Posts by big-bore

    hi no. limits,


    zuerst danke für deine ausführliche Antwort !

    1) Ich hätte damals "geschworen" mein Korn anzusehen !

    Ich schaute aber nur "grob" drüber, dies weiß ich, nachdem ich das Video unten 2 Jahre lang geübt habe:

    Dazu muss man wissen, es gibt für das Sehen Sakkaden und Fixierungen.

    Bei der Fixierung kann ich das Objekt ein paar sec. scharf sehen, dann gibts eine sakkade (https://de.wikipedia.org/wiki/Augenbewegung), da springt das Auge weg, ohne dass man es bemerkt (siehe 4)


    Jetzt sehe ich mein Korn bewußt und weiß, dass ich das früher nicht gemacht habe !


    How to Shoot a Gun Accurately - Front Sight Focus

    https://www.youtube.com/watch?v=XPtTs42sVAM


    2) Meine Abzugstechnik ist zwar ruhig, aber dauert manchmal viel zu lang ! Daran arbeite ich.


    3) Mit meinem scatt hat sich herausgestellt, dass die handruhe erst nach ca. 20 schuss recht gut wird.


    Mein Problem ist wohl ein Mentales:


    - klappts mit dem Abziehen, schwanke ich mehr

    - klappts mit dem Schwanken, verschwimmt mein Korn

    - klappts mit dem Korn geht der Abzug schwer


    Dass es im Prinzip geht, sah ich vorher: von 10 Schuss waren 9 10er und 1 9er !

    Das Problem: es war in

    - völliger Ruhe,

    - ohne Beobachter

    - mit dem Scatt, just for fun

    - Die Schüsse 55 - 65, nach 1 Stunde Pause


    Es muss aber abrufbar sein, im Wettkampf...||


    Gruß Oli


    Nachtrag:


    4)

    Fixationen und Sakkaden machen den größten Teil der bewussten Augenbewegungen aus. Während einer Fixation nimmt das Auge über die Netzhaut Informationen aus der Umgebung auf und leitet diese nach einer Vorverarbeitung an das Gehirn weiter. Während einer Sakkade hingegen nimmt das Auge keine visuellen Informationen auf. Man ist in dieser Phase tatsächlich blind und sieht darin eine der Mitursachen der Unaufmerksamkeitsblindheit, also der Unempfänglichkeit für visuelle Reize durch mangelnde Aufmerksamkeit. Allerdings konnte experimentell bestätigt werden, dass während dieses Wahrnehmungsausfalls die Verarbeitung der zuletzt empfangenen Daten sehr wohl fortgesetzt wird.

    Augenbewegungen sind sehr individuell und können selbst bei derselben Person unter verschiedenen Bedingungen sehr unterschiedlich ausfallen. (Sportschützentalent !?) Die Dauer der Fixationen und das Muster und die Längen der Sakkaden sind nicht nur abhängig von allgemeinen Eigenschaften wie Geschlecht und Alter, sondern richten sich auch stark nach Gewohnheiten, Fähigkeiten, Interesse und Absichten des Betrachters.

    hi no.limits,


    1) da muss ich dich leider "entäuschen", ich schieße seit ca. 16 Jahre, anfangs mit einer steilen Erfolgskurve (obwohl ich mein Korn nie angeschaut und auch nie nachgehalten habe !), so wurde ich schon in meinem 2 Jahr LM-Meister mit >385

    Ich kannte keine Zweifel, keine Probleme, kein Verzagen !


    Im daraufflogenden Jahr wurde ich ohne es zu merken (mein voller Ernst !) altersweitsichtig und traf ca. 1 Jahr lang nicht mal mehr das Schwarze !

    Als ich es bemerkte, war mein Selbstbewustsein erschüttert, und nun, Jahre später, bin ich immer noch im "Loch"

    2)

    Ich trainiere seit 2 Jahren fast täglich trocken (Nachhalten, Kornkontrolle), erst nur Pufferpatrone, dann zusätzlich HW45 zwecks "Trefferanzeige", vor 1 Woche habe ich mir ein eigenes scatt basic geleistet

    3)

    Ich rede bei jeder LM mit den guten Schützen, schaue in viele Foren und etwas Literatur (Skanagar, Draksal, Schreiber) habe ich auch durchgearbeitet.
    4)

    Ich bin dankbar für deine Antwort, aber ich würde mich freuen, wenn noch mehr käme... :-)

    Pause machen,.... solange Du aber den/die Fehler nicht erkennst und vor allem keine Abhilfe dazu parat hast kannst du Pause machen bis du schwarz wirst. Besser wird es dudurch nicht.

    Ja, da ist was dran, mein Problem ist ja, dass ich nicht weiß wo meine Fehler sind !

    Empfehlung: Drei Schuss hintereinander in aller Ruhe abgeben, ohne groß die Waffe zu senken. Pauuuuuuuuseeee. Dann die letzten beiden Schüsse hintereinander in aller Ruhe abgeben.

    Werde ich probieren, mal sehen wie es klappt.


    euch allen schon mal ein nettes Danke !


    Gruß Oli

    Pause machen, das ist das einzige, was hilft.


    Klaas

    Hi Klaas,


    gute Idee, aber im GK DSB musst du die 20 Schuss in 150 sec. raushauen...,


    wie soll die Pause aussehehn und wann mache ich diese ?


    Gruß Oli

    ....fördert übrigens auch die Leistung!

    hi no.limits,


    ein paar Fragen hätte ich noch, falls du willens bist:


    1. es gelingt mit mittlerweile ein paar 10er zu schießen, aber dann "bricht meine Konzentration zusammen".

    Wie kann ich diese "verlängern" ?

    Ich übe so über ca. 50 Schuss, sobald sich die 10er einstellen (ob ich die Treffer betrachte o. nicht, ich weiß wie ich abgekommen bin !),

    kommen die 9er und 8er. Dann gelingt es mir mich "zusammenzureißen", ich schieße wieder ein paar 10er, und am schluss ist es mein typisches Durchschnittsergebnis (gerechnet ca. 370)


    2. Wie gelingt es mir im realen Wettkampf gut zu sein: Letzte LM: Probe 50, und im Wettkampf, ohne Spiegelkontrolle, merkte ich, wie ich nur noch 8er schoss.


    Über eine Antwort würde ich mich freuen.


    Gruß Oli

    P.S.

    Ich verwende inzwischen MantisX, um mein Abzugsverhalten zu überprüfen, das Scattsystem habe ich zurück gegeben.

    Hi Klaas,


    ohne das scatt hätte ich diese Linie nie bemerkt !


    Diese entstehen nicht vom falschen abziehen, sondern von Körperschwankungen, hab mich wohl falsch ausgedrückt !


    Das scatt gebe ich nicht mehr her :-)


    irgendwo ich eine Ecke stehen, und trocken Anschläge machen 10-15min. ( Mit Schießleitung absprechen )

    fördert übrigens auch die Leistung!

    Hi no.limits,


    gute Idee, muss ich mal ausprobieren.


    Gruß Oli

    Hi Leute,


    hier der Nachtrag von meinem Feldversuch auf der 25 m Bahn:


    Es hat alles funktioniert, (Anzeige, Licht, etc.) bis auf...Die Treffer waren nie da, wo das scatt es angezeigt hat !

    Wie ich in diesem Forum gelesen habe, müsste man wohl den "F"-Wert einstellen, kann man aber nicht in der "Basic"-Version.

    Auch die Nachfrage bei Mec lautete diesbezüglich !


    Also rel. untauglich für die 25 Bahn, aber sehr tauglich für das Heimtraining.

    Da lässt es, nach richtiger Einstellung, fast keine Wünsche offen (wenn man keine professionelle Schussbildanalyse erwartet).


    Für mich das Überraschende, das Schussbild zuhause ist absolut "typgleich", mit dem Realen.

    (Ich schob 7er und 8er immer auf die Muni. oder die Waffe ;-)) )


    Ich bin materialtechnisch zufrieden damit, falls ihr Fragen zwecks Einstellung etc. habt, könnt ihr gerne Fragen stellen.


    Ich hätte zumindes ein paar Fragen:


    - Wie bekomme ich die "Schlenker" (gelbe Linie) weg kurz vor dem Auslösen weg ?

    - Ich brauche immer erst ca. 20 Schuss, bevor ich nicht mehr wackle (dann ist der Wettkampf vorbei), was macht ihr dagegen ?

    - Ich schaue Korn-Abzug leichtnehmen-Korn-stärker drücken-Schuss, wie macht ihr das ?


    Gruß Oli

    also der Scatt ist rein optisch, ich habe den MX-02 mit prof.Software und er funktioniert sehr gut.

    Voraussetzung ist wie schon beschrieben, passende Helligkeit auf der Scheibe.Wichtig ist aber auch die korrekte Größe des Spiegels zur Entfernung, (deswegenkann man diese auch passend ausdrucken) wobei dem Scatt nur das schwarze Zentruminteressiert. Mitgeschnitten wird sozusagen die Abweichung im und vom Zentrum derScheibe.

    Hallo Andre_61,


    zuerst, du hast das wichtigste bereits geschrieben, ich habe noch meine eigenen Erfahrungen machen müssen.


    Ich habe mir das scatt basic (für 25 Präzision 9mm) vor 2 Tagen zugelegt, weil ich in Youtube so gute Tests gesehen habe:


    "New SCATT MX-02 and BASIC vs Trace Shooting Trainers extended accuracy test"

    https://www.youtube.com/watch?v=ZbxYD_NdrAA


    als ich dann hier las, es sei unpräzise (wie das Mantix), war ich bestürzt und ging ich ans testen:

    ich nahm mein Luftgewehr (Anschütz superair) und nahm ein vorhandene Zielscheibe.

    Leider ist die Beschreibung des Herstellers und die Beschreibung recht dürftig, und ich war schon am verzeifeln.

    Es funktioniert nix so wie es sollte !

    War es defekt, war es ein Fehlkonstruktion, war die "abgespekte" Version untauglich ?


    Nein, es waren Anwenderfehler ob der "sparsamen" Beschreibung !


    Das Licht war gar nicht so entscheidend, am Anfang nahm ich starke Lampen, später tats das Licht vom Fenster.

    Viel wichtiger und das Entscheidende ist die korrekte Spiegelgröße, wenn diese nicht exakt stimmt, gibts aber keine Fehlermeldung sondern es erscheint der "rote Punkt" einfach nicht.

    Nächstes Problem:

    Ich wusste zuerst nicht wie ich das mit dem Kugelfang machen sollte, und kam dann auf die Idee, den "Abzug" im scatt auf superleicht zu stellen, und dann mit einem Holzlöffel (unter Diopterkontrolle) auf den Anschütz-Spannhebel zu klopfen.

    Dies wird als "Schuss" erkannt und aufgezeichnet.

    Also druckte mir die 10 m Scheibe für 4,9 m aus, legte mein Anschütz fest auf einen Sandsack auf und los gings.

    Aber wieder funktionieret etwas nicht, warum gabs kein neues Zielbild ?

    Durch das Auflegen und immer im Ziel bleiben, "resetet" das Programm nicht !

    Also nach jedem Schuss das Gewehr aus dem Ziel nehmen und siehe da, alles perfekt !


    Durch das exakte "Diopterzielbild" kann ich ohne lästige Geräusche und Matrialverbrauch unendlich testen !


    Am Samstag will ich aber auf die 25 m Bahn ins Freie gehen, und das das scatt "in freier Widlbahn" für seine eigentliche Aufgabe (9mm GePi) einsetzen.


    Als Präzisiontest habe ich als Anlage 30 Schuss mit dem Anschütz

    Vielleicht kann mir einer der Luftgewehrschützen unter euch ausrechen, wie die Präzision des scatts ist bei einer Streuung zwischen 10,2 und 10,8


    Gruß Oli