Äußerer Anschlag:
Füße: Zitat: "Nullpunktkorrektur mit den Füßen
Bei ordentlich eingerichtetem äußeren Anschlag und richtigerer Verteilung von Statik, Balance und Spannungen zeigt dein Gewehr ruhig auf einen bestimmten Punkt. Dieser Haltebereich liegt meist nicht auf Anhieb im Zentrum der Scheibe. Um Haltepunkt und Ziel zur Deckung zu bringen, hat es sich bewährt, die Fußstellung als Korrektiv einzusetzen. Zu Beginn des Schießen, also während der Probe, zur groben Einrichtung. Und während der Serie zur feinen Korrektur bei geringfügigen Abweichungen.
Das Bild nebenan zeigt zunächst eine empfehlenswerte Grundstellung, wie sie für Schützen mit durchschnittlichen Proportionen gelten könnte. Was auf der Scheibenebene geschieht, wenn man die Füße versetzt, deuten die farbigen Umrisse und die zugehörigen Pfeile auf den Scheiben an. Wer etwa den linken Fuß nach innen dreht (hellgrüner Fußumriß) wird seine Position auf der Scheibe erhöhen. Die umgekehrten Verlagerungen führen zu den entgegengesetzten Folgen. Wir empfehlen dir, sämtliche möglichen Korrekturen auf dem Stand auszuprobieren, bis du sie ‘auswendig’ beherrscht. Lerne, die Füße zu versetzen um die Mündung ins Ziel zu dirigieren.
Schuhe und Bewegung
Deine Füße arbeiten besser, wenn du sie in ausreichend große Schuhe steckst (1 cm Platz vor den Zehen!). Der Absatz unter der Ferse sollte möglichst flach sein, weil dies der natürlichen Balance nahe kommt. Frische Strümpfe aus Naturfasern und mäßig festgezurrte Schuhbänder sorgen für ein trockenes Klima.
Bewege die Beine und Füße während der Serie, damit die Muskulatur geschmeidig bleibt. Diese Übung beugt auch Druckschmerzen vor. Wenn die Füße nach kurzem Stehen schon drücken, der sollte Fußgymnastik probieren und notfalls einen Orthopäden aufsuchen: Was die Brille für den Kurzsichtigen, leisten gut angepaßte Einlagen dem Plattfüßler."
[Blockierte Grafik: http://www.mec-shot.de/images/6fussstellung.jpg]
Lg Flipp 