Beiträge von red gecko

    Ich habe ähnliche Probleme, allerdings nicht so massiv wie Du es beschreibst. Den optimalen Durchblick vermisse ich auch. Trotzdem fahre ich gut damit, wenn ich mir das Ringkorn so scharf stelle, dass ich die Scheibe gerade noch als rund erkennen kann, am besten. So schieße ich jetzt schon seit 3 Jahren. Trotzdem versichert man mir immer wieder, dass eine gut angepasste Schießbrille immer noch das Beste sei. Ich habe mir vor 2 Jahren eine anfertigen lassen und festgestellt, dass es Tageszeiten gibt, an denen ich einfach nicht scharf genug sah. Das Schießen konnte ich dann vergessen. Mit genannter Optik kann ich die Dioptrien zwar auch nicht optimal einstellen, jedoch sehe ich um ein Vielfaches besser als mit der Schießbrille. Dann habe ich auch noch "Glaskörperabhebung" im Auge, die zu Risse in der Netzhaut führten und eine Laserbehandlung erforderlich machte. Das verbesserte meine Sehfähigkeit leider nicht.... war ja auch nicht Sinn und Zweck der Behandlung. Nun ja, ich lebe lieber mit diesen "fliegenden Mücken" beim Schießen, als das ich den Sport aufgeben würde.[Blockierte Grafik: http://meisterschuetzen.net/wcf/images/smilies/whistling.png]

    Strenge Auflagen, da wo sie vonnöten sind - halte ich für sehr sinnvoll. Niemand will einem "Irren" gegenüberstehen, der mit einer Bombe in der Hand herumfuchtelt.

    Niemand möchte einem Menschen gegenüberstehen, der unter einer schweren Persönlichkeitsstörung leidet und mit Baseballschläger, Messer, Schlagring, Waffe, Axt oder Fäusten attackiert. Wenn solche Menschen ausrasten und Tragödien verursachen, dann ist es kaum einer Nachricht wert, wenn es sich ausschließlich um Stich- oder Schlagwaffen handelt. Wehe aber, es wird eine Kugel abgefeuert......! SCHLIMM GENUG - trotzdem wird der Täter DANN medienwirksam als Mitglied eines Schützenvereins oder verschwägert mit dem Mitglied eines Schützenvereins oder befreundet mit dem Mitglied eines Schützenvereins oder .... oder .... oder ..... geoutet.

    JEDER Sportschütze distanziert sich doch von einer solchen Person – will nicht - auch nur ansatzweise - mit einem solchen Psychopaten in einem Artikel genannt sein, was unter dem Begriff Schützenverein ja schon geschieht. Unglaublich.

    Dennoch stehe ich zu meinem Sport. Diskussionen zu diesem Thema, egal wo, wurden in meinem Beisein stets sachlich geführt und NIE hatte ich das Gefühl, dass man mich als Sportschützin als „Gefahrenpotential“ sieht.

    Unser Gold-Mädel, Magdalena Neuner sowie alle anderen Biathletinnen und Biathleten werden von der Welt bejubelt….. Mitglieder eines Schützenvereins hingegen misstrauisch beäugt…! Kuriose Sache. Wo bitte schön, wird denn hier der Unterschied gemacht??????

    Ich war mit meinem Ergebnis auch zufrieden. Eine Woche später hatte ich dann mit 369 Ringen mein bisher höchstes Ergebnis geschossen. Da ich aber für mich selbst festgelegt habe, an jedem 2. Mittwoch im Monat für's Stammschießen die "Ringe zu jagen", ist es halt immer der "Tagesform" zuzuschreiben, wie meine Ergebnisse aussehen werden. Mir ist es egal, an welcher Stelle ich stehe, weil ich eigentlich nur gegen mich schieße. Und wenn ich da eine Verbesserung sehe - dann darf ich auch mit 370 Ringen Letzte sein[Blockierte Grafik: http://meisterschuetzen.net/wcf/images/smilies/w00t.png].

    Da werden Schützen als "Soziopathen" abgestempelt. Sorry, dass ich das so empfinde. Seit wann gibt es das Schützenbrauchtum - seit wann gibt es Schützenvereine? Uns Sportschützen mit den feigsten Elementen dieser Gesellschaft in einem Kontext darzustellen ist schon frech! In dieser Spaßgesellschaft ist man doch nur darauf aus, Schuldige zu suchen ohne den Finger auf sich selbst zu richten. Warum werden Kinder zu Mörder??? Sicher NICHT, weil sie im Schützenverein der „10“ nachjagen! Oder gar Biathlonscheiben zum Fallen bringen! Die gesellschaftliche Verrohung, sprich die oftmals familiäre Instabilität, die Perversionen im Fernsehen und anderen Medien sollten erst mal unter die Lupe genommen werden. Kinder/Jugendliche, die keinen geregelten Tagesablauf kennen, die in der Schule gemobbt werden, die keine echten Vorbilder mehr haben, die mittags bei Kinder- und Jugendwerken kostenlos essen können, weil ihnen zuhause niemand kocht, die in der Schule frisches Obst essen dürfen, weil das Geld zuhause gerade noch für die Meerschweinchen reicht, die keinen eigenen Antrieb entwickeln, die sich nur noch hängen lassen – weil sie das vorgelebt bekommen! HALLO!!!

    Jeder-ist-sich-selbst-der-Nächste-null-Bock-auf-nichts-Stimmung!

    So – und dann hat man ein „geregeltes“ Leben – ihr wißt schon, was ich damit meine – ist im Verein aktiv, hat Erfolgserlebnisse erfahren, Freunde, Familie und alles Positive eines normalen Lebens – HALT – da war doch was: Man spielt kein Handball, auch kein Volleyball, man schwimmt nicht, man tanzt nicht, man reitet nicht, man musiziert nicht, MAN SCHIESST!

    Das alleine genügt schon, um eine Kollektivschuld aufgebürdet zu bekommen.

    Unfassbar.

    Menschen, die unseren Sport nicht kennengelernt haben und sich dennoch anmaßen über uns zu urteilen, gerade in diesen Zeiten nach Winnenden, Erfurt und den anderen ähnlich gelagerten schrecklichen Verbrechen, denen unterstelle ich ein gewisses Maß an übersteigertes Bedürfnis nach Geltung. Da fallen sicher auch unfähige Journalisten drunter, die der Story wegen jeden „Sch…“ schreiben. Hauptsache man jault auf!!! Man tut gerade so, als ob solche menschenverachtende Taten in unseren Reihen auf taube Ohren stoßen würde. Auch eine Frechheit!!!!! Wo bekommen denn Schützen echte Gelegenheiten zu sagen, was sie tatsächlich fühlen oder denken?

    Also ich bin ja immer dafür, einen guten Krankengymnasten aufzusuchen, dem man das Problem einmal schildert. Wir Läufer haben ja "Erfahrung" in Sachen Knieschäden und andere laufhemmende Schmerzen im Bewegungsapparat. Ich zum Glück noch nicht ausgeprägt - kann aber noch kommen. Ein Lauffreund, der auch schießt, benützt z. B. Kniebandagen (Genutrain) und Hyaluronsäurepräparate zum Einnehmen. Er hat damit z. B. gute Erfahrungen gemacht..... muss aber nicht bei jedem wirken. Ich kann natürlich die Empfehlung weitergeben, sich mal tapen zu lassen (vom Fachmann). Da ich hier im Forum nur Tipps weitergeben kann, von denen ich glaube, dass es auch anderen helfen könnte, ist die "Heilungschance" beim Betroffenen ein Zufallstreffer.

    Deshalb mein Tipp: Konsultiere auf jeden Fall einen Spezialisten - für mich sind das ausnahmslos die Physiotherapeuten. Allerdings: Gut Ding will Weile haben!

    In der aktuellen Ausgabe der "Deutschen Schützen Zeitung" findet man einen Bericht zum Thema. Auf sowas habe ich ja schon lange gewartet. Wenn man sportlich schießt, geht das m. E. nicht ohne ein Minimum an Fitness und Grundausdauer. Das war vielleicht lange kein Thema und sicherlich gab's oder gibt's Schützen, die sogar ohne jegliche körperliche Fitness sehr gute Leistungen zeigen. Aber ich gehe davon aus, dass die Asse im Schießsport - egal wie man das nun interpretiert - ohne zusätzliches Training ihr Leistungsniveau garnicht halten könnten. Leider hört man davon sehr wenig; mich würde schon mal interessieren, wie eine Trainingswoche von Sonja Pfeilschifter oder Maik Eckhardt oder den anderen hervorragenden Schützen/Schützinnen aussieht.

    Erst die Arbeit, dann das Weißbier:rolleyes:!

    Ich habe mich mit diesem Thema auch schon beschäftigt. In guten Lehrbüchern zum sportlichen Schießen findet man genug Anregungen. Da frank17 sicher das "Aufwärmtraining" direkt vor dem Schießen meint, beschränkt sich dies meines Erachtens auf die Klassischen Dehnübungen, die in der Umkleidekabine meist im Stehen absolviert werden. Einige gute Übungen findest Du unter:http://www.fitnesserfolg.de/fitness/stretchingdehnung.php.

    Puh, da kann ich Dir keine verläßlichen Ratschläge erteilen..... Im Sommerbiathlon-forum hat man Dir ja zu dem Einzellader geraten....! Dagegen sage ich jetzt auch mal nichts. Also in meinem Team schießt eine Jugendliche auch mit dem Einzellader (Modell FWB 700 Universal). Auf jeden Fall machbar!! Ich schieße auch FWB und habe mir erst ein Biathlon-Gewehr zugelegt (P75). Als ich merkte, dass mir während der Wintertrainingsmonate das statische Schießen ebenfalls Spaß macht, habe ich mir vor zwei Jahren dann die P700 Alu gekauft. Ob ich mit dieser aber an einem SoBi-Wettbewerb teilnehmen würde? Subjektiv betrachtet eher nicht - die wäre mir einfach viel zu schade. Ich glaube, Du musst erst mal testen, was Du lieber machen würdest: Biathlon oder Präzisionsschießen. Laufen ist sowieso thumbsup!!!!! Fakt ist, dass Du mit einem Einzellader - denn nichts anderes wirst Du bei einem Jedermann-Biathlon ausgeliehen bekommen - auch einen Wettkampf bestreiten kannst. Solltest Du Dich an dem Virus Sommerbiahtlon infizieren wirst Du sicher selbst eine Entscheidung treffen können. Es gibt ab und an auch mal gebrauchte SoBi-Gewehre. Vielleicht liest unser Forums-Mitglied biathlon.24 diese Zeilen hier, den ich herzlich bitte, sich zu diesem Thema zu äußern. Bei ihm bist Du an der richtigen Adresse.