Beiträge von Matze1965

    zum einen...es ist die 5

    der Weg des Züngels wird dort zwar begrenzt, allerdings auch die Sperre entsperrt die das doppeln verhindert. Ich hatte das Problem als ich jemand anderes habe schiessen lassen. Die gute hat sich Krampfhaft am Züngel festgehalten. ich direkt nach dem schuss losgelassen. Wird der Weg des Züngels nicht begrenzt rastet die kleine Wippe die das Doppeln verhindert nicht ein oder wird verklemmt. Die Schraube Nr 5 ist einfach zu weit weg von der Züngelwippe weg und liegt da nur "auf Kante". Es hat auch eine Weile gedauert bis ich das begriffen habe

    Da gibt es eine Schraube die den Weg der Abzugswippe begrenzt. Wenn die Wippe an der das Züngel befestigt ist an der Schraube vorbei rutscht wird der Mechanismus blockiert der das Doppeln verhindert.

    Wahrscheinlich wurde der Abzug mal mit "Gewalt" betätigt und somit die sehr kleine Kontaktfläche beschädigt. Wenn man dann unter Stress steht und nicht "rechtzeitig" los lässt doppelt die Knarre. Ich habe eine Unterlegscheibe unter die Schraube geklebt. Nun passt es

    Hallöle,

    das kenne ich von vielen Gewehren. Deshalb mache ich zwischen 2 bis 5 Schuss annähernd ungezielt in den Kugelfang.

    Durch den ersten Schuss werden im Stahl des Laufes Spannungen aufgebaut oder abgebaut. Kenne ich unter dem Begriff "Warmschiessen".

    Diese Eigenspannungen kommen vom Herstellungsverfahren und den Materialeigenschaften des Laufes ... Zusätzlich können die Befestigung und Lagerung einen Einfluss haben.

    Diese Laufeigenschaft ist für einen Jäger oder "Scharfschützen" logischerweise "tödlich", weil erst der Lauf warm geschossen werden muss. Hast schon mal 3 Schuss gemacht und dann versucht die Sau zu erwischen...??

    Umgekehrt ist es auch bei einigen Läufen dass die super "Kalteigenschaften" haben. Also die ersten 2 bis 5 Schuss sitzen und danach wandert das Schussbild.

    Ob das ein Phänomen älterer Läufe ist oder nicht kann ich nicht sagen. Es ist jedoch Fakt. Eines unserer Vereinsgewehre schiesst den ersten Schuss immer oben rechts in die 7.....die nächsten sitzen.

    In wie weit Tubes oder Laufgewichte den Effekt verstärken oder eliminieren,.....keine Ahnung.

    Für Luftdruckwaffen gilt das nicht. Die Drücke sind dort nicht hoch genug um das Gefüge des Laufmaterials (temporär) zu verändern.

    Mein KK und das Vereins KK sind übrigens ältere Anschütz 18er und 19er Serien.

    Zur Änderung der Griffneigung gehen wirklich nur 2 Dinge. Entweder man hat die Möglichkeit die Griffaufnahme zu verändern oder man muss den gesamten Griff umgestalten. Wenn man die Aufnahme verändern möchte gibt es Randbedingungen wie die Visierung die plötzlich im Griff sitzt. Den gesamten äußeren Griff umarbeiten birgt mehr Risiken und kostet recht viel Zeit.

    Machbar ist beides.

    Mit der SP20 kennen ich mich nicht aus, allerdings ist es häufig bei Bolzen oder Stiften so, dass eine Seite der Löcher etwas größer ist und eventuell der Stift oder Bohrung auch konisch. Was vorher gepasst hat muss auch nachher wieder passen. Sonst ist etwas verschoben, verdreht, vertauscht oder hat vielleicht einen kleinen Grat durch Werkzeuge

    Mach es dir doch nicht unnötig schwer. Bei einem10 klick Diopter 48 klicks bei tief um auf 100 m zu kommen und 48 bei hoch rückwärts. Wieviel mm das beim Diopter ausmacht.... Phu... Kann man doch mal messen. Ob es dann eine passende Korntunnelvertiefung gibt bzw eine Dioptererhöhung muss man dann sehen. Ich persönlich stecke unter den kk Spiegel einen weiteren. Ziele auf den unteren und muss bei 100 mEinstellung den oberen treffen. Funktioniert zumindest bei den kleinen Einsteckspiegeln für die Gesamtscheibe.

    Gedankenspiel:

    Habe ich Rechtskorn (also das Korn am rechten Rand der Kimme) müsste doch die Handanlage dünner werden oder vorn unter den Fingeransätzen Material drauf. Damit kämen die Finger aber nicht mehr gut um den Griff um mittig zu kommen.

    Du meintest wahrscheinlich Linkskorn ??

    Du bekommst mehr Platz für Deine Finger wenn Du die Ebene die exakt nach hinten schaut komplett um einige mm nach vorne schleifst.

    Das Problem beim Griffe machen ist halt dass man gern immer aufbatscht. Damit fühlt sich alles stimmig an, aber passen tuts dann doch nicht. Weniger ist oftmals mehr.

    Den "bequemen" Weg mit aufbatschen bin ich auch mal gegangen und musste dann 1 cm Masse runter nehmen. Das Risiko ist halt wenn man mit den Fingern nicht mehr rum kommt, dass die Fingerlage schnell durch geschliffen werden kann. Je nach Ausgangsbasis des Griffes.

    Manches ist einfach nur Geometrie. Du hast eine bestimmte Fingerlänge und die muss halt vorn um den Griff passen. Du hast eine bestimmte Handlänge ... und die muss um den hinteren Teil passen. Ist das Volumen zu groß rutscht Du um den Buckel.. ist das Volumen zu klein bekommst Du hohlstellen und arbeitest im Griff. Beides kann sich super anfühlen,......

    Ich hatte schon den Gedanken ob man mit dem Abdruckschaum für Fußeinlagen arbeiten könnte um die Form zu bestimmen. Ich bin mir aber nicht sicher ob das von den Kräfteverhältnissen passen würde. Und ma bräuchte einen Rohling um den man die Schaummasse befestigen kann.

    Einfach mal wirken lassen.....

    Man nehme eine Standard Scheibe, macht sich 4 schräge Schlitze da rein und stecke dann die kleine Scheibe einfach da rein. So wie es bei 100 m KK oder 50 m KK und 25 m KK praktiziert wird. Schon kann man einen passenden Kugelfang für schmales Geld im Internet kaufen

    In der Fotographie ist die Blende (Irisblende) ausschließlich für die Tiefenschärfe zuständig. Typische Einstellung wäre 1/500 sec Belichtung und Blende 11. Verkleinere ich die Blende auf 16, so muss ich die Belichtungszeit auf 1/250 sec verdoppeln. Kleine Blende mehr Tiefenschärfe bei weniger Licht und große Blende weniger Tiefenschärfe bei mehr Licht. Es obliegt dem Schützen sich die passende Tiefenschärfe und Lichtmenge zu gönnen indem er an der Irisblende dreht. Das mit der Lichtmenge ist bei der Irisblende aber eher ein Nebeneffekt. Brechungseffekte etc. spielen einem bei kleiner Blende eher einen Streich. Sinnvoll ist es die Grundhelligkeit mit Graufiltern oder Braunfiltern ein zu stellen und parallel dann die Tiefenschärfe nach zu justieren. Je nach Einstellung kann dann der Braun oder Graufilter wieder heraus gedreht werden.

    An sich hatte ich heute vor ein wenig FP oder Lupi zu trainieren.

    Bevor ich allerdings mein Köfferchen auspacken konnte wurde ich gebeten doch mal in die 25 m Halle zu gehen und mir eine Spopi Schützin an zu schauen.

    Gerade rechtzeitig zum Scheibentausch. Ihr Trainer verzweifelte schon. Sie bekamen die Rechtstendenz nicht weg. Zu sehen war eine vertikale Trefferlinie in der 9 rechts bis die 8 oben rechts und unten rechts. Diese Linie war konstant und nicht mit der Visierung weg zu drehen.

    Ein kurzer Blick auf die Fingerlage ergab schon einmal dass die Haltefinger zu weit umgriffen und dadurch immer die Waffe nach rechts tendierte. Zufälligerweise hatte ich Epoxiknete im Fundus und habe zunächst den Mittel- und Ringfinger so weit aufgefüttert dass diese rechtwinklig unter dem Lauf standen. Probeschüsse ergaben dass das Schussbild damit schon in die Mitte wanderte allerdings hatte sich ein weiteres Problem offenbart. Der Griff war nicht mehr fest genug zu halten. Durch das weite Umgreifen ist das nie aufgefallen dass der Griff nicht gehalten werden konnte. Die seitliche Anlage des Handballens war einfach nur schräg ausgebildet so dass es keinen Halt gab. Die Waffe rutschte einfach an der Hand vorbei und das ergab wiederum ein Schussbild in der Tendenz nach rechts unten. Abhilfe ergab ein "Widerlager" unterhalb des "Knubbels" der das Griffvolumen bestimmt. Durch das Auffüttern des Bereiches vor dem Handballen ergab sich eine "Stütze" im Griff die dafür sorgte dass sich die Kräfte vom Rückstoß gleichmäßig in die Hand verteilten.

    Kommentar Schützin: Es ist erstaunlich wie ruhig plötzlich das Korn im Schuss steht. ...

    Ein kleiner Hupser nach oben und das wars. Vorher rührte das Korn im gesamten Halteraum herum.......

    Die Stütze habe ich noch etwas vergrößern müssen aber das Problem war erkannt und behoben. Durch die fehlende Fräse konnte nur eine Druckstelle am Daumenballen nicht entfernt werden. Durch das Korrigieren der Fingerlage ergab sich ein erhöhter Druck von unten auf den Daumenballen der unangenehm ist und wahrscheinlich auch für den ein oder anderen Ausreisser sorgt.

    Tja,.... mein Training war gelaufen.......dafür das Training der Schützin erfolgreich.

    Schützenhilfe halt.

    Das mit dem Schatten ist wohl auch Userabhängig. Also Vergrößerung (Dioptrinausgleich) und Diopterbauweise. Ich kam ja auch eine Weile gut klar bis ich irgendwann in einen Ausgleichsbereich kam der nicht mehr funktionierte.

    Ich hatte vorhin 544MC eingegeben und da kam das Teil mit Filter raus,...aber egal. Es geht ja hauptsächlich um Irisblende und Optik.

    Die Filter wirst Du wahrscheinlich so gut wie nicht benötigen. Ich für meinen Teil habe die seit 10 Jahren noch nicht benutzt.

    Die MC 544 ist doch mit Filtern und Dioptrinausgleich. Allerdings zum einen mit dem Vergrößerungsfaktor 1,5 und durch den Dioptrinausgleich auch ein wenig Fernglaswirkung. Durch das Einstellen der Dioptrin kann es zu Veränderungen des Sichtfeldes kommen.

    Meine Erfahrung mit vergrößernden Irisblenden ist nicht so pralle. Durch die Vergrößerung kann es sein, dass man in das Diopter schaut und eine Verschattung bekommt.Eine Zeit lang kam ich damit klar bis dann irgendwann der Effekt auftrat.

    Daraufhin habe ich die Optik abgeschraubt und gegen den normalen Schraubadapter getauscht und vorn mit Adlerauge und größerem verstellbaren Ringkorn geschossen.

    Die recht neuen Irisblenden mit Dioptrinausgleich und ohne Vergrößerungsfaktor habe ich noch nicht ausprobieren können. Mit denen sollte der Effekt der Verschattung allerdings nicht auftreten. Die Verschattung kann auch mit der Konstruktion des Diopters zusammen hängen. Wenn der Tunnel dünn und lang ist gegenüber kurz und weit.

    Ich persönlich schiesse inzwischen mit Monocle, Irisblende ohne Optiken und nur Filtern und mit Adlerauge bei passendem verstellbarem Ringkorn.