Beiträge von Matze1965

    Ich kenne es nur so, dass die Scheibenhöhe nicht verändert wird. Die Schießtische werden für Kniend und Liegend jeweils in unterschiedlicher Höhe aufgeklappt. Es gibt auch Stände wo ein Bodenluke aufgemacht wird.

    Unterschiedliche Scheibenhöhe würde bedeuten dass die gesamte Zuganlage umgesteckt werden muss.....das macht kein Mensch. Daher die Tische mit entsprechender Höhe.

    Wobei gerade bei 50 m kk kann man sich nicht auf die Höhe verlassen. Viele Stände wurden in einen Hang oder Berg gebaut und laufen entsprechend etwas rauf oder runter.......

    wenn du mit dem 0,5er Adlerauge klar kommst warum willst Du wechseln....?

    Du musst das Ringkorn vergrößern und auch das Monocleglas anpassen,.......kosten zusammen ca. 190 Euro bei nem verstellbaren. Ich würde nur auf ein 0,75er Adlerauge wechseln wenn Deine Augen es notwendig machen und Du das ziel wirklich größer und sauberer sehen musst.

    Nicht immer sollte man auf den zubehörhandel hören. Lieber nur die Einstellungen überprüfen und notwendiges anpassen. Nie Blind auf empfehlung. Durchaus das ein oder andere in Frage stellen.

    jo,...passt scho,....

    Hast doch noch nix auf die Breitenverstellung gesetzt....? Aber teste erst mal in Ruhe aus wo noch was klemmt.

    Das Borma 2 k material ist etwas dicker eingestellt und hat eine körnige struktur. Dadurch flutscht es einem beim Anpassen nicht durch die Finger oder an der Hand entlang raus. Wir haben mit Ratschen und Raucherpause 2 h benötigt und haben nur 2 mal Material ansetzen müssen. Bei dem Morinikitt von Gehmann hätten wir bestimmt 5 bis 6 mal ansetzen müssen um das verdrückte material zu ersetzen. Wir konnten auf dem Stand gleich ein paar schuss machen, und das Schussbild zeigte sich gleich von einer angenehmeren Seite.

    Beim Probeschiessen fiel dann auf, dass Michael das korn anheben muss. Die Griffweitenverstellung ist aber am Ende um noch mehr Druck auf den Handballen zu bringen. Daher oben die Frage ob er schon was aufgelegt hat.

    Ich hatte erst bedenken ob ich meine Erkenntnisse direkt auf eine fremde Hand übertragen kann, da ich bei mir schon recht pingelig bin und kaum noch an der visierung drehe, dafür aber am Griff schnitze. Aber meine Bedenken waren wohl überflüssig. Mir gefällt das Ergebnis das wir in der kurzen zeit erziehlt haben. Nun wird Michael erst mal ein wenig schiessen müssen und dann könnte es an das Feintuning gehen. Also Mikrodruckstellen eroieren und wegschleifen, mulden auffüllen die sich zeigen....etc..

    @AxelA

    Mag ja sein, dass bei den Breitensportlern da was mit 20 Sekunden in der Sportordnung steht. Der DSB bevorzugt bei Duell den Zyklus 7 Sek Pause, 3 Sekunden Scheibe.....

    In so fern war Dein Beitrag wieder sehr hilfreich, dann aus dem Zusammenhang gerissen und hat wirklich jeden im Forum sowohl beeindruckt als auch nach vorn gebracht.

    Ja da sagt der Ritter mal was richtiges.

    Wirklich wichtig wäre jemand der von außen drauf schaut. Es gibt vieles was sich richtig oder bequem anfühlt, aber von außen gesehen einfach nicht passt.

    Gern falsch gemacht wird die Höhe der Wange und die seitliche Position. Weil,... es wird einfach nicht eingestellt.

    Als kleinen Leitfaden würde ich wie folgt vorgehen:

    1) Die Wangenhöhe so einstellen, dass Du wenn Du mit dem Wangenknochen (an der Backenzähnen hoch gefühlt das knöchernde Hindernis...) direkt auf der Kante oder Rundung der Wange aufliegst und der Höhe noch sofort ....nicht mit etwas rumgerutsche und gesuche sondern SOFORT durch die Visierung guggen kannst und das Ringkorn mittig hast. Das gleiche mit der seitlichen Verstellung der Wange.

    Passt das alles (gerade seitlich) nicht zusammen gibt es bei Visierlinien die Möglichkeit seitlich auszulagern, oder das Gewehr doch etwas zu schränken. Das musst Du ausprobieren wie das mit Deinem Empfinden etc. zusammen passt.

    2) Die Kappenhöhe so wählen, dass der untere Haken das Gewehr in der Schulter stützt, und zwar in der richtigen Höhe. Meist recht tief. Die meisten haben ihre Schaftkappe zu hoch.

    3) Die Länge der Schaftkappe so wählen, dass der Abzugsarm nicht verkrampft zu dicht an der Schulter ist und nicht zu weit weg von der Schulter.....Ich würd sagen,....... Bequem und relaxed.

    4) Griffposition so anpassen dass 3) erfüllt ist.

    5) Züngel so einstellen, dass der Abzugsfinger am Druckpunkt ca. 90 grad zum Lauf steht.

    6) Die Schaftstütze so einstellen, dass der Stand bequem und Visierliniengerecht ist.

    Soderle,...das wäre das, was ich als Externer Beobachter so in 20 bis 25 Minuten trocken grob einstellen kann. Einige Feinänderungen sind da meist noch notwendig.

    Dann geht es an das wichtige:

    7) Die Stützhand bleibt unter der gewünschten Stelle der Schafterhöhung vom gewehr und der externe achtet drauf dass nix runter fällt. Kippt das Gewehr dabei nach hinten, ist die Balance nicht gegeben. Bedeutet: Schaftgewichte einlegen oder Laufgewichte auflegen. Hierbei nicht zu viel nach vorne aber doch vor die Stützhand. Damit wäre zwar die Balance schnell gegeben, aber man baut auch gleich ein überdimensionales Pendel. Durch die "große" Masse vorn kann man aber die Bewegungen nicht stoppen. Die laufen wie ein langes Uhrenpendel einfach durch. Daher auch gern ein waagerechtes ovales Schussbild.

    Keine Angst,.. das Gewehr ist meist eh zu leicht. und mehr als 5,5 Kg darf es ja eh nicht wiegen.

    Gern sind die Gewehre aber schon Kopflastig und da ist es hilfreich wenn man im Bereich der Wangenauflage oder Schaftkappe gewicht auflegen kann. Der Schwerpunkt vom Gewehr sollte etwas vor der Stützhand sein. Das hat den einfachen Grund, dass sich damit der Lauf automatisch richtung Scheibe zieht. Die Scheibe hängt bei 1,4 m, die Visierlinie ist etwas höher.....nur kleine Schützen mit einer tiefer liegenden Visierlinie haben da Probleme.

    DAs Ausbalancieren und Gewichttrimmen dauert in der Regel mehrere Monate und bedarf ständiger überprüfung.....

    Viel Spass

    Matze

    Gestern habe ich etwas lustiges bebachtet.......

    Ich hatte meine Runde Spopi Präzi und Duell mit einem Abzugsklemmer (GSP... nicht weit genug losgelassen.....) durch und nach mir ging ein Pärchen auf den Stand.......

    Zuerst haben die beiden die Duellanlage benutzt......hihi,... und immer wenn die Scheiben wieder weggedreht waren kam der Schuss,......

    Beim nächsten Durchgang denk ich...warum drehen die Scheiben nicht......

    Haben die beiden sich nen Timer hingelegt und in Seeeeelenruhe ihr Duell geschossen.......

    :S8)

    Matze

    An sich ist es ganz einfach:

    Duell,.....7 Sekunden warten,......dann dreht die Scheibe,....Knarre hoch,...jo bin ungefähr in der mitte,.....Abdrücken ohne nachzudenken weil Du im Stress bist und nur reagierst.

    Präzision:

    Oh super,... bin auf der Scheibe...könnt noch was besser,....laaangsam abziehen,..bloß nich wackeln,...laaangsaaam.....

    Oh,... daneben,.....

    Um Dir das zu zeigen sollte die ein oder andere Kammer im Revolver leer bleiben. Und Du wirst überrascht sein wohin Du ziehlst während der Hammer fällt,....

    die schussbilder einer eingespannten Lupi sind nicht das was der Schütze erhält.....

    Im gegensatz zum Gewehr steht hinter der pistole keine Masse,.....somit stimmen die Beschleunigungswerte einer pistole im eingespannten Zustand nicht mit der Realität überein. Die weiche Hand nimmt einen Teil weg. Die wirkungsweise eines Absorbers wird eingespannt komplett neutralisiert. Selbst ein defekter absorber wird nicht entdeckt...... wie auch. Somit gibt ein Munitest bei der Lupi allemal Anhaltspunkte ob die Munition geeignet sein könnte. Schon eine Erbse auf dem Griff erzeugt mehr 8er als schlechte muni. Augenblicklich nutze ich wieder RWS basic Schnullimunition und merke keinen Unterschied im Ergebnis.....

    Reine Kopfsache.....

    kontakte des Batteriefachs. Durch mangelnden Kontakt ist der übergangswiderstand zu hoch und die Spannung bricht komplett zusammen,.....

    Es kann auch an der Batterie liegen. Toleranzen bei den Kontakten oder so. Allerdings ist das das typische Verhalten bei mangelndem kontakt.......