Posts by Nadum

    Hallo, mal einen leicht off-topic-Hinweis: Im BDS werden Jeans kaum noch getragen, die Hosen sind zu steif.


    Was dafür benutzt wird ist "taktische" Kleidung dieser Art:

    https://www.amazon.de/gp/produ…age_o04_s00?ie=UTF8&psc=1


    Die Hosen sind billig, sehr beweglich und Alltags-tauglich. Seit dem ich diesen Hosen-Typus entdeckt habe, trage ich keine Jeans mehr.


    Und dann gibt es auf Ständen neuerdings einen Trend zu Engelbert Strauss:


    https://www.engelbert-strauss.…0#!trendkollektion_herren


    Die Hosen gibt es vielen Farben, auf den Schiessständen und bei Wettkämpfen am häufigsten zu sehen sind die braunen Kombinationen. Engelbert Strauss ist leider nicht Alltags-Kompatibel (ok, hängt vom Job ab). Aber extrem robust, große Taschen, Möglichkeit für Kniepolster (bei BDS wird teilweise kniend geschossen), grober und stabiler Stoff. Wie schon gesagt: Eher nicht Büro-tauglich, ansonsten würde ich nur noch in Engelbert Strauss rumlaufen.

    Hallo,


    ich würde gern Scatt mit einer 9mm-Pistole benutzen. Die Waffe hat einen Schlitten und keine Weaver-Schiene. Die Montage über Schlauchschellen oder Weaver-Schiene funktioniert daher nicht.


    MEC hat eine Montage die von vorn in den Lauf gesteckt wird(*). Meine Frage: Hat jemand mit einer solchen Laufmontage Erfahrung? Macht man sich damit die Züge oder die Mündung kaputt?


    Viele Grüße



    (*) https://www.mec-shot.de/produk…gen/scatt-barrel-inserts/

    So, mal fürs Archiv:


    Fehlerursache lag gar nicht bei mir und auch nicht am Griff, sondern am Scatt-Sensor. Ich habe ein USB-SCATT und der Sensor hat vorn eine Linse, die mit einer Art innen liegenden Mutter gesichert wird. Diese Mutter hat sich gelockert, in der Folge hatte die Linse in der Fassung Spiel.


    Am Anfang war die Linse vermutlich nur etwas locker und die Linse hat sich nur beim Ablegen der Waffe verstellt. Im Laufe der Zeit wurde es dann immer schlimmer und gestern war es soweit, dass sich bei jedem Schuss der Trefferpunkt verstellt hat. Das war dann der Punkt das Scatt-System zu untersuchen und dann kam die Erleuchtung.


    Also im Prinzip kleine Ursache, große Wirkung.


    Ärgerlich sind die Auswirkungen: Ich bin durch die unerklärlichen Scatt-Ergebnisse maximalst verunsichert zur Landesmeisterschaft gefahren. Einen neuen Griff habe ich mir auch noch gebaut, hatte allerdings nicht mehr genügend Trainingszeit und somit ein verändertes Griffgefühl. Insgesamt denkbar ungünstige Voraussetzungen für einen wichtigen Wettbewerb.


    Immerhin: Die Qualifikation zur DM müsste ich geschafft haben und für einen dritten Platz hat es auch noch gelangt.

    schon mal jemand anders dieses Problem gelöst hat.


    Hallo Klaus,


    Guck mal hier: http://ballistipedia.com/index…tle=Closed_Form_Precision

    und auf der Seite nach "Using Sigma" gucken. Sigma dabei als griechischer Buchstabe, also ein kleines "o" mit einem kleinen Strich oben dran.


    Dieses Sigma ist die Lösung Deines Problems. Im Kern geht es dabei um die Berechnung einer Trefferwahrscheinlichkeit. Dein Streukreis beschreibt nur die Lage der zwei am weitesten entfernt liegenden Schüsse. Was Du eigentlich willst ist eine Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Fläche zu treffen.


    Dummerweise ist die Berechnung nicht ganz trivial. Ich werte meine Scheiben mit OnTargetPC aus. Mit dem Programm kann man Pointdaten von Zielscheiben erstellen.


    Für R (freie Statistik-Software) bzw. R-Studio (GUI für die Software) gibt es dann ein Paket shotGroups von Daniel Wollschläger. Das berechnet aus den Daten allen möglichen Kram. Unter anderem auch das Sigma und davon abgeleitete Werte wie die Trefferwahrscheinlichkeit CEP.


    Viele Grüße

    Hallo,


    Im Herbst habe ich mir ein Scatt-System gekauft und in den letzten Monaten intensiv damit trainiert. Trainingsfokus waren die Werte L und Abstand. In der Folge liegt 10a0 in der Region von 90% und 10a5 bei ca. 45%.


    Die geschossenen Ringe und den Wert 10.0 habe ich völlig ignoriert. Das die Schussgruppen wandern, habe ich auf Scatt geschoben. Meine Erklärung war, dass sich durch Ablegen der Waffe das System verstellt.


    In drei Wochen schieße ich Landesmeisterschaften. In den letzten Tagen ist mir aufgegangen, dass die wandernden Schussgruppen kein Scatt-Problem sind, sondern der Schütze ein Problem hat.<X


    Meine Frage: Was kann ich tun? Was läuft falsch?


    Ich habe gestern testweise so mit Scatt geschossen, dass ich bei den 6x5 Scatt-Schüssen wirklich bei jeder Gruppe exakt an der gleichen Stelle stehe (mit Zollstock gemessen), die Pistole nicht aus der Hand gelegt, die Pistole nicht abgelegt, nicht am Kabel gezupft. Trotzdem wandern die Schussgruppen. Eine fünfer Gruppe liegt dann z.B. links neben der 10. Die nächste Gruppe dann rechts daneben. Dann kommt mal wieder eine Gruppe die perfekt in der Mitte ist und so weiter. Jede Gruppe ist für sich eng genug um in die 10 zu passen. Aber der Mittelpunkt der Gruppe ist immer woanders.


    Der Wert 10.0 liegt bei ca 50%. Mit Scatt-Zehntelwertung komme ich auf 9,9 Ringe pro Schuss.


    Geschossen wird KK-Pistole beim BDS über 25m. Ablegen der Waffe und rumlaufen zwischen Schussgruppen wird beim BDS zwangsweise gemacht. Ich trainiere daher so, dass ich nach jeder Fünfergruppe die Waffe ablege, mich bewege, eine kurze Pause mache und dann die Waffe neu aufnehme.


    Vielen Dank

    Ich benutze Lavit Super Grip, bei Amazon gekauft. Kostet irgendwas um 5 oder 6 Euro. Eine Tube reicht vermutlich fürs ganze Leben.


    Ca. eine viertel Stunde vor dem Wettkampf auftragen, Menge muss man probieren, ich nehme ungefähr soviel wie eine Bohne. Danach muss man mit den Händen fächeln, damit die Hände trocknen. Das Zeug riecht fürchterlich, ist aber letztlich lediglich Magnesiumpulver in Salbenform. Also das gleiche was Bergsteiger oder Gewichtheber nehmen.


    Die Salbe deshalb, damit kein Pulver in die Waffe kommt. Nach dem Trocknen hat man weißliche Hände bzw. Handflächen und die Pistole rutscht nicht mehr.

    Hallo Markus,


    ich habe mir aus dem Baumarkt einen Holzkasten besorgt, mit Heißklebepistole ein paar Drähte außen dran geklebt um die Schießscheiben zu halten, oben drauf eine kleine LED mit Schwanenhals zur Scheibenbeleuchtung und das ganze mit einer alten Jeans ausgestopft.


    Der Kasten hält jetzt 25.000 Schuss mit der ersten Jeans aus. Alle paar Tausend Schuss muss der Kasten ausgeschüttelt und die Jeans anders reingelegt werden.


    Für LG (wo es ja wirklich Loch in Loch geht) wäre es vielleicht noch sinnvoll bei einem Metallbauer ein Stück stabiles fingerdickes Stahlblech zu kaufen und hinten reinzustellen/reinzukleben.


    Mein Kasten ist ziemlich leise. Vom Kasten hört man nur das Durchschlagen des Papiers. Der Kasten selbst wurde noch nicht durchschlagen.

    Hallo Joachim,


    dank für das Erklärungen. Ein paar mehr Ringe schießen ist natürlich das langfristige Ziel, mir im Moment aber erstmal egal. Ich habe mir zu Weihnachten ein SCATT-Gerät gekauft und gemerkt das sich bei mir ein paar Technik-Fehler eingeschlichen haben. Doppelatmung ist der erste Schritt zur Behebung dieser Fehler.


    Zwei hilfreiche Aspekte der Doppelatmung habe ich allerdings schon gemerkt: Neben der Doppelatmung beim Schuss gehören ja noch (bei mir) 3 Atemzüge in der Vorbereitungsphase und ein tiefer Atemzug in der Nachphase (also wenn die Waffe bereits abgesenkt ist) dazu. Durch dieses ruhige Atem vergrößert sich der von mir gesuchte meditative Effekt des Schießsports. Schwer zu beschreiben, ein konzentriertes, achtsames, von der Welt Abgewandsein. Also halt dieses nicht zu beschreibende was man bei Olympiaschützen sieht. Du weißt was ich meine? :-)


    Und dann gehört zur Doppelatmung eine andere Blicktechnik (entspannter Blick in den Raum bis zum letzten Moment, Blick auf den Handrücken in Ruhephasen). Diese verbesserte Blicktechnik ist eine Wohltat für die Augen. Bislang habe ich am oberen Umkehrpunkt Kimme/Korn in Übereinstimmung gebracht und dann versucht bis zum Ansagen ohne zu blinzeln das Korn im Fokus zu halten. Sehr sehr anstrengend für die Augen...


    Weil der Schuss jetzt länger dauert (irgendwas 20 Sekunden vom Anheben bis zum Absenken), ist die neue Technik im Augenblick für die Schulter anstrengender. Die Muskulatur muss sich jetzt erstmal anpassen.


    Viele Grüße

    Hallo,


    ich bin aktuell dabei von Einzelatmung auf Doppelatmung umzulernen. Meine Frage wäre: Wie genau erfolgt das Absenken des Armes zum Halteraum am Ende der Arbeitsphase? Man liest widersprüchliches. Über Kraft (bzw. langsame Entspannung von Muskeln) aber auch über Atmung.


    Probiert habe ich: Wenn ich in den Bauch atme, passiert an der Waffe nichts (abgesehen von Schwankungen). Wenn ich über die Brust atme, kann ich mit dem Ausatmen die Waffe absenken, das Ergebnis ist jedoch relativ ungenau. Wenn ich über Muskelkraft absenke wird es schnell anstrengend, aber der Halteraum wird ziemlich gut getroffen wie.


    Wie geht es richtig?

    Hallo,


    ich überlege den Triggersensor für ein SCATT-System zu kaufen. Kosten rund 250,- EUR. Meine Frage: Ist der Sensor sinnvoll? Im Netz wurde dieser Sensor scheinbar nirgendwo getestet. Ausgehend von der SCATT-Doku sieht es so aus, dass der Sensor eine weitere Linie in die Abstandsgrafik(?) einfügt, die den Fingerdruck darstellt.


    Benutzt jemand den Sensor?


    Viele Grüße

    Streukreise zwischen 6,5 und 8mm sind für die LP normal

    Hallo,


    vielen Dank für die Erklärung. Hab heute mal versucht den Streukreis meiner Diabolos zu ermitteln. Testaufbau: Sehr schwerer, stabiler Tisch, Schraubstock dran, die LuPi so in den Schraubstock eingespannt, dass praktisch das Anschlussstück der Luftdruckpatrone eingespannt wird.


    Problem: Der Streukreis war im Bereich von rund 16mm. :( Die Diabolos sind von Geco, nach Preis ausgesucht. Die Pistole ist eine Hämmerli AP20 Pro.


    Im Nachgang ist mir dann aber noch eingefallen, dass ich Parkettboden in der Wohnung habe und der Boden gibt nach wenn ich mich bewege. Ich werde das ganze wohl noch mal testen müssen...

    Guten Tag,


    ich hoffe hier im Forum richtig zu sein. ich bin 47, Schütze im BDS und am überlegen in einen zweiten Verein zu gehen um dort LuPi zu schießen. Und dafür suche ich einen Verein im westlichen Düsseldorf/Meerbusch/Neuss. Schießen will ich LuPi 10m, freihändig. Aufgelegt wäre zwar aufgrund meines Alters möglich, ist aber nicht interessant für mich. Luftgewehr wäre eventuell interessant, aber im Moment nicht im Fokus.


    Aktuell schieße ich mit LuPi (privat für mich zu Hause) etwa 340/400. An guten Tagen auch mal 360/400. GK liege ich sicher im 8er Ring und kämpfe darum sicher im 9er Ring zu bleiben. In meinem Heimatverein schieße ich nur gegen mich selbst. Einen Trainer gibt es nicht und alles was ich weiß habe ich selbst rausgefunden. Aber jetzt komme ich nicht mehr weiter. Ich brauche einen Trainer, bzw. jemanden der besser schießt als ich und mir sagen kann was ich besser machen kann. Also einen Trainingsplan absprechen, Feedback geben.


    Meine Frage: Wo, in welchem Verein könnte ich sowas bekommen?


    Zu meinen Schießerfahren: Angefixt wurde ich vor zwei Jahren durch eine Lichtgewehr-Schießen auf einer Kinderveranstaltung meines Sohnes. :-) Bin dann zum BDS gegangen (weil die Waffen dort BUMM machen), aber mittlerweile ist mir eigentlich alles egal. Ich will nur noch diese blöde Zehn endlich knacken. 8)


    LuPi deshalb, weil ich damit billig viel schießen kann, auch bei mir im Schlafzimmer, und weil es für die Zehn letztlich keine Rolle spielt ob ich GK und LuPi schieße. Die Disziplin unterscheidet sich, aber das Präzisionsthema ist in beiden Fällen das Gleiche.


    Viele Grüße