Auch von mir ein Besinnliches ruhiges Weihnachtsfest.
Herzliche Grüße Billy
Auch von mir ein Besinnliches ruhiges Weihnachtsfest.
Herzliche Grüße Billy
Ist eine x-esse so rein qualitätsmässig 1:1 vergleichbar mit einer alten 208s oder 215er?
Verarbeitung? Materialqualität? Abzug?
Wurden die Ersten x-esse noch bei Hämmerli hergestellt? Und wo werden sie seit der Schliessung von Hämmerli hergestellt?
Hat da jemand ne Ahnung
Guten Abend zusammen,
die X-esse ist qualitätsmäßig nicht mit einer 208 oder 215 vergleichbar. (Zumindest nicht mit der alten X-esse) Die neue IPSC SF kenne ich noch nicht.
Der Abzug dürfte bei der jetzigen X-esse jedoch ein wenig besser einstellbar sein.
Die ersten X-esse wurden noch bei Hämmerli hergestellt. Diese sollte ursprünglich auch nur für die USA gebaut werden und wurden erst später auch hier verkauft.
Nach dem Erwerb des Markennamen durch Fa. Walther wurden diese ab dort dann in Ulm gebaut.
Der Vorteil gegenüber einer 208/15 ist einfach der, das es für die jetzt gebauten Modelle noch alle Ersatzteile gibt und sicher auch weiter geben wird. Bei der 208 wird es immer schwieriger hier noch Teile zu bekommen. Viele Teile gibt es da ja schon nicht mehr, weder für die 208 / 215 noch die 208s.
Diese waren ja alle bei etlichen Teilen baugleich.
Auch sind die Ersatzteile der 208 deutlich teurer als die der X-esse.
Viele Grüße
Billy
Sportordnung lesen. Was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt.
Wer dies glaubt hat schon verloren! ![]()
Hallo zusammen, normal sind im Carbonmantel vier Senkungen drin um die Tube in der Länge zu verstellen. Hier werden aber die Madenschrauben nur angelegt, (fixiert)nicht eingedreht.
Grüße Billy
Hallo noch einmal,
also die Treffpunktverlagerungen beim wieder montieren kommen meist unter anderem dann daher, das die Schwalbenschwänze, Waffen/ Montage bzw. die Klemmbacken an der Montage selbst teilweise einfach nicht wie gewünscht so genau sind.
Ich habe hier schon sehr viel getestet und montiert und einfach festgestellt, dass es (beim KK Auflage)am besten ist, die beide Teile der Montage auf einer langen Schiene am besten so weit wie möglich auseinander (so dass man jedoch noch Spielraum hat die Länge zu verschieben) auszurichten. Hiermit ist eine deutlich höhere Wiederholgenauigkeit erreicht bei einer Abnahme und wieder anbringen des Zielfernrohres.
Dies erreiche ich in vielen Fällen nicht mit jeweils einzelner Montage der Teile. Weil es gibt halt leider immer wieder Situationen wo du diese entfernen musst. Kein Büchsenmacher wird bei einer Reparatur oder sonstigem die Montage bzw. das Glas dran lassen. Ich rede jetzt nicht von Jagdwaffen, da hier alles meist noch etwas anders ist.
Ich versetzte die beiden Montageteile beim einzeln montieren nur um ein zwei cm und schon beginnen teilweise größere Abweichungen. Sei es nun das der Schwalbenschwanz der Waffe, was leider unter anderem auch sein kann, Toleranzen hat, oder auch die Klemmbacken der Montage.
Wenn man an den unterschiedlichen Montagen die Klemmbacken einmal anschaut, wird man feststellen, das diese doch schon teilweise mehr oder weniger großen Spielraum haben. Dann fangen je nachdem welcher Teil der Klemmbacke wo in welcher Höhe klemmt, welche Schraube ich zuerst und wie fest anziehe die Probleme schon an. Wie übrigens die Klemmbacken der Erhöhungen für Diopter und Kornträger auch. Auch hier muss man etwas aufpassen. Dies hat man sicher ja selbst schon bemerkt.
Aus diesem Grund mein Ratschlag die Montage auf eine Unterschiene, die über die ganze Länge geht zu montieren. Denn diese lange Schiene gleicht meist diese Unregelmäßigkeiten etwas aus, man benötigt auch deutlich weniger Kraft die Schrauben anzuziehen und entgeht daher meist dieser Problematik.
Nun steht der ganzen Sache ja nichts im Wege diese beiden Montagen vor dem anbringen vom Zielfernrohr gegenseitig auszurichten. Um dies zu prüfen reicht dann auch in der Regel ein langes Haarlineal aus.
Wenn nun alles aber auch wirklich alles zusammenläuft, System, Montage, und Lauf wird man auch auf der Scheibe landen und man kann die Treffpunktlage durch einfaches korrigieren verschieben. Dies dann auch soweit, das man damit ohne Probleme auch auf die 100m Entfernung mit ausreichender Reserve klicken kann.
Aber, wenn ich nun diese sorgfältig geprüfte und ausgerichtete Montage/Glas auf einer anderen Waffe anbringe, kann alles schon wieder, wie man bei uns sagt, für die Katz sein. Man stellt fest, das dieses so sorgfältig montiere Glas auf der ausgerichteten Montage dann was weiß ich wohin schießt.
Dann bleibt einem meist eh nichts anderes übrig als eben etwas zu unterlegen, da es leider so ist, das es selbst innerhalb eines Waffenmodells Toleranzen gibt, die zwar innerhalb der eigentlich gegebenen Toleranz, aber leider gegensätzlich liegen.
Es ist dann meist nicht unbedingt gesagt, das es die Toleranzen Zielfernrohr/ Montage/Schwalbenschwanz sind, sondern auch der Lauf mit hineinspielt.
Wenn du jetzt schon einmal einen Lauf, alleine nur demontiert und wieder angebaut hast und siehst du, das die Schussgruppe anders liegen kann. Geschweige denn wenn man sieht wie Läufe gerichtet werden, so das diese im Sprichwörtlichen Sinne gerade ausschießen.
Dann merkt man vielleicht wie es um irgendwelche hundertstel oder 1/10 mm aussieht und einem dann nichts anders übrig bleibt als tatsächlich zu improvisieren, sprich zu unterlegen.
Wenn man sieht, wie teilweise extrem hochwertige Montagen und Zielfernrohre, die sich im dreifachen Bereich dessen bewegen als ein S&B an eine Waffe montier werden, ( Vor dem aufsetzten der Montageteile wird vorne und hinten noch Klebstoff dazwischen aufgebracht, ( kann man ja total gut abschätzten), dann werden die Schrauben angezogen und lässt es aushärten. Danach wird das Glas eingelegt und die Schauben der Oberteile angezogen. Alles easy oder. Hier muss man nicht mehr über ein paar hundertstel oder 1/10 mm nachdenken.
Die Dinger sind genau und schießen und nichts geht kaputt.
Wenn ich auf der Montage dann tatsächlich ein Stückchen Papier unterlegen muss, ist dies sicher weniger problematisch als den Lauf neu auszurichten. ( Was leider dann auch auf die Präzision gehen kann, die vorher vielleicht richtig gut war). Auf die Gleichmäßigkeit, bzw. Genauigkeit der Verstellung in den horizontalen und vertikalen ausragenden Türmen hat dies sicher keine Auswirkung.
Ausdrücklich gesagt, ich rede nicht von Unterlegen im Millimeter Bereich!
Aber klar es gibt immer ein ABER! Man kann dann immer noch auf die eine oder andere Art etwas versuchen. Meist aufwändig und sehr Zeit und Geld intensiv. Vorausgesetzt man hat auch alle diese Möglichkeiten und/ oder bezahlt für Dinge die man auch anders lösen kann.
Das Beste ist dann, sich vielleicht einmal mit einem Büchsenmacher zu unterhalten, bzw. besser noch zusehen wie diese Arbeit tatsächlich getätigt wird und dies nicht nur bei problemlosen Fällen.
So ich werde mich nun aber hier ausklinken, da ich dazu nicht mehr und noch ausführlicher schreiben will, da auch meine Zeit leider knapp ist und letztlich immer knapper wird.
Nehmt es als Anregung oder auch um zu prüfen ob sich nicht irgendwo bei der Montage ein Fehler eingeschlichen hat.
In diesem Sinne und ich hoffe nicht allzu verwirrend geschrieben zu haben
herzliche Grüße an alle
Billy
Obelix, ich verwende eine einfache Montage. Die ist in der Regel ausreichend.
Königstiger, also meist kommt da entweder ein Stückchen Papier oder eben wie ich es mache, ein kleiner sehr dünner Klebestreifen rein. Dieser gleicht nichts anderes als diese Ungleichmäßigkeit der Montage vom Schwalbenschwanz vom Systemkasten aus.
Dann ziehe ich die Schrauben mit ein paar Newton-Meter an. Hier wird dann weder etwas verbogen noch zerstört.
Man wendet ja keine brachiale Gewalt an und presst das Öl aus der Montage.
Dazu bewegt sich dies alles auch nicht im mm Bereich, sondern im zentel mm Bereich ab.
Da kann man auch nicht wirklich sagen dass alles nur auf einer Kante steht. ... Ja okay man kann alles...
Mann kann auch die Unterteile der Montage montieren und mit einem Haarlineal schauen welche der anderen gegenüber zu hoch oder tief steht.
Mann kann natürlich auch alles übertreiben, wie so oft bei allem.
Ein Nachtrag noch, da ich was Zielfernrohre betrifft ein gebranntes Kind bin, lasse ich dies jedes Jahr einmal überprüfen. Bis jetzt war immer alles technisch in Ordnung nichts krumm oder verbogen.
Viele Grüße Billy
Och je sorry, hab es leider erst jetzt gesehen, das ich einige Kommas nicht gesetzt und Wörter vergessen habe. Ist leider am Handy etwas blöd gewesen. ![]()
Ich hoffe aber man versteht alles.
Grüßle Billy
Hallo zusammen,
hab es leider erst jetzt gelesen.
Wenn man die Montage auf der Waffe montiert hat, legt man das Zielfernrohr rein und zieht die Schrauben etwas an.
Dann schaut man wo die Waffe hinschießt.
Wenn diese sehr weit zu tief oder hoch schießt, unterlegt man in die vordere oder hintere Montage unter dem Fernrohr einen kleinen Klebestreifen.
So kann man die Höhe korrigieren.
Es gibt auch Montagen wo unten drin eine kleine Schraube ist wo man den selben Effekt erzielen kann wie mit dem Klebestreifen.
Als Hilfestellung gibt es dann ja auch die Markierung, siehe Bild, wo man erkennen kann ob man in etwa die Mittelstellung hat. ![]()
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Wenn diese dann so etwa passt, also etwa in Mittelstellung ist, hat man auch für 100m dann genügend Spielraum zum klicken. Also ich klicke mich halt immer hoch. Die paar mal wo ich 100m schieße macht das ja nichts.
Es gibt aber auch Teile wo man die Montage drauf montiert und dieses Teil dann auf die Waffe montiert und damit kann man grob in etwa die Höhe für 100m einstellt.
Also es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Montage entweder auf solche eine verstellbare Schiene oder eine einfache Schiene zu montieren. Diese gibt es ja für fast alle Modelle.![]()
Weil, sobald man die Montage von der Waffe löst, sich die Treffpunktlage oft verstellt und zwar meist nicht wirklich nachvollziehbar.
Ist die Waffe auf solch einer Schiene montiert ( siehe Bild) macht dies beim Abnehmen und wieder montieren gut wie nichts mehr aus und ist einfach stressfreier.
Viele Grüße Billy
Hallo Billy,hätte gerne erfahren warum bevorzugst den ZF von Schmidt&Bender.Sind das die optische Eingenschaften,oder andere Grunden?
Die Preisdifferenz zwischen Simalux ist doch gewaltig.Ist der Preis wirklich gerecht?
Werde mich über Antwort freuen,und wünsche weiter viel Erfolg!
Gruß
Alex
Hallo Alex,
vielen Dank!
Also, der Hauptgrund war der, als ich anfing mit dem Auflageschiessen habe ich mich zuerst nach einem gebrauchten Zeiss umgesehen, aber es gab keins.
Also dann habe ich mir ein Simalux zugelegt. Dies ging am Anfang auch recht gut, wobei mir da zwei Dinge nicht wirklich gefallen haben. Ich fand den Ring zu dick und der Abstand Spiegel zum Ring war mir zu weit auseinander. Ich hatte zuviel weiss drumherum.
Aber ok ich habe mich damit arrangiert, da ich zuerst auch nichts auf dem Markt fand.
Es ging nicht lange, da ist das Glas beim klicken gesprungen. Ich war rechts neben der 10 und ein Klick gemacht war ich auf der andern Seite.
Das Glas zum Service gegeben, es kam zurück und ging wieder. Dann wurde es trübe, wieder in den Service.
Dann kam eine DM und dort hatte es wieder Aussetzer. Es war einfach nicht .ehr möglich einigermaßen sauberzu klicken.
Wieder in den Service und gleichzeitig noch ein zweites Glas erworben, damit ich nicht mehr so viel klicken muss und dachte, damit die Abnutzung zu minimieren . (wegen 100m)
Es hat aber leider nichts gebracht. Auch mein zweites Glas war nicht wirklich besser, bzw. präziser.
Bemerkt habe ich dies vor allem im Training wenn ich Schussbilder (10 Schuss) geschossen habe ohne zu drehen. Dann je nachdem, etwa korrigiert und wieder 10 Schuss gemacht. Dabei merkt man auch am ehesten wenn das Glas nicht richtig reagiert und der Versatz zu groß oder nicht vorhanden ist.
Es war bei beiden Gläser immer nur rechts links, nie hoch tief.
Wirklich nur durch Zufall wieder auf der Suche nach einen gebrauchten Zeiss, habe ich dann bei einem befreundeten Händler gesehen, das es da ein Schmidt & Bender für Auflage gibt.
Nach kurzem überlegen habe ich mir dann gedacht ok ich versuche es. Weil wie du sagst, es ist ein hoher Preis.
Dann kam dieses Glas und es war wirklich richtig gut. Angefangen damit, es war etwas heller,der Ring war schmäler und der Abstand zum Spiegel enger.
Auch die Präzision war wirklich ein andere Welt. Man kann es ähnlich sehen, wie der Unterschied von einem guten Diopter der sauber nachvollziebar klickt und einem halt verschlissenem oder minderwertigem.
Einzig was ein wenig gewöhnungsbedürftig war, die Klicks gehen andersrum, also man muss in die andere Richtung klicken als beim Diopter.
Bereut habe ich es nicht und bin nach wie vor damit zufrieden. Es ist natürlich ein heftiger Preisunterschied zum Simalux oder anderen Gläser in der Kategorie, aber die Wertigkeit ist schon ein andere.
Dies ist alles nur mein eigenes Empfinden und meine Erfahrung damit und war halt bei meinen Gläsern so. Bei andern funktioniert sicher alles gut oder hat nicht bemerkt, daß die Präzision nicht ganz so gut ist.
Ich habe es am sichersten gemerkt wenn ich mit meiner Munition Schussbilder geschossen hab ohne zu klicken. Man merkt eseuch anders, aber so ist es am sichersten nachzuvollziehen. Man merkt dann ob die Gruppe auch tatsächlich dahin wandert wo man hinklickt.
Bin leider nicht am PC sondern habe mit dem Tablett geschrieben, deshalb entschuldig falls mein geschriebenes Fehler enthält.
Viele Grüße
Billy
Schon mal daran gedacht das zweite Auge offen zu lassen? Kann funktionieren dauert etwas sich daran zu gewöhnen.
Gugen Tag Karl,
Dies funktioniert bei mir leider nicht.
Ich muß ein Auge abdecken.
Grüße Billy
Hallo Obelix,
also, als ich mit dem Auflageschießen aus Neugier begonnen habe, glaube es war 2014 oder so, habe ich beide Disziplinen geschossen, Diopter und Zielfernrohr.
Am Anfang noch mit meinem Diana und Zielfernrohr Simalux. Dann als das KK500 auf dem Markt kam mit dem KK500. Ich weiß jetzt leider nicht mehr so genau wann es war, habe ich nach vielen Problemen mit Simalux, dann eben auf das Zielfernrohr von Schmidt&Bender gewechselt habe.
Seit es dann nur noch eine Disziplin gab, habe ich mich endgültig für das Zielfernrohr entschieden.
Ein Grund war, das ich tendenziell im Wettkampf und auch Training, damit meist ein wenig besser geschossen habe. Der andere, dass ich mit den Adleraugen auch nicht so richtig klar komme, da je nach Vergrößerung das Zielbild unschärfer wird. ( Mein eigenes Empfinden )
Dazu kommt auch noch, das je nach Lichtverhältnis, ich mit dem Zielfernrohr doch deutlich besser gesehen habe als durch den Diopter. Vor allem auf etwas dunkleren Ständen, es war dann einfach heller.
Mit dem Zielfernrohr sehe ich alles klar und scharf kann die Schüsse nicht schlecht ansagen und wenn es mir körperlich gut geht, fühle ich mich damit auch total sicher.
Als Nachteil empfinde ich manchmal nur, das wenn ich mit dem Zielfernrohr am zielen bin, ich je nach dem wie die Windfahnen stehen, ich diese nicht mehr richtig beobachten und dann nicht mehr reagieren kann.
Aber dies ist halt alles mein eigenes Empfinden. Das sieht jeder sicher etwas anders und hat auch ganz sicher gute Gründe, warum derjenige lieber mit dem Diopter schießt.
Was ich für mich auch recht gut finde ist, das ich mit dem Zielfernrohr die Schüsse deutlich besser (präziser) beurteilen kann als mit dem Diopter. Vor allem wenn ich Dinge teste.
Hoffe es war ausführlich genug ![]()
Viele Grüße
Billy
Hallo!!
Wenn die das schaffen sollte gibt es sicher auch noch andere Sportschützen die gleich gut sind.
Aber bei KK 50m Auflage 316 zu schießen dann müssten aber schon 3 Welten aufeinander treffen.
Ich glaube kaum das es möglich ist so eine gute und bezahlbare Munition zu finden und dann muss der Schütze auch noch seinen absolut besten und ruhigsten Tag haben.
Hallo zusammen,
Na ja wie dies jetzt klingt *wirklich lachen muss*
Also diese Ergebnisse habe ich tatsächlich selbst geschossen. Auch dieses Bild mit den 90 Schuss stammt von mir.
Da wir meist zusammen trainieren, waren da auch Mannschaftskollegen von mir dabei und es haben welche von hinten durchs Fenster und über Bildschirm zugesehen.
Ich habe im Training nun schon einige Male zwischen 315 und über 316 Ringe geschossen. Auch auf fremden Ständen bei einem befreundetet Verein. Ich gebe auch zu, dass wenn man so hoch schießt, schon bei dem einen oder anderen Schuss ab und zu ein wenig Glück dabei ist. Aber trotzdem, Glück alleine schießt auch keine 10er.
Ja frajola, du hast natürlich Recht, wenn "die" das schaffen sollte, gibt es sicher noch andere Schützen... in der Tat ist dies so! Es gibt immer wieder Schützen die so etwas auch können, oder sogar noch besser. Jeder ist schlagbar und es gibt immer wieder bessere! Dies habe ich nach fast 50 Jahren Sportschießen bei Wettkämpfen, sei es International so wie auch National und jetzt auch beim Auflageschießen oft gesehen.
Auch mir selbst ging es trotz toller Form immer wieder mal so. Im Entscheidenden Moment gelingt es nicht so, wie zig Mal im Training zuvor perfekt ausgeführt.
Auch ob du es nun glaubst oder nicht, es gibt Munition die wirklich richtig gut schießt und zum Lauf passt! Ich habe irgendwo so glaube ich, mal Bilder von mir von früheren Jahren reingestellt, wo wir damals noch zu Kaderzeiten beim testen erzeugt haben.
Die Munition haben wir teilweise direkt bei RWS in Nürnberg, oder bei Eley in Birmingham und dann Zuhause ausgetestet.
Das bezahlbare ist ein dehnbarer Begriff. Man muss sich auch im klaren sein was man will und ob man bereit ist dies auszugeben. Dazu auch der Aufwand und die Mühe sehr sehr oft zum Testen zu gehen.
Auch wie irgendwo hier jemand geschrieben hat, ja es gehört schon etwas mehr dazu als das reine Material. Stimmt, auch der Körper muss mitspielen und wenn dies dann passt und die Psyche dazu noch gerade stabil ist, ja dann kann man es schon mal krachen lassen.
Auch kann man dann meist im Durchschnitt und lange auf einem recht hohen Niveau schießen.
Aber vielleicht habe ich Aufgrund meiner doch reichlichen Erfahrung, in mancher Situation, dann doch einen kleinen Vorsprung. Ich habe nämlich keine Angst davor eine Neun zu schießen, Angst vor dem Abziehen oder dem Versagen. Ebenso muss ich mich nirgendwo noch Beweisen. Ich hatte meinen guten Zeiten und einige Erfolge und gut ist. Es kommt jetzt halt einfach wie es kommt. Heute gut, morgen passt es weniger.
Eine meiner aktuellen Munitionen (im Moment habe ich 4 gute Lose) die ich da im Training verwendete, hat über 30 Schuss eingespannt im Schaft, einen TK von 12,7 und ich schieße mit allen 4 Losen immer wieder einmal deutlich über 315 Ringe.
Die Munition die ich da gerade benutzte ist eine Vogel Master, also nicht mal die teuerste Patrone
Auch weiß ich wohl, das Training und Wettkampf nicht immer vergleichbar ist. Dies ist schon alleine davon abhändig wie die Bedienungen an den Wettkampftagen sind. Selbst eine Stunde später starten, oder anstelle in der Mitte der Anlage zu schießen, kann da schon den Ausschlag geben. Man ist nicht schlechter, hat aber andere Windverhältnisse usw.
Hannover, München und Suhl zum Beispiel sind dazu auch Stände, die teilweise nicht wirklich berechenbar sind. (Zumindest nicht für Schützen die hier nur einmal im Jahr antreten) Du startest auf solch einer Anlage an einem Tag zweimal bist beide Male vom Gefühl gleich und haust einmal davon einen so in den Sand und hast nichts im Griff.
So leider etwas länger geworden sorry dafür.
Viele Grüße an alle und ein schönes langes Wochenende
Billy
Hallo,
die schwächere Feder hat 0,9 mm und die stärkere die früher verbaut wurden 0,95 mm
Grüße Billy
Hallo,
es ist ja nicht umständlich, wenn der Abzug sich normal regeln lässt und er dann funktioniert. Sind ja nur zwei Schrauben zu drehen.
Manchmal kann es aber sein das es einfach besser ist, wenn diese beiden Teile entfernt werden, damit er gleichmäßiger geht.
Dann ist es halt etwas doof diese Teile wieder einzubauen.
Aber da bewegt man sich dann eh in Grenzbereichen.
Grüße
Billy
Hallo Kruemelgirl,
ich würde es an deiner Stelle auch zuerst wie ober dir schon beschrieben tun.
Dies hat den Vorteil, das man hier den Abzug ohne große Probleme wieder zurück stellen kann.
Wenn dir dann tatsächlich der Direktabzug besser liegt, er aber nicht immer sauber reagieren sollte, kannst du diesen sicher bei einer größeren Meisterschaft dort vom Sportservice auch bezüglich der weiter oben angesprochenen entfernen der Teile ändern lassen. Dort kann man dir dann (siehe Ersatzteilzeichnung, kann man downloaden bei Walther) die beiden Teile Pos. 2 und 23 entfernen und dann korrekt einstellen.
Aber wie gesagt versuche es lieber erst ohne Ausbauen der Teile.
Grüße
Billy
Halo zusammen,
ich denke mal, selbst wenn ein LG 500 kommen sollte nicht, das es da so schnell keine Teile mehr gibt.
Selbst für die LG 200/300/XT gibt es heute noch die meisten relevanten Teile.
Grüße Billy
Hallo Wulfrin,
Lauf- und Schaftbeschwerungen bis zur sichtbaren Mündung reichen dürfen,
Diesen Punkt hatte ich ja eben in Hannover auch angesprochen, er wurde aber ignoriert und auf die Zeichnung mit den 700mm verwiesen.
Ich denke wenn schon, dann müsste dort Laufbeschwerung stehen und nicht beides. Dies führt zu Irritationen
Der nächste Punkt, der sicher auch bald eine Rolle spielen wird ist der Punkt: 9.7.3 Zielmittel
Optiken und Visiere siehe die Auflagentabelle Teil 9. Abweichend zur Gewehrregel darf der Korntunnel
die Mündung max. 50 mm überragen. Visierschienen oder ähnliche Vorrichtungen sind nicht gestattet.
Bedeutet dies nun, das z.B. die angebotenen Teile von MEC, Block AGL oder Score AGL gar nicht erlaubt sind? Oder was bedeutet sonst: Visierschiene oder Vorrichtungen.
Alles nicht wirklich einfach und schlüssig.
Grüße
Billy
Guten Abend Wulfrin,
also ich habe über den Landesverband eine Anfrage einmal für die Sitzung der Kampfrichter und einmal an die technische Komission stellen lassen.
Einmal wegen der Vorgehensweise in Hannover, und einmal der dort getätigten Aussagen, bezüglich der Maße der Auflageplatte, der Gewichte und ob diese Auflageplatte nun tatsächlich unabhängig vom Schaft bewertet wird. Sowie dann noch, wo ich die Gewichte daran dann befestigen kann oder darf.
Eine Antwort hab ich bis jetzt noch von keiner Seite erhalten.
Einzig ein Freund der auch Kampfrichter ist und die vor einigen Tagen beim Verband eine Sitzung hatten, teile mir genau das mit, wie du oben geschrieben hast.
Das es eben jetzt dieses Maß der Auflageplatte gibt, und diese bis zur sichtbaren Mündung gehen darf und jetzt als Teil des Schaftes gesehen wird.
Dies könnte unter Umständen ja eine Reaktion darauf sein. Keine Ahnung.
Auf meine Frage hin, ob ich dann an der Auflageplatte Gewichte und vor allem wo befestigen darf, meinte er nur, er würde keine Gewichte daran festmachen, da die Auflageplatte ja ab 2020 nun zum Schaft gehört und dieses Maß vom Schaft gemessen, anscheinend immer noch gültig wäre.
Besser wäre die Platte als solches aus einem anderen Material zu machen das schwerer ist.
Ist irgendwie nicht wirklich schlüssig das ganze.
Da ja dann die Auflageplatte auch Gewicht nach vorne bringt, wie jetzt eine Gewicht Stange es auch tut.
Es ist ja nun so, das man die Auflageplatte als Beispiel, nach vorne schiebt und vorne kurz vor Ende vom Schaft feststellt.
Dann kommt bei 55 cm von hinten gemessen (da hat sich wie es scheint auch der Punkt etwas geändert, von wo aus nun gemessen wird) dann die Markierung dran.
Das Auflageteil fängt dann später an und ragt halt bis zur Mündung nach vorne. Dann habe ich letztlich nichts anderes als auch das Gewicht weiter vorne.
Aber wenn ich wieder erwarten noch eine Antwort erhalte, werde ich diese sicher noch hier mitteilen.
Grüße
Billy
Hallo zusammen,
also am System LG 300 sind es drei Schrauben, weil die mittlere davon benutzt wird, um den Anpressdruck für den Ladehebel anzupassen.
Diese Schraube hält letztlich nicht den Lauf.
Beim LG 400 wird diese Schraube nicht mehr benötigt. Es ist anders gelöst.
Der Laufmantel am LG 300 und 400 hat ja eine Einkerbung für den O-Ring. Dieser hat ein leichtes Spiel in der Brücke und aus dem Grund ist
der Lauf vorne mehr oder weniger frei schwingend.
Das einzige was etwas anders ist, das wenn man nicht aufpasst, zumindest beim LG 400 Expert, beim einbringen vom System in den Schaft kann der
Lauf durch die Brücke verspannt werden.
Normal befestigt man deshalb zuerst das System im Schaft und dann aber ohne Druck wird die Brücke durch die beiden Schrauben fixiert.
So ist der Lauf dann mehr oder weniger frei. Beim LG 300, wenn man die Waffe so wie Sie aus dem Werk
kommt, aus dem Schaft entfernt und wieder einbringt ist der Lauf ebenfalls normal frei.
Rein theoretisch kannst du natürlich die Brücke weglassen, bringt aber bei den Gewehren so nicht wirklich viel. Aber die Gefahr, das wenn
du den Lauf irgendwo anstößt oder gar mal runterfällt, jedes Mal dadurch auch einen Schlag auf das Systemgehäuse mitgibst, ist natürlich recht groß und tut nicht gut. Dies dann aber ohne die Beschränkung die der Lauf durch die Brücke hat. Aufpassen hin der her, es passiert einfach mal.
Das mit dem ISSF Weltmeister ist ja immer schön und gut, aber wie viele Weltmeister und Olympiasieger vor diesem gab es nun schon, die
mit Brücke geschossen haben und sicher mir keinem Ring weniger.
Wahrscheinlich ist er einer der Verrückten (wie ich selbst auch teilweise bin) der hat halt irgendetwas ausprobiert und für sich dann festgestellt
hat, das sein System ohne Brücke besser schießt. Hier wäre dann immer noch zu hinterfragen, hat die Brücke
vorher den Lauf geklemmt und und…. Alles nicht so einfach.
Davon abgesehen, wenn dem Weltmeister deshalb mal ein Malheur passiert mit anschlagen oder fallen, bekommt er es meist kostenlos repariert.
Am Rande bemerkt, wegen den Temperaturschwankungen bei LG, müsste man ja dann nicht die ganzen Systeme in Frage stellen. Angefangen vom
Systemgehäuse (Alu) und den ganzen Teilen die da drin sind aus Stahl und Kunststoff. Inkl. Druckregler und der Innereien, die ebenfalls aus unterschiedlichen Materialien sind.
Was jetzt aber nicht heißen soll, das man die Präzision nicht verbessern kann.
Grüße
Billy
Bei Eley war es zumindest so, das man die Fertigungsstraße der Match anschauen und laufen konnte, in die Halle wo die Tenex gefertigt wurde aber nicht durchlaufen durften.
Ich denke das diese Fertigung einfach doch etwas anders war als die Fließbandfertigung der anderen Patronen.
Aber wie gesagt wie es heute ist kann ich nicht sagen.
Grüße
Judith