Beiträge von Kogge

    Das wir dieses Dilemma haben, nicht nur bei uns im Norden, sind doch selbst gemachte Leiden. Es wurde vor Jahren das Auflageschießen Hof fähig gemacht und wenn ich mich recht erinnere sollte das ab Altersklasse sein. Was ist daraus geworden, dass sehen wir jetzt. Ich bin nicht gegen das Auflage schießen ich schieße es ja auch selber, aber man hätte sich damals an dem halten müssen wie es vor gegeben war. Nun ist es so gekommen wie es ist und die Vereine müssen einen Weg finden alles unter einem Hut zu bringen. Da gibt es aber in ich sage mal beiden Lagern Freihand , Auflage , Tradition einige Hirnis anders kann man sie wirklich nicht mehr nennen die Unruhe stiften und dann kommt das raus was wir zum Teil haben. Viele Vereine beweisen das es auch anders geht und alles unter einem Hut zu bekommen. Das ist nicht nur in diesem Falle so, sondern auch in der Nachwuchsarbeit und vielen mehr wo es kränkelt.

    Hallo Sahra,
    da muss ich dich enttäuschen, Sportschützen sind sehr wenige die Überzahl sind Auflage Schützen. Wir sind aber ein Verein der beides hoch hält die Tradition und das Sportschießen und das schon seit 62 Jahren. Wir haben eben einen guten Zusammenhalt, da gibt es keine Eifersüchtelein zwischen den Sport und Traditionsschützen. Wir haben zwar keine Spitzenleute die zur Deutschen gehen das haben wir einmal geschafft . Aber LM ist immer drinnen. Beiden Auflageschützen sieht es auch so aus. Wenn in der Tradition was anliegt beteiligen sich die Sportschützen und das ist gut. Wir versuchen allen gerecht zu werden, dass geht nicht immer aber der Zusammenhalt ist da.

    Wenn ich hier lese, 35,00 € oder 50,00-60.00 € da kommen mir die Tränen, das sind doch keine Beträge und da fangen die Mitglieder an zu weinen? Was sollen unsere Mitglieder sagen, der Einzel Beitrag im Jahr beträgt 162,00 €, ich muss aber dazu sagen, wir sind eingemietet und zahlen keine unerhebliche Summe Miete. Die Jugend zahlt 60,00 € im Jahr hat aber alles frei. Die Erwachsenen zahlen auch nur ihre Munition. Gehen wir zum Preis und Pokalschießen , zahlt der Verein die Pokal Scheibe sollte ein Pokal gewonnen werden geht der in Vereinsbesitz. Beim Sportschießen trägt auch der Verein die Kosten.

    Ganz so ist es auch nicht wie Du es beschreibst wer was wie viel der Einzelne ausgeben will. Es ist richtig, dass der Sportschütze für seinen Sport mehr ausgibt Sofern er nach oben möchte. Über die Kosten vom Zeug bis zu Waffen und Munition und was noch so dran hängt wie Reisekosten Übernachtung usw. kommt da ein schönes Sümmchen zusammen. Der Traditionschütze besteht ja nicht nur aus Feiern und Saufen, Grillen usw. Seit dem Auflageschießen Hoffähig gemacht wurde und dort auch Meisterschaften geschossen werden, ist das eine ernst zu nehmende Gruppe, die genauso trainieren und versuchen ihre Bestleistung zu bringen. Daher ist es auch gut das wir die Auflageschützen haben, denn viele Sportschützen die aus welchen Gründen auch immer den Sport nicht mehr aus üben schießen doch jetzt aufgelegt. Nimmt ein Verein Mitglieder auf die schon etwas älter sind, ist es doch ganz selten das da noch einer Sportschütze wird. Es liegt doch an jedem Verein selber beides unter einen Hut zu bringen. Natürlich sind dort die Ausgaben nicht so hoch, aber da sollte sich der Vorstand eines Verein was einfallen lassen um dort keine Disharmonie auf kommen zu lassen. Ich kann nur von unserem Verein sprechen, da läuft es.

    Hallo Karl ich will das nicht unbedingt behaupten,aber ich bin der Meinung wir waren nach dem Krieg und den Aufbau des Schützen Wesen lange Jahre an Platz zwei. Aber das müsste ja raus zu bekommen sein, wenn Du es belegen kannst okay.

    Sicher muss man damit Leben, dafür sind wir in den Jahren auch vom zweit größten Sportverband auf den viert größten herab gesunken und das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Dazu kommen noch die Querelen in den Verbänden, doch wir arbeiten daran, schade.

    Es geht um den Schießsport, vor einigen Jahren ist aus unserem Bezirk einer in die Schweiz gegangen, wie da die Jugend an den Schießsport gebracht wird und der Umgang mit den Waffen usw. Die haben doch auch strenge Regularien, aber ich denke da die Menschen die Soldaten waren ihre ganze Ausrüstung mit heim nehmen auch den Karabiner, gehört das zum täglichen Leben Ich glaube die haben ein ganz anderes Verhältnis zum Schießsport und Waffen. Bei uns in Deutschland ist doch alles Formulare, Formulare und Paragraphen. Das Sprichwort ist doch nicht umsonst, von der Wiege bis zur Bahre Formulare, Formulare. Ich bin bestimmt kein Gegner gegen das Waffengesetz und Sportordnung, aber manchmal frage ich mich, wollen wir Sport treiben oder Paragraphen und Sportordnung wälzen, was bleibt dann auf der Strecke? Wer hat dann noch Lust ein Amt zu übernehmen? Meine Meinung ist man kann das Ganze auch ein wenig entschlacken dann sieht das Ganze schon anders aus. Mag ja sein das ich falsch liege aber in der Praxis hört man es ja immer wieder, ich und Vorstandsarbeit das ist mir zu anstrengend, was man da alles beachten muss, dass bischen Freizeit was ich habe kann ich besser verbringen.

    Wenn ich mich mit den Vorschriften Sicherheit Schießstände geirrt haben sollte, dass die jetzigen Verordnungen nicht vom DSB kommen, nun gut dann habe ich mich da falsch ausgedrückt.. Ich denke aber das es ein Gremium gibt mit Experten, Sport, Polizei, Justiz und dem Gesetzgeber die das ausarbeiten was da alles auf den Tisch gekommen ist. Da stellt sich trotzdem die Frage ist das alles richtig?Nun zu den Verordnungen Schießstandbau es schließen nicht um sonst Vereine auf Grund der neuen Verordnungen. Nun zur Sportordnung, es kann doch nicht bestritten werden das in den letzten drei Jahren immer wieder die Sportordnung überholt wurde. Da kauft sich einer 2012 eine neue Ausrüstung, Jacke, Hose, Schuhe was macht er damit heute? Die Taschen der Jacken sind nicht mehr konform die Schuhe die Sohle, die Hose ebenfalls. Ich glaube wenn man sich vertieft findet man noch einiges wo man sich fragt was soll das. Das , das Waffengesetz verschärft wurde , und die Sicherheit vor allem geht steht außer Frage. Meine Frage ist doch muss das alles so sein, dass sich kaum noch welche trauen ein Ehrenamt zu übernehmen. Ich glaube von der Schweiz könnten wir viel lernen.

    Der DSB, Herr Fischer versucht zu retten was noch zu retten ist, denn das sich das so entwickelt hat er nicht mit gerechnet. Es wurde ja auch immer wieder betont, dass ist Sache des NWDSB, nun den Flächenbrand zu löschen, das ist wohl vergebene Liebesmüh. Am besten ab brennen lassen und neu aufbauen. Zum Inhalt des Briefes möchte ich noch folgendes sagen,Da steht ich zitiere, Diesem Wettkampfsystem liegt zugleich auch ein einheitliches Regelwerk zugrunde, das über Jahrzehnte von unzähligen Experten erarbeitet wurde. Ich will in vielen Dingen die Arbeit nicht schmälern, frage mich aber wenn diese Experten innerhalb von drei Jahren immer wieder mit einer neuen Sportordnung herauskommen, was soll das? Dann zum Teil mit Sachen kommen die angeblich der Sicherheit dienen sollen den Vereinen ein Geld kosten das sie vor der Insolvenz stehen, Auflagen an die Vorstände das keiner mehr Vorstandsarbeit leisten will weil er mit einem Bein im Knast steht? Das ist für mich kein Sport mehr sondern reine Bürokratie.Da darf man sich nicht wundern das keiner mehr Lust hat sich dieser Sache aus zu setzen und lieber Nase bohrt und da besteht nur die Gefahr er bleibt stecken oder bricht sich den Finger. Was in den letzten Jahren an Verordnungen und Änderungen auf uns zu gekommen ist, ist kaum zu verarbeiten und da sollte man sich Gedanken machen das Ganze ab zu specken und vernünftige Grundregeln zu schaffen.

    Ich denke wenn man als Vorstand vernünftige Argumente auf den Tisch legt und sich für beides einsetzt, Tradition und Sport, dann läuft die Sache. Natürlich muss den neu Einsteigern reinen Wein einschenken wie es im Verein läuft. Wir haben Gott sei Dank damit noch keine Schwierigkeiten gehabt. Zu AxelA, was ist daran so schwer zu verstehen, da wird nichts mit Äpfel und Birnen vertauscht das ist eine reelle Sache. Wem das nicht passt, der braucht bei uns nicht eintreten, wir haben auch einen Verein der nur Sportschießen betreibt, da ist er dann gut aufgehoben und da darf man auch nicht böse sein, jeder ist seines Glückes Schmied. Ich wiederhole es gerne noch einmal es passt zusammen und es liegt am Vorstand eines Vereins das er es passend macht.

    Hallo,
    Califax so ganz falsch liegst Du mit deiner Ausführung nicht, aber warum muss man den Vorstand dazu treiben? Nicht weil es Geld kostet, denn wenn ein Verein beides macht Sport und Tradition muss auch für beides Geld da sein. Gehe ich zum Pokalschießen kostet das dem Verein Geld, melde ich Sportschützen für Wettkämpfe kostet das auch Geld. Die Krupps liegt ein wenig weiter zurück, man hat das Auflageschießen Hoffähig gemacht, was ich auch gut finde denn es sollen ja alle mit genommen werden und jeder soll nach seinem Können am Schießsport teil haben. Der Verein der Vorstand ist ist verantwortlich dafür wie es mit dem einzelnen Schützen weiter geht. Man muss die Leute motivieren und ausprobieren, haben sie das Zeug zum Sportschießen, schaffen sie es gesundheitlich noch, dass Alter spielt auch eine Rolle und was bietet der Verein für den Anfänger an Material denn es ist ja auch eine Kostenfrage. Ich habe seit drei Wochen zwei Damen die bisher nur Auflage geschossen haben und schon einige Jahre dabei sind, die sich an ihre Kinder ein Beispiel genommen haben und mich gefragt haben ob sie LG Freihand schießen können. Sie sind beide an die 50 Jahre. Ich muss sagen, alle Achtung es läuft nicht schlecht. Inzwischen fragen auch schon mal Mitglieder die in jungen Jahren Sportschützen waren. Wenn das Schule macht kann ich zufrieden sein, es könnte sich eventuell wie ein Virus auf andere Vereine im Kreis übertragen , oder? Ich bin seit Februar nicht mehr 1. Vorsitzender habe mein Amt in jüngere Hände gelegt, aber Trainer bin ich noch gerne und so lange ich gebraucht werde, mache ich es auch gerne. Nicht ich sondern wir der Vorstand und der heutige Vorstand stehen voll hinter dem Sportschießen aber auch hinter der Tradition und so muss es sein, da darf das Geld keine Rolle spielen es muss gerecht zu gehen und geteilt werden und das hält auch einen Verein zusammen.

    Es gibt Menschen die meinen alles lächerlich machen zu können und wollen spielen nun gut muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch meistens sind es auch die wenn es sie selbst betrifft das spielen plötzlich nicht mehr zählt und wundern sich, dass nicht mehr ernst genommen werden, denn dann wollen die Anderen spielen.

    Ein wenig Sarkasmus ist ja nicht verkehrt, aber was Du hier im Forum bringst übertrifft alles. Es hat scheinbar alle so sprachlos gemacht das keiner mehr auf so viel Sarkasmus reagiert, würde ich auch nicht wenn das Ganze nicht so traurig wäre.
    Eins stimmt es ist schwierig gute Trainer für Pistole zu bekommen, die Meisten machen ihren Trainerschein für Gewehr. Pistole schießen ist nicht jeder Mann#s Sache, es gehört auch Talent dazu, dass auch leider ich nicht habe, daher habe ich meinen Trainerschein auf Langwaffen gemacht. Es war mir aber bei uns ein Dorn im Auge das wir nur ein oder zwei Schützen hatten die Pistole schossen. Ich habe mich aber vor einiger Zeit trotzdem daran gewagt und einige Leute dafür begeistern können Pistole zu schießen. Ich habe versucht mich in dieser Materie rein zu lesen um zu mindestens die Grundbegriffe unseren Leuten bei zubringen, dass ist mir auch gelungen. Bevor es nun aber ans Eingemachte geht habe ich einen Sportleiter gefunden der selber durch eine harte Schule gegangen ist im Pistolenschießen und sich mit seinen Ergebnissen nicht verstecken brauchte. Ich konnte ihn motivieren unsere Schützen zu übernehmen und zu trainieren. Wir haben einen Anfang gemacht und das weitere wird sich zeigen. Damit will ich sagen, mit etwas Mühe und Ausdauer kommt man schon zum was man sich gesteckt hat.

    Das Mitglieder Beiträge eine Rolle spielen ist meines Erachtens nicht das Problem alleine warum Vereine schließen. Schaut euch doch mal die zum Teil unsinnigen Auflagen für die Schießstände an. Bei uns schließen jetzt zwei vereine ihre K K Stände weil die Auflagen in die Tausende gehen. Der eine Verein denkt darüber nach eine Bogenabteilung auf zu machen und den K K Stand umzufunktionieren. Die Auflagen machen die Vereine mit kaputt, dann zum Teil die Unbeweglichkeit mancher Vereine. Jugend ist anstrengend also lassen wir das, dann kleine vereine die sich kaum über Wasser halten können funktionieren ihre Aufenthaltsräume um und vermieten sie ständig für Feiern der Sport kommt zu kurz. Anstatt zu fusionieren, aber da kommt denn die Angst hoch der andere Verein könnte mir ja Mitglieder weg nehmen oder die eintreten wollen treten in den anderen Verein ein. Es gibt viele Baustellen die Hausgemacht sind, die sollte man erst einmal beseitigen. Ich bin wirklich ein Vertreter der für beides ist und beides ist auch zu machen, dass Sportschießen und die Tradition. Unser Verein macht das schon seit 1954 so und ist immer damit zurecht gekommen, die Zeiten ändern sich, man muss die Änderungen an nehmen und mit gehen. Natürlich muss auch die Mitglieder dazu haben, aber das ist die motivations Kunst des Vorstands.

    So ganz kann ich mich dem nicht anschließen obwohl Du in einigen Dingen richtig liegst. Wenn ein Kugelschützenverein ein großes Gelände hat und baut eine Bogen Abteilung auf, kann er das doch genauso regeln wie ein herkömmlicher Sportverein mit mehreren Abteilungen. Die Bogenabteilung untersteht mit ihrem Vorstand dem Hauptvorstand des Schützen Vereins. Bevor wir uns selbstständig gemacht haben, waren wir eine Abteilung eines Sport Vereins mit zehn Abteilungen. Leider musste der Verein schließen und wir haben uns wie andere Abteilungen dann selbstständig gemacht.

    Hallo,
    ich habe das ganze Thema nicht intensiv verfolgt, aber wenn ich dann so lese lese die Kugelschützen sind Blei verseucht und vieles wird wieder schlecht geredet, ich kann und will das auch nicht verstehen. Was gibt es bloß für Hirn verseuchte Kugelschreiber Akrobaten die alles in Dreck ziehen. Ob das Lichtpunkt war oder auch ist, oder ob gegen die GK Schützen gewettert wurde, oder Tradition oder Sportschießen und vieles mehr. Es ist doch kein Wunder wenn man in der Öffentlichkeit sich so über unseren Sport und Tradition äußert, dass wir ein tolles Bild der Uneinigkeit zeigen. Wir sollten uns freuen das der Bogensport so boomt und es liegt an jedem Verein selber wie er damit umgeht.

    Es ist doch im Schießsport immer ein auf und ab gewesen in den Disziplinen. Mal gab es einen Run auf die Disziplin mal auf die Andere und nun ist Bogen dran. Ich finde es sogar gut denn der Bogensport war immer das Stiefkind im Schießsport.Aber vieles ist ja bei uns Schützen hausgemacht darüber brauchen wir doch nicht zu diskutieren. Was mich aber ärgert, ist das oben gejammert wird das es an Nachwuchs fehlt aber die Daumenschrauben werden immer fester angezogen. Wer bitte schön will denn noch Verantwortung übernehmen, da braucht man sich nicht wundern das Vereine kaputt gehen bei den Vorschriften Wust.

    Wir haben Kinder deren Eltern im Verein sind, aber auch Kinder die so zu uns gekommen sind. Natürlich versuchen die Eltern ihre Kinder zu motivieren und hoch zu puschen. Das der Schuss nach hinten los gehen kann, da muss ich ehrlich sein ist mir auch passiert. Wenn man selber keine Erfahrung hat, denkt man man tut seinem Kind nur gutes, man will ja das Beste. Meine Tochter ist zwar damals nicht ausgetreten hat aber ab dem 15. Lebensjahr ihre Auszeit genommen um sich selber zu verwirklichen. Nach etwa 13 Jahren war sie wieder dabei. Wenn man merkt die Kinder wollen sich auch wo anders ausprobieren, sollte man sie lassen, sonst hat man meistens verloren. Will man Jugendliche halten im verein, muss a das Umfeld stimmen und das Trainingsprogramm muss ausgewogen sein. Das Angebot außer schießen muss auch stimmen, rundum die Kinder müssen sich wohl fühlen und das Gefühl haben ernst genommen zu werden.