Beiträge von bigboreshooter

    schmidtchens Betrachtungen sind doch sehr schlüssig, drum sage ich dir, aber auch den anderen "Vielen Dank für eure Beiträge!"

    Wenn ich meine eigenen noch einmal hinzufügen darf:

    So man den Satz, dass man eine Kartusche mit abgelaufener Nutzungsdauer nicht verwenden darf, im Kontext mit dem Satz davor betrachtet - und den Fokus darauf legt, dass man allein dafür verantwortlich ist (wobei man in Kauf nimmt, dass dieses Verhalten Schäden an Leib und Leben von anderen wie auch dem eigenen verursachen könnte), dann wird die Aussage, dass eine Kartusche mit abgelaufener Nutzungsdauer nicht verwendet werden darf, für mich zu einer Empfehlung reduziert.

    Wenn das Sportgerät im Rahmen der Waffenkontrolle vor dem Wettkampf nicht zugelassen wird, dann ist das eine Sache, eine nachträgliche Disqualifikation betrachte ich aber als für nicht haltbar. Da müssten der/die Prüfer an der Waffenkontrolle dafür sanktioniert werden, dass ihnen so ein Lapsus unterlaufen ist - was aber wohl niemals passieren wird.

    Dass es keine verpflichtende Waffenkontrolle vor der Meisterschaft gibt, das leistet sich nur der DSB bei der DM. Das kenne ich in meinem Umfeld übrigens gar nicht, weder bei den lokalen Kreis- und Bezirksmeisterschaften, noch bei den Landesmeisterschaften des WSB...

    Ich möchte hier auch noch einmal eine Risikobetrachtung hinzufügen, denn ich möchte nicht die Schublade 'leichtfertig' gesteckt werde:

    Wenn ich mich ins Auto setze und losfahre, dann ist das statistische Gefährdungspotential, dem ich meine Mitmenschen aussetze, mindestens um den Faktor 100 höher als wenn ich eine abgelaufene Kartusche einsetze - und geschätzt mindestens den Faktor 1000 höher wenn ich als Personal im Krankenhaus leichtfertig mit den Hygienevorschriften umgehe - die Anzahl der tödlich verlaufenen MRSA-Falle mit letalem Ausgang liegt aktuell immer noch um den Faktor 5 höher als die Zahl der jährlichen Verkehrsunfalltoten in Deutschland.

    Ich kann nur empfehlen, die kreierten Texte immer noch einmal einer Grammatik- und Rechtschreibprüfung zu unterziehen. Mir unterlaufen Fehler Insbesondere dann, wenn ich Sätze umkonstruiere. Manche eigentlich offensichtliche Fehler überliest man auch beliebig oft.

    Eine recht simple Möglichkeit zur Überprüfung von Texten findet man auch im Internet: https://www.languagetool.org/de/


    Was mir noch auffiel:

    "... dürfen mit dem Einverständnis ihrer Eltern am Schießtraining teilnehmen." - da fehlt ein 'n'

    "Wir bieten modernste Schießsportanlagen mit elektronischer Zielauswertung." - statt 'Zielauswertung' besser 'Trefferanzeige' verwenden.




    Erst einmal vielen Dank für eure Meinung.

    Geronimo : Es ist ja immer die Frage was "richtig" ist.

    Und eine logische Schlussfolgerung kann auch sein, dass die Erfolgreichen mehr "richtig" machen als die anderen...

    Immerhin sind das ja auch keine Nobodies: Das erste Foto z.B. zeigt Jin Jong-oh, den Weltrekordinhaber mit der Freien Pistole.


    Meine Erklärung geht momentan dahin, dass der Gegendruck mit dem Daumen zwangsläufig notwendig wird, wenn die Fingerendglieder nicht genügend um den Griff drum zu greifen können,

    Da hat sich in Fernost wohl keiner getraut bei den vergleichsweise großen europäischen Griffe konsequent einen Dremel anzusetzen, um die an die kleinen asiatischen Handgrößen anzupassen. Also eigentlich gehe ich mit eurer Meinung konform. :-)

    Hallo zusammen,

    die Einstellung, die ich da vor 6 Wochen beschrieben habe, funktioniert so nicht, d.h. die Einstellung mit Vorzugsweg und die Unterseite des Schraubenkopfes ist Druckpunkt und Triggerstopp in einem; diese Einstellung führt zu einem Geht--Geht-Nicht-Verhalten der Abzugs. Die Schraube muss vielmehr so weit rausgedreht werden, dass der Vorzugsweg auf Null reduziert wird und so mit ein Stecher-Abzugsverhalten eingestellt wird.

    Das Abzugsgewicht habe dann auch wieder hochgedreht.


    Gruß bigboreshooter

    Hallo!

    kennt sich jemand mit dem Abzug bzw. mit dessen Einstellung aus?

    Fange ich mal vorne an:

    Neben der langwierigen Anpassung des Griffs, der für mich viel zu klein war, wollte ich auch den Winkel und die Kontur des Abzugszüngels der MTs55 (oder auch MC oder MU 55) ändern, letzteres erschien mir aber im eingebautem Zustand als zu heikel. Dafür habe ich dann die Schraube zur Abzugsjustage komplett herausgedreht. Die Stange der Abzugsbasis ließ sich dann seitlich am Kopf der "Pilzkopfschraube" vorbei nach unten drücken. Dann habe ist die Pilzkopfschraube wieder komplett reingeschraubt, so dass sich das Abzugszüngel nach vorn herunterziehen ließ. Wieder montiert ließ sich der Abzug aber nicht mehr kontrolliert auslösen. Er löste dann nach ca. 2 mm Weg unkontrollierbar aus - und auch nur, wenn sich die Stange unterhalb der Pilzkopfschraube befand (siehe mein Foto). Das ließ sich auch nicht mehr durch eIne andere Einstellung ändern. Da hatte sich also wohl etwas unerwünscht im Innenleben des Abzugs verändert ...

    Mangels KnowHow habe ich mich lange nicht an die Demontage der Freien herangetraut. Ich habe auch niemanden gefunden, der sich damit auskennt.


    Das Innenleben des MTs 55-Abzugs ist nur zugänglich, wenn man drei Zylinderstifte herausschlägt.

    Schließlich habe mich letzte Woche doch drangetraut.

    Der Querstift des Abzugsstollens #4 hatte sich bei meiner Aktion verbogen und der konnte nach der Demontage glücklicherweise wieder gerichtet werden (siehe kommentiertes Foto von Igor Rulyov, roter Kringel).

    Nach erfolgreichem Zusammenbau - im Gegensatz zu Rolf musste ich einen der drei Stifte auf Schleifpapier schlanker schleifen (ich habe die mangels besseren Wissens von rechts nach links raus- und wieder reingeschlagen) - war der Abzug wieder einzustellen.

    Da ich wegen des zu kleinen Griffs noch gar kein Gefühl für die Charakteristik des Abzug verinnerlicht habe, ist mir unklar wie die Einstellung gemacht werden soll.

    Der Abzug wurde jetzt von mir so eingestellt, dass er etwas Vorzugsweg hat und dann ein akzeptabler Druckpunkt fühlbar wird und dann auch ohne Nachzug auslöst, d.h. diese Pilzkopfschraube übernimmt derzeitig Druckpunkteinstellung und Triggerstopp-Funktion in Personalunion. Ob das eine auf Dauer gleichmäßige Auslösung erlaubt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

    Es gibt meines Wissens auch nur diese eine Schraube zur Einstellung. Ist das so gedacht? Den Vorzugswegs scheint man so nicht auf Null reduzieren zu können.

    Kann jemand mal die Charakteristik seiner MTs55 beschreiben?

    Vielleicht ist meine Fragestellung nicht so klar geworden.

    Sollten die drei Finger, der Mittel, der Ring- und kleiner Finger aneinanderliegen (das erste Foto - was ziemlich gezwungen aussieht) oder sollte ich wegen der schlanken Finger und den Lücken dazwischen mal mit 2-K-Kunststoff arbeiten, der kleine Stege zwischen den Fingern zulässt (so aus der Erinnerung waren die den halben Fingerdurchmesser hoch)?

    Solche Griff habe ich auch schon ein paar gesehen, m.W. von Ralf Schumann gemacht.