Beiträge von Matze1965

    Irgendwie ist das Thema glaub ich was mit Anfängern und vielen Fragen,.........

    Ich habe jahrelang als Einzelkämpfer mir alles schwer erarbeiten müssen ohne dass ich wen fragen konnte der mir auch nur die kleinste Kleinigkeit erklärt. Egal ob Spopi, Lupi, KK Gewehr..... selbst langjährige Schützen haben mich nur fragend angeschaut wenn ich was wissen wollte.

    In so fern..... meinen größten Respekt an diejenigen die in der Anfangsphase ihres Hobbies sich trauen Ihre Ergebnisse zu Posten, auch wenn ich mit den Ergebnissen oft nichts anfangen kann weil sich einfach viel zu viele Effekte überlagern.

    Heute auch wieder ein Schütze neben mir, der mehr als 3 Probleme gleichzeitig hat, die er erst mal nach und nach beseitigen muss bevor wir daran gehen können die Kleinigkeiten zu bereinigen.

    Gerade hierbei meinen Dank an No.Limits, der mir im Bereich Griffgestaltung ein gaaanz klein wenig die Augen öffnen konnte, so dass ich das Problem Griff zumindest in den Anfängen begreifen konnte. Inzwischen konnte ich mit dem erarbeiteten Wissen doch dem ein oder anderen Schützen helfen oder die Augen öffnen was warum quer läuft. Und das nur am Schussbild oder an Hand von Beschreibungen. Das ist was ich von einem Forum erwarte. Lösungen oder zumindest Wege zur Lösung des ein oder anderen Problems. Was hier niemand benötigt ist ein rumgenöle dass jemand doch wohl nicht geeignet ist als Schütze. Ich behaupte, dass es für jeden Schützen die passende Disziplin gibt.

    Also.... her mit den Fragen......packen wirs an. Schliesslich wollen wir mehr Spass an unserem Hobby haben als die Axels oder Horchs dieser Welt......

    Matze

    Jupp,.... richtig erkannt. die Breite eines Züngels verteilt die Kraft auf den gesamten Abzugsfinger. Das bedeutet, dass der Finger seine Sensibilität konstanter behält, während ein schmales Züngel eine "Quetschung" der Haut bewirkt. Somit eine Veränderung der sensibilität. Die verteilte Kraft bedeutet auch dass man gefühlt weniger Kraft benötigt. Die Länge des Züngels bewirkt ebenfalls eine geringere warnehmung der Kraft.

    Gedankenexperiment:

    Abzugsgewicht 1000 g ..... Problem Stecknadelkopf als Züngel......das bedeutet die vollen 1000 g auf einer kleinen Stelle....Schmerz und eventuell sogar einen Hautdurchbruch.......

    Gleiches Abzugsgewicht aber eine Fläche von 10 mal 10 mm....... Schon merkt man quasi kaum was von dem Abzugsgewicht und kann es gut kontrollieren.

    Das mag ja alles sein, dass es andere Baustellen gibt. Das ist bestimmt auch zum Teil offen sichtlich. Da hilft aber nur, dass sich mal jemand opfert und den armen Kerl einlädt, oder mal vorbei fährt um sich das ganze mal von aussen an zu schaun, das wäre doch mal eine Hilfe die auch einen Schneeballeffekt bewirken kann.

    Hunderte von Einzelkämpfern ohne Trainer versuchen sich irgendwie zu verbessern. Einige schaffen das im Alleingang mit ein paar kleinen Hilfen und Anstößen, ... andere wären doch schon froh mittlere Ergebnisse zu erzielen mit ein paar kleinen Hilfen. Nicht jeder ist zum Weltmeister geboren und kann auch mit mittleren Ergebnissen Spass haben. Vielleicht gibt er seine Begeisterung aber auch an andere weiter die dann andere mit ziehen.

    Klar kann man immer drauf haun.....und was bringts ?? Gezielte Hilfen sind doch sinniger.

    Dir ist schon bewusst, dass man einen passenden Griff nicht findet, sondern erarbeitet....?.

    Das bedeutet einen möglichst gut passenden zu nehmen, und diesen mit spqchtelmasse und schleifmittel an seine eigene Hand und unzulänglichkeiten anzupassen,.....

    Wenn Du verschiedene optionen hast deinen griff zu halten, solltest Du diese mittels bearbeitung so einschränken dass nur die richtige option übrig bleibt. Also hohlräume füllen, druckstellen entfernen, griffproportionen an die hand anpassen,....

    Für Deine Hochschüsse kann es mehrere ursachen geben. Angefangen mit dem Vorzugsdruck, der Stelle wie man das Züngel drückt, Kleinigkeiten am Griff, Täuschungen / Unschärfen beim Anvisieren, oder auch eine Kopflastigkeit der Waffe, die man üblicherweise durch Tauchbewegungen versucht auszugleichen.....dabei zieht man oft beim Auslösen hoch.

    Wenns die Waffe wäre dann gehen die eher nur nach oben. So eine Hand ist ein "Sensibelchen". Bedeutet, dass 3 bis 5 Schuss alles geht, dann wird die Hand müde (ohne dass man das merkt) oder man rutsch eine kleinigkeit im Griff. Und schon gibts nen anderes Schussbild. Auch wenn Fingerlagen nicht perfekt abgestimmt sind kommt so was vor. Man kann eine Weile das ein oder andere kompensieren aber irgendwann kommt dann doch was durch. Oft Schussgruppen an Stellen wo man sie nicht vermutet. Wenn diese immer wieder mal an der gleichen Stelle sind, dann hat das auch einen Grund (welchen auch immer). Das sind oftmals nur Kleinigkeiten (3 blatt Papier in der Stärke) die etwas merkwürdiges bewirken.

    Sichtbar wird so was oft erst wenn man das Gesamtschussbild anschaut. Man stellt sonst keinen Zusammenhang her. Auf 8 Scheiben 2 mal 8er oben rechts sind nicht so auffällig wie 16 mal 8er oben rechts im GEsamtschussbild. Die müsste man durch technische Maßnahmen mindestens auf 16 mal 9er bringen können, wenn man die Ursache findet. Ergebnis wären 16 Ringe mehr ohne ständig überlegen zu müssen warum die da hin sind, den Griff neu zu fassen,.....aus dem Stand zu gehen etc. .....

    Es gibt nur 2 Varianten.....

    Von unten anfangen,....oder in eine oder mehrere Mannschaften integriert werden. Bzw..... ihr würdet eure Schützen aufteilen oder in einer anderen Klasse verteilen müssen.

    Einzelschützen sind da einfacher unter zu bringen.

    2 Mannschaften in einer Klasse geht in der Regel nicht.

    Eine Mannschaft kann nicht komplett in der gleichen Klasse rüber wechseln. Ausser ein Glücksfall würde die eigene Mannschaft ausser Gefecht setzen ...aus welchen Gründen auch immer.

    Denk ich auch,....

    es gibt Stände, die für Lang und Kurzwaffe zugelassen sind und welche die nur für Langwaffe sind. Hängt von der jeweiligen Abnahme ab und was an Disziplinen zur Abnahme beantragt worden war. Wir wollten auf FP verändern lassen und da dürften wir zunächst ein Lärmgutachten machen lassen (obwohl die Kugelfänge zu klein wären). Zwar sind beide Nachbarn auch im Verein, aber augenblicklich ist der Aufwand zu groß.

    Der Kugelfang muss die Größe der ganzen scheibe haben,....also ca. 50 mal 50 cm,......alles andere macht auch keinen sinn,....und die Zulassung beinhaltet wegen der kleinen kugelfänge nur langwaffe. das ist bei uns auch so.

    Die Tube ist eh nie auf dem Lauf,... sondern nur auf de Laufantel......der Lauf ist nicht wesentlich länger als bei ner Luftpistole. Der Rest ist nur Laufmantel......Die Zeiten von Massiven Läufen bis zur Mündung sind lang vorbei......

    An sich ist das ganze vergleichbar mit einem Abwasserrohr. Im Neuzustand hat das Rohr einen bestimmten Abflussbeiwert, der von der Oberflächenbeschaffenheit ab hängt. Im Gebrauch gleichen sich alle Abwasserrohre in der Betriebsrauheit an einander an. Somit wird das eine Rohr günstger, das andere ungünstiger beeinflusst.

    Ein ebensolcher Zustand stellt sich bei jedem Lauf ab Beschuss ein. Wie die "Betriebsrauheit" des Laufes dann ausschaut hängt von den Eigenschaften der Munition ab (Bleisorte, Schmiermittel, Schießpulver, Abbrandverhalten,.......) und eventuell vom Grundmaterial des Laufes und dessen Bearbeitung. Bei Munitionswechsel stellt sich der Lauf auf die Neue Munition ein......es dauert halt ein paar Schuss oder ein paar mehr oder weniger Schuss bis sich das System wieder selbst eingestellt hat. Das lässt sich auch nicht verhindern. Nach einer Reingung wird sich das System auch wieder annähernd auf die Werte einstellen. Daher stellt sich die Frage: Wofür ein übermäßiges Reinigen des Laufes ???? Schädlichen und eventuell korrosiven Dreck raus ziehen und gut ists. Will ich gleichmäßige Ergebnisse erziehlen sollte ich nicht zu viel die Munitionssorte wechseln und schaun was die Im Lauf "anrichtet" und entsprechend mal durchfeudeln. Die Mechanik einer Kurzwaffe bedarf da oftmals einer größeren Aufmerksamkeit als der Lauf. Je nach Munition halt.

    Ich weiss,... die Clownparade......

    tja,...gute frage. Die Lp sollte schon fest gehalten werden. Je weniger der Griff feinabgestimmt ist desto mehr unterstützt festes halten das Zittern. Die Kunst ist, nicht am Griff zu verkrampfen. Dann kann es aber sein, dass sich ausweicheffekte zeigen, weil man zu locker hält.

    Ich würde sagen, fest, aber entspannt und unverkrampft halten.