Beiträge von Matze1965

    Vielleicht schaut einfach mal jemand in die Prüfvorschriften für Druckkörper. Da schaut nämlich ein Gericht nach, wenn jemand verletzt worden ist.
    Und dann ist es nicht wirklich hilfreich, wenn der DSB schreiben würde dass jeder mit uralten Kartuschen schiessen darf.
    Auch ein Hersteller zieht sich bei Rückfragen auf derartige Verordnungen zurück.
    Da Aluminium ein wenig spröder ist als Stahl geht halt dort niemand das Risiko ein Alukartuschen zu verlängern.
    Aber wenn ihr alle meint dass da nix passieren kann,......
    Gebt eine Generalhaftungserklärung ab, dass ihr (die länger als 10 Jahre nutzen wollen) ohne Druckprüfung für alle Schäden durch explodierte Kartuschen haftet, ...
    Ich denke dann wird sich jeder vertrauensvoll auf euer "Urteil" berufen, und euch in die Haftung nehmen.
    Die 10 Jahre sind eine aus Stressprüfungen, Materialberechnungen und Erfahrungen von Untersuchungslaboren entstandene Prüfgröße.
    Nicht umsonst wurde der TÜV gegründet. Da haben auch viele schlaue Leute Dampfkessel gebaut und schon sind die reihenweise in die Luft geflogen.
    Aus all diesen Unglücken ist der TÜV entstanden.
    Macht ihr eine derartige Diskussion auch bei eurem Auto....?? Dann überzieht doch einfach eure 2 Jahre TüV,... frei nach dem Motto,.... aaaach,... da kann nix passieren. Auch neuere Fahrzeuge haben nach 3 Jahren Mängel und fallen durch die Prüfung durch.
    Natürlich sind die Kartuschen in der Regel nach 10 oder sogar 12 Jahren nicht "verbraucht". Aber wer wird mir das schriftlich garantieren und bei einem Schadensfall in die Haftung gehen...?
    Alle Artikel die einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden sind mit Sicherheitsfaktoren belegt. Betondecken, Brücken,.... etc.
    Aber man kann natürlich auch das Material bis an die rechnerische Belastungsgrenze ausreizen......
    Nur dann sind die Zeitungen halt irgendwann voll von Brückeneinstürzen, weil es halt annähernd kein Fehlerfreies Produkt gibt.
    Dass das Verletzungsrisiko bei unseren relativ kleinen Behältern an sich auch nicht besonders hoch ist mag ja sein, aber eine Kartusche die 200 oder 300 bar abbläst und das direkt auf eine unverheilte kleine Wunde kann einen menschlichen Körper komplett aufblasen. Nicht umsonst ist das Reinigen von Personen mit Druckluft untersagt.

    Macht was ihr wollt, ich werde spätestens zum Ablaufdatum meine Alukartuschen ersetzen.

    Du solltest mal die Abzugshand vom Griff nehmen. Wahrscheinlich liegst Du dann plötzlich links oder rechts von der Scheibe trotz passender Höhe.
    Die Abzugshand versucht unbewusst die Visierung ins Ziel zu drücken oder zu ziehen. Löst sich der Schuss wird überkompensiert. Genau wie mit dem nach oben schiebenden Stützarm. Der sollte wie Totholz behandelt werden, und die Schusshand "Spannungsfrei" am Griff anliegen.

    Bei uns im Kreis wird aufgelegt Armbrust geschossen......
    Wer macht sich aber noch die Mühe im elektronischen Zeitalter Bleikerne zu giessen und nen Satz Holzhalter zu bauen für das Blei...??
    Da ist es doch einfacher das Limit auf 400 zu legen,... damit erledigt sich das Armbrust schiessen von allein.

    Dabei haben die Offiziellen die immer gegen die Armbrust wettern oder sie sterben lassen wollen noch gar nicht begriffen, dass die präzise Routine die man bei der Armbrust erlernt sich positiv auf das LG schiessen oder KK freistehed auswirkt.
    Meine Beobachtung ist, dass selbst Gelegenheitsarmbrustschützen von ihren Fehlern bei der Armbrust lernen und diese automatisch beim Gewehr freihand mit ausmerzen.

    Kann ich so nur bestätigen. Viele die es einigermaßen können lassen andere im Regen stehen obwohl sie sehen was derjenige falsch macht. Andererseits gibts auch viele, die gar nicht annehmen oder ausprobieren wollen was andere ihnen erklären.
    Gut ist immer mal das ein oder andere zu hinterfragen, Dinge auszuprobieren.......und dann für einen selber zu entscheiden ob es für einen selber gut ist.
    Leider kann man oft technisch nicht viel ausprobieren, da die wenigsten Schützen nen Probenköfferchen haben voll mit kleinen Schätzen zum testen oder ausprobieren bevor man sich bestimmte Dinge selber zu legt.

    das beitragsgefüge der vereine ist sehr unterschiedlich. Mein stammverein nimmt 50 euro jahresbeitrag ohne zusätzliche kosten. Dafür wird von einigen auch viel nebenbei organisiert. Andere nehmen auch 50 plus einen euro pro training......bei 2 mal training dann also 150 im jahr,..... es kommt also immer drauf an. So übernimmt unser verein auch alle startgelder für rwk und meisterschaft. Nachbarvereine wiedrum nicht. Über die reinen beiträge kann man also nie gehen. Hauptsache man fühlt sich wohl im verein ohne zwist, und dass technisch alles funktioniert.

    Hallöle,

    grundsätzlich ist jedes Mitglied von Interesse. Ich selber habe mit 44 Jahren erst begonnen Lupi zu schiessen.
    Es kommt auf den Verein, die Leute und die eigene Motivation an wie weit man es treiben möchte. Im Luftdruckbereich ist alles recht entspannt, da man quasi kein Training oder Wettkampf nachweisen muss um irgendwelchen behördlichen Auflagen zu entsprechen. Im Feuerwaffenbereich also alles was mit WBK etc. zu tun hat schauts anders aus.
    So kann man mit der Lupi wenn Zeit ist zum Training. Etwas schiessen,.. danach ne cola oder etwas anderes oder auch nixund wieder nach Haus. Kommt auf den Verein, die Leute und die Ausrüstung des Vereins an.
    Da ich auf Montage arbeite habe ich unter der Woche abends Zeit fürs Training und such mir als Gastschütze Vereine in Arbeitsnähe aus.
    Man kann auch zu Haus oder unterwegs bzw. auf Arbeit etwas trainieren. Da natürlich nicht mit der Waffe, aber mit Gewichten, Wasserflaschen, Aktenordnern.......oder oder oder. Da gibts reichlich Übungen die man zwischendurch machen kann. Denn man benötigt schon eine gewisse Ausdauer und Muskelmasse.
    In Deiner Gegend kenne ich leider keinen Verein, aber Du solltest versuchen einzelne Vereine im Netz zu suchen, dann über den entsprechenden Kreisverband (oft gibt es einen Link oder Hinweis dazu auf den websites) weitere vereine zu finden. Dann einen nach dem andeen mal abklappern. Dann schaun wie Du Dich dort aufgehoben fühlst und da wo Du dich wohl fühlst blibst halt. Ich kenne quasi keinen Verein, der nicht mal jemanden zum Schnuppertraining rein lässt. Weiteres gibt sich dann.

    MfG
    Matze

    Oh ,.. in unserem Verein gibts 2 Fraktionen...
    Die welche Blei verschicken,.... und die anderen die ihre Nieren Spülen.....
    Manchmal überschneiden sich die Interessen,......aber eher selten.
    Unser Verein hält seine mitgliederzahl durch das Vereinssterben rundherum,....Alle die Interesse haben kommen dann zu uns, auch weil da etwas geht. Sowohl support (technisch und Technik) als auch Leistungsmäßig.

    Ich selber schiesse LP 10. Wenn ich mal die LP 2 aus dem Verein nehme um was auszuprobieren bekomme ich immer schwierigkeiten. Der fehlende Kompensator.
    Ich würde auch nur zu einem endgültigen Modell tendieren. Keine Halbwahrheiten kaufen. Inzwischen muss ich sagen finde ich die LP 10 etwas kopflastig und würde vielleicht eher eine LP ohne Laufmantel nehmen, aber,.....da ist viel Gewohnheit bei. Nach 2 Jahren probieren hab ich den Griff endlich so hinbearbeitet, dass die LP 10 sich fast nicht mehr in der Hand bewegt. Meine Fehler kommen dann aus dem Handgelenk oder dem Arm.

    Fazit... lieber viele LPs ausprobieren. Auch ruhig gleiche Typen mit unterschiedlichen Griffen und anders eingestellten Abzugscharakteristiken. Die Griffgeometrie hat ebenso wie der Abzug einen großen Einfluss auf ein gleichmäßiges Schussbild. Prizipiell gibt es kaum noch schlechte Lupis,.....
    Aber aufs ganze kommt es an. Balance,. Griffneigung, Griffvolumen und geometrie, Visierung,....
    Testen testen testen.

    Matze

    An sich bin ich auch ein Anschütz-Fan,.....
    Allerdings hat sich ein Vereinskollege ein KK 300 gekauft. Keine Probleme mit Muitionstest, verbesserung der eigenen Leistung (eigene Waffe eh...). Bislang kann ich nur sagen läuft. Ich denke dass es mir egal wäre (bis auf FWB,.. da trau ich mich nicht ran bei KK), da die meisten Hersteller nur noch konstruieren, Teile fertigen lassen und eine Endmontage machen. Wenn man hört, dass ganze Bestellungen nicht ausgeliefert werden können, weil ein Lieferant mit Teilen in Verzug ist, oder die Serie durch die Qualitätskontrolle gefallen ist......
    Allerdings zieht sich das nach und nach durch alle Hersteller. Niemand ist in der Lage sofort mit Lagerteilen etwas zusammen zu bauen. Das muss erst bestellt, gefertigt und geliefert werden.......Die Produktionskosten sinken,.....die Verkaufspreise steigen...????? Klar,.... das wartende Montagepersonal will ja bezahlt werden,......Also müssen die Preise steigen,......
    Selbst Bleiker fertigt nicht alle Teile für ihre Gewehre. Also wirds auch dort Serien geben die nicht sooo perfekt sind.
    Ich seh es so, dass man wie beim LG erst Probe schiessen muss,.... und dann entscheidet das handling und die (Gesamt)Präzision.