Beiträge von Matze1965

    Moin... Also technisch gesehen sind P8X und die steyr beide sehr gute Sportgeräte. Ich persönlich bin inzwischen auf die steyr eingeschworen, würde aber niemanden einen Vorwurf machen wenn er die Fwb nimmt. Steyr ist gern etwas Kopflastig. Mit dem schweren Auslösen bei der FWB.... Das könnte am Griffwinkel mit liegen. Die Auslösekraft wird es nicht sein. Vergleiche doch mal wie die Winkel sind.

    Ich kann Dir zwar nicht direkt helfen, allerdings würde ich bei einer kurz verlöschenden Kontrollleuchte auf einen hohen Stromverbrauch der Elektronik tippen. Dieser wird bei vielen Elektroniken ausgelöst durch defekte Kondensatoren (hauptsächlich Elektrolytkondensatoren). Möglich wären auch Transistoren / Thyristoren, allerdings kenne ich die Schaltung nicht. Schauen würde ich nach aufgeblähten oder geplatzten Bauteilen.

    Kondensatoren altern gerne und das um so schneller wenn ihre zulässige Spannung annähernd erreicht wird oder ihre maximale Betriebstemperatur annähernd erreicht wird.

    Die Transportsicherung ist ein Trockenabzug. Die Waffe kann ohne weiteres mit entlastetem Abzug eingelagert und transportiert werden. Bei allen Luftdruckwaffen kenne ich es bislang nur so, dass der Abzug nur in gespanntem Zustand blockiert werden kann. Das hängt mechanisch damit zusammen, dass nicht der Abzug blockiert wird sondern der Schlagstift der das Ventil öffnet. Sinn und Zweck ist ja den Abzug zu benutzen ohne einen Schuss auszulösen. Eine Sicherung in dem Sinne ist diese Trockenfunktion nicht. Zumal es nicht offen sichtlich ist ob die Sicherung eingelegt ist oder nicht. Eine Manipulation oder ein Defekt in der "Sicherung" wäre auch nicht erkennbar.

    Also: Wenn Du unbedingt die Trockenfunktion beim Transport nutzen möchtest dann: Waffe spannen, Trockenfunktion aktivieren und Abzug betätigen. Dann ist der Abzug entlastet und der Schlagstift blockiert. Dann aber auch vor dem entriegeln der Trockenfunktion wieder spannen, sonst kann es zu Schäden kommen (je nach Konstruktion).

    Das würde ich ähnlich sehen. Wahrscheinlich ist es im Wettkampf, egal bei welcher Einstellung, wieder so dass der Abzug Bretthart wird.....KOPFSACHE......

    Eine Möglichkeit das zu überwinden oder auch mitten im Wettkampf sich selber zu Eichen ist der Trockenabzug. Es ist gestattet Trockenschüsse zu machen solange keine Treibgase durch den Lauf getrieben werden. Alles was nur Klick macht ist erlaubt. So könnte man bei einer Blockade den Trockenabzug einstellen ein paar Trockenübungen machen und dann wieder scharf stellen und weiter ballern.

    Bei Geräten wie die LP 65 geht das technisch nicht. Da müsste man die Trockenschüsse bei der Aufsicht anmelden und eventuell vorher abklären ob und wie das geregelt werden kann.

    Mit den Scatt Dateien kann ich meist nicht so viel anfangen. Papier ist mir da lieber,.......

    Erfreulich ist allerdings schon mal dass der "Stresstest" gut ausgegangen ist. Der Griff sollte soweit dann passen. Also rühren die Abweichungen vom langen Halten und eventuell vom Zusammenspiel "Halten"...."Nicht abdrücken können"...und dem Abzugsfinger her. Das lässt sich jetzt aus der Ferne nicht weiter eroieren.....Da kämen wir in den Bereich reiner Spekulation.

    Mir fallen da noch so eine ganze Menge Effekte ein die zusammen spielen,....allerdings wird das Hauptproblem der 5 Kg Abzug sein. Oder andersrum ...der Kopf hat einen Gewichtsmultiplikator den es zu eliminieren gilt.

    Da ist ein Körperschallmikrofon verbaut das das Geräusch des Auslösers heraus filtert. An sich genau wie das Scatt. Da ist der Auslöser auch so. Auch das MantisX hat so einen Körperschallsensor verbaut. Das konnte dazu führen dass auch das Spannen als Schuss gewertet wurde. MantisX und Scatt sind allerdings als Treffertraining ungeeignet, sondern nur zur Analyse von Bewegungsmustern.

    Moin Daniel,

    das größte Problem liegt im Kopf. Bei Bleihartem Abzug (obwohl auf +- 500 g eingestellt) ist es immer der Kopf. Die Frage wäre mit welcher Strategie man da ran geht.

    Ich habe an meiner Steyr einen Vordruck von ca 460 g eingestellt und ein Restabzugsgewicht von ca. 60 g. Somit schiesst sich die Pistole quasi wie eine Freie Pistole. Das das geht liegt an der Bauweise des Abzugs. Das ist ein Federgewirk dessen Kräfte und Wege eingestellt werden können. Ist der Vordruck ausgereizt trifft die Abzugsmechanik auf einen "Stecherabzug" dessen Kräfte annähernd unabhängig vom Vorzug eingestellt werden können.

    Wenn ich ans Abdrücken gehe zieht der Finger automatisch bis zum Klick wenn die Mechanik auf den Auslöser trifft. Das spüre ich und ist fest eintrainiert. Gern höre ich das Klicken auch.

    Durch diese Abzugskonstruktion ist der Abzug bei der Steyr ohne Kartuschendruck genau so wie mit. Wichtig bei der Waffenkontrolle. Die Walther Lupis haben da mehr Probleme wenn der Abzug zu kanpp bei 500 g eingestellt ist.

    An Deiner Stelle würde ich zunächst ein paar Einstellungen probieren (z.B. die eine Einstellung mit den 420 g (siehe oben) und mich mit der Knarre abends vor nen Western setzen.

    Waffe Spannen und im Trockenmodus den Abzug halten und damit spielen ohne dass er auslösen darf. Dann "bewusst / unbewusst" auslösen und das ganze von vorn.

    Es geht um das Muskelgedächnis. Wenn mir jemand auch nur 2 g am Abzug rumgestellt hat merke ich das gleich... oft schon vor oder bei den ersten 3 Schuss.

    Ich habe mir das Schussbild oben angeschaut und würde an Deiner Stelle zusätzlich ein paar KLeinigkeiten am Griff überprüfen. Nicht gleich anfangen zu schleifen oder zu spachteln !!! Nicht alles was ich aus nem Schussbild rauslese ist auch so.

    Nimm die Knarre in die Hand und spanne alle Finger (Nussöl aus dem Griff pressen) ausser dem Abzugsfinger an und beobachte was der Lauf macht. Beginnt er zu zittern haben deine Finger keinen gleichmäßigen Druck auf den Griff. Dann machst Du das gleiche mit jedem Finger einzeln. Geht die Waffe nach unten hat der kleine Finger zu viel Druck. Beim Ringfinger ist es ähnlich, der verreisst aber gern seitlich und der tragende Mittelfinger reisst gern nach oben und nach rechts.

    Also: Alle Finger anspannen und beobachten... dann jeden Finger einzeln und beobachten.

    Bleibt der Lauf in der Richtung ist ja alles gut. Meine Vermutung ist dass es Ausweichbewegungen gibt.

    Nur den Griff drehen ist meist keine wirkliche Option, da sich auch die Sehnenlängen (Umgreiflänge) verändern und somit ein großer Teil der Griffcharakteristik. Das ist aber etwas was man ausprobieren muss. Da gibt es keine wirkliche Grundregel. Beim einen gehts,...beim anderen nicht. Und wie Du selber schon bemerkt hast beginnt Dein Korn zu klemmen wenn Du den Griff drehst. Deine Fußstellung könnte das kompensieren, da Du Deinen Oberkörper und Zielarm dann anders positionieren musst. Das wiederum kann das klemmende Korn kopensieren....(veränderte Körperspannung / Sehnenlängen).

    Der Unterschied der LP 10, EVO oder EVO E wird nicht wirklich sehr groß sein. Beim Umstieg von der LP 10 auf die Evo habe ich meine Einstellungen übertragen und fertig.

    Die Waffen haben alle unterschiedliche Masseverteilungen und Reaktionszeiten vom Abzug und Absorber. Bei den Steyr Modellen ist es eher nur die Charakteristik der Abzüge (E oder Mechanisch) , ansonsten soweit ähnlich. Einfach Zeit lassen und testen was einem besser liegt.

    Die Modelle der anderen Firmen sind bestimmt alle soweit gut, unterscheiden sich halt aber in ihrem Sprungverhalten und der Schussentwicklung. Somit ergeben sich gewisse Vorlieben des Schützen der es halt weicher, härter, schneller oder langsamer mag. Was sich gut anfühlt muss im Speziellen Fall nicht gut sein (bei der Ergebnisbetrachtung). Viele Schützen kommen zu mir und sagen...Boar mein Griff fühlt sich super an,.....nur treffen tu ich nix....der subjektive Eindruck garantiert nicht immer das beste Ergebnis.

    Es hilft nur ausprobieren welche Knarre einem liegt und welche auf Anhieb die höchsten Ergebnisse verspricht. Diese dürfte das größte Potential haben später etwas zu modifizieren oder zu verbessern oder halt durch Training gute Ergebnisse zu erziehlen.

    Wir giessen auch selber.....Das LG Blei wird gesammelt.

    Schaut doch mal ob Ihr ne Form habt oder wer bei euch bisher die Teile gegossen hat. Ich kenne keine Quelle wo man die kaufen kann. Die Vereine haben auch fast alle unterschiedliche Systeme die Bleie zu befestigen.

    wo wir schonmal dabei sind, mir hat mal Jemand erzählt das man bei Variablen Anlagen nicht auf verschiedene Distanzen schießen darf.
    Also wenn man einen Stand mit 50m und 100m Anlagen hat, das man nicht auf einer 50m und daneben 100m schießen darf.

    Wir haben z.B. 10 Anlagen 50m von denen man 5 Anlagen auch auf 100m umbauen kann.

    Ich habe überall nach dieser Regel gesucht, aber gefunden habe ich nichts dazu.
    Hat davon schonmal jemand was gehört?

    Wenn es derartige Festlegungen gibt, dann kommen die nicht aus der Sportordnung sondern von der überwachenden Behörde. Ob es dafür dann wiederum wirkliche Gründe gibt sei dahin gestellt. Es werden oft von den Räumlichkeiten her Einschränkungen gemacht welche Disziplinen gleichzeitig geschossen werden dürfen. Sinn macht es wenn LG und GK Stand miteinander in einem Raum sind. Nicht etwa wegen Gefährdungen, aber wegen der Lautstärke und den daraus resultierenden Vorsichtsmaßnahmen. Oder LG und Armbrust ...Hier halt hauptsächlich wegen dem Platzbedarf und eventuell der Störungen durch nicht haltende Bolzen oder Probeschüsse auf Holzunterlagen.

    Ganz pauschal zu sagen dass einiges nicht zusammen geschossen werden darf stimmt nicht.

    Im Einzelfall sollte man entweder in die Abnahmeprotokolle der letzten Jahre schauen oder gezielt bei der Behörde Nachfragen ob es Einschränkungen gibt. Die Übermittlung derartiger "Sagen" an die nachfolgende Generation wird gerne vergessen. Da verschwinden 2 Personen und schon weiss keiner mehr was zugelassen ist, bzw. mit welchen Einschränkungen. ZUgelassene Waffen stehen immer auf dem Schildchen das aufgehängt werden muss.

    Das ist ja was mich dabei ärgert (obwohl es nicht mein Projekt ist). Viel Zeit und Geld in altes stecken anstatt beherzt mal 5 Euro mehr auszugeben und langfristig 50 Euro sparen. Unser Kassierer hat auch immer gejammert wenn wir mit unseren Quittungen ankamen. Unterm Strich haben aber alle Maßnahmen etwas Geld und Energie gespart und unseren Arbeitsaufwand bei Training und Wettkampf verringert. Aber,....ist ja nicht mein Stand,.....also dürfen auch weiterhin E 27 Glühdirnen leuchten.