Beiträge von ShootingRabbit

    Für Standardpistole bringt es auch sehr viel wenn man eine Menge Zeit in das Abzugstraining widmet. Weiterhin ist besonders hier der Druck wichtig, mit dem ich die Waffe halte. Halte ich sie zu locker springt sie zu sehr und provoziert Störungen. Das Phänomen konnte ich bei einem Schützen beobachten der mit einer Vereinswaffe haufenweise Störungen hatte. Hat jemand anderes geschossen (selbe Munition und selbes Los) gab es keine Probleme. Natürlich kann auch die Munition hier ein Faktor sein. Hält man die Waffe zu fest, verkrampft man sehr schnell, was auch nicht zielführend ist und ein Verreißen aufgrund eines gewissen "Gegenhaltens" provoziert. Die Abzugsarbeit gestaltet sich hier ebenfalls sehr suboptimal. Wer das mal ausprobieren möchte, kann gerne mal probieren wieviel Feinmotorik in dem Fall noch übrig bleibt ;)

    Zusätzlich bringt das Nachhalten noch einen gewissen Schliff. Wenn man sich das beim Präzisionsschießen richtig eintrichtert und es einem in Fleisch und Blut übergegangen ist gewinnt man hier an zusätzliche Sicherheit. Die Waffe bewegt sich idealerweise wieder zurück in den Halteraum, wenn alle anderen Faktoren gestimmt haben und kann somit seine Durchführung bis hin zum Schuss auf Sauberkeit überprüfen. Im Optimalfall erkennt man sogar den eigenen Fehler und weiß wo der Schuss gelandet sein muss ohne durchs Glas schauen zu müssen. Mit etwas Erfahrung erkennt man den Fehler im Ablauf selbst, ansonsten ist es Hilfreich jemanden zu haben der nach einem schaut und Feedback geben kann. Besonders wenn der Fehler vermehrt auftritt.

    Wenn man an den beiden Dingen arbeitet, baut man meiner Meinung nach schon mit die wichtigste Grundlage auf. Es gibt dann natürlich noch den äußeren Anschlag der sich von 150 und 20 bzw 10sec ein wenig ändert, sowie die Atemtechnik. Aber die Faktoren sind dann doch schon etwas individueller zu betrachten.

    Nun hat der BDS nicht so wirklich mit Mitgliederschwund zu kämpfen, von daher ist das ja nur schwer zu vergleichen. Aber an aller ersten Stelle muss natürlich der Einsatz für den Erhalt des legalen GK Waffenbesitzes stehen.

    BBF

    An erster Stelle steht der Einsatz für den Erhalt des legalen GK Waffenbesitzes.. Mit dem Satz findest du keine Freunde. Was hat das mit dem Schießsport zu tun? Sollte man sich nicht lieber als Verband Präsentieren, der besonders im Bereich GK eine gewisse Vielfalt hergibt? Sogar Disziplinen mit anbietet, auf denen es Internationale Wettkämpfe und Meisterschaften gibt?

    An vorderster Front sollte der Sport stehen. Egal ob Breiten-, Leistungs- oder Hochleistungssport. Daraus ergibt sich dann automatisch ein Bedürfnis. Sollte es jemals soweit kommen, dass die Regierung weitere Einschränkungen vorgibt werden selbst die Verbände nichts dagegen tun können. So weit sind wir aber noch lange nicht. Auch wenn es manche Leute, die bei wenigen Ereignissen das Gehör ein paar weniger finden, gerne so hätten.

    Naja, ein Verein der sich die Mühe gibt seinen Mitgliedern etwas zu bieten, hat mit Sicherheit die besseren Karten an neue Mitglieder zu kommen. Ob man das jetzt mit Marathon-/Western-/Derringer-/Glücks-/wasauchimmer-Schießen mitbringt ist nebensächlich. Auch ob das ganze nur Vereinsintern veranstaltet wird oder in einem größeren Rahmen.
    Inwiefern die Disziplinvielfalt einen Mehrwert bringt (außer Unübersichtlichkeit wenn zu viel Angebote, und niemand weiß wie) ist eine andere Frage. Solange eine hinreichend große Gruppe von Schützen Spaß an den jeweiligen Disziplinen findet, ist es ohne Frage von Vorteil. Immerhin geht man doch in einem Verein um unter Gleichgesinnten seinem Hobby nachzugehen und nicht um als Einzelgänger dazustehen.

    Westernschießen in einem reinen DSB Verein? Nach welcher Sportordnung wird denn da geschossen?

    Es gibt Vereine die den Blick über den Tellerrand hinaus wagen und Schießen veranstalten, die in der Form in keiner Sportordnung zu finden sind ;) Und das lange bevor man an irgendwelche Untergruppierungen gedacht hat.

    Das schönste Beispiel findet sich in Saarbrücken. Wer da schon Mal mitgeschossen hat, weiss wovon ich rede.
    Bilder Westernschießen/ Freizeitvergnügen ohne Streß | Schützengesellschaft Saarbrücken

    Hi BBF

    Nun, ich bin nun fast 25 Jahre Mitglied in einem DSB Verein und habe fast vier Jahre in einem DSB Kreis als Arbeitsbiene mitgearbeitet. ICH habe über den Tellerrand geblickt und als ich zurückblickte wurde ich mir klar, wie verkorkst so manches in der DSB/ISSF Welt ist. Nur wenn man es anspricht, dann wird einem dies gleich als schießwütigen Waffenbeschaffer angekreidet. Und natürlich war ich auch ein wenig verärgert, weil mir niemand verraten hat, dass es auch noch eine Welt außerhalb des DSB gibt, sondern im Gegenteil, es ist mir sogar als großes Hundepfui vermittelt worden.

    Beispiel: Waffensachkunde, da wurde erzählt, dass man niemals mit einer geholsterten Waffe auf den Stand geht, DAS WÄRE VERBOTEN. (implizit würde dies im WaffG stehen und nur beim für Sportschützen verbotenen Kampfschießen notwendig) Erst nachdem ich mir eine Waffenzeitschrift abonniert hatte und dank des Internets wurde mir klar, dass ich nicht alles glauben darf was mir ein DSB Funktionär so als "Wahrheit" erzählt.

    BBF

    Gerade was die Gesetze angeht, gibt es überall negative Beispiele. Beim DSB ist es nunmal üblich seine Waffe nicht zu Holstern, oder in Carmouflage aufzutauchen. Die Disziplinen erfordern das nicht und es hat sich auch der Sicherheit wegen einfach so in den Köpfen festgesetzt, dass die Waffe außerhalb des Schießstandes weggepackt ist.
    Es gab aber bei diversen Veranstaltungen auch immer mal Ausnahmen, wie zum Beispiel beim Westernschießen. Warum? Es war eben nicht verboten und passte auch zum Ambiente. Man muss eben nur aufpassen, dass man sich auf dem Vereinsgelände bewegt. (Man höre und Staune: das in einem DSB Verein ;) ) Aber für einen normalen Schießbetrieb war es einfach nicht Usus und daher auch von vielen Vereinen deswegen nicht gewünscht. Vielleicht kam daher dieses "Verboten".

    Wie du aber schon gemerkt hast, darf man nicht alles was man hört und sieht einfach zur Kenntnis nehmen. Man muss auch mal ein wenig hinterfragen um an die Wahrheit zu gelangen.

    Dass du von anderen Verbänden so spät erst etwas mitbekommen hast, ist natürlich schade. Aber das liegt mit Sicherheit auch daran, dass sich die Vereine die den anderen Verbänden angehört haben auch nie groß an die Öffentlichkeit begeben haben. Man backt eben sein eigenes Brot und die Mitglieder kamen in der Regel nur über die Freundeskreise zusammen.

    Da muss ich mich den ganzen Spaßbremsen hier anschließen. Ich habe nichts gegen denen die GK schießen möchten. Und ja, man kann ihnen Grundlagen auch mit nicht Luftdruckwaffen vermitteln. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mal ein paar Schussmit GK machen möchte obwohl er noch keineswegs treffsicher ist. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn derjenige 40 Schuss oder mehr verballert und dabei dann noch die Scheibenrahmen zerlegt. Von der Sorte kenn ich nämlich ein paar Schützen. Und möchte man mit denen mal SpoPi oder LuPi zum trainieren schießen haben sie schlichtweg keine Lust dazu. Sie beschweren sich zwar auch nicht dass sie nichts treffen, aber das liegt ja daran dass die Munition so teuer ist und man eben dadurch nicht soo viel Schießen kann. Zum Glück sind Scheibenrahmen schnell selbst gebaut (in der Form in der wir sie nutzen) und daher auch recht kostengünstig. Da kann man das noch halbwegs verkraften. Aber es geht einen schon tierisch auf die Nerven wenn der nächste Wettkampf bevorsteht und man erst wieder zwei/drei neue Rahmen aus dem Lager holen muss weil die alten so dermaßen zerschossen sind, dass man Angst haben muss dass sie nicht beim schiefen anschauen auseinander fallen.

    Es gibt auch die Seite, wo Schützenvereine ihren Stand als Ausbildungsstätte dverser Sicherheitsfirmen zur Verüfung stellen. Einziger Grund: die Zahlen ordentlich für die Reparaturen die daraufhin anstehen.

    Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen GK Schützen, aber wenn sie GK schießen möchten, dann ist es mir wichtig dass sie auch tatsächlich das Schießen lernen. Und das geht eben am besten über KK oder Luftdruck.

    Aber wir waren eigentlich beim Thema Mitgliederentwiclung beim DSB. Wäre schön, wenn zum eigentlichen Thema wieder Beiträge eingehen würden.

    Interessant fände ich hier die Entwicklung aller anerkannten Schießsportverbände zu sehen. Ich glaube, dass eine gewisse Umverteilung mit ein Grund ist, weshalb beim DSB ein Rückgang zu verzeichnen ist. Dazu kommt sicherlich wie schon erwähnt, dass (so makaber es klingt) mehr Schützen "wegsterben" als neu eintreten. Aber kann man dem wirklich mit einer größeren Disziplinvielfalt entgegentreten? Ich finde man sollte eher den Ansatz wählen, seinen Verein in der Öffentlichkeit vorzustellen. Mitgliedergewinnung läuft eben nur über Werbung und Aktionen seitens des Vereins.

    Bzgl nicht angetretener Schützen:

    Das ist auch in vielen anderen Sportarten so, dass nicht angetretene Sportler bei Meisterschaften nicht in der Ergbnisliste auftauchen. Warum sollte das im Schießsport anders gehandhabt werden? Damit du auf dem Papier stehst? Dafür gibt es Starterlisten. Ich verstehe dein Problem nicht. Wenn du auf die bereits entrichtete Gebühr zu sprechen kommst, auch das ist in anderen Sportarten nicht anders.

    Ich kenne die Preise leider nicht und ich bin auch eigentlich kein Gewehrschütze, daher kann ich keine Empfehlungen aussprechen. Aber es wird denke ich frühestens ab 250 - 300€ losgehen. Vielleicht kann sich da ein Gewehrschütze der sich auch mit Gebrauchtpreisen auskennt melden :)

    Von den Marken her fällt mir Anschütz als erstes ein, oder die Suhler Match-Gewehre. Aber wie schon gesagt, es kommt auch ein wenig auf die Disziplin an, die du schießen möchtest. Es ist auch immer recht geschickt mal zu gucken was die anderen Schützen so schießen. Da kommt man auch immer recht schnell ins Gespräch und bekommt eine Menge mit.

    Prinzipiell musst du darauf achten dass die Waffen wirklich gepflegt wurden. Das heißt dass sich kein Rost an Lauf, Verschluss oder sonst wo abgesetzt hat. Alle Schrauben sollten in Ordnung sein, sodass du das Gewehr auch warten kannst. Probeschüsse solltest du auch damit machen um festzustellen ob dir die Waffe liegt, ob das Laden und das Abschlagen einwandfrei funktioniert.. Das sollte so das wichtigste für den Anfang sein :)

    Wie gesagt, mein Wissen ist bei Gewehren recht beschränkt, daher bin ich da wohl weniger die große Hilfe. :)

    Hi,

    wenn ich mir die Waffenkontrolle des großen Verbandes ansehe, muss ich auch immer den Kopf schütteln. Schütze frontal gegenüber dem Prüfer der ohne eine Sicherheitsüberprüfung seine Tests durchführt und sich sicher fühlt weil er ein orangefarbenes Fähnchen aus dem Lauf gezogen hat.

    Hast du diesen Umstand gemeldet oder zur Ansprache gebracht? Wenn ja, wurde darauf reagiert?

    Dies ist kein Problem, es geht darum ob man über den Tellerrand blick und die 25k€ ausgibt um etwas besseres als zuvor zu haben oder nicht.

    Der Verein ist schon in Ordnung, ich werde es nur nicht akzeptieren dass man einen Haufen Geld in die Hand nimmt und die Chance verstreichen lässt einen Platz für Disziplinen wie Fieldtarget oder AIPSC/IPSC mit Potential zu schaffen und so eine Zukunftsoption für den Verein verfällt.

    Das ist ein Problem deines Vereins, hat mit dem Verband nichts zu tun.

    Nun, wenn mein Landesverbandspräsident öffentlich erklärt, dass wer auf sein Grundrecht nach Artikel 13 nicht verzichtet sich "verdächtig" macht und dass natürlich unangemeldete Kontrollen nach § 36 WaffG auch gleich noch einen Abgleich nach § 39 WaffG rechtfertigen, dann kann ich und will ich mit ihm nicht mehr reden.

    Das ist höchstens ein Problem der Waffenbehöre. Es gibt behörden die allergisch auf ständige Abweisungen reagieren und das weiß der DSB. Wer den "Kampf" aufnehmen möchte kann das ja tun. Und wenn man sich sicher ist was man tut, kann man notfalls über einen Rechtsstreit sein Recht einklagen. Bei mir hat ein einfaches Foto meiner Tresore ausgereicht (leer!). Angaben wo die Dinger stehen können nicht ohne weiteres überprüft werden und wenn jemand vorbeikommt, hat man eben seine Wohnung ein wenig umgeräumt. So what?!

    Hi BBF,

    keine Frage, es ist jedem selbst überlassen seinen Verband zu wählen und dessen Disziplinen zu schießen. Man kann auch seine Meinung zu anderen Verbänden kundtun, aber letzten Endes haben die Landesverbände und die Vereine einen weit aus größeren Einfluss auf die lokalen gegebenheiten als der jeweilige Dachverband. Wenn ich mir zum Beispiel so manchen Ablauf diverser Meisterschaften in kleineren Verbänden anschaue, dann musste ich auch schon einige Male mit dem Kopf schütteln. Aber das kann ich dem Verband doch nicht anlasten.

    Hast du schonmal versucht in deinem Heimatverein eine "Abteilung" oder "Untergruppe" zu gründen? Bei uns im Verein haben sich zum Beispiel einige zusätzlich der Disziplinen wegen beim BDS angemeldet und der Verein ist an der Stelle mitgezogen weil er gesehen hat dass ein gewisser Bedarf vorhanden ist und ist hat sich zusätzlich beim BDS gemeldet.

    Wenn dir dein Verein nich das bietet was du dir wünschst, dann liegt das eher an deinem Verein. Denn der ist es, der deinen Sport in der Region repräsentiert. Man kann so viel aus dem Sport herausholen, man muss dazu halt eben halt auch mal aufraffen. Was ich persönlich beobachte, ist dass die Regionen in denen nichts derartiges unternommen wird ihre Mitglieder verlieren. Aber dort, wo etwas läuft findest du plötzlich eine Menge Mitglieder, große Veranstaltungen und nicht zu vergessen: Eine Jugendabteilung die sich auch tatsächlich so nennen kann.

    Wem die Einstellung "von denen da oben" nicht gefällt, sollte eher das Gespräch suchen. Und nicht rummotzen wie Sch... doch alles ist. Dadurch wird sich so schnell nichts ändern.

    Just my 2 cents ;)

    Die Erma ist ein echt schönes Gewehr, und macht Spaß damit zu schießen. Allerdings ist es für mich eher ein Liebhaberstück. Ich kann mich Murmelchen daher nur anschließen, dass du mit dem Gewehr (sofern für die Disziplin zugelassen, etc) je nachdem was du erreichen möchtest wettkampftechnisch evtl nicht wirklich glücklich werden würdest.

    An welche Disziplin denkst du denn momentan? Und welche Ambitionen hast du?
    Wenn es dir um den Spaß am Schießen geht, solltest du unbedingt bei den sehr günstigen Waffen darauf achten, dass sie noch ordentlich in Schuss sind. Da ist es auch ganz hilfreich, wenn sich jemand zweites Die Waffe genauer anschaut (nicht nur äußerlich!). Denn da ist schnell die Katze im Sack gekauft.
    Wenn du an eine Teilnahme bei Wettkämpfen zum Beispiel denkst, solltest du schon ein paar Euro mehr investieren. Es muss nicht das aktuellste sein und auch nicht das Top-Gewehr schlecht hin. Aber ein gutes gebrauchtes Matchgewehr für das es auch noch auf absehbare Zeit Ersatzteile gibt wäre hier schon mindestens anzuraten.

    Wenn dir die Matchgewehre zu langweilig erscheinen weil ja schließlich jeder so eins hat, dann kann man ja auch etwas besonderes draus machen (lassen). Allein die Farbliche Gestaltung kann schon viel hergeben.

    Eine Frage noch: Erscheint Euch die Doppelatmung, hm, intellektuell anstrengender? Sprich: Muß man konzentrierter schießen und stärker auf die einzelnen Schritte achten als bei der Einfachatmung? Oder ist das nur eine Frage der Gewöhnung? Nicht, daß das Schießen in Streß ausartet und keine Erholung mehr bietet. ;)

    Intellektuell anstrengender würde ich nicht sagen. Der Bewegungsablauf ist dadurch nur klarer strukturiert, was auch gerade anfängern zu Gute kommt. Anfangs musst du dich zwar auf viele verschiedene Faktoren konzentrieren, weil man erst neu dazulernen muss. Aber das ganze automatisiert sich mit der Zeit recht gut. Problem hierbei ist, dass sich durch die Automatisierung mit der Zeit Fehler einschleichen. Hier kann es auch helfen sich immer wieder ma bewusst zu machen wie der Gesamtvorgang auszusehen hat, bevor man diesen dann umsetzt. Außerdem sollte man besonders zu zur Saisonvorbereitung auf die Grundlagen ein besonderes Augenmerk legen.

    Wie ich sehe steht auch explizit dabei, dass das nur ein Teil vom Gesamten ist. Vermutlich sind es die in den Medien größer veröffentlichten Fälle. Zu behaupten er hätte uns einen Dienst erwiesen finde ich übertrieben und fehl am Platz.

    Einige haben schon vorgemacht, dass man viel wirksamer mit den Medien umgeht, wenn man erst einmal zeigt was eigentlich hinter den Schießsport steckt. So gewinnt man das Verständnis seiner Mitmenschen, nicht durch Stimmungsmache wie sie seit geraumer Zeit auf beiden Fronten herrscht. Zumindest habe ich noch nie einen bösen Kommentar abbekommen, wenn ich mich zu meinem Sport bekannt habe. Eher Intersse und/oder Neugier. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich nicht bis um erbrechen versuche jemanden meine Meinung aufzuzwingen. Zum Glück gibt es eine Menge vernünftiger Menschen auf der Welt, für die es mehr als nur Schwarz und Weiß gibt.

    Gleich vorab: ich möchte mit diesen Zeilen niemanden etwas unterstellen, also bitte nicht falsch verstehen. Es ist lediglich meine Meinung zum Thema.

    Hi,
    ich bin vor ca 4 Jahren auch zur Doppelatmung gewechselt. Der Grund war bei mir der, dass ich Probleme hatte in meinen Haltebereich hinein zu kommen. Immer wieder ist es mir passiert, dass ich zu tief runter bin und den Arm nicht mehr hochbekommen habe. Generell lagen meine Schüsse auch eher zu tief als zu hoch.
    Mit der Doppelatmung habe ich das Problem weg bekommen. Zur Veranschaulichung:

    Einatmen - Waffe anheben bis über die Scheibe
    Ausatmen - Waffe absenken bis knapp in den Spiegel hinein, Druckpunkt nehmen
    Einatmen - Waffe hebt sich automatisch ein wenig
    ganz leichtes Ausatmen (nicht komplett) - Waffe senkt sich automatisch in den Haltebereich - Druck am Abzug stetig erhöhen bis der Schuss sich löst

    Es ist zwar eine kleine Umstellung und braucht ein wenig Übung, vorallem am Abzug (wieviel Druck darf ich ausüben), erhöht aber meiner Meinung nach auch die Konzentration auf das Wesentliche und verhindert zusätzlich das durchreißen eines Schusses, da hier klar ist wann wieviel Druck auf den Abzug gegeben werden muss.

    Welche Atemtechnik man jetzt aber verwenden sollte hängt auch stark von der Person ab. Wer mit der Einfachatmung super zurechtkommt, sollte auch ruhig damit weiterschießen. Aber wenn diverse Fehler die immer wieder auftreten und man nicht unter Kontrolle bekommt, kann es durchaus sinnvoll sein sich diese Technik mal anzueignen.