Hallo Frank,
der Grund warum ich von einem vorkomprimierer abrate ist ja auch mehr der, dass er sich einer "aussterbenden Spezies" zuwenden würde Und dies dann insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. sicherlich ist es möglich so ein Gewehr zu einem vernünftigen Preis zu erwerben. Das Problem sehe ich in den Folgekosten, wenn man das Gewehr sinnigerweise allle ein, zwei oder 3 Jahre mal durchsehen lässt, dann fällt man hintenüber wenn man sich die Preisentwicklung beim Service der Vorkomprimierer anschaut. Als Beispiel hier Anschütz, da zahlt man für eine Durchsicht bei einer 2002 P auf der DM 60,- € (vor 4 Jahren waren es mal 30,-) für eine 2002 zahlt man schon fast 200,- € ( vor 4 Jahren waren das noch 80,- €) und bei einer 2001 gibt es schon gar nicht mehr alle Teile.
Du schreibst, dass die Schussentwicklungszeit durch den Pressluftantrieb kürzer geworden ist. Das ist nicht richtig, die Schussentwicklungszeit bleibt gleich! Es ändert sich halt nur der Antrieb von frisch gepresster Luft zu Luft die schon im Vorfeld komprimiert wurde und jetzt zum schiessen bereit steht.
Schnellere Schussentwicklungszeiten haben immer technische Änderungen im Bereich Schlagfeder, Schlagstück, Ventil,... als Hintergrund.
Außerdem geht mein Rat nicht in Richtung eines Aluschaftes (der im Preissegment 500,- -600,- € auch schwer zurealisieren wäre), es gibt ja genügend Modelle im Holzschaft.
Zum Tehma egun, gebe ich Dir völlig recht, dass man da mit einer entsprechenden Kenntnis und Geduld durchaus das eine oder andere Schnäppchen machen kann. Neben dem von Dir angesprochenen "puschen" denke ich aber, dass dort sehr viele Gewehre überhöht "weg gehen" (wenn ich sehe, dass da FWB 300 S für 150,- € verkauft werden, dann geht mir echt der Hut hoch)
Und man sich besser ein wenig umschauen kann und dann etwas findet, was vom Preis her ein wenig ziviler ist.
Gruß
der Stanzer