Beiträge von red gecko

    Ein Baumwollfaserbatist, oft eingefärbt in Pastelltönen. Gibt es auch als Chemiefaser. Auf jeden Fall ist der Stoff schimmernd.
    Meine Mutter hatte früher so einen Petticoat, der war - soweit ich weiß - aus Organdy.


    PARABEL

    Aufhören käme für mich überhaupt nicht in Frage.... Den Gedanken daran würde ich niemals zulassen
    Ich weiß nicht ob ich fast schon resistent gegenüber allen Anfeindungen unserem Sport gegenüber bin oder einfach nicht mehr den Nerv habe, mich über Menschen aufzuregen, die selbst keinem Hobby nachgehen - aber jedem, der sich in der Freizeit mit etwas mehr als der Fernbedienung im heimischen Wohnzimmer beschäftigt, die sportlichen oder andere Aktivitäten madig machen.
    Leider ist mir aber bewusst, dass ich nur ein kitzekleines Rädchen in der Sportschützengemeinschaft bin und somit nicht viel ausrichten kann – außer meinem Sport gegenüber loyal zu bleiben.

    Wie Ihr alle vielleicht wisst, bin ich haupthobbymäßig Sommerbiathletin und sonst hobbymäßig Sportschützin....

    Und ich kann nun nicht behaupten, dass ich schon einmal wegen meines sportlichen Engagements in irgendeiner Weise persönlich angefeindet worden wäre. Dann schon eher, weil ich in meinem biblischen Alter von 50 Jahren noch Halbmarathon laufe, Aussagen wie: „Je oller, je doller“ - „…vor welchen Problemen läufst du denn davon…?“, „wem willst DU denn noch imponieren…?“ kommen eh von kleingeistigen Sessel :pinch: – denselben kleinkarierten Kleingeistern, die auch unserem Schützensport nicht sachlich interessiert gegenüberstehen.

    Asterix: Du tust Dir sicher keinen Gefallen mit der Schießsport aufzuhören. Man sollte den Gegnern unseres Sports – die eh nicht begreifen, was wir tun und auch keinerlei Verständnis aufbringen sich ansatzweisen mal damit zu beschäftigen – keine Plattform bieten. Und sei sie noch so klein...!

    Ich versäume eigentlich auch kein Stammschießen, weil das für mich eine ganz neue Art von Motivation ist. Ich versuche auch immer am 2. Mittwoch im Monat meine Ergebnisse weiterzuleiten. Morgen wäre es wieder soweit. Und am Sonntag ist LM... und gerade jetzt stecke ich in einer "Krise". Je näher der Termin rückt, desto unruhiger werde ich beim Schießen. Noch vor einigen Wochen freute ich mich, endlich die 370 Ringe erreicht zu haben und nun falle ich wieder in die 50er .... au das tut weh. :wacko: Mal sehen, wie ich morgen schieße...!

    Ansonsten stimme ich Tommy zu.

    @ Murmelchen: Auch hier gehe ich mit Deiner Meinung konform. Ich denke, dass man alle gutgemeinten Ratschläge ruhig mal ausprobieren kann. Man findet ganz schnell heraus - ob's funktioniert oder nicht. Für mich nicht erklärbare Phänomene beim Schießen werden sofort oder auch später mit meinen Schützenbrüdern besprochen. Und zurzeit kann ich mich nicht beschweren. Ich habe zwei großartige Schützen an der Seite - die zwar nicht immer vor Ort sein können - meine Probleme aber zu analysieren wissen. Desweiteren steht seit einigen Monaten jedes Mal (!) ein ehemaliger Jugendtrainer hinter mir, der mir auch schon wertvolle Tipps gab. Schießen wäre in der Tat nicht so faszinierend, wenn Körper, Geist und Seele nicht so stark beansprucht würden.

    Dein persönliches Fazit halte ich daher auch nicht für generell richtig oder allgemeingültig. Auch bei einem richtigen Könner in deiner Disziplin bist Du nicht davor gefeit, dass der dir Unsinn erzählt, oder dir Tipps gibt, die für Dich eher kontraproduktiv sind.

    Da gebe ich Dir Recht. Und leider ist es dann auch so, dass, wenn man keine Alternativen hat, man sich mit diesen "Experten" arrangieren muss oder müsste.... ?( Weißt Du, ich für meinen Teil will das statische Schießen wirklich nur hobbymäßig betreiben - auch wenn's immer wieder für 'ne Landesmeisterschaft in der Damen AK reicht. Was aber nicht heißen soll, dass ich eine Serie schieße und gut iss! Auch ich möchte Fortschritte erleben und diese festigen. Ohne Trainer ein schwieriges Unterfangen. :whistling:

    Oh, ja, Danke, das finde ich auch. Trotzdem muss ich nochmals anmerken, dass ja jeder seine eigene Erfahrung mit Trainern oder Schützen macht, die einem behilflich sein wollen. Sicher gibt es da, wie Murmelchen schon sagte, Top-Schützen, die keine Trainerfähigkeiten besitzen oder einem sonst positiv zur Hand gehen könnten. Ich persönlich kenne allerdings auch niemanden, er sein rein theoretisches Wissen so umsetzen kann - dass sein Schützling davon wirklich profitieren könnte.

    Leider ist mir vor über einem Jahr ein frisch pensionierter Vorderladerschütze über den Weg gelaufen, der sich prompt anbot, nicht nur meine Wenigkeit zu trainieren, sondern auch noch zu allem Übel unsere Jugend. Er erzählte uns seine Stories, was er alles kann und konnte und was er noch alles auf "dem Kasten" hat. Er hätte jetzt Zeit, sich um uns alle zu kümmern und war auch fortan beim wöchentlichen Trainingsschießen anwesend. Da ich ihn überhaupt nicht kannte - ließ ich mich auch zunächst darauf ein. Muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich 3 Monate zuvor beim DSB in Wiesbaden einen Jedermann-LG-Lehrgang absolviert hatte und dort von den Übungsleitern eine Menge gelernt habe. Ich war damals bei einem Stand von 333 Ringen, der nach dem Lehrgang kontinuierlich besser wurde. Schließlich war ich innerhalb weniger Wochen bei 365 angelangt. Dann kam der Vorderlader-Mann. Es dauerte keine 3 Wochen, da schoss ich nur noch 330 und unwesentlich mehr - bei den Jugendlichen stellte sich ebenfalls ein Rückschritt ein. Mir fiel auf, dass der Vorderlader-Typ seine Trainingsmethoden aus dem Buch von MEC herausklaubte und dies ohne Hintergrundwissen an uns weitergab. Alle Korrekturen wurden wöchentlich neu "erfunden" - immer wieder wurde alles verändert, bis wir alle überhaupt nicht mehr wußten, was jetzt richtig ist und was nicht.

    Schließlich klingte ich mich aus, weil weder mein innerer Anschlag, noch der Nullpunkt noch sonstwas stimmig war. Wochenlang wurden wir von einem "erfahrenen" Schützen erfolglos instruiert. Ich bin nun kein Burner, was das Schießen betrifft, vielleicht habe ich auch deshalb fast ein 3/4 Jahr gebraucht um aus meinem "Loch" wieder emporzutreten. Nun habe ich vor einigen Wochen endlich mein Ziel von 370 Ringen erreicht. Wie? Learning by doing sowie mit den wirklichen "Könnern" an meiner Seite, dies zwar nur sporadisch aber immerhin.

    Was ich damit sagen will ist, dass ich als No-name auf keinen Trainer vertrauen würde, der nicht zumindest dieselbe Disziplin wie ich wesentlich besser schießt.

    Ja, sicher :pinch: Setze ich auch u. U. voraus, dass sich ein Trainer "fortbildet". Aber ich glaube, es gibt da einen Unterschied ob ich hier rein theoretisches Wissen weitergebe oder praktische Erfahrung. Das theoretische Wissen kann oftmals in der Praxis nicht angewandt werden, weil der eigene Erfahrungswert fehlt.

    Klar, könnte ich schwer damit umgehen, wenn mich jemand unter "seine Fuchtel" nähme um mir das Schießen beizubringen, der selbst irgendwo bei 320 versauert. Da kommt es doch auf so viele Nuancen an - die für den "Schützling" enorm wichtig sein können. Wenn aber der Trainer diese selbst noch nicht erfahren hat - wird's schwer. Ich lese zum Beispiel die gängige Fachliteratur und arbeite dann genau nach Anweisung. Hat sogar schon was gebracht: ein wenig praktische Verbesserung und viel theoretisches "Wissen" . Wenn aber jemand hinter mir stünde, der sofort sieht, wo ich gerade eine Riesen-Fehler begehe und mich korrigiert - ist's natürlich besser. Ich hatte noch nie einen "richtigen" Trainer und bin somit auf die "alten Hasen" angewiesen. Manchmal ist es nur ein kitzekleiner Hinweis, der dann enorme Verbesserungen mit sich zieht.

    @ benmaster: Deine Zeilen haben mich sehr angesprochen, weil ich genau so denke. :thumbup:

    Desweitern finde ich es beruhigend zu hören, dass es noch große Jugendgruppen gibt. Leider stagniert unsere Jugendabteilung, zwar sehr langsam - aber spürbar. Von unten kommt kaum was nach.

    Und bei den Sommerbiathleten - ich gehöre halt mal zu dieser Spezies - kann ich auch keinen sprunghaften Anstieg feststellen. Wir trainieren unsere Jugend auch ohne Trainerschein - WO IN GOTTES NAMEN FINDET DENN MAL EIN LEHRGANG STATT - und ich glaube auch, dass der Routinier ohne Schein ebenfalls einiges bewirken kann. Und genauso wird es sich beim Präzisionsschützen auch verhalten. Ich schieße zwar erst seit 3 Jahren Präzision - und zugegebenermaßen habe ich SEHR spät damit begonnen. Aber alles was man mir beibrachte, habe ich von den "Vereinskapazitäten" gelernt - ganz ohne C-B oder A-Lizenz.

    In meiner Zeit gab es wirklich noch die sogenannten "Rittmeister". Mit fast militärischen Drill haben wir unsere Dressuren geritten - haben an Vielseitigkeitsveranstaltungen teilgenommen.....! Dias alles gelang - meiner Meinung nach - nur durch Disziplin und Ehrgeiz. Da gab es für einen "everybody's darling" keine Bühne.

    Weil mir der harte Hund ehrlicher erscheint - entscheide ich mich für ihn ^^

    Aber dann schon mit dem Trainer per DU oder doch eher SIEZEN?

    Auch ein Hallo von mir und Willkommen im Forum.

    Ich habe vor vielen vielen Jahren jagdlich mit der Flinte geschossen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Allerdings musste ich mich - um wirklich einigermaßen gut schießen zu können, von meiner "klobigen" "Rottweil-Fasan" trennen. Mit einer geliehenen "Franchi", Querflinte und Kaliber 16, holte ich dann die Tauben runter. Hatte vor kurzem wieder das Vergnügen, mit einer Flinte zu schießen - war gut. Aber ich habe mich jetzt festgelegt und bleibe bei meiner jetzigen Disziplin.