Beiträge von Jack Ryan

    Wenn ich mal meinen Senf dazugeben darf:

    Von der 162er würde ich die Finger lassen. Der Abzug ist zwar 1a und die Seriengriffe sind im Vergleich zur Konkurrenz auch nicht schlecht (aber welcher ambitionierte Schütze lässt seinen Griff noch im Serienzustand?), aber das war es schon. Größtes Problem ist die fehlende Griffverstellung. Man darf bei den Profischützen nicht vergessen, dass die einen vollständigen Support hinter sich haben. Wenn der Griffwinkel um 2° nicht passt, wird der von Profihand mal eben geändert (so wie andere an den Stellschrauben ihrer Steyr und Co schrauben). Ein Amateur kann dies nicht. Gerade als Anfänger oder wenn man die Waffe neu hat, gilt es viele Einstellungen zu checken. Mit der 162er ist dies nur mit großem Aufwand möglich. Bei der 200er soll es anders sein (ich kenne diese Waffe nicht), deshalb wäre sie alleine nur deshalb schon vor der 162er.

    Ansonsten sind die Platzhirsche P8X, Evo und LP500. MMn gibt es keinen vernünftigen Grund eine andere LP zu kaufen.

    Hier mal ein Überblick, wie sich die aktuelle Situation darstellt.

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-k…hland-weltweit/

    Nur alleine in Italien sind von 17.660 Infizierten, 1.300 gestorben, macht knapp 7%.

    Ich bin auch der Meinung, dass aktuell nur noch drastische Maßnahmen ( wie in Österreich, Italien, Spanien und Frankreich) helfen, damit das Thema bald vorbei ist. Dazu gehört auch selber mal zurückzustecken Und wenn Meisterschaften ausfallen, ist das ärgerlich, aber notwendig. Ich musste gestern leider auch unseren RWK absagen:(.

    Murmelchen: Das theoretische Verhalten von Federn ist eher uninteressant (naja vllt noch für Physiker). In der Praxis gibt es durchaus Kriecheffekte bei konstant vorgespannten Federn und das schon bei Spannung deutlich unterhalb der Streckgrenze. Wie groß das Kriechen ist, hängt von einigen Faktoren ab. Je nach Temperatur, Dauer und Material kann der Effekt aber nennenswert sein. So nennenswert, dass dies bei der Auslegung berücksichtigt werden muss.

    Zurück zum Thema: Meine Sportwaffen lege ich grundsätzlich mit entspanntem Abzug ab. Eine entspante Feder zu lagern ist grundsätzlich von Vorteil und zweiten kostet es mich kaum Mühe vorm Einlagern den Abzug zu betätigen.

    Es wundert mich aber schon, dass dies überhaupt diskutiert wird. Auf der einen Seite wird hier diskutiert wie man seine Waffe am schnellsten kaputt putzen, oder wie man noch den letzten 1/100 Ring rauskitzeln oder wie man den Rückschlag noch um ein Quäntchen besser kompensieren kann und auf der anderen Seite wird die Waffe mit gespanntem Abzug in die Ecke gestellt. Passt für mich nicht zusammen.

    Naja, eigentlich fehlt nur noch, dass eine entspannte Feder einen positiven psychologischen Effekt hat;).

    Aber das ist das, was verschiedene Ärzte zu Beginn des Ausbruches gesagt bzw. in den Medien verbreitet wurde.

    Auch diese Einschätzungen waren und sind nicht seriös, da niemand den Verlauf von diesem neuen Virus vorhersagen kann. Experten hin oder her.

    MEINE Meinung.

    Das dies deine Meinung darstellt, habe ich schon erkannt. Trotzdem reagiere ich etwas allergisch. Weil eine Unterschätzung schwerwiegende bzw. tödliche Folgen für Menschen mit schwachen Immunsystem haben kann (selbst wenn man selbst nichts zu befürchten hat). Aktuell sieht es tatsächlich so aus, als ob die "normale Grippe" genauso schlimm ist, aber der Punkt ist eben, dass dies sich ändern kann und niemand wird es vorhersagen können. Deshalb rate ich nur dazu diese Thema nicht zu unterschätzen (übertrieben zu reagieren ist natürlich auch nicht richtig).

    eine kalte Enteignung ist realistisch nicht machbar.

    Ich denke auch, dass dies nicht machbar ist. Die Gefahr, dass aus legalen, illegale Waffen werden, ist zu groß. Das wissen die Behörden sehr genau (siehe WaffG-Verschärfung in den 70er. Die Waffen tauchen heute noch illegal auf.). Der legale Waffenbesitz lässt sich schließlich gut kontrollieren. Viel mehr wird man versuchen bzw versucht man uns die Lust zu verderben und zwar durch permanente Verschärfungen, permanente Diskussionen (z.B. das Bleiverbot), ggf. auch durch gezielte Falschmeldungen, dann wird noch etwas Zwietracht zwischen Schützen/Schützen und Schützen/Jäger gesät usw.. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Das Beste für die Waffengegner ist ein Waffenbesitzer der seinen Besitz freiwillig abgibt oder verschrotten lässt. Nicht nur weil dieser keine Waffen mehr hat, sondern sich in Zukunft auch nicht mehr engagieren wird.

    TOZ entschieden, weil keinen Ersatzteilmarkt gesehen habe,

    Ich schrieb mal ganz allgemein:

    Wichtig ist, dass beim Kauf die schmucke Holzdose mit den Ersatzteilen dabei ist. Dort sind u.a. schon mal zwei Schlagbolzen und zwei Schlagbolzenfedern dabei. Wobei man die Federn idR retten kann, weil diese mit der Zeit nur kürzer werden und nicht brechen. Wenn die Feder kürzer wird, kann man sie einfach längen. Ansonsten einfach mal bei egun die Augen offen halten (wobei die Teile auf egun wie Gold gehandelt werden). Ich hatte auch mal eine TOZ und bin damals durch Zufall über ebay Kleinanzeigen an eine zweite Dose mit Ersatzteilen gekommen. Ersatzteile gibt es schon noch, allerdings muss man in die Suche schon etwas Zeit investieren

    Man lernt halt im Forum immer wieder dazu. Für mein Auto bekomme ich dort wo ich Tuningteile kaufe auch mal einen Ölfilter oder Zündkerzen.

    Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Frag doch mal bei Lottes-Sport an, ob du neben dem M-Balance auch Schlagbolzen und Federn für die TOZ kaufen kannst.

    Und ansonsten sollte jeder Mechaniker in der Lage sein, die Teile nachzumachen.

    Sicherlich kann man Flachformfedern oder Verschleißteile (zB. Schlagbolzen) nachmachen lassen, ob die dann auch so zuverlässig funktionieren, wie das Original möchte ich dahin stellen. Gerade beim Schlagbolzen ist das Verhältnis aus Härte zu Elastizität wichtig. Nicht umsonst zählen solche Details zum Firmen Know-How. Aber vllt bekommt jemand mal die Originalzeichnungen in die Finger und kann Teile nachfertigen.

    Das mit Hämmerli-Land erinnert mich an GSP-Land - für einige total langweilig, technisch überholt bzw. sogar sportunwürdig und eher Alteisen, aber erstaunlich wie gut und insbesondere zuverlässig man sowohl mit der 150er als auch der GSP schießt. Bei den Preisen ähneln sich die Waffen auch - 150 CHF oder EUR, das ist so oder so nahezu geschenkt.


    Für das 10-20fache bekommt man was modernes mit elektronischem Abzug, aber wenn man auch noch andere Hobbys hat reicht die 150er allemal.

    Anders als bei den Disziplinen Stapi oder OSP, wo einen moderne Konstruktion schon wichtig ist, ist man bei FP auch mit alten Modellen noch konkurrenzfähig. Das ist schon mal das Gute.

    Zu den Vor- und Nachteilen der verschieden Modelle:

    TOZ35(M):

    +viel Tuningzubehör

    +recht Handlich

    + nicht so kopflastig

    +in D günstig zu bekommen

    -teilweise schwierige Ersatzteilversorgung (beim Kauf auf Ersatzteile achten)

    -der Seriengriff ist nichts für kleine Hände

    -durch die Position des Ladehebels ist sie für das Auflagenschießen nicht so optimal (geht aber auch, wo ein Wille, da ein Weg...), ansonsten umbauen lassen

    Hämmerli 150:

    +top verarbeitet

    +sehr präzise Läufe

    +Modellvariante mit E-Abzug

    -im Vergleich zur TOZ ist sie vorderlastiger

    -relativ schwer (Marke: Eisenschwein)

    -Ersatzversorgung wird immer schwieriger

    -in D recht teuer (in deinem Fall aber irrelevant)

    Ich würde mir definitiv die TOZ mal näher ansehen, auch wenn sie etwas teurer ist. Wenn es die 150er werden soll, würde ich auf Ersatzteile achten.

    Bezug auf Waffenrecht oder die parlamentarische Diskussion im Forum

    In meiner Naivität habe ich tatsächlich daran geglaubt und sogar eine Konversation mit dem TS angefangen (quasi unter vier Augen). Meine Hoffnung war seine Sichtweise zu ändern.

    Eine sachliche Diskussion finde ich sehr wichtig um "Laien" aufklären zu können. Ich stelle immer wieder fest, dass Laien kaum bis keine Ahnung haben wie unser WaffG beschaffen ist; welche Hürden Sportschützen überwinden müssen UND welche Möglichkeiten die Behörden haben. Bei den Leuten kommt immer nur an, dass das WAffG verschärft werden muss, weil es zu locker ist und jeder Spinner eine Waffe bekommt. Schade.