Posts by Chugen

    Hi AndreasJ,

    so ganz konntest du mich nicht überzeugen, obwohl wir fast gleichauf sind.

    Da ich selber auch Dias auf einen Kugelfang Stahlplatte 45° Neigung schieße, kenne ich die Verformungen der Übrigbleibsel.

    Es wird auch Reibung der Dias an der Prallplatte geben, sicherlich lässt sich auch Bleigeruch feststellen. Ich denke aber weiterhin, dass das "kleben bleiben" der Diabolo-Überbleibsel an der Prallplatte eher auf den Plattierungseffekt zurückführen ist, als auf ein "Anschmelzen" der obersten Schichten des Dias, die mit der Prallplatte in Berührung kommt.

    Was den Geruch betrifft, denke ich, es sind Bleimoleküle die aber nicht sublimiert sind, sondern als sog. Abrieb vom Aufprall resultieren.

    Wie dem auch sei, wichtig ist, dass kaum Emissionen auftreten und du Gesund bleibst. Gut Schuß!

    Die kinetische Energie wird in thermische umgewandelt, damit bin ich bei Daniel. Umformung und Erhitzung.

    Da kann ich nicht ganz mitgehen.

    Sicherlich wird kinetische Energie in thermische umgewandelt, aber bestimmt weit ab von dem, was Umformung durch "Erhitzen" benötigt. Die Umformung wird zum allergrößtenteil durch den Aufprall an der Metall(Stahl-?)platte verursacht, da spielt Thermik keine Rolle (vgl. auch Verkehrsunfall PKW, da ist auch keine Erhitzung an der Verformung von Blech beteiligt). Zur Vervollständigung, es wird auch noch sehr wenig Energie in Schall umgewandelt.

    ich schließe mich da Karl und Matze an. Probiere einfach etwas im Verein aus, du wirst nach wenigen Serien ( X mal 10 Schuß ) merken, was dir liegt. Und wenn du eine moderne, gute Match LuPi geschossen hast, wirst du wahrscheinlich über einen Co2 Baller Revolver nicht mehr nachdenken, da sind Welten dazwischen.

    Oh SORRY. WAlther gehört m. E. auch noch dazu und hat ja eine ansprechende Serie im Programm, es wird Umfangreicher, Holger...

    Hi Holger,

    die Suche nach dem Gral. Nein, es ist schon einfacher, bedarf aber etwas Aufwand wenn du langfristig zufrieden sein möchtest.


    Du wirst nicht umhin kommen verschiedene Medelle von den führenden 3-4 Hertsellern (ausgiebig) zu testen. Denn jedes Modell verhält sich ein wenig anders, ist unterschiedlich ausgestattet (auch der Griff ist ein Beachtungsmerkmal) und kann auch optisch unterschiedlich stark gefallen oder nicht. Dann gibt es noch den Unterschied von mech. und elek. Abzug, der auch maßgebend sein kann.


    Versuche Dir die neuesten Modelle der Hersteller Steyer, Feinwerkbau, Morini und Tesro zu besorgen , also im Verein Fragen ob ein Kollege seine mal ausleiht und/oder einen Händler finden der etwas ausleiht. Dann folgen sicherlich einige Dutzend Schüsse und dann wirst Du schon merken welche Waffe dir besser liegt. Technische features lassen sich nachfragen, bzw finden sich in der Produktbeschreibung, oder aber auch in den entsprechenden Threads der LuPi. Teilweise gibt es auch auf Youtube einige Clips, die aber auch wenig neutral gemacht sind und eine persönliche Meinung und Vorliebe Wiedergeben.


    Wenn die Entscheidung gefallen ist hat man Glück und erwischt vielleicht ein gutes Angebot einer gebrauchten Waffe, hier im Forum sind in den letzten Monaten einige scheinbar sehr gepflegte Lupi veräussert worden.

    So kann ich vielleicht abschließend erklären, dass ein neueres Modell ein älteres schlägt und die führenden Match-Lupis, d. h. die neuesten Modelle, allesamt ziemlich eng beieinander sind.

    Für dich, bzw. mich auch, als Anfänger wird der Unterschied der Spitzenmodelle kaum Differenzen beim Erreichen der Ringe bedeuten, da sind sie alle sehr eng beieinander und man kann mit allen engste Streukreise Schießen, es wird eher ein Unterschied im persönlichen Empfinden der Haptik und Optik sein.


    Zu Match-Revolvern (sofern es diese überhaupt gibt?) kann ich mich nicht äußern.


    Also, einfach mal nach Händlern surfen, ich habe gehört, dass FWB (Feinwerkbau) sein Modell P8X auch gegen Gebühr ausleiht, diese dann bei Kauf verrechnet wird.

    Glück Auf.

    Willkommen Holger, Grüße vom Ex-Pottler (GE + HER). Fragen kannst du immer stellen, nur mich nicht (bin selbst Anfänger). Die Antworten sind manchmal recht deutlich, aber du bist aus dem Pott, verträgst also wat.

    Wie wäre es mit der Kombination LP und/oder FP als Auflage für die "Leistung" und ein (oder 2, 3, ...) individuelles Gewehr für den Spass, das NICHT unbedingt der Sportordnung entsprechen muss. 8)

    Ja, warum nicht. Kurzwaffe mag ich schon sehr, würde gerne lange damit schießen. Zusätzlich ein Gewehr für den Spaß und um neues kennen zu lernen.

    Aber Fakt ist auch, dass ich auch gerade mit dem Schießsport angefangen habe (15 Mon.) und die allermeisten Kaliber überhaupt noch nie geschossen habe, als die üblichen Verdächtigen (9 Luger, .357mag, .22lr und wenige mehr). Hier habe ich also noch soviel zu entdecken und meine Grenzen kennen zu lernen, das ich wirklich noch hoffe lange die KW zu schießen. Später dann gerne aufgelegt, wie gesagt KW gefällt mir, und dann nochmal etwas ganz neues, also LW. Es bleibt spannend, dazu kommt jetzt gerade auch nach Wiederladen mit einer Lee classic Turrett für die .38spec.

    Ich hatte das im Beitrag tatsächlich als Frage gemeint, so bin ich auch nicht sicher ob ein Hochschlagen der Waffe mit schweren Dias tatsächlich stärker ist. Überdies weiß ich nicht, ob ich das Hochschlagen der Waffe, bzw den Unterschied zwischen dem Hochschlagen bei Nutzung schwerer und leichter Dias wirklich unterscheiden könnte. In entsprechender Meßstation sicherlich (vielleicht hat HdR da eine Ahnung, oder wer auch immer).

    Ohne es selbst getestet zu haben - Kann man Streukreise aus eingespannten Waffen wirklich mit Streukreisen aus der Wackelhand vergleichen?

    Oder anders gesagt: Kann der Effekt, dass schwere Munition aus einer eingespanten Waffe geringere Streukreise produziert nicht eventuell dadurch aufgefressen werden, dass zwischen Auslösen und Verlassens des Diabolos aus dem Lauf der Fehlereffekt größer wird? (Ich hoffe, ich habe mich verständlich genug ausgedrückt)


    Es sind offensichtlich konkurrierende Effekte.

    Ich denke dass man die Streukreise aus so unterschiedlicher Heransgehensweise nicht mit einander vergleichen kann (Kreuzvergleich sinnlos). Bin aber sicher, dass beide Vergleiche mit der selben Waffe (eingespannt 5 Serien á 10 Schuß und Freihand 5 Serien á 10 Schuß) den gleichen Effekt darstellen würden. In unserem Falle eben einen kleineren Streukreis mit den schweren Rifle Diabolos.


    Den Fehlereffekt den Du ansprichst kann ich nachvollziehen und denke er existiert auch, so auch meßbar.

    Califax, das kann natürlich sein, aber ich habe den Versuch mit den beiden verschiedenen Gewichten 0,45g und 0,53g mehrmals hintereinander reproduzierbar mit jeweils 10 Schuß aus meiner P8X getestet (jeweils RWS 10 match Pistole und Rifle).

    Also 10 Schuß die leichten, dann 10 Schuß die schweren, dann wieder die leichten usw. Das ganze 5 Serien hintereinander und mann brauchte die Scheiben nicht zu beschriften so klar war es zu sehen.

    Sicherlich sind meine Streukreise insgesamt noch interstelar, was die Größe betrifft, aber das Verhältnis sprach Bände. Leider habe ich die Scheiben nicht fotografiert.

    So belasse ich es jetzt so und probiere evtl. später nochmal eine Dose mit den leichten.

    Karl, kurz auf den letzten Satz;

    ich denke, dass die Kunststoffbeschichtung beim Abbrand nicht zerstört wird, sonst würde eine Ummantelung ja keinen Sinn machen, wenn das Projektil nach Zündung der Treibladung ohne Kunststoffmantel durch den Lauf rauscht. So meine ich, dass das Kunststoffummantelte Projektil keine Blei-Emissionen verursacht, ergo weniger Gesundheitsschädlich ist. Das gleiche sollte für Cu-Ummantelte Projektile gelten, da bleibt der Cu-Mantel ja auch erhalten.


    Für mich ist die Krux, wieweit kann ich meinen Lauf vor Verbleiung schützen (muss ich das überhaupt, wenn ich weiche Ladungen schieße, wo kaum Blei-Abbrieb(?) statt findet? Taucht dieses Phänomen überhaupt auf?) und mich ebenfalls vor Emissionen und darüberhinaus, wieweit leidet die Zielgenauigkeit wenn ich Cu oder Kunststoffmantelgeschosse verwende. Ebenfalls der Preis, für wenige Ringe mehr an Genauigkeit muss der Aufwand schon überschaubar sein.

    So ist es ein Abwägen zwischen einigen Überlegungen und Wunschzielen die ich bedenken möchte, im Hinblick die größte gemeinsame Schnittmenge an Profit (Eierlegende-Wollmilch-Sau-genau!)

    Ich befürchte auch, dass es Meinungen wie Sand am Meer gibt. So werde ich mich selbst weiter informieren mit den Antworten die ich jetzt schon habe. trotzdem Danke für die Info. Übrigens habe ich das GRT schon auf dem rechner, muss da aber noch richtig rein kommen, wirkt etwas unübersichtlich.... für einen newbie. Guten Abend.