Beiträge von Matze1965

    Hey Chugen,......

    auch wenn ich mich als Leistungsorientiert bezeichne.....Du solltest mich mal sehen wenn ich zwischendurch mal eben etwas trainiere,.....Musikanlage voll aufgerissen und die Schüsse schön im Takt,.......

    Danach gehts völlig entspannt nach Hause in die Höhle der Löwin,..... :saint:

    Da stimme ich dem Autopiloten voll und ganz zu. Es geht nichts über einen sachlichen Meinungsaustausch. Nicht jeder Schütze hat das technische und physikalische Grundwissen um aus der Literatur direkt Dinge zu erarbeiten. Das geht ohne Betrachtungen von aussen schnell in die Hose.

    In Darmstadt konnte ich mal unter Udo Scharf trainieren,.......das war das erste mal dass ich systematisches oder Phasentraining geniessen durfte. Der arme Kerl ist ganz blass geworden als er mich hat schiessen sehen. Da durfte ich mir erst mal was anhören,.......

    ALlerdings konnte ich doch eine ganze Menge an wichtigen Details mitnehmen. Auch nach einigen Jahren versuche ich mich gelegentlich daran zu erinnern,......

    Die aktuelle Coronapause nutze ich zunächst mal um mich selber wieder zu erden und herunter zu fahren. Dabei arbeite ich liegen gebliebenes auf und bau mir neue Möbel um gar nicht erst wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

    Phu grad noch rechtzeitig zum Bearbeiten.

    Tja wer weiss dass er was ändern muss um besser zu werden und es nicht macht,.....der hat halt nur verstanden dass er was ändern muss....aber nicht was,....und der Wille sich anzupassen ist nicht wirklich ausgeprägt....deshalb passt sich die Hand ja auch dem Griff an,......

    Ich muss sagen....wenn es demnächst wieder los gehen sollte muss auch ich komplett anders und neu beginnen. Ich habe die letzten Monate einige Rückenprobleme beseitigen können....bedeutet auch einen komplett anderen Muskeltonus......Da sind Sachen aufgebrochen worden die 20 Jahre alt waren,......da mache ich bestimmt nicht da weiter wo ich vor dem Lockdown stand,.....das bedeutet viel Arbeit um wieder dort hin zu gelangen

    Ich möchte mal bei #17 einsteigen.

    Die heutige Gesellschaft beginnt ein "Hobby" und möchte mit dem ausgewählten Hobby sofort erfolgreich sein. Man kann schliesslich alles kaufen. Schnelle Computer....noch schnellere Computer......schnelle Autos....noch schnellere Autos........Und wichtig: Bei Versagen darf es nix kosten oder keine nachteiligen Folgen haben. Da sind Computerspiele ja ideal. Abgeschossen worden...?? Neustart,......

    In den seltensten Fällen muss man sich da wirklich etwas erarbeiten.

    Nebenbei betreibe ich Modellbau. Bis vor einigen Jahren gab es nur wenige Fertigmodelle....

    Heutzutage,....ab in den Laden,....Karton geschnappt und Akkus einlegen. Mit dieser Haltung gehen auch viele Schützen ins Schützenheim.

    Nur die wenigsten möchten sich mit der Systematik der Schiessens oder des perfekten Schusses überhaupt auseinander setzen.

    Wenn sie dann erkannt haben dass es Arbeit ist auf dem Treppchen zu stehen lassen sie es dann entweder sein oder gehen nur im Standardmodus auf den Stand. Bloss nicht mehr Schuss als der wettkampf,.....Fehler erarbeiten oder Phasentraining,...keine Zeit....um 15 Uhr beginnt der Golfkurs....18 Uhr dann Knobelabend,.....

    Auch ich kenne ausreichend Schützen die kostenfreie Hilfe ablehnen. Bloss nix verändern,...man müsste ja an sich selber arbeiten,......

    Das Alter der Waffe darf keine Rolle spielen. Die Grunddaten der Adapter haben sich schliesslich nicht geändert. Und das Gewinde an der Waffe kann eher nur verschlissen sein. Somit sollte eher mehr Spiel vorhanden sein als zu wenig.

    Wenn eine neuerer oder ganz neuer Fülladapter zur Hand ist würde ich den mal probieren. Vielleicht sitzen auch nur ein paar Späne quer.

    Wie es scheint lohnt durchaus ein etwas genauerer Blick in das Gewinde.....

    Alles was ich auf einen Lauf schraube der "ungestützt" über einem Schaft "schwebt" verändert "nur" das Schwingverhalten durch eine Veränderung des Massenverhältnisses. Die Massenträgheit bewirkt zeitliche Verschiebungen so dass mit Glück das Projektil auch den Lauf in der Laufachse verlässt. Durch verschieben eines Laufgewichtes auf dem Lauf werden Harmonische Schwingungen (Ton einer Gitarrenseite) verändert. Die Frequenz ändert sich und somit auch der Ausschlag. Werden Zusatzgewichte an der falschen Stelle positioniert (z.B. exakt mitte Lauf) kann es sein, dass das Gewicht keinerlei Wirkung hat. 2 cm weiter vorne oder hinten wiederum ändert sich alles.

    Stellt euch den Lauf vor als Eisenstange mit einem bestimmten Ton. Durch halbieren der Länge verdoppelt sich die Frequenz. Dämpfe ich den Stab an bestimmten Stellen kann ich die Frequenz genau so ändern. Gitarrenspieler nutzen den Effekt.

    Eine Klemmung des Laufes macht nichts anderes. Die Frequenz wird zwangsweise erhöht, und der maximale Ausschlag an der Laufmündung verringert. Das bedeutet nicht, dass das Projektil den Lauf im Winkel null verlässt. Es erhöht nur die Wahrscheinlichkeit dass der Abgangswinkel zu diesem Zeitpunkt flacher ist und die seitliche Beschleunigung geringer.

    Wichtig ist zur Steigerung der Eigenpräzision des Laufes nur die gezielte "Störung" des langwelligen Schwingverhaltens, so dass die Schwingungen kurzwelliger werden. Ideal wäre ein Einbetonieren des Laufes wegen der Erhöhung der Steifigkeit und der Masse. In der Praxis dürften zunächst entweder Klemmungen oder Gewichte in ungleichmäßigen Abständen sinnvoll sein. Gleichmäßige Abstände fügen sich nur in die Schwingungen ein und dürften weniger Effekt haben.

    Holzbolzen werden nach dem Schiessen geölt und weggepackt,...vor dem Schiessen trocken gewischt und los gehts....somit verziehen sie sich nicht und sind nicht Feuchtigkeitsempfindlich.

    Schrauben los,.....umstecken und Schrauben in umgekehrter Reihenfolge wieder fest drehen,.....ich meine der Ladehebel wird rausgenommen wenn die Sicherungsschraube raus ist,... dann kommt die eigentliche Befestigungsschraube für den "Kegel",....der wird umgesetzt und alles wieder fest machen.

    Etwas genauer hinschauen und es geht fast von allein. Alles Rechtsgewinde.....

    Du solltest nach 50 Hüben die Pumpe wieder abkühlen lassen. Lupi Zylinder kann man in einem Stück füllen,.....Gewehrzylinder nicht. Das Volumen ist zu groß und die Pumpe heizt sich in der letzten Druckstufe zu stark auf. Da besteht das Risiko den O Ring zu überhitzen.....damit funktioniert die gesamte Pumpe nicht mehr und muss zerlegt werden.

    ich kenne das jetzt nicht vom FWB 800 aber von anderen Einstellschrauben und da merke ich mir immer das ganze so nach 1/4 ...1/8 Drehung oder 1/16 Drehung....im Prinzip nix anderes als 30...60 ...90 grad Drehung ....

    Je nach Verschleissgrad oder Voreinstellung wird Deine Schraube etwas mehr oder weniger rein oder raus gedreht werden müssen. Ich kann mir nicht vorstellen dass jemandem anderen Deine notwendigen EInstellungen bekannt sind.

    Da wirst Du probieren müssen.

    Die Bezeichnung..."gewisse Unregelmäßigkeiten"... trifft es irgendwie am besten,.....und auch ich denke dass es kaum oder nur schwer Messbar ist, weil sich einiges was uns den Schuss verhagelt nicht wirklich erschliesst. Schräg abgeschnittene Projektile ...kann ich nicht sehen und nicht messen. Schräg verwurstete Hülsen kann ich bedingt sehen oder messen. Kommt immer drauf an wie der Übergang verarbeitet ist.......

    Der Effekt ist "vergleichbar" mit einer schiefen Mündung des Laufes. Das Projektil wird ungleichmäßig aus der Hülse gezogen oder geschoben und das Treibgas drückt zeitversetzt auf die hinteren Projektilkanten. Ob sich das weiche Bleiprojektil durch ungleichmäßige Druckverteilung schon verformt vermag ich nicht abzuschätzen. Dennoch ist schon durch die ungleichmäßigen Druckverteilungen und Zeitabfolgen die Grundlage für eine Ungenauigkeit gelegt. Bei Liegendschützen wirkt sich auch jeder mm falsches Einsetzen im Schussbild aus. Hier wirken Kräfte +- 3 mm ......(durchmesser des Projektiles ca 6 mm) auf die Zielachse.....Durch die Führung im Lauf verringert sich zwar die maximale Abweichung, dennoch gibt es eine.