch noch Das fand ich erstaunlich. Natürlich ist die gekrümmte Bahn auszugleichen!

    50m dürften keine Schwierigkeit sein, bei angepasstem Glas. Du must nur dir die Rundkopfdiabolos für FT besorgen, die Flachkopfdiabolos sind bis 10m besser auf 35-50m sind immer die Rundkopf einzusetzen.

    Ich schiesse heute nicht mehr so auf Extremleistung, dafür aber viele Disziplinen und vor allem Feuerwaffen.

    Sobi schiesse ich im LG Bereich mit Mehrlader Preßluft FWB, ab und an nehme ich aber gerne meine alte 1974er 300er FWB gerne mit auf den Stand und würde sogar noch mit ihr Sobi bestreiten, wenn ich nicht günstig an die FWB Biathlon gekommen wäre.

    Das Ding sieht immer noch aus wie neu. Die kostete damals einen Monatslohn meines Vaters. Das verpflichtet. Ich würde alles weggeben, aber nie meine 300S !

    Also gute Basis, mach was draus.

    PS Falls das Ding viel geschossen ist, lohnt sich ggf. ne neue Feder. Blaue Dichtung ist 10s Sache.

    Frag ggf. mal hier den Sobigruffti per PN der ist absoluter FWB Fachmann

    Schöne Grüße und viel Spaß

    Major Tom

    Also für FT gutes Gewehr

    Hallo zusammen,

    Nach erfolgreichem Studium der elektrischen Energietechnik seit Mai 1981 (Dipl.-Ing. ) . Ab dato, als Laboringenieur/Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Betreuung verschiedensten technischen Versuchsreihen für Studierende der verschiedensten Fachrichtungen an einer der größten Hochschulen in Deutschland. Seit ca. 12 Jahren Personalratsvorsitzender des wissenschaftlichen Personales dieser Hochschule.(nebenamtlich/ehrenamtlich.)

    Neben all den erfüllenden personalpolitischen Tätigkeiten, arbeite ich noch immer gerne in den Laboratorien für und mit den Studierenden zusammen, das hält im Kopf jung. Hochachtung vor den Studierenden. In all den Jahren durchweg nur positive Erfahrungen.

    Ich versuche es immer mit Sachverstand und nie von oben herab.

    Trotzdem habe ich nie um Achtung oder Akzeptanz bei den Studies kämpfen müssen. Dank diesen dafür, es waren/sind großartige junge Menschen beiderlei Geschlechts und vieler Nationen. Viele gehen auch unserem Hobby nach, nur sehr wenige sind voreingenommen, wenn die Sprache mal darauf fällt.

    Major Tom

    Schöne Grüße

    Spannend wird es für uns Sportschützen aber erst, wenn Disziplinen aus dem Olympischen Programm fliegen, da diese dann ihrer Basis beraubt werden und an Interesse der breiten Masse einbüsen. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht mehr moderne Trendsportarten ins Olympische Programm gelangen, da die Gesamtanzahl aller Wettbewerbe streng limitiert ist.

    Man soll nicht gleich immer alles verteufeln, nur weil es neu und anders als das gewohnte. Das Laserschießen an sich finde ich ok, vor allem da es nahezu ohne Sicherheitsauflagen in der Öffentlichkeit durchgeführt werden kann. Dadurch ergeben sich neue Wege für die Akquise neuer Mitglieder.

    Spannend wird es für uns Sportschützen aber erst, wenn Disziplinen aus dem Olympischen Programm fliegen, da diese dann ihrer Basis beraubt werden und an Interesse der breiten Masse einbüsen. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht mehr moderne Trendsportarten ins Olympische Programm gelangen, da die Gesamtanzahl aller Wettbewerbe streng limitiert ist.

    Da sind wir doch schon, Mod Fünfkampf ist olymp. Disziplin. Biathlon ists bei der Winterolympiade. Du kannst davon ausgehen, das einige der "vernünftigen" Olymp. Komeete´ler das bereits zielgerichtet abarbeiten bzw. anstreben (KK weg, erstetzt durch Laser) Schalke als IBU Wettkampf wird als Versuchsballon gesehen. Abwarten und möglichst nicht ein x für ein U vormachen lassen.

    Man soll nicht gleich immer alles verteufeln, nur weil es neu und anders als das gewohnte. Das Laserschießen an sich finde ich ok, vor allem da es nahezu ohne Sicherheitsauflagen in der Öffentlichkeit durchgeführt werden kann. Dadurch ergeben sich neue Wege für die Akquise neuer Mitglieder.


    Tue ich nicht und hab ich auch schon oft gehört.

    Ich setze den Laser selbst in der Jugendausbildung und im Wettkampf ein, aber streng ausschließlich bis 12 Jahre ohne Sondergenehmigung.

    Das mit den Chancen sehe ich aus Erfahrung mittlerweile sehr differenziert. Es ist mäßig bis überschaubar. Vor allem sind das in aller Regel keine Dauerinteressierten. Die Gefahren, die darin liegen (Wenn der Stein uns ins Rollen gebracht wird werden es nicht wir Schiesssportler sein die ihn noch zu halten/zu steuern vermögen) sind dagegen entschieden zu hoch. Meine Befürchtung ist wie bei vielem, ja erstmal zu Probe und dann werden die vermeintlichen Vorteile hochgejubelt, auch Medial . Nehmen die "Fans" es dann noch einigermaßen hin, ists gebongt und wir dürfen betroffen zuschauen. Erwarte aber nicht viel in der Richtung von den Fans, kann man m.E. knicken

    Das ist Stück für Stück Abwürgung des Schiesssportes, ganz bewust betrieben und wir sind die Frösche, deren Teich trockengelegt werden soll und die man nicht fragt.

    herzliches Quacken :)

    Major Tom

    Hallo zusammen.

    Zunächst siehe Überschrift und das sollte man den Verantwortlichen mitteilen.

    Nächster Schritt wird Biathlon sein. Das alles hat System. Der DSB ist schon lange informiert, aber das steuern andere Verbände.
    Letztendlich wird die Akzeptanz der Masse und deren klare Äußerung ob sie das will oder nicht will entscheiden ob so oder so.

    Sind diese öffentlichen Hochburgen des (auch) sportlichen Schiessens ohne Aufstand gefallen, gehts weiter mit der Vernünftisierung der
    Sportschützen. Man wird sehen, aber die Hoffnung schwindet, wir schlucken ja scheinbar alles.

    Entilliosonierte Grüße
    Major Tom

    Hallo Dingo und Geronimo,

    wir sind da ganz nah beieinander und natürlich erreicht man nichts, wenn man die die man zum Denken/Umdenken bringen will zu persönlich

    angeht. Die andere Sache wäre jede Meinung unkommentiert stehen zu lassen und nur super Stimmung zu verbreitenlles.

    Das wäre m.E. unehrlich. Aber besonders Dingo´s letzte Mail kann ich nur unterschreiben.

    Dumme Sprüche von beiden Seiten (KK Präz LW und GK KW) sind infantil und schätlich dazu für uns alle.

    Das lediglich FDP und Unions (Die leider schon in schwächerem Maße) uns beigestanden haben hat mich entsetzt.

    Wir sollten uns das gut merken und andere hochgepuschte Affären (Außerhalb unseres Bereiches) daher auch kritisch unter die Lupe nehmen.

    Ich habe mir den Thread mit seinen Höhen und Tiefen mal von Vorn durchgelesen. Es sind sehr viele Schützeninterne Probleme aufs Trapetz gekommen . Manche Extreme wurden geäußert, ich glaube wir haben es aber auch geschafft, Berührungspunkte und Verständnis füreinander herauszuarbeiten und das das Zueinanderstehen das allerwichtigste ist, immer über den eigenen Tellerrand genau.

    Ich selbst mag und stehe für alle Bereiche, von der LP bis zum GK Revolver und der historischen Schwarzpulverbüchse.

    Warum sollte man sich da einengen lassen, solange nicht wirklich davon irgendjemand nachvollziehbar (Auch statistisch) bedoht wird.

    Eines noch Geronimo zu Deiner letzten Antwort das mit dem mehr vom Bedürfnis abhängig machen ist eine ganz zweischneidige Sache.

    Der Staat hat von den multigeprüften und geschulten Leuten, dafür das sie ihr erlaubnispflichtiges Gerät erwerben durften, für ein jedes! sehr hohe Hürden gelegt und auch kassiert. Man hat sich über Jahrzehnte allerlei Auflagen immer wieder penibel angepasst und auch für Schränke etc. tief in die eigene Tasche gegriffen. Nun auf diese Weise den Leuten nur temporären Besitz erlauben zu wollen greift unglaublich tief in die persönliche Lebensplanung ein.

    Nur kleines Beispiel: Die Tochter schreibt Montags ne wichtige Mathearbeit. Du bist außerdem beruflich und privat hart eingespannt.

    An dem Wochenende ist die Bezirksmeisterschaft. Die bräuchtest Du fürs Bedürfnis. Wo würde man dann als verantwortungsvoller Mensch die Prioritäten setzen ! Ist doch wohl klar.

    Bei den Alten ist es so, dass sie sich teilweise (Sie haben oft keinen Internetzugang etc.) von der jungen Schützengeneration, (Die so vernünftig denkt) verraten und verkauft vorkommen. Sie haben ein Leben lang damit gewissenhaft Umgang gehabt und dies gelebt und nun

    wird das alles nicht verteidigt, sondern Leute aus Schützenkreisen haben für die unverhältnismäßigen Reaktionen auf hochgepuschte

    Einzelvorkommnisse auch noch Verständnis und fahren lieber den Kurs verstecken, verharmlosen, angepasst verständnisvoll sein.

    Die Geschichte zeigt das das noch nie geholfen hat.

    Aber im Grundsatz war das m.E. eine sehr gute Diskussion mit vielen positiven Ergebnissen und positivem Meinungsaustausch.

    Schöne Grüße und einer für alle, alle füreinander

    Major Tom

    Ich möchte mit dem Begriff "Sportgerät" weder beschönigen, noch nett reden. Waffen waren ursprüunglich zum Töten von Mensch und Tier erfunden worden, nur hat sich deren Funktion in den letzten Jahrhunderten doch zum Teil erheblich geändert. Es gibt aber bestimmte Spielregen (Waffengesetz z.B.), die klar definieren und abgrenzen, was man mit einer Waffe machen darf.


    Hier hat niemand etwas anderes zum Waffengesetz gesagt, auch Paragnum nicht.

    Gegenüber anderen Techniken, haben Waffen zumindest unsere sich in den verg. 100 Jahren kaum verändert.

    Warum greifst Du das deadbeat Argument des Sportwaffen Mordwaffentünnes Gräfe auf ?

    Jagdwaffen wurden zum Jagen (Töten) von Tieren gemacht und zwar sicher und möglichst Schmerzfrei.

    (nicht meines, aber ich kann es für andere Akzeptieren)

    Militär- und Polizeiwaffen, nur sekundär zum Töten, sondern insbesondere auch zur Durchsetzung staatlicher Bestrebungen

    auch zum Schutz und auch oft nur um Friede durch Drohpotential herzustellen. Das akzeptieren zumindest mehrheitlich alle westlichen Demokratien. Schon der Peacemaker hatte den richtigen Namen

    und selbst im Wilden Westen wurden auchrelativ wenige Menschen durch Schusswaffen getötet. Trotz liberaler Gesetze.

    Es gab auch kein Legal oder Illegal.

    Sportschützenwaffen sind vor allem zum sportlichen Wettkampf gebaut und klar ist die Abgrenzung eher über den Bediener zu machen als über die techn Eigenschaften des Gerätes welches nun mal halt eben schon per Definition eine Waffe ist.

    Richtig, für alle gibt es unser sehr stringentes Waffengesetz und wenn es nicht noch weiter verschärft wird (Es ist nämlich bereits höchst grenzwertig und ne onewaystreet) und wir uns alle daran halten. Dann geht alles Klar.

    Bei einem 80Mio Volk gibt es keine 100%ige Sicherheit und die Medien celebrieren jeden noch so vagen Verstoß von Sportschützen und jubeln ihn in den letzten Tönen hoch. selbst mord mit Illegalen schaffts oft nicht über die Lokalen Sender und Presse.

    Im Grunde passiert bei uns mit Legalwaffen recht wenig. Aber wenn man im abstürzenden Flugzeug sitzt, ists einem egal, das das rein statistisch extrem selten ist. So kann man auch mit keinem Opferangehörigen ruhig und klar Argumentierend Punkten.

    Also bitte überleg mal ob das wirklich Deine eigene Meinung ist mit dem zum Töten.

    Das schlimmste an der ganzen Diskussion und an ähnlichen, die ich schon sehr oft geführt habe, ist aber folgendes: Jäger, Sportschützen und Waffenbesitzer sollten sich strikt an diese Regeln halten und nicht versuchen durch mutige Gesetzesaulegungen und Interpretationen die Gemüter weiter zu erregen und neuen Zündstoff zu liefern. Auch finde ich manche Vorschänge aus der Politik nicht schlecht, die eine Reduzierung des privaten Waffenbestandes vorsehen. Wir haben bei uns im Verein viele ältere Herren, die zum Teil seit zehn und noch mehr Jahren nicht mehr geschossen haben und auch körperlich nicht mehr in der Lage dazu sind. Warum brauchen d iese noch Waffen zu Hause? Wäre es nicht sinnvoll, dass auch "Altbestände" ein Bedürfnis und regelmäßige Teilnahme am Schie0en nachweisen müssen?


    Also so schlimm finde ich die Diskussion garnicht. Ich hab ja auch schon geschrieben, das es bei aller rechtlichen Zutreffendheit nicht sehr glücklich ist öffentlich (Ohne mögliche Zusatzerklärung) gegenüber unbedarften so hart zu argumentieren wie Paragnum.

    Nicht angemessen, aber auch nicht grundsätzlich falsch.

    Mir scheint Michael, man hat Dir das mit dem Reduzieren und bei nicht mehr ständigem Einsatz abgeben schon mächtig das Gehirn gewaschen. Natürlich steht es jedem Frei so zu denken, nur willst Du durch "Abgabe" jeden verlieren, der beruflich, privat etc bedingt mal längere Zeit sein hobby ruhen lassen muß.

    Ganz übel stößt mir aber Deine scheinbare Einstellung zu den älteren Schützen auf, die doch Deiner Meinung nach abgeben sollten.

    Ich kenne einen 83 Jährigen ehemaligen Polizisten. Der kommt , wenn er nicht krank ist jeden Montag zum GK Kurzwaffenschiessen.

    Wirklich treffen tut der nichts mehr, aber gibt gern noch Erfahrungen weiter.

    Das und sein Wiederladen hält ihn teilweise aufrecht. Im Gespräch mit uns leuchten seine Augen auf und er wird für 2-3 Std wieder jung. Ist er mal nicht da fragen alle direkt nach und rufen bei Ihm zu Hause an.

    Nimm dem den kram ab und Du nimmst ihm ein Großteil seiner Lebensqualität. Und gerade deshalb enthält das Gesetz einen Passus, das wenn aus alters oder Krankheitsgründen das Bedürfnis wegfällt, die Behörde den Leuten Ihren Besitz, ja und auch Ihre Erbmasse lassen darf.

    Und irgendwann mein lieber Michael, bist auch Du vielleicht mal alt und kriegst den Hals, wenn jüngere meinen, das man Dir doch Autofahren und Schiessen und scharfe Messer und, und, und verbieten sollte.

    Denk mal bitte darüber nach, eh Du so lockere Gutmenschensprüche abläßt.

    Major Tom

    Hallo zusammen,

    Ich schätze mal meine gestrige Antwort hat keiner gelesen?

    Paragnum, ja du hast in vielem so Recht und ich lese vor allem im ersten Artikel den Frust über mangelde Solidarität der

    Leistungs KK und LG Klassen heraus. Ja, den habe ich auch gehabt, insbesondere nach Winnenden, wo uns nur der DSB Vize WR Experte Kohlheim mit seiner besonnenen aber professionellen Art in den GK Kalibern davor gerettet hat Bauernopfer zu werden.

    Ebenso Joachim Streitberger, der bei stern TV mit zwei drei Sätzen, den Rechtsanwalt des ABW schachmatt setzte.

    Die Beiden sind die Deutschen Charlston Hestings und Tom Selleks.

    Die Verbitterung hatte (und habe?) ich wenn auch vielleicht nicht so extrem auch in manchen Artikeln und sogar im Rundfunk und WDR Fernsehen raushängen lassen. Manchem war ich damitt viel zu extrem, obwohl es nichts als die Wahrheit ist.

    Aber Paragnum, Du bist noch um Längen extremer ran. Selbst wenn es allens rechtens ist möchte man Dir zurufen hey, laß gut sein, laß ihn leben.

    Wenn dadurch der andere Teil der Truppe aufgeschreckt würde, wäre es ja gut, aber ich glaube das führt eher zu weiteren Gräben.

    Daher mein Appel speziell an Axel und Paragnum, geht Euch nicht so extrem an, versucht die Sicht der anderen zu verstehen und laßt im gesetzlich zulässigen Rahmen jedem seine Entscheidungsmöglichkeiten und seine Eigenarten.

    Versucht auch ein bischen Verständnis für die Sicht und Situation des Anderen zu haben, denn jeder von uns muß (wahrscheinlich) mit der Konsequenz seines Handels weiterleben und sie verantworten.

    Ich, weil ich eventuell mich selbst der wirklich wirksamen Mittel selbst beraubt habe, sollten meine Angehörigen wegen meines Zögerns und Handelns zu Schaden kommen. Andere, weil sie vom hinterher immer schlauerem Staatsanwalt nach einem event. fragwürdigen Notwehrfall vor Gericht zerbröselt werden.

    Aber das alles hat doch nichts mit Sportschütze, oder Jäger ,oder Sammler zu tun. Einzelindividuen handeln eigenverantwortlich und das mit dem Hetzen gegen Besitzergruppen geht doch von Anderen aus und die sollten wir nicht unterstützen.

    Die fanatischen Gegner haben gemerkt, dass man uns nicht insgesammt verschlingen kann, als gehts nach der Sarotti Methode

    Aufspalten und hier ein Stückchen dort ein Stückchen. Erst Mod. Fünfkampf, dann Biathlon auf Laser, dann KW und GK verteufeln und zum Schluß jeden privaten Waffenbesitz untersagen. (Erklärtes sofort Ziel der Bündnisgrünen und ich schäme mich die vor 20 Jahren mal gewählt zu haben).

    Das Weichspülen (Waffen zu Sportgeräten) hilft uns da auch nicht raus. Sich mal Luft machen tut gut und wenns dann besser geht i.O. , aber langfristig können auch wir nur solidarisch und professionell integer dem Hetzmopp entgegentreten.

    Beispiel Guttenberg, 70% der Bevölkerung steht zu ihm und kann den Dr. Scheiß nicht mehr hören. (Öffentliche Meinung)

    aber fast 100% der Medien wollen ihn fertiggemacht sehen und stellen so die veröffentlichte Meinung dar.

    d.h. wir mussen ohne zuviel Fanatismus aber ehrlich, konsequent und überzeugend in die nicht (noch nicht) schiessende unverblendete Öffentlichkeit rein und Zeugnis über uns über unsere Werte auch für die Jugend und Gesellschaft. Die Hetzer dagegen müssen mit den Folgen Ihres Feldzuges für Ihre Partei dabei indirekt konfrontiert werden und auch die das in den Parteien nicht wollen müssens Maul aufkriegen.

    Der Schütze in der SPD oder der Jungjäger, der bei den Jusos oder gar bei den Grünen ist.

    Es sind doch immer die Selben, Künast, Roth,Ozdemir (Warum der eigentlich),Trittin (Aber kräftig) .

    Da heist es bei Versammlungen Rabatz gegen deren Kurs zu machen und notfalls den idiologisch verblendeten Haufen unter Protest zu verlassen (Medienwirksam,Leserbriefe ,Rundmails ,etc)

    Ups, ich merks schon, jetzt kommts mir wieder hoch. .....wollt ich doch garnicht.........

    Zurück zum Thema, ich schiess selbst auch gerne KK und LG und habe auch Respekt vor denen die nur das wollen.

    Rumgedreht sollte die Fürsorge aber auch da sein, für alle anderen Disziplinen. Ansonsten gilt hinterher das Niemöller Zitat in abgewandelter Form

    (Als sie kamen, mein LG und meine Hochleistungsmatchbüchse einzusammeln war keiner mehr übrig, der dagegen noch etwas hätte sagenkönnen)

    Auf die Gefährdungsdiskussion sollten wir auch nicht eingehen. Denn der trainierte Biathlet trifft mit dem KK nach stammem Lauf noch

    drei bis vier Pampelmusen auf 50m , der Schütze mit der 9 Para trifft nach der Belastung und auf 50m wahrscheinlich nichtmal nen Medizinball sicher.

    Also, Jungs und Mädels vom großen oder kleinen Knall und Pfft, rauft Euch zusammen, Nur dann haben wir langfristig ne Chance


    Major Tom, (der auch schon hitziger war)

    Hallo Micha,

    Interessant, so einen Schutzenlebenslauf zu lesen. Meiner ist ähnlich und ich bin noch 14 Lenze Älter. Auch ich habe schon mit 8-10 mit sportschiessen angefangen , war lange Jahre Jugendleiter und dabei kaum älter als meine Schützlinge. Auch bei mir folgte die lange Pause für Familie Beruf und dies und das. In etwa im gleichen Alter fand ich zu dem sport zurück, allerdings teilweise mit meiner Frau und den Kindern zusammen. Was da früher mal eine Disziplin war und Tiefe hatte wurde durch viele Disziplinen, von der Schwarzpulverlangwaffe bis zum

    Gebrauchsrevolver ersetzt. Überall bin ich froh das Schwarze zu halten und das reicht mir. Technik Päzision und tüfteln der Laborierungen

    finde ich toll. Und erstaunlich , diesen weg beschrieben viele, die ich noch aus der LG/KK Leistungsklasse kannte als sie älter wurden.

    Über Sobi kam ich (Aus dem rheinland stammend) viel auch in westfalen herum, immer mit Familie. Habe dort viele gute Leute kennen gelernt.

    dort gibt es natürlich auch noch viele Traditionalisten, aber es gibt auch viele Idyllisch gelegene feuerwaffenstände und Gleichgesinnte ,oft von

    40-80. Und das Letzte was ich hinzunahm war der Sportbogen und ne .54er Sharps.

    Hier kann ich auch mal zwei wochen pausieren ohne Angst Leistung zu verlieren, vielleicht wär das ja auch was für Dich, dann willkommen im Club.

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Vom Ansatz finde ich Murmelchens Antwort absolut in Ordnung. (100% Übereinstimmung)

    An Paragnums Antwort kann ich aber auch nichts verwerfliches finden. Er hält sich 100%ig ans Gesetz und zieht für sich gültige Schlüsse.

    Ich selbst glaube dafür zu langsam zu sein, zu unentschlossen, zu unsicher. Nicht das ich mich bzw. meine Lieben nicht auch mit diesen Mitteln zu schützen in der Lage wäre, nur die auch in Para... erwähnten unabschätzbaren Folgen lähmen in der Tat und lassen keinen Platz für eindeutige Entscheidungen. Die Zeitsituation aber wahrscheinlich auch nur für instinktive gestresste Handlungen und das ist schlecht. Da kann es in der Tat zu Überreaktionen und Verwechslungen kommen, die einem hinterher ein Leben lang nachlaufen .

    Ich verurteile niemanden, der sich gesetzmäßig verhält, aber es eben anders handhabt als ich. Ich habe Gerät und Betriebsmittel bewußt so voneinander getrennt, dass ich beides nicht zur Lösung akuter Notwehrsituationen räumlich und zeitgerecht zusammen kriege.

    trotzdem möchte ich nicht ganz wehrlos sein. Beim Transport habe ich immer ein sehr wirksames Spray in ms griffbereit.

    Ich hab nicht nur Angst vor bösen Menschen sondern auch insbesondere als Jogger vor plötzlich angreifenden Hunden, die ja eigentlich ausnahmslos nur spielen wollen. Auch da gilt Schnelligkeit. Steckst du die Dose nur tief in die Tasche, kannst Du sie direkt zu Hause lassen.

    Wer fackelt riskiert einen bösen Biß in die gut durchblutete Muskulatur. Vorletzten Sonntag lief ich an einer Gruppe vorbei (" Jäger, die von zwei Hundebesitzern angegangen wurden, weil sie in geringer Entfernung vom Weg mit Schrotflinten Karninchen jagen wollten) Die Herbeigerufene Polizei kontrollierte gerade die Papiere der Jäger. Die Hundebesitzer ließen zwei Hunde (einen AST !) währenddessen frei rumlaufen und die wütende Stimmung übertrug sich wohl auf die Hunde. Just as I passed by. Getreu des Spruches den letzten beißen die Hunde mußte ich den

    AST mit einem beherzten Druck aufs Ventil davon überzeugen besser nicht mit meinen Beinen zu "Spielen" und das vor den Aaugen der Sherrifs und den verblüfften Hundebesitzern. Der Hund hatte schlagartig absolut genug und Besitzer und Polizei riefen mir nichtmal hinterher stehen zu bleiben.

    (Was ich im Übrigen auch nicht getan hätte, denn ich bin ja ängstlich :) )

    Auf dem gleichen Lauf ca 2km weiter sah ich mehrere Hunde dabei in einem geschützten kleinen Waldstück das letzte Wild zu verhetzen . In 150m Abstand quasselnd , achtlos ihre Besitzer. Ich machte mir meine Gedanken, was mich und die Natur wohl mehr bedroht !

    Aber zurück zur nächtlichen Situation im Haus. Außer Spray habe ich als Elektroversierter so manche auch frühwarnende Hilfe .

    Weiterhin habe ich im Haus fünf einigermaßen handliche Pulverlöscher. Zur Not befriedet das nicht nur das Feuer. Ring raus Schläuchlein grob anhalten und draufdrücken. Das ist in aller Regel lange nicht tödlich aber wirksam (nicht nur wenns brennt). Ist er Leer kriegst Du ihn noch hinterher geworfen. Kann ich nur empfehlen. Und im Betrieb parallel jede Feuerlöschübung mit Freuden mitmachen.

    Als ein bekannter Tigerdompteur vor Jahren angefallen weggeschleppt wurde und das Tier sich verbissen hatte, halfen nicht die Wächter mit der .44er sondern der Mann der dem Tiger den Feuerlöscher konsequent direkt ins Maul hielt.

    Aber, hierbei sind auch die persönliche Situation und Lebensverhältnisse entscheidend. Ich will nicht riskieren überreagiert zu haben, wenn einer meiner Jungs mit Freunden mal nachts auf unangebrachte Weise und in ebensolchem Zustande grob " Einlaß begehret".

    Aber deshalb jemanden der es gesetzeskonform, aber anders handhabt die Sportschützeneigenschaft abzusprechen, das ist Unsinn und da hat Murmelchen recht, wenn wir es nicht schaffen einander zu akzeptieren und nicht nur uns und unsere Art/Disziplin als das einzig schützenswerte zu sehen, dann werden uns die fanatischen Gegner des Schiessports trefflich gegeneinander ausspielen.

    Dann können wir abschwören und den Grünen oder Linken beitreten.

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Hallo Seba,

    ich bin eher selten bei den Meisterschützen unterwegs, möchte Dir die Frage aber gern kompetent beantworten.

    Das Angebot von dem Du schreibst ist sicherlich ein kommerzieller Anbieter (250 Euro).

    Wenn Du keinem Verein (Der Mitglied eines anerkannten Schiessportverbandes ist) angehörst, geht es nur so.

    Die Lehrgänge unterliegen der polizeilichen Aufsicht, sind alle daher von guter Qualität. Für 4 Tage und kommerziell ist 250 Euro i.O.

    Die Schützenbezirke (zumindest des DSB oder Teilverbandes) richten etwa halb- bis vierteljährlich eigene Sachkunde Lehrgänge aus.

    Sachkunde kostet dabei 50 Euro pro Teilnehmer und dauert 2 Tage i.d.R. Sa u.So. . Hängst Du einen weiteren Tag mit kl. Prüfung an, erwirbst Du noch die Schiessstandsaufsicht . Der Aufsichtsteil wird in der Regel vom Verein übernommen, weil Du dann dort auch einsetzbar bist.

    Die Sachkunde vorrangig zum Sportgeräteerwerb ist Privatsache, daher die 50 Eu, die mal 50 DM waren. ;(

    Gehts nur um Sachkunde, so ist die Kommerzielle/Private nicht die schlechtere Ausbildung, nur manche Bezirke erkennen sie als Zugang zum Aufsichtslehrgang (Immer Verbandsintern) nicht an. Das ist zwar nicht richtig, da selbst die Behörde die anerkennen muß, aber zank dich deswegen mal mit den warlords der Bezirke. Müßig. :cursing:

    Also, bist Du Mitglied, dann hast Du die Wahl In- oder Extern.

    Info meist über die Bezirksvorsitzenden/Bezirkshomepages , wobei Du auch in fremden Bezirken, ja sogar in fremden Landesverbänden des DSB mitmachen kannst. (Anfragen kostet nichts und in der Regel sind Gäste von anderen Bezirken gern gesehen)

    Bist Du noch kein Mitglied, ists zumindest dafür ne Überlegung wert. Ohne Mitgliedschaft gibts auch meines Wissens nach die Gelbe WbK nicht!

    bist Du kein Mitglied und willst auch nie nimmer nicht eines werden, dann geht nur die kommerzielle Lösung.

    Willst Du die Prüfung nur machen und keinen Erweb vornehmen, ists egal. Willst Du erwerben stehst Du als Nichtmitglied vor dem nächsten Problem, Bedürfnisnachweis und das ist zwar nicht unmöglich für Vereinsmuffel, aber schwer, sehr schwer. D.h. gütigen Gastverein finden und

    fleißig Gastbelege sammeln. Nur wer fordert dann bei welchem Verband den Bedürfnisnachweis für Ersterwerb für Dich an?

    Ist nicht einfach in D, es gibt zwar keinen Vereinszwang, aber eben auch ohne Verein i.d.R. keine Verbandsbescheinigung und ohne die keinen Erwerb :(

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Hallo Geronimo,

    du und mancher unserer Mitstreiter gehen immer noch von falschen Vorraussetzungen aus. Der Mainstream geht gegen uns und das, nur das wollen die Zeitungen das Fernsehen und der Rundfunk untermauern. Noch so tolles fachkundiges dozieren unsereseits stößt auf Unverständnis und Ablehnung.

    Der Rektor sagt in der Tat besser garnichts. Jedes noch so gut gemeinte Statement würde entweder nicht gedruckt oder einseitig interpretiert.

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Hallo Murmelchen und auch KAWi JS,

    Eure Beiträge sind 100%ig in Ordnung. :thumbup:

    Bin erst jetzt auf diesen treed aufmerksam geworden, da ich mehr im Forum Wo, Sommerbiathlon und auf den seiten FVLW,FWR und DSB

    unterwegs bin. Schiesse (fast) alle beim DSB angebotenen Disziplinen bin 52 jahre alt und habe drei fast erwachsene auch Schiesssportbegeisterte Kinder, würde mich aber nie als "Meisterschützen" bezeichnen. Bin als Ingenieur in der Erwachsenenbildung seit fast 30 Jahren und glaube aufgrund meiner allgemeinen Lebenserfahrungen sehr gut solche Zeitungsartikel einschätzen zu können.

    Aber auch aus der Antwort auf einen solchen sehr genau auf den Standpunkt des Schreibenden schliessen zu können.

    Geronimo sorry , bei allem Respekt, wie in aller Welt kann ein Sport- oder Traditions oder Meisterschütze an diesem undifferenziert populistisch aufgemachten alles Schiesssportliche gründlich mies machenden Geschreibsel irgendetwas positives finden ??? :thumbdown:

    hilfe, soviel könnte ich garnicht schlucken oder rauchen. 8)

    Mal im ernst. Wenn das bei vielen Ferienfreizeiten oder Schulkursen bisher enthaltenne Angeboten bei einem nahen Schützenverein auf dessen genehmigtem Stand das LP/lG Schiessen nach den gesetzlichen Regeln erfolgt, dann kann man ganz ohne Anträge Kinder ab 10 mit Sondergenehmigung und Einverständniserklärung der Eltern teilnehmen lassen. Ab 12-14 braucht man nur die Einverständniserklärung oder Anwesenheit der Eltern. Diese Einzelheiten müssen nicht unbedingt vorher dort stehen. Entscheidend ist ,wen der angemeldeten man akzeptiert. Melden sich viele 10-12 jähjige kann der Veranstalter sogar eine pauschale Ausnahme vom Alterserfordernis beantragen .

    Erhält man das nicht, so darf man zumindest denen unter 12 absagen. Meldet sich niemand unter 12 kann man Kosten und Mühen sparen.

    Das er Sachkunde, Jugendlizenz und verantwortliche Aufsichten organisieren muß ist auch klar. Da der Mann Schulleiter ist,wird er das alles wissen und es ist geradezu dämlich ihm zu unterstellen, er wolle auf dem Schulhof 10 jährigen auf einem provisorischen, nicht abgenommenen Stand , das Schiessen mit LP´s ermoglichen. Genau diesen Eindruck will der Gutmenschenartikel aber erwecken.

    Dann ruft man einmal möglichst gegen 7 Uhr morgens im Sekretariat an spricht wirres auf den AB und berichtet:" Der Schulleiter war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen". uralte üble Trickkiste.

    Habe selbst über ein halbes Jahr mit den Chefetagen des WDR nach einem solchen übel verdrehten Beitrag gekämpft. Hat mir nur Beschimpfungen /dämliche Belehrungen eingebracht und Nerven gekostet.

    Eine Schlagzeile wie :

    Schulleiter arbeitet mit ortsansässigem Verein zusammen und ermöglicht interessierten Schülern einen sicheren, begleiteten und verantwortungsvollen Einblick in den Schiessport auf Grundlage der neuesten gesetzlichen Vorgaben!

    Es wurde aber aufgrund undefinierter Grundängste und aufgrund des politischen mainstreames kurzerhand gestrichen.

    kinder sollen wohl gefälligst Erfahrungen mit waffen im Internet oder auf der Straße sammeln !

    Das will niemand lesen,weil verkauft sich nicht.

    Dagegen:

    Schulleiter befürwortet Pistolenschiessen von Kindern ab 10 auf dem Schulhof, hinter dem Rücken der Behörden gegen jedes Gesetz,

    das wurde gottlob verhindert. Unsere Kinder sollen bis sie volljährig sind zumindest in einer heilen Welt aufwachsen !

    Das ist doch ne Schlagzeile. Da hat man doch immer noch was zu melden, selbst wenn keiner mehr die unbeweisbaren und verjährten angeblichen Mißhandlungsfälle von Pädagogen und Pfarrern mehr hören will.

    Wie man daran vorbei schauen kann, ist mir unbegreiflich.

    Schöne Grüße

    Major Tom

    Hallo zusammen,

    was sich in der Medienlandschaft und im Betroffenheitsdeutschland im Zusammenhang mit dem bedauerlichen fFeitod eines Mitmenschen abspielte, der im hobby verhindern sollte, das Lederbälle eine Torlinie passieren, war bemerkenswert und abscheulich zugleich.

    Das , genau das passiert statistisch 32mal an jedem lieben Tag in Deutschland !!!!!! Es gehen aber keine 32 Betroffenheitswellen täglich durch Deutschland.

    Das Ganze erinnerte mich fatal an den Medien und Pseudobetroffenheitsrummel nach Winnenden , der vom historischen bis zum Sportschützen aller Disziplinen existenziell geschadet hat. Es ist die gleiche senationsgierige Hintergrundforschung mit millionenfach zur Schau stehenden Mitleidswellen . Warum läßt man zumindest öffentlich die Betroffenen nicht in Ruhe? Unsere Medien geiern nach allem, was nach Krimi,

    Skandal ,Sex oder Tod riecht . Selbst vormals seriöse Sender und Blätter bedienen sich immer mehr dieser Informationsmethodik.

    Die newsflashs tragen Tragödien, die den richtigen Hintergrund bergen in ms in den hintersten Winkel und das so penetrant und lange, bis der letzt Depp als selbsternannter Fachmann seine besondere Betroffenheit im Stiele des Günther Jauch in Spiegel TV mit Krokodielstränen im Auge zelebriert. Das ist einfach nur widerlich, lästig und schädlich.

    Schöne Grüße

    Major Tom