Beiträge von Matze1965

    Das mit der Adhäsion und so lässt sich so erklären, dass wie bei Tixotropen Flüssgkeiten das Schmiermittel intern vernetzt und "zähflüssig" wird. Sobald es bewegt wird löst sich diese Vernetzung auf und das Zeug schmiert wieder. Tixotrope Flüssigkeiten die in Ruhe gelassen werden mutieren zu einem Pudding, der sogar kopfüber in der Schüssel bleiben kann. Wird die Schüssel aber nur kurz zum Schwingen gebracht wird der Pudding schlagartig wieder flüssig.

    Könnten eventuell verschiedene Reinigungsmittel und Schmiermittel zusammen so einen Pudding bilden ?? Also reinigen mit Öl 1, konservieren mit Öl 2 und schmieren mit Öl 3. Diese 3 Ölsorten werden aber wegen ihrer unterschiedlichen Eigenschaften bei Ruhe Zähflüssig......??

    Jupp,... so kenne ich das auch, ... es besteht die Möglichkeit vor dem Bestücken und oder Vergiessen Programme aufzuspielen, und auch später. Dann muss allerdings eine Schnittstelle (Kontakte....) vorhanden sein.

    Ich denke mal die Frage ist ob man es befestigen kann. Ich habe den Eindruck, dass das Korn von vorn in eine Schiene geschoben wird, während die Klappkorne oder Drehkorne (deren Einsätze es in verschiedenen Höhen gibt) aufgeschraubt werden. Daher die Angabe der Breite des Fußes für die entsprechenden Aussparungen.

    Sinnvoller fände ich dann ein Wechselkorn in passender Höhe, das man dann schnell wechselt.

    Dann arbeitet die Magazinfeder in einem Grenzbereich. Zu schwach zum hoch drücken, aber Stark genug um die Reibung im Magazin auf den ungünstigsten Wert zu bringen. Für mich erschliesst sich augenblicklich der Grund nicht warum gerade beim ersten Schuss der Verschluss nicht weit genug öffnen sollte. Irgendwie ein Mysterium, obwohl nicht alle den gleichen Fehler zu haben scheinen, wenn mal die Hülse gequetscht wird mal nicht......

    Für mich liest sich das so, als ob nach dem ersten Repetieren von Hand die Patronen gar nicht weiter hoch rutschen, sondern erst Später.....

    Kann es sein, dass die Magazine im Magazinschacht leicht zusammen gedrückt werden und dadurch das Nachladen zunächst verhindert wird ? Mit zunehmend sich leerendem Magazin bekommen die Patronen dann etwas mehr Spiel um selbst zu laden.....

    Bist Du sicher dass die Balance Deines Gewehres passt ??? Ich tippe darauf dass Deine Eigenfrequenz und die Deines Gewehres nicht harmonieren,.. bzw. zu stark miteinander harmonieren. Daher ... längere Zieldauer.....mehr schwankungen.

    Schwerpunkt, Gewicht und Feinbalance des Gewehres in langwieriger Kleinarbeit überprüfen,.........

    sagen wir mal so,.....grins ........ einiges wirst bei der Fwb 80 nicht realisieren können.

    Das Züngel sollte mittig stehen und am Druckpunkt,...diese schwelle vor dem Abziehen...... sollte der Abzugsfinger ca. 90 grad zum Lauf stehen. Das hat den Sinn, dass man nicht nach schräg hinten links oder rechts abzieht und gleichzeitig die Waffe verzieht.

    Aber ehrlich gesagt,.....als Anfänger erst mal ungefähr 90 grad einstellen. Das erreicht man durch das Verschieben des züngels nach vorn oder hinten.

    Ist das züngel zu weit vorn drückt man gern nach links, ist es zu weit hinten zieht man gern nach rechts.....

    Bitte gerade als Anfänger nicht überbewerten. Da hat man sooooo viele Baustellen die man nicht mal kennt oder erkennt dass die perfekte Stellung des Züngels nicht entscheidend ist. Der Schwerpunkt der Waffe sollte dicht vor dem Züngel liegen. Aber auch das nicht überbewerten. Für LP Auflage geht das gar nicht und es kommt auch auf den Schützen an. Ein Hufschmied lächelt über den Schwerpunkt, ein Zahnarzt hat wiederum mit dem Grundgewicht einer Waffe zu kämpfen.

    Fast alle Tips und Regeln sind es wert vom Schützen in Frage gestellt zu werden. Wenn er das nicht tut ist er eh kaum Lernfähig.

    Es gibt Grundregeln, die für einzelne Schützen nicht zutreffen.

    Ein Schütze kam zu mir auf den Heimatstand zum Griff anpassen,....stellte sich hin,.... zielte auf den Nachbarstand und meinte nur. OK,.... also muss ich weiter rechts halten.

    Schoss dann einen 10er nach dem anderen. Ich hätte ohne Nullpunktkorrektur nicht mal ne 9 geschossen.

    Durch körperliche Befindlichkeiten oder Eigenschaften, sein es Unfälle, Brüche, Rheuma,....Erbkrankheiten ist es die Regel, dass ein Schütze für sich selber heraus finden muss welche Grundregeln für ihn zu treffen.

    Er sollte sich alle Ratschläge ernsthaft anhören, versuchen diese mit Begründung nach zu vollziehen, dann ernsthaft ausprobieren und die Wirkung beobachten.

    Dann muss er entscheiden ob es richtig ist für ihn oder nicht.

    Es wird immer einen geben, der es anders macht und bei dem es funktioniert. Habe ich eine alte Waffe die viele Dinge gar nicht kann muss ich eh schaun wie ich zurecht komme.

    Da gibt es Möglichkeiten der Griffmodellierung um ein linkskorn zu beseitigen. Zum Beispiel durch das Anlegen einer Rille zum einen als Anschlag für die Handfläche, zum anderen wird durch die Tiefe der Rille der Griffwinkel zur Hand verändert. Die Rillentiefe ist allerdings anatomisch begrenzt durch die persönliche Handform. Schneller und einfacher wird an der hinteren seitlichen Handballenanlage etwas Spachtelmasse eingebracht. Testen kann man das mit etwas feuchtem klopapier oder Kinderknete oder schlicht auch mit papierstreifen die man sich von hinten da zwischen hand und griff klemmt. Die Lage der Rille also weiter vorn oder hinten bestimmt ebenfalls den Griffwinkel. Auch die Fingerlage.....also der Bereich unter kleinem, ring und mittelfinger bestimmt den Griffwinkel mit, hat aber noch ganz andere Aufgaben.

    Korn links tief ist eine der Ursachen,...daher der Eindruck... bei Müdigkeit und konzentrationproblemen.......

    Es gibt 2 Nullstellungen,....die des Körpers wo man testet ob man mittig auf der Scheibe ist oder seitlich. bei mir ist seitlich der Scheibe tödlich,.....und die Nullstellung der Waffe in der Hand. Also... Korn mittig und möglichst nicht hängend. Das hängende ist schwieriger zu bekämpfen als das links.

    Entweder polierst Du Deine Rille etwas aus oder nimmst von der vorderkante der Rille einen Hauch weg, so dass die Hand etwas weiter um den Griff fassen kann, oder Du drehst den Griff in den Griffaufname oder bringst an der hinteren seitlichen Handballenanlage etwas Spachtelmasse auf. Aber nicht zu viel.

    Testen könntest Du das ganze wenn Du an der seitlichen Anlage nen Streifen Papier rein schiebst. Ich nehme immer Pappstreifen von beschossenen Scheiben. Damit probier ich dann rum. Oder Kinderknete.

    Am Visier korrigieren bringt nur was bei kontinuierlichen Tendenzen oder gleichbleibenden Schussmittelpunkten.

    Sobald Müdigkeit mit ins Spiel kommt wirds schwierig.

    Du wirst im Griff irgendwo eine Lücke oder nen Hügel haben, die Du wenn Du aufmerksam bist locker korrigierst. Entweder durch erhöhten Kraftaufwand, Gegenbewegungen mehr Spannung in der Hand (Kraft den Griff zu halten). Sobald die Aufmerksamkeit nach lässt oder Muskelgruppen müde werden oder sich gedehnt haben sackt entweder die Hand nach unten links ab, oder der Griff gleitet in der Hand nach unten links weg. Das lässt sich jetzt vom Schussbild her auch nicht sagen,.......

    Da wirst Du selber noch mal ran müssen und beobachten ob die Waffe sich in der Hand bewegt oder ob sich die Hand mit Waffe bewegt.......

    Ich hätte jetzt auf anhieb auch keine Idee wo das Loch sein könnte.... eventuell am Anfang des kleinen Fingers, bzw. am unteren ende der Rille knapp über der Handballenauflage......aber ob ich da richtig liege...?? Versuch doch mal etwas Kinderknete oder feuchtes Tempo in die ein oder andere Lücke zu stopfen.....Kippt die Waffe nach links hätte das eventuell den Effekt.....

    Pistolenübungen sind bestimmt das beste,...allerdings gibt das immer so nen Aufruhr auf der Autobahn wenn man jemand beim Überholen in den Lauf blicken lässt......

    Ich habe mir zwar einen Dummi gebastelt,... genau wegen dem Handgelenksproblem......muss aber sagen,.. ich häng mir trotzdem die Weichhantel über die Finger......

    Auch in Sitzender Position Trainieren ist bestimmt nicht optimal,.....aber besser als gar nix zu machen.

    Ich spüre schon deutlich den Unterschied ob ich Halteübungen mache oder nicht. Die Ausdauer steigt und die Halteruhe im wesentlichen auch....