Da würde sich doch Schlinge oder Federbock anbieten. Zumindestens im Gewehrbereich....
Aus welcher Ecke kommst Du...??
Da würde sich doch Schlinge oder Federbock anbieten. Zumindestens im Gewehrbereich....
Aus welcher Ecke kommst Du...??
Die Kopfbewegung ist unrelevant, da das Auge weiterhin geradeaus schaut.
ich lasse mein monocle immer am Diopter. Knarre in den Koffer,....passt. Monocle funktioniert auch mit hornhautverkrümmung. Man muss halt nur etwas am glas drehen, und schon klappts auch mit dem Monocle....
Das ist Dein eigenes Auge,.....schlieren, Dreck etc. Warum das so ist weiss ich auch nicht....
Jeder Schütze ist für seine Ausrüstung selber verantwortlich. Das bedeutet, dass ein Schütze immer wissen muss ob seine Ausrüstung oder welche Teile davon Sportordnungskonform ist.
Kartuschen werden oft (aber nicht immer) vor dem Wettkampf kontrolliert. Ist da alles in Ordnung und der Schütze hat später eine Nachkontrolle (vielleicht wegen Abzug..) und es ist eine abgelaufene Kartusche dran, ist sein Gerät nicht Sportordnungskonform. Entweder weil er vor dem Wettkampf oder mitten drin die Kartusche gewechselt hat, oder das Datum der Kartusche vorher falsch gedeutet wurde.
Kurz: Die Waffe muss quasi zu jedem Zeitpunkt der Sportordnung entsprechen. Tut sie das nicht, ist es kein Versehen !!
Ist der Schütze bezüglich Teilen seiner Ausrüstung unsicher sollte er bei der Waffenkontrolle oder Klamottenkontrolle nach fragen wie das dort gesehen wird. Auch wenn dann "falsch" entschieden wird (weil die Kontrolleure das Regelwerk nicht kennen) hat er sein möglichstes getan und entgeht dann einer sicheren Disqualifikation. (Auch wenns hinterher trotzdem stressig werden sollte)....
An sich hätte es bei der Waffenkontrolle vorher auffallen müssen,....
120 mm sind zulässig,...aber die Untergriffe sollten die 12 cm nicht überschreiten.....
Bei Reinigungsdochten sollte nichts passieren. Bei den grünen abrasiven filzproppen schon,.....
Luftgeräte Lauf innen alle jubeljahre mal Filzproppen. Aber nicht die Scharfen. Chemie oder Öl gar nicht. Vielleicht mal hoppes Nr 9 gegen den Bleistaub vorn am Kompensatorkegel,......
Aussen Keramikspray von Anschütz. Einsprühen,.....abwischen,...fertig. Die nächste Staubschicht fällt von alleine ab.
Dichtungen gelegentlich mit Silikonfett, die Gewinde der Kartusche auch gelegentlich leicht fetten. Sonst alles mal mit Pinsel abbürsten,...fertig.
Die Gewinde mache ich vorher auch mal mit Bremsenreiniger sauber, um das alte Fett und den Abrieb zu entfernen.
Ansonsten gilt: Never touch a running system......
Wenn Du wirklich Angst um Deinen Lauf hast solltest Du gerade auf Ballistol verzichten. Es ist nicht das Ballistol an sich bei der Luftdruckwaffe, sondern die Eigenschaft vom Ballistol. Es harzt an Stellen die vom Propfen nicht erreicht werden aus und verklebt eventuelle Laufbohrungen oder andere mechanischen Teile.
Ich kenne Leute, die sich an einem seit Jahren fleissig mit Ballistol gepflegten KK Verschluss die Hand aufgeschlagen haben und dann mit blutigem Handballen den Wettkampf zuende geschossen haben.
Da nehme ich lieber einen "Superreiniger" und ziehe diverse Propfen durch als Ballistol.
Luftdruckwaffen ziehe ich eh nur trocken durch, und das vielleicht alle 10000 Schuss, wenn überhaupt. Das häufige Reinigen schleift die scharfen Konturen der Züge rund und entfernt die von der Munition eingestellte Gleitschicht aus Blei. Diese stellt sich erst wieder nach etlichen Schuss ein.
Es ist absolut selten dass in Luftdruckwaffen eine "ungesunde" Verbleiung des Laufes statt findet.
Den VFG Kit habe ich allerdings auch, um mal wenn ich Langeweile habe nen Proppen durch ziehen zu können......
Matze
hallöle,
Das ist bei Walther Lupis völlig normal. Muss man halt öfters kontrollieren. Bei Temperaturwechseln ist die variierende Abzugskraft ebenso inclusive.
innen reinige ich nie,....den Lauf und Schaft sprühe ich mit keramiköl von Anschütz ein,....lasse kurz einwirken und wische alles wieder ab. Diopter aussen ebenso. Die Optik zart mit Alkohol oder weichem Lappen, so wie eine Brille......
Hi Uli,
Was für einen Typ Luftgewehr möchtest Du denn putzen...??
Je nach System gäbe es unterschiedliche Wege.....
meist ist die Visierung leicht erhöht, so dass man über seine Finger guggen kann. Die Rückverlagerungsschienen reichen da oft schon aus.
Also, ich stehe 90 grad zum Lauf, ca. Schulterbreit.....bequem.
Das Gewehr liegt mit der Kappe quasi auf der Schulter. Der Kopf wird auf die perfekt eingestellte Wangenauflage gelegt.
Der Abzugsarm liegt bequem angewinkelt am Griff und Abzug.
die linke Hand lege ich immer auf das Schloss. Zu weit vorn bringt man zu viel Druck aufs Gewehr. Stehen muss man schon selber. Das Gewehr sollte aber nicht der Krückstock sein, sondern nur eine Orientierung damit man nicht so wackelt.
Seitliches Wackeln kommt oft aus der Hüfte......
Du musst Dich nur vernünftig hinstellen,....grins. Nicht wie ein freistehend Schütze, sondern 90 grad zur Visierrichtung. Es hat schon seinen Grund, dass Bundesligaschützen mit einem schnitt von 398 bei Auflage selten 97 Ringe pro Serie erreichen oder übertreffen,......![]()
Ich persönlich fange gern mit der Rille an. Die Position der Rille bestimmt an sich alles weitere. Wo und wie man beginnt hängt auch von den Gegebenheiten ab. Linkskorn, Rechtskorn, indifferente Position des Kornes, zu viel oder zu wenig Volumen. Erst wenn ich den Fixpunkt habe kann ich alles andere anpassen. Habe ich jemand, der nen Bruch in oder an der Hand hatte muss ich die Bearbeitungsreihenfolge eventuell ändern um auf die persönlichen Probleme einzugehen. Wichtig am Ergebnis ist, dass das Korn ohne große Probleme mittig steht und auch im Idealfalle Kimme Korn auf einer Höhe sind ohne dass der Schütze besonders viel Kraft aufwenden muss. Das bietet allerdings nur die Voraussetzungen um entspannter und ohne erhöhtem Kraftaufwand sich in kleinen Schritten zu verbessern,......
Eine Griffanpassung ist kein Garant für stabile und hohe Ergebnisse. Sie ist nur eine Hilfe Energie zu sparen um gute Ergebnisse zu erzielen. Nicht selten ist der Schütze nach 6 bis 8 Wochen enttäuscht, dass noch keine Weltmeisterergebnisse erreicht werden. Auch mt angepasstem Griff kann man sich keine Ringe erkaufen. Ringe kann man sich nur erarbeiten. Alles andere sind nur Hilfsmittel.....
Das mit dem Begriff helfen trifft es wohl ganz gut. Ob man das als Therpie bezeichnen darf will ich mal als Naturwissenschaftler eher neutral bewerten.
Die Rille bestimmt durch ihre Lage und Form/Tiefe halt wie die Hand zum Lauf steht. Ist sie nur schwach ausgeprägt wird sie durch die Hand gern mal ignoriert, so dass der Winkel zwischen Lauf und Hand variiert......
Wie stark die Rille ausgeprägt ist, ist an sich egal, so lang die Hand die Rille wahr nimmt und somit der Winkel immer gleich bleibt.....
Vielleicht ist der Begriff therapheutisches Schiessen der falsche Begriff, aber ich konnte an meinem Sohn beobachten. wie er durch die Routinen beim Schiessen für sich persönlich die Ruhe gefunden hat Routinen zu finden den Alltag besser und strukturierter zu überstehen.......
Inzwischen fährt er zwar wie ein Beserker Rennrad, aber ich kann erkennen, dass er dort STrukturen entwickelt hat, die ich vor dem Wechsel vom Schiessen zum Rad fahren nicht an ihm gekannt habe.
Ich bin der Meinung, dass Schiessen niemand heilen kann, aber doch jemandem eine gewisse Struktur in seinen Abläufen bieten kann, die ihm im normalen Leben durchaus voranbringen kann.