Beiträge von Matze1965

    Soderle,

    nachdem no.limits mich so nett gebeten hat....:cursing:... hier mal die neueste Variante meines geschliffenen Rink Griffes.


    Vorn die weiter angepasste Fingerlage. Häufig hat man am ersten Fingerglied des Mittelfingers zu viel Druck ohne es zu merken. Wenn die Fingerlage keinen ausgeglichenen Druck aufbaut oder aufnimmt beginnt der Lauf zu zittern, weil der Druck wie bei einem Lauflicht durch alle Druckpunkte läuft und sich damit eine Dreh oder Zitterbewegung des Laufes ergibt...(hach bin ich heut wieder entspannt....)


    Die inzwischen schon zum 3. mal nachbearbeitete Rille für die "Wurscht"......

    Irgendwie fühlte sich das Halten nicht so knackig an, eher schwammig. Mit allen Änderungen begann das "rutschen" wieder stärker zu werden. Kompensiert durch Vertiefung der Rille. An sich kontraproduktiv zum Korn das leicht rechts aneckte, aber da ich den Ballen leicht überpoliert habe und auch den hinteren seitlichen Anschlag am Handballen glich sich das alles wieder aus. Rille und seitlicher Anschlag bestimmen in Verbindung mit dem "Bürzel" in Handmitte die Stellung des Kornes. Den Fehler den man hier machen kann ist, dass komplett zu viel Material da ist (übertrieben 2 cm). Das bedeutet dass Laufmitte 2 cm neben der Hand/Armmitte liegt. Seitliches Ausweichen beim Schuss........

    Der hintere seitliche Anschlag am Handballen. Wie ich feststellen musste kann der Übergang nach vorn nicht weich genug sein. Ich musste die letzten Tage immer wieder im Übergang zur Rille Nacharbeiten da sich dort eine Druckstelle abzeichnete über die die ganze Waffe "kippen" kann. Da es unten an der Hand ist nimmt man es oft aber als Fehlerquelle oft nicht war. Es brauchte etwas bis ich es verstanden hatte dass da einfach zu viel Material ist.

    Die Blicke der Schützenkollegen wenn ich wieder mal mein Taschenmesser gezückt habe und wieder das Schnitzen anfing waren einfach unbezahlbar.....Aber das Ergebnis ist entsprechend gut...zumindest wenn ich eine passable Tagesform habe. Die Ergebnisse auch bei unkonzentriertem Schiessen sind recht gleichmäßig. Wenig Scheiben wo nicht 3 bis 4 Pellets Loch in Loch sind.....wenn auch nicht unbedingt in der 10, aber doch in akzeptablen Bereichen. Selbst 92 mit 7,8,8,9 sprechen für sich......

    Der Kollege wiegte den Kopf hin und her und meinte nur...die schlechten Schüsse wären ja Probe gewesen,.....

    Mein Kommentar nur,.....

    Dann könntest Dir die Menge an Probe schenken.......

    Ich denke mal dass er nun im stillen Kämmerlein schleifen wird. Auf die Frage wo das Korn steht wenn er die Waffe hoch nimmt musste er zugeben dass es links steht, was mit dem ganzen aufgespachtelten Material überein stimmt. So war es früher auch mal bei mir. Dass er nicht mittig vor der Scheibe steht kenne ich auch. Ist notwendig um die Bewegung der Waffe auszugleichen. Man stellt sich halt so dass man in die richtige Richtung schiesst. Ich habe aber den Eindruck dass er es noch nicht ganz verstanden hat. Ist Weder die "Technik" noch die Notwendigkeit. Er Kompensiert augenblicklich wohl viel über "Einschiessen und Probe" und "gegenhalten". Allerdings muss er um jede 10 oder 9 wirklich kämfen und viel arbeiten. Wobei es mir augenblicklich recht leicht fällt. Hoch,..bin drin.....etwas Korrektur und weg.....wenns zu lang dauert halt absetzen.

    Aufgefallen ist mir, dass bei mir die Waffe dann hoch schlägt wenn ich lange halten muss. Offensichtlich ist das Handgelenk dann "vorgespannt" und hebt die Waffe beim Schuss an. Das gleiche wie beim "klemmen" im Auflagebereich. Die eigene Körperspannung verzieht die waffe.

    Noch bin ich da etwas ratlos wie ich dem begegne. Ob mit Gewicht oder ohne...und wenn Gewicht..wohin......

    Aber schaun mer mal. Mein Eindruck ist, dass es langsam nach lässt mit dem hoch ziehen. Ist allerdings noch recht ungleichmäßig.

    das ist alles gar nicht so falsch was snarrow da so schreibt....

    Heute durfte ich neben einemnBundesligaschützen trainieren,.....

    War sehr interessant.

    Meine erste Serie 95.....

    seine eher ein linkslastiger halbkreis.

    Ein Kurzer Blick auf seinen gespachtelten Griff liess mich lächeln.

    Eine nur angedeutete Rille,.....viel zu viel Material zwischen Waffe und Hand,....zeigefinger nicht rechtwinklig zum Lauf,....

    Und die restlichen 3 Finger auch nicht.

    Während ich gleich annähernd mittig lag benötigte er mindestens 30 schuss um in die Mitte zu kommen.

    Die gesamte situation am Griff erklärte das linkslastige schußbild. Selbst seine ....wettkampfschüsse.... waren eher linkslastig. War sehr interessant zu beobachten,....

    Immerhin wusste ich warum meine Ausreisser nicht in der 10 gelandet sindl...

    Ich hab mir mal erlaubt ihn drauf hin zu weisen,....

    Hallöle,

    gestern hab ich mal mit dem abgeformten Griff geschossen und kam gar nicht hin,....warum auch immer. Aber einen Grund für das blöde rumgewackel habe ich entdeckt. Der Griff ist 2mm breiter in der Aufnahme als der RinK Griff. Bedeutet natürlich Platz ohne ende zum drehen. Zusätzlich hatte ich plötzlich Luft an der seitlichen Anlage und weiss nicht woher.

    Nach Griffwechsel kam ich auch mit meinem Spachtelgriff nicht zurecht. Irgendwie nicht mein Tag.....hab also erst mal Pause gemacht......

    Soderle,

    nachdem ich mich immer noch weigere meinen geschliffenen RinkGriff in Rente zu schicken habe ich mal wieder den Schleifer angesetzt und komme dem Ergebnis wie es sein soll immer näher. Die Fingerlage vorn ist denk ich eine der problematischsten Stellen wenn man es durch Schleifen hinbekommen möchte. Bei mir drückt das erste Fingerglied immer stark gegen den Griff, darauf bin ich aber erst durch das Abformen mit Spachtelmasse gekommen. NAchdem ich das übertragen habe passt es mal wieder besser mit dem Teil.

    Nachdem ich genötigt wurde heut direkt nach 550 km Autobahn mal eben auf den Stand zu kommen habe ich mich der FP 60 etwas gewidmet und festgestellt dass ich nur rechts schiesse. Trotz (oder gerade wegen) der angedeuteten Änderungen vom letzten Sonntag.

    Daraufhin habe ich mich dem Flügel hinten links gewidmet und ihn wieder abgeflacht. Dann festgestellt dass ich die Ballenauflage auch mal ausformen sollte. Nur platt bringt die nur Schmerzen. Dann aber wieder Thema Fingerlage.

    bei genauer Betrachtung waren die mittleren Fingerglieder nicht rechtwinklig und waren auch nicht ohne weiteres in den rechten Winkel zu bekommen. Dazu musste erst wieder diese schwierige Vertiefung für das unterste Fingerglied geschliffen werden. Und das nicht zu knapp. Irgedwann war da kein Druck mehr und ich konnte an das mittlere Fingerglied gehen.

    Nun ist es alles schön gleichmäßig und passt. Dafür komme ich mit der Hand weiter um den Griff herum was mich fast zur Verzweifelung gebracht hat. Der ungewohnt wenige Platz ums Züngel lies heut ein wenig die Decke stauben...grummel.....

    Aber nach ein paar kleineren Schliffen sitzen die Schüsse wieder mittig. Allerdings auch mit Hilfe der Visierverstellung. Ich denke mal, dass ich da noch ein paar Tage benötige die Visierung in die mitte zu bekommen. Da machen 2 mm Schliff mal eben 20 cm auf der Scheibe aus, obwohl es sich genau so anfühlt (zumindest denkt man das dass man nichts geändert hat) wie ohne schleifen.

    Dieses Thema Griffe ist sehr individuell und wenn man einen perfekten Griff haben möchte reicht abformen allein nicht aus. Da muss man (oder kann man) durch gezieltes schleifen oder Auftragen Effekte erzielen wie mit der Visierverstellung. Nur....wahrscheinlich gleichmäßiger vom Schussbild......

    ok,....dass beim gewehr evl. Das gleiche passiert kann ja sein, aber die Armbrust kann diese ausreisser nicht haben, weil...Armbrust ist entweder heile...oder kaputt,....

    Das p 70 hat den absorber meine ich seitlich, so dass wenn der klemmt es auch einen seitlichen impuls geben kann.

    Allerdings...bis in die 5...?

    Dazu müsste das system locker montiert sein oder der lauf, diopter, korntunnel, ringkorn locker sein.

    Vertikale Schwankungen sind technisch erklärbar durch dichtungen, druckminderer etc. Aber ein seitliches Ausweichen ist technisch nicht erklärbar. Selbst das schlechteste diabolo fliegt nicht 1,5 cm seitlich.

    Ok,.. wenn der absorber unsauber arbeitet könnte ein schlag durchs gewehr gehen, der sich ungleichmäßig auswirkt.....

    Öhm,....also, wenn auf dem Scatt ein Zucken zu sehen ist, dann bedeutet das auf jeden Fall dass im Gewehr Bewegung ist. Und wie zuvor schon geschrieben. An der falschen Stelle oder zum falschen Zeitpunkt gezuckt bedeutet dass der Diabolo seitlich einen Schlag bekommt und wutsch gehts raus.

    Der Vorschlag mal Auflage zu schiessen ist gar nicht so übel. Einfach mal 20 Schuss Auflage machen und schaun was "das Gewehr" macht.

    Vermutlich gibts den Effekt dann nicht.

    Das Zucken kann eine überspringende Sehne sein, eine nachgebende Falte in der Jacke......oder oder oder....und nicht alles bekommt man auf anhieb mit.

    Passiert Dir das bei Armbrust auch....??

    ok,....dann ist es die Geometrie der Waffe. Wie auch immer......

    Vielleicht benötigst Du noch mehr Druck auf der Schulter ...

    Wenn der Abzugsarm zu eingeknickt ist dann versucht er halt immer irgendwelche Bewegungen zu machen.....

    Der muss halt entspannt in einem angenehmen Winkel anliegen.

    Höhe wäre ein Indiz für Druckminderer oder Absorber.

    Rechts links bedeutet dass Du im Augenblick des Abziehens eine Bewegung machst, und die muss auf dem Scatt zu erkennen sein. Das Dumme ist, dass wenn die Bewegung exakt dann kommt wenn die Kugel den Lauf verlässt bekommt sie mit der geringsten Bewegung den größten Seitenimpuls.

    Wahrscheinlich reisst Du den Abzug unbewusst zur Seite oder der Stützarm schiebt nach links oder rechts. An sich ein klassisches Liegend Problem, aber das geht auch im Stehendanschlag. Kann auch an der Schulter liegen dass sich da was tut.

    Vielleicht hilft es die Schaftkappe etwas raus zu ziehen oder rein zu schieben, damit der Druck auf der Schulter anders wird. Muss aber nicht.....

    Zum Kork:

    ich hatte auch mal überlegt Kork auf die Oberfläche des Griffes zu machen und habe immer wieder gezögert. Zwar ist Kork ein wunderbares natürliches Material, darf aber nur eine gewisse Korngröße haben.

    Sobald ich einen Griff habe der wirklich passt, bekomme ich aber kein Kornmaterial mehr aufgebracht. Ausser ich nehme komplett die Kornstärke (oder annähernd Kornstärke) rundrum vom Griff ab und bringe dann mein Granulat auf. Und wie bekomme ich das Granulat befestigt...?? Kleber aufsprühen und Material drauf,....dann muss aber sofort die Hand hinterher um die Form des Griffes zu wahren.

    Ein Beschichten mit einem Granulat (egal welche Korngröße) ist nicht ohne und kann eine komplette Griffgeometrie kaputt machen.

    Ein Untermengen des Granulates in eine dünne Schicht Spachtel verschliesst nur die Korkporen. Also wieder überschleifen um Poren zu öffnen.........

    Spachtel aufpinseln und Granulat überpudern oder streuen,.....hmmm,....weiss nicht. Wird enden wie die Gumminoppen an der MEC Schaftkappe.....10 kleine Negerlein,.....

    Kurz ich habe keine zuverlässig funktionierende Idee......

    Matze