Ich denke mal es ist eine Kombination aus vielen Dingen. Unbewusstes Anspannen von Muskeln zum einen, aber auch sehr viel Griff und Abzugzüngelposition.
Meine nächste Frage wäre wie der Abzug eingestellt ist. Wo liegt der Druckpunkt von der Kraft her ???
Mein Druckpunkt liegt bei 460 gramm, danach kommen noch mal 60 gramm Abzugsgewicht. TEchnisch bin ich bei meiner LP10 da am Ende angelangt.
Der Vorteil dabei ist, dass sich alle Sehnen (und um die geht es hier vorrangig) bereits fast bis zum Auslösen gespannt haben.
Meine Vermutung ist, dass beim Anspannen des Auslösefingers er auch andere Sehnen spannt. Damit übt er Druck auf den Griff aus und schiebt die Waffe in bestimmte Richtungen.
Sollte das nicht zutreffen (was immer sein kann) dann versucht doch bitte mal das Züngel weiter vor oder zurück zu schieben. Ich hatte zum Beispiel das Problem wenn ich den Auslösefinger am Druckpunkt hatte dass der Lauf nach links wanderte. Nun habe ich einfach das Züngel 2 - 3 mm nach hinten geschoben und es klappt. Dabei wird das Kräftegleichgewicht zwischen Griff, Sehnen/Muskeln und Fingerhaltung so verschoben dass das Zentrum in Laufachse liegt.
Das andere wäre die Mulde wo am Handgelenk der kleine Finger beginnt. Ist die nicht tief genug schiebt er beim Auslösen die Waffe ebenso nach rechts. Hatte ich bei meiner neuen Freien Pistole. Alles rechts .....die Mulde am Handgelenkansatz vertieft und schon passte es.
Das Problem wird sein, dass er euch nicht erklären kann wo es drückt und schiebt. Ich selber habe 2 Jahre benötigt um den Vorgang zu verstehen. Und von aussen einfach auszuprobieren wo man Spachteln und schleifen könnte ist sehr schwierig. Probiert doch mal aus ob ihr mit nassem Klopapier an bestimmten Stellen den Effekt verstärken könnt. Dann an der Stelle etwas Material abnehmen.
Es wird ein großes Puzzel. Die Ursache wird aber eher im Bereich Griffgeometrie, Züngel, Abzugszüngel liegen. Auch die Griffbreite zwischen Zeigefinger und Daumen muss da berücksichtigt werden.
Vel Spass
Matze