Beiträge von Rakete

    Hallo Peter,


    Du kannst eigentlich trainieren so oft Du Lust hast und es dein sonstiger Lebenswandel zulässt. Allerdings solltest Du dabei deine Muskeln nicht duch einseitige Belastung überanspruchen.

    Da Du ja eh schon Trockentraining machst würde ich empfehlen es bei dreimal die Woche Schießstand bewenden zu lassen. Du kannst beim Trockentraining zusätzlich den ganzen Ablauf auch mal mit deiner anderen Seite machen um einen Belastungsausgleich zu haben.

    Die anderen Tage solltest Du, meiner Meinung nach, nutzen um ein generelles Muskeltraining zu machen. Das kannst Du als Anhaltspunkt nehmen. Rücken und Rumpf im ganzen zu trainieren schadet auch nie. Die allgemeine Fitness stärkst Du ja auch schon mit Laufen.

    Aber übertreiben braucht man es bei dem ganzen auch nicht. Einfach mal nen oder zwei Tag nichts tun (Traingstechnisch) ist auch völlig ok.



    Besten Gruß

    Hallo Joachim,


    auch von mir erstmal wieder ein großes Dankeschön für die Mühe.

    Meine Mai-Ergebnisse für LuPi und SpoPi sind nicht aufgeführt. Ist aber kein Beinbruch. LuPi hatte ich schon im März vorgemeldet und SpoPi im April.

    Falls ich es morgen auf den Stand schaffe, werde ich auch Freie noch nachmelden.


    LP40 Mai: 95 95 92 96 = 378 (s. 12; Beitrag #142)

    SpoPi 30 Mai: P 146 D 140 = 286 (s. 18; Beitrag #214)



    Beste Grüße

    Ich schieße auch ungefähr auf dem Niveau von Gunslinger (mit endlich passenden Griff geht die Tendenz nach oben, müsste aber einfach mal mehr trainieren ;)).


    Ich habe mal getestet und bin bei SK Rifle Match gelandet. Sehr gutes Schussbild (ca. 2/3 Innenzehn) für den Preis. Das ist aber auch nur für den Kopf.

    In meinen Ergebnissen spiegelt sich nicht wirklich wieder ob günstige oder teure Munition verwendet wurde. Allerdings ist mir aufgefallen das Gewehrmunition generell irgendwie besser bei mir (erst Toz, jetzt Hämmerli) läuft.



    Beste Grüße

    Denke ich bin mit der Serie fertig, öffene den Verschluss und mir springt noch eine Kugel entgegen.

    Ist mir auch bei einer KM mal passiert. War leider die letzte Wertungsserie. Aber glücklicherweise noch ringgleich Zweiter geworden.


    Bei einer LM Freie Pistole hatte ich mal meine Munition Zuhause vergessen... und war eh fast zu spät wegen Stau... konnte gottseidank noch welche kaufen, musste aber zum Stand rennen.

    Hi Juhenbo,

    Meine Frage.... ist der Unterschied von der LP 10 zur Evo gerechtfertigtim Preis? Lohnt der Aufpreis von 300,- für den elektrischen Abzug?

    Da es die LP10 neu nicht mehr gibt, stellt sich die Frage kaum. Technisch nehmen sich beide aber nicht viel. Durch den erleichterten Laufmantel ist die Evo wohl marginal weniger kopflastig und die Visierung lässt sich verschränken.

    Vom Schussverhalten her habe ich keinen Unterschied wahrnehmen können (meine LP10 von 2013 im Vergleich einer EVO von 2018 eines Vereinskollegen).

    Der elektronische Abzug ist Geschmackssache. Bei uns haben sich mehrere Leute eine EVO zugelegt und alle den mechanischen Abzug genommen.

    Ich persönlich finde den elektronischen aber besser. Ich habe aber bei meiner LP nur darauf verzichtet, da der Unterschied für mich den Aufpreis, im direkten Vergleich, nicht wert war und ich außerdem meinen alten Griff weiterverwenden wollte.

    Die K12 ist auch sehr gut, allerdings mit o.g. Einschränkung bei der Griffverstellung. Und sie ist wirklich ein klein wenig schöner verarbeitet, meiner Meinung nach.


    Wenn Du ein bisschen aufs Geld schauen musst oder willst, wäre meine Empfehlung eine gebrauchte LP10 (aber mit kugelgelagertem Abzug!)

    Ansonsten auf jeden Fall besser die EVO E als die K12.

    Alternativ noch die FWB P8x, aber mit der habe ich keine Erfahrung aus erster Hand.



    Beste Grüße

    Hi Marcos


    • Ohne größere Unterbrechung schießen - Besser ja. Rhytmus von ca. 1 min/Schuss. Wenn man nicht darauf achtet wird man üblicherweise immer schneller und kommt in konditionelle Probleme.
    • Nach jeweils 20 Schuß eine Pause - Nicht zwingend. Pause sollte auf jeden Fall erfolgen wenn irgendwas nicht stimmt, bzw. der Schuss nicht zur eigenen Erwartung passt. Pausen können aber helfen im Rhytmus zu bleiben.
    • Pause machen, wenn man einen Schuß zum dritten Mal absetzt - Ja, unbedingt. Dann gern auch entladen und 2-3 Trockenschuss machen um die Blockade zu brechen.
    • Bei der Pause den Stand auflösen oder stehen bleiben? - Besser nicht auflösen. Es sei denn dass es gar nicht läuft, dann ruhig mal hinsetzen, durchschnaufen und komplett neu aufbauen.
    • Nach welcher Zeit seid ihr typischerweise durch - ca. 70 min. wenn es gut läuft, dann ist auch genug Puffer für Probleme/Pausen. Aber am besten auf letzten Schuss bei Minute 80-85 timen.



    Beste Grüße

    Hallo mikki-


    unter diesem Link findest Du viel und gutes Material vom BSSB-Trainer Aeply zu Technik und Training: https://bssb.de/pistole-training.html

    Wenn Du dich da durcharbeitest, bist Du, auf jeden Fall theoretisch, schonmal gut aufgestellt.


    Zu Wettkampfbedingungen: Das einfachste ist, alleine einen Wettkampf zu simulieren. Mit den entsprechenden Zeiten für Vorbereitung- und Wettkampfzeit.

    Das allein wird deine (unterbewusste) Nervosität schon auf trab bringen (im Vergleich zu normalem Training).

    Alternativ kannst Du hier im Forum beim Stammschießen mitmachen. Da schießt Du zwar auch für dich, hast aber auch auf jedem Niveau Gegner an denen Du dich orientieren kannst. Und gerade dieses "besser sein wollen" bringt die Unruhe in den Schuss.

    Der nächste Schritt wäre sich jemanden zu suchen der im Schnitt etwa so viel schießt wie Du, wenn Du gut drauf bist. Da hast Du eine realistische Chance zu "gewinnen", aber doch erheblichen Stress um dein Ergebnis auch abzuliefern. Sowas trainiert ungemein, wenn man nicht dabei vergisst den eigenen Ablauf (auch während des Schießens) zu analysieren.


    Zum Thema Waffe/Maßgriff: Eine eigene Waffe ist auf jeden Fall sinvoll. Aber mach da keine Kompromisse bei der Qualität.

    Den Maßgriff dazu machst Du dir dann selbst. hier wären no.limits und Matze1965 wohl die besten Ansprechpartner.

    Beim Griff sind dann zwei Dinge besonders wichtig: Einerseits die Wiederholgenauigkeit beim Reingreifen und andererseits das Kimme und Korn beim Blindanschlag optimal stehen, so das Du nicht mehr korrigieren musst. Und um Dir da ein bisschen die Scheu zu nehmen... ein Griff muss nicht perfekt passen, er muss nur gut genug passen ;)



    Beste Grüß

    Hier noch meine Meldungen für SpoPi und Freie.


    SpoPi 30 April: P 142 D 145 = 287

    SpoPi 30 Mai: P 146 D 140 = 286


    FP 30 Februar: 85 86 92 = 263

    FP 30 März: 88 80 89 = 257



    Beste Grüße

    hat jemand eine Erklärung, was da passiert sein könnte?

    Ohne Erwartungen und Erfolgsdruck - "8 Stunden gearbeitet, jetzt mach einfach noch ein paar Schuss" - angefangen (das Training scheint schon Spuren hinterlassen zu haben). Dann gesehen was möglich sein kann und versucht es wieder gleich gut oder besser hinzukriegen - so springt das Kopfkino an und verursacht, dass man das Ergebnis jagd und die Technik/Ablauf vernachlässigt oder zuviel darüber nachdenkt.

    Endergebnis: Serie 1-4 (nach Serie 3 hattest Du wahrscheinlich innerlich mit dem schlechten Ergebnis abgeschlossen, so dass der entgegengesetzte Effekt eingetreten ist)


    Aber das gibt sich mit der Zeit. Und es kommt auch bei den besseren Schützen hin und wieder vor!

    Deshalb ist auch Techniktraining so wichtig. Zusätzlich mit einem (realistischen) Selbstvertrauen in die eigene Leistung.


    Ein gutes Ergebnis kommt nämlich durch die Vermeidung von schlechten Schüssen (bei Dir 6 oder schlechter) zustande.

    Setz Dir ein erreichbares Ziel, z.B. mindestens ne 8. Bei jedem Schuss der das Ziel erfüllt sagst Du Dir selbst "gut gemacht" und hakst ihn ab. Bei den anderen denkst Du kurz drüber nach was wohl der Fehler war und hakst den Schuss dann ab "ist nicht zu ändern, jetzt hab ich eine neue Chance auf eine 8". Alles was über die Mindestanforderung geht ist Bonus.



    Beste Grüße