Posts by vkaechele

    DISAG und Meyton messen mit Licht, die haben keine Papierstreifen. Bei diesen Anlagen steckt man Papierscheiben in die Anlage ein. Das ist im wesentlichen schwarzer Karton der als Kontrollscheibe fungiert; bei einem Ausfall der elektronischen Anlage kann darüber der Schusswert ermittelt werden. Außerdem ist mit der schwarzen Scheibe der Kontrast des Zielbilds stärker, Du hast ein "richtig schwarzes Loch." Die Messung funktioniert auch ohne diese Scheiben.


    SIUS-ASCOR und Haering messen mit Schall, da hast Du den durchlaufenden Streifen, der für die Funktion zwingend notwendig ist.


    Grüsse


    Volker

    Tja, wenn T.L. für den GTV schiesst ;-) Noch dazu mit über 30 Ringen mehr als auf der Bezirksmeisterschaft.


    Schön war Eure Organisation, schön war die Gelegenheit zum Schnack mit Freunden und Bekannten, schön war der Stand und die vielen Mitstreiter. Und exzeptionell war der dänische Karottenkuchen.

    Liebe Schützen,


    wir können wieder etwas für die Öffentlichkeitswirkung des Schießsports tun. Auch in der Wesermarsch - das liegt an der Nordseeküste - sind Sportlerwahlen.


    Zur Wahl steht u.a. die Pistolen-Schützin Astrid Kächele. Sie hat erst 2007 mit dem Schießen begonnen und es bereits 2009 zur Deutschen Meisterschaft gebracht - und dort auch noch einen beachtlichen 11. Platz im Wettbewerb Luftpistole Damenklasse geschafft. Ende 2009 wurde sie in den Leistungsbesten-Kader ihres Landesverbandes berufen.


    Nutzt bitte die Gelegenheit, für den Schießsport und für Astrid etwas zu tun, und stimmt für sie ab:
    Sportlerwahl 2009 Wesermarsch - NWZonline.de


    Wer die Gelegenheit hat und in anderen Medien für weitere Verbreitung sorgen kann - nur zu :-)


    Danke & viele Grüsse


    Volker

    Die Idee finde ich gut. Nachrichten über Schießsportveranstaltungen sind in den Medien unterrepräsentiert. In den klassischen Medien wie Tageszeitung und Fernsehen haben andere Sportarten leider höhere Priorität - selbst Berichte über Fussballspiele der unteren Kreisklassen oder Kegelwettkämpfe erscheinen in der (Lokal-)Presse mit schöner Regelmässigkeit, ganz im Gegensatz zu hochwertigen Schießsportveranstaltungen auf Landes- oder gar Bezirksebene.


    In den neuen Medien - Stichwort Web 2.0 - sind die Schützen auch noch unterrepräsentiert. Woran liegt es? Ist es die Altersstruktur in den Schützenvereinen, die mangelnde Internetaffinität bedingt?


    Wenn wir hier nun Berichte über Schießsportveranstaltunge bringen, dan finde ich das super. Die Nutzerstruktur der meisterschuetzen.net bringt es mit sich, dass diese deutschlandweit erfasst werden. Um hier niemanden abzuschrecken, würde ich auch zu Berichten der unteren Bezirksebene/höheren Kreis/Gau-Ebene ermuntern.


    Wie können wir eine nachhaltige Umsetzung schaffen? Schreiben von Berichten ist schliesslich auch Aufwand. Vielleicht ist ein Ansatz, bereits existierende Funktionen und Autoren hier einzubinden. Wo ein Pressereferent ohnehin schon einen Artikel verfasst wäre es ein leichtes, diesen auch hier bei den meisterschuetzen.net einzubringen. Entweder durch den betreffenden Pressereferent selbst, oder mit dessen Genehmigung. Hier könnten wir die Pressereferenten von Verein, Kreis/Gau, Bezirk und Land direkt ansprechen, sofern sie noch nicht unter uns sind.

    Um nochmals das Thema Kosten aufzugreifen: Ich hätte gerne einmal eine Größenordnung für die Kosten einer 25m Anlage "in Elektronik."


    Was würde da auf einen zukommen, wenn man einen 25m-Pistolen-Stand, also 5 Anlagen, auf Elektronik umrüstet? Mir reicht erst mal eine grobe Abschätzung für alles komplett, also die 5 Messrahmen, Server, Monitore, Verkabelung, ...

    Eine Steigerung von "Kaiser" im Kontext des Schützenwesens kenne ich nicht. Ich würde Kaiser auch nicht als Steigerung von König sehen.


    Ich kenne Kaiser durchaus, es ist hier im Nordwesten der Republik weit verbreitet. Die ehemaligen Könige können darum schießen, Kaiser zu werden. Je nach Verein findet das Kaiserschießen jährlich oder in längeren Abständen statt, in der Regel zusammen mit dem Königschiessen. Besondere Repräsentationspflichten sind mit der Kaiserwürde nicht verbunden. Der König ist im Schützenjahr auch deutlich wichtiger als der Kaiser.


    Im Übrigen betrachte ich Schützenkönig nicht als Element des Sportschiessens, sondern als Element der Traditions- und Brauchtumspflege. Das Schützenwesen hat die drei Säulen Sportschiessen, Traditions- und Brauchtumspflege sowie Geselligkeit. Je nach Verein sind die Säulen mehr oder weniger stark ausgeprägt.

    So klappt das wunderbar!


    Das scheint auch von einer älteren Version zu stammen, zumindest wurde es 1997 geschossen. Und damals war der Schütze noch kein Freund des Nachhaltens ;-)

    Ich finde die Idee sehr gut, Analyseergebnisse hier im Forum gemeinsam zu sichten und zu diskutieren. Davon kann jeder etwas lernen. Vielleicht wäre eine Trennung nach Disziplinen sinnvoll: Die Aussagen von Scatt sind für Gewehr und Pistole doch unterschiedlich.

    Bei uns ("uns" ist ein kleines Dorf im Norden der Republik) läuft das so ab:


    Freitag: Die Mitglieder des Schützenvereins schmücken den Festplatz, die freiwillige Feuerwehr hängt überall im Dorf Fahnen auf. Abends gibt es dann für die Helfer einen kleinen Imbiss und einen Umtrunk. Des Nachts gibt es dann Zeltdisco vom Zeltwirt.


    Samstag: Nachmittags ist Kinderbelustigung, Zielgruppe 5 - 9 jährige. Abends wird der Schützenkönig abgeholt, kleiner Umtrunk bei demsleben, kurzer Umzug und ab ins Zelt zum Königsball. Meist geht der harte Kern danach noch zum König.


    Samstag: Der große Umzug steht am Nachmittag an, die auswärtigen Vereine kommen zu Besuch, nach dem Umzug gibt es noch ein "gemütliches Beisammensein" im Zelt bei Kaffee, Bier und Schluck. Abends trifft sich der Schützenverein noch zum Abschluß, und - siehe Samstag - meist geht der harte Kern danach noch zum König.


    Das ist bei uns ein kleines und feines Fest, recht familiär. Und fantastisch, wenn man der Schützenkönig ist, so wie ich dieses Jahr ;-)