Beiträge von Ludwig

    Eine sehr spannende Diskussion und sie ist sehr ungewöhnlich.
    Dürfte ich den Schreibenden in diesem Forum eine Frage oder auch mehrere stellen?
    Wären die Befragten auch mit einer Veröffentlichung einiger Passagen des bereits geschriebenen, mit Angabe von Name und Nachname (gekürzt) mit zusätzlicher Angabe des Schützenvereins, einverstanden? Hier würde ich Sie diesbezüglich mit einer PN anschreiben.

    Hängt vom Medium und vom Kontext ab. Einen Versuch wärs sicherlich wert.

    Also mir stellen sich da doch gleich ein paar Fragen:

    1. Bekommt man Mengenrabatt?
    2. Wenn man dazu noch einen Kampfhund hat, gibt es dafür dann sowas wie einen Familientarif?
    3. Wird dann eventuell auch eine Abgabe auf Munitioin erhoben? Wer viel schießt ist ja schließlich gefährlicher.
    4. Wer ist denn dann zuständig? Das Ordnungsamt oder das Finanzamt?
    5. Müsste man den privaten Waffenbesitz dann nicht eher erleichtern und fördern, weil ja dann die Kasse noch öfter klingelt?

    Und ich hätte noch eine Idee: Man könnte doch noch Feinstaubplaketten für Waffen verkaufen. Die Umweltbelastung durch Munition ist nicht unerheblich.

    An alle, die hier den armen P99 so hart angegangen haben: Als ich 2004 meine Sachkunde gemacht habe, hat auch einer genau die gleiche Frage gestellt. Das wurde dann intensiv diskutiert und am Ende war für jeden Klar, dass Notwehr nicht gleich Notwehr ist und man dringend die Finger von sowas lassen sollte.
    Dass P99 hier die Frage stellt finde ich weder peinlich noch verwunderlich. Möglicherweise ist bei seiner Sachkunde (ich gehe davon aus, dass er sie hat) das nicht so intensiv diskutiert worden. Schließlich ist die Qualität der Ausbildung zur Sachkunde nicht sonderlich streng geregelt. Und ich möchte auch noch anmerken, dass ich vermutlich 60% schon wieder vergessen habe, vorallem deswegen, weil ich mir nie eine erlaubnispflichtige Waffe angeschafft habe und der Teil, den ich für die "Luft" Disziplinen brauche der geringste ist.

    Auf der anderen Seite - endlich gibts hier mal nen kleinen "Flame-War". Das hatten wir hier ja noch nie. Sonst sind wir uns immer so einig ;)

    Na ja, die Notwehr ist ein recht schwammiger begriff und lässt viel Interpretationsspielraum.
    Auch wenn du nicht schießen würdest und nur den Einbrecher festsetzen bin ich mir sicher, dass du ein Verfahren bekommen würdest. Du hättest die Waffe gegen einen Menschen eingesetzt und das ist erst mal verboten. Wie sowas ausgeht hängt von der Situation und vom Richter ab.

    Du kennst doch den Notwehrparagraphen. Genau so ist es.

    Gegen Notwehr spricht (in dem Fall), dass du Zeit bräuchtest die Waffe aus dem Tresor zu holen, Munition aus dem anderen Schrank zu holen und die Waffe zu laden. Während dieser Zeit könntest du auch die Polizei rufen, sämtliche Lichter einschalten, Krach machen und nach Hilfe schreien, weglaufen, Türen verschließen etc.

    Hallo Frank,

    nein, ich finde das nicht dünn - Unsinn bleibt Unsinn bleibt Unsinn.
    "Fremde Heere Mitte" gehört in Geschichtsbücher und sollte da auch bleiben. So ganz ernst kann er das nicht gemeint haben. Diesen Vergleich ausgerechnet mit den legalen Waffen heranzuziehen ist schon ein bisschen seltsam. Warum hat er nicht die illegalen Waffen genommen. Das sind mehr und deren Zweck ist sicherlich nicht der Sport oder die Jagd. Außerdem vergleicht er 350000 weitgehend automatische Waffen mit Eizelladern und Halbautomaten.
    Ein Freund der Sportschützen ist Brennecke ja nicht, schließlich wollen wir ja seiner Aussage nach "nur eine Kanone im Hosenbund" haben - schon wieder Unsinn.

    Also das halte ich für Unfug. Allerdings hab ich mal irgendwo gelesen, dass es während des Kalten Krieges durchaus erwünscht war, die Bevölkerung zumindest ein bisschen zu bewaffnen. Für eine anrückende Armee gibt es nichts schlimmeres, als wenn aus jedem Haus geballert wird oder werden könnte.

    So schlecht ist unser Waffengesetz garnicht. Zumindest wurde mir bei der Sachkunde klar vermittelt wie das Gesetz interpretiert wird.

    Allerdings die letzten Novellierungsrunden sind unter dem Druck der Öffentlichkeit und entsprechenden Ereignissen entstanden. Der Fokus lag dabei eindeutig bei einer "Beruhigung" der Öffentlichkeit. Sinn und Unsinn waren da zweitrangig, daher auch die schwache Qualität. Scheinbar hat auch niemand daran gelegen, ein ordentliches Waffenrecht zu haben, dann hätte es nicht eine eilig zusammengeschusterte Novelle gegeben, sondern eine Gesetzesreform - und sowas dauert Jahre und ist politisch kaum verwertbar.

    Wie es scheint ist das Waffenrecht in den USA das lockerste aber auch das komplizierteste. Jetzt versucht die Waffenlobby scheinbar das Recht auf den Besitz und das Tragen einer Waffe durchzusetzen.


    Telepolis pnews: Tödlicher Sieg für die Wildwest-Tradition?


    Irgendwie sind die durchgeknallt. Wenn ich mir das so ansehe, dann bin ich doch ganz froh um unser Waffenrecht so wie es ist.


    Für Diskussionen ums Waffenrecht wie sie in Deutschland und anderen Ländern laufen haben die Amerikaner vermutlich nur Kopfschütteln übrig.

    Hallo,

    willkommen im Forum.
    Zu Frage 1: Such dir einen Verein, der auch (Sommer)Biathlon oder Bogenschießen anbietet. Dann hast jede Menge Bewegung.
    Zu den anderen Fragen: Wenn du schon Jura studierst, warum gehst du dann nicht in die Bib und schmökerst ein bisschen im WaffG?

    Das sind nicht gerade wenige Unterschriften. Ich schätze die Politik kann das nicht ignorieren, d.h. es wird wohl nochmal Gesetzesänderungen geben. Bin gespannt wie das weiter geht.

    Man kann aber nicht sagen, dass die Verbände (DSB und Landesverbände) nichts tun. So weit ich das verfolgt habe wird dort sehr intensiv mit der politischen Ebene zusammengearbeitet.
    Das Image des Vereins muss jeder Verein selbst aktiv pflegen. Da können die Verbände nicht viel tun. Und zweifelnden Eltern müssen wir Zeigen, dass wir das Thema "Amoklauf" nicht herunterspielen, dass wir gut ausgebildet sind und Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernhemen können.

    Also ich glaube auch nicht, dass die Löcher von außen kamen. Obwohl es bereits im 1. WK sogenannte Tankgewehre gab. Die konnten bei 50m Entfernung 25mm Stahl locker durchschlagen. 35 Jahre später war sicherlich noch mehr drin, ich denke so ein Cal. .50 nimmt schon was mit.
    Ich glaube auch die Löcher stammen vom Häuserkampf. Der eine tritt die Tür auf, der andere Schleudert eine Granate rein. Nach der Detonation gibt der eine noch einen Feuerstoß zur Tür rein. Die Projektile prallen an den Wänden ab und schwirren im Raum herum. Wer das überlebt hat mehr als einen Schutzengel.
    Aber wir sind hier Sportschützen. Da müsste man eher in einem Militärforum nachfragen.