Niemand braucht Prediger.
Und ebensowenig muss sich ein Prediger in einem Internetforum aufregen, wenn andere seiner Predigt nicht folge leisten. Wir sind hier ja nicht bei den Kreuzzügen. Der ewige Vergleich mit Don Quijote ist schon mehr als genug.
Manche Fehler im Leben muss jeder selbst machen.
Und vielleicht stellt sich hinterher ja auch heraus, daß die LP500 gar kein Fehler war. Und wenn doch, hat derjenige wenigstens was dabei gelernt.
Schießen hat wie bspw. Motorradfahren was mit Emotionen zu tun. Wenn mir eine Kanone (im Fall der LP ein Kanönchen) nicht gefällt oder aus einem anderen Grund nicht taugt, dann will ich sie nicht. Auch wenn sie noch so gut ist. Und wenn man sich im Vorfeld schon auf was eingeschossen hat (im übertragenen Sinne), kommt man eben nur schwer davon wieder weg. Da hilft auch kein gutes Zureden.
Nachdem schon drei Sorten Trainer definiert wurden, sollte man vielleicht auch mal die unterschiedlichen Sorten Schützen definieren.
Mir fallen spontan zwei ein.....
1.) der leistungsorientierte und ambitionierte Sportschütze, der sogar ein online-Tagebuch schreibt und jede Gemütsregung bei jedem Schuss im Nachgang noch haargenau analysieren kann. In diese Rubrik fallen auch Leute, die alle Abläufe derart perfektionieren wollen, daß sogar die Schnürung ihrer Schießschuhe derart eine Rolle spielt, daß es ein Thread im Forum wert ist.
2.) der Hobby-Sportschütze, der dann zum Schießen geht, wenn er Lust drauf hat, für sich selbst schießt und sich freut, wenn er sein selbstgesetztes Limit erreicht hat. Der nach zwei Stunden Spaß am Stand noch weitere zwei Stunden Spaß bei Speis und Trank mit seinen Schützenkumpels hat.
3.) kann beliebig fortgesetzt werden...
Je nach Typ, machen manche Tipps Sinn....oder eben nicht.
In diesem Sinne. Frohe Weihnachten!!