Beiträge von FeinWalter500

    Das Gewehr muss auf jedenfalls bedienerfreundlich und genügend Verstellmöglichkeiten bieten, damit ich zwischen den Disziplinen KK 100m und KK liegend einfach und schnell umwechseln kann.

    Ich schieße seit 9 Jahren mit meinem Anschütz Luftgewehr größtenteils erfolgreich auf Meisterschaften, RWK, etc. und würde eigentlich auch zu einem KK von Anschütz greifen.

    Möchtest du auch mit Dreistellung anfangen? Dafür sind die modernen KKs vor allem gedacht

    Was heißt erfolgreich? Was schießt du so für Ergebnisse bei Luftgewehr und KK 100m und Liegend?

    Ansonsten wenn du fragen hast, schreib mir einfach mal privat oder hier im Forumsbeitrag.

    ach auf Egun passieren genug Sachen.. Aber eigentlich auf jedem online Auktionsmarkt (Ebay Kleinanzeigen, etc)

    Eine Sache die mir selbst passiert ist:

    Ich hatte auf der Egun Seite eines großen deutschen Onlineshops für Sportschützen eine Visierlinienerhöhung gekauft. Normalerweise war es bei mir bis jetzt immer so, dass sich der Verkäufer kurz danach per Email gemeldet hat und mir seine Kontodaten geschrieben hatte. Bei diesem Kauf kam aber nichts, also hab ich eine Nachricht über Egun geschrieben, aber keine Antwort bekommen. Auch nach der dritten Nachricht immer noch keine Antwort.

    Nach 2 Wochen hatte ich schon gar nicht mehr dran gedacht als die Erhöhung per Post kam. Kurz danach kam dann auch eine Email von Egun, in der sie beschrieben haben, dass mein Account nach Beschwerde eines Nutzers (der Onlineshop) wegen nicht zahlens gesperrt worden ist.

    Auf meine letzte Email an den Onlineshop, dieses mal über die Kontaktmail ihrer Webseite, in der ich mich über die ganze Aktion beschwert habe, hab ich bis heute keine Antwort..

    Manchmal hilft auch einfach die Eingangsfrage zu lesen.


    Supermarlin,


    da sich Dein Junior ja offensichtlich noch im Wachstum befindet ist das von Dir gewählte Gewehr eine gute Wahl.


    Sicher ist der Universalschaft nicht das optimale, aber gelegentlich müssen auch mal Komromisse gemacht werden.


    Bei der Größe würde ich ihm keine Erwachsenenwaffe zumuten. Wenn Junior dann wirklich dabeibleibt ist dann die nächste Waffe sicher eine richtige Linkswaffe aber bis dahin kommt er auch mit dem Universalschaft sicher hin und verkaufen lässt sich dann ein Universalschaft normal auch besser.

    Manchmal sollte man auch erst mal lesen was ich vorher schon geschrieben hatte Karl.

    Kann er nicht erst mal eine Vereinswaffe oder Leihwaffe benutzen?

    Von einem Universalschaft rate ich nämlich ab.


    Das wäre auch die besser Möglichkeit, da dann auch das Geld nicht "zum Fenster raus geschmissen ist", wenn er dann kurz drauf wieder mit dem Schießen aufhört. Mit einer Vereinswaffe geht das für den Anfang ganz gut. Ein Schütze aus unserem Verein schießt damit auch um die 360.


    Später würde ich dann erst ein eigenes Luftgewehr kaufen. Da er noch recht jung und vor allem klein ist, würde ich ein Walther empfehlen. Deren normale Luftgewehre sind von allen vom Werk aus am leichtesten. Das LG400 Anatomic z.B wiegt nur 4,1 kg.
    Ansonsten gibt es noch das Hämmerli AR20 oder Walther LG30.


    Die bekommt man alle gebraucht, aber meistens ziemlich neuwertig, auf Egun.

    Ich rate davon ab eines selber zu kaufen, dann kauft man nämlich doppelt.

    Besser ist es erst mal wie schon gesagt eine Leihwaffe zu benutzen, denn mit 13 ist der nächste große Wachstumsschub nicht weit. In einem halben Jahr könnte er schon weit aus größer geworden sein

    vielleicht kannst du ja mit dem Verein sprechen sollte dein Sohn doch nicht dabei bleiben oder seine Leistungen steigern, ob dieses Gewehr dann nicht der Verein kauft. Wir hatten im Verein eigentlich die Absprache bei privaten kauf von Kleidung und Ausrüstung, sollte es nicht mehr gebraucht werden übernimmt es der Verein zum halben preis. Bei Gewehren natürlich wurde über den Preis gesprochen.

    Das finde ich auch sehr gut, dann sparrt Supermarlin sich etwas Geld.


    Ich persönlich hab die ersten zwei Jahre ca auch mit einem Vereinsgewehr geschossen. Das war ein Feinwerkbau 800 Junior und das ist genau richtig für den Anfang.

    Mit 14-15 hab ich dann mein eigenes LG bekommen, mit dem ich heute noch schieße.

    Ich wiederhol mich jetzt wieder, aber in dem Alter kann man ein Walther LG 400 Anatomic schon ohne größere Probleme halten.

    Die die mit mir angefangen haben und ich selbst waren zu der Zeit alle so 1,50-1,60 m groß und haben mit 14-15 dann alle mit der Zeit ein Gewehr für Erwachsene gekauft und das ging!


    Supermarlin Abschließend sag ich also am besten soll er ein Vereinsgewehr nutzen. Denn ein Universalgewehr erst selber kaufen lohnt sich eher nicht, dann lieber warten bis er ein leichtes Erwachsenengewehr halten kann.

    Eine Idee ist mir aber grad noch gekommen! Wenn möglich kannst du auch trotzdem ein Gewehr mit einfacherem Schaft selber kaufen und das dann später an den Verein verkaufen. Das wäre auch eine gute Lösung!

    Wir haben im Verein erst kürzlich ein zusätzliches Vereinsgewehr angeschafft. Das Gewehr ist ein Walther LG300 mit Universalschaft. Der Jugendliche, der hauptsächlich mit dem Gewehr schießt, ist eigentlich sehr zufrieden damit.

    Die Gründe, genau dieses Gewehr zu kaufen, waren der günstige Preis (etwas über 1.000,- € - neu) und der Universalschaft.

    Was schießt er denn so im Schnitt an Ringen?

    Für einen Anfänger mag das wunderbar sein, aber irgendwann sind die Einstellungsmöglichkeiten bei einem Universalschaft einfach ausgereizt. Es gibt prakitsch eine Topschützen mit Universalschäften und das nicht ohne Grund.

    Allerdings muss ich sagen, dass es auch auf das Gewehr ankommt. Das Feinwerkbau 700 Evolution Top fällt mir da ein, das ist ein normaler Alu Schaft mit anderem Griff und anderer Backe.

    Wir haben im Verein erst kürzlich ein zusätzliches Vereinsgewehr angeschafft

    Die Rede ist hier auch von einem Privatkauf und nicht für den Verein, das macht nämlich den Unterschied aus. Ein Universalschaft ist für ein Vereinsgewehr praktisch, aber 380 schießt man damit ziemlich wahrscheinlich nicht..

    Und nein am 2213 ist nichts besonderes dran, ausser daß dieser eine "Sollbruchstelle" hat Ich hatte schon mehrfach die Gelegenheit mitzubekommen wie jemanden das Gewehr heruntergefallen ist und der Schaft brach.

    Mein Händler meinte neulich auch zum Thema Gewehr runterschmeißen, o. ä. "einen Anschütz Aluschaft wäre dann vielleicht schon in zwei Hälften gebrochen". ^^ Das war aber denke ich auf den Precise Schaft bezogen.

    Die armen Schützen, ich glaub ich würde heulen wenn sich mein Gewehr so zerlegen würde =O

    Er wird jetzt dreizehn, ist Linkshänder und etwa 1,50 m groß. Seit einigen Wochen ist er auch Mitglied in einem örtlichen Schießsportverein, in dem ausschließlich mit Luftdruckwaffen geschossen wird.

    Da er noch ganz am Anfang steht, möchte ich ungern ein Gewehr für einen vierstelligen Betrag kaufen, dass ich dann u.U. dauerhaft in den Schrank stellen kann, weil der Junior das Interesse verloren hat. Andererseits weiß ich, wie wichtig es ist, mit eigenen Waffen zu schießen (ich bin Großkaliberschütze).

    Kürzlich hat der Junior mit einem Walther LG300 geschossen und das sagt ihm sehr zu. Ich neige daher dazu, ein gebrauchtes LG 300 zu kaufen. Könnt ihr mir dazu raten? Was darf so etwas kosten? Gibt es für Linksschützen Alternativen?

    hallo,

    Kann er nicht erst mal eine Vereinswaffe oder Leihwaffe benutzen?

    Von einem Universalschaft rate ich nämlich ab.

    Das wäre auch die besser Möglichkeit, da dann auch das Geld nicht "zum Fenster raus geschmissen ist", wenn er dann kurz drauf wieder mit dem Schießen aufhört. Mit einer Vereinswaffe geht das für den Anfang ganz gut. Ein Schütze aus unserem Verein schießt damit auch um die 360.

    Später würde ich dann erst ein eigenes Luftgewehr kaufen. Da er noch recht jung und vor allem klein ist, würde ich ein Walther empfehlen. Deren normale Luftgewehre sind von allen vom Werk aus am leichtesten. Das LG400 Anatomic z.B wiegt nur 4,1 kg.
    Ansonsten gibt es noch das Hämmerli AR20 oder Walther LG30.

    Die bekommt man alle gebraucht, aber meistens ziemlich neuwertig, auf Egun.

    Wichtiger wären am Anfang erst mal Schießklamotten! Ohne geht nämlich gar nichts.

    Seit kurzen gibts ja von Sauer einen neuen Handschuh.

    Der ist ähnlich wie der Thune Solid und heißt "Top Ten".

    Allerdings hat er zusätzlich zu dem harten Kunststoff noch Kautschukauflagen am Handrücken wo der Riemen verläuft und in der Handinnenfläche.

    Habe ihn mal angezogen, fühlt sich sehr angenehm und gut gepolstert an. Benutze aktuell auf den Solid, aber werde den Top Ten wenn er denn für Linksschützen kommt mal testen. Der Thune Handschuh ist mir mit meinen neuen Alu Schaft zu dünn und zu hart und ich bekomme starke Druckschmerzen, deshalb benutze ich übergangsweise wieder meinen alten Gehmann Handschuh..

    Ich hab die Unterziehsachen "Technical" von Sauer, passt super und erfüllt ihren Zweck.
    Die Funktionskleidung ist so gemacht, dass an den entscheidenden Stellen keine Nähte sind die stören könnten und die Nähte sind an sich sehr flach und man merkt eigentlich nicht.

    Hauptgrund für mich war, dass sie einen Kragen hat, damit ich noch was zwischen meinem Hals und der Jacke habe. Der direkte Kontakt stört mich nämlich.

    Praktisch ist auch der Reißverschluss am Kragen, der erstens das Anziehen erleichtert und zweitens noch ein bisschen das Klima reguliert (im Winter ganz zu, im Sommer ganz offen).

    Ich würde auch auf jeden Fall so eine dünne Funktionsunterwäsche empfehlen, denn ohne sind die bayrische und deutsche Meisterschaft vor allem in der Luftgewehrhalle eine echte Qual!

    Socken sind auch nicht zu vernachlässigen!

    Aktuell habe ich immer dünne und eng anliegende Socken getragen, die keine Falten werfen. Hab mir jetzt mal Kompressionssocken von CEP bestellt, da mir das schon öfters empfohlen wurde.

    Ist eigentlich auch logisch. Normalerweise wird das Blut aus den Beinen mithilfe der Muskelpumpe, also der Muskulatur die sich beim gehen Anspannt und damit die Adern zusammendrückt, nach oben gepumpt. Fällt dies weg, sackt das Blut in die Beine und man hat ähnliche Probleme wie ältere Leute, da der Kreislauf mehr beansprucht wird.

    Naja ich bin mal gespannt

    Oh nach der Zeit ist mir aufgefallen, dass das letzte Links ein rechts sein sollte. Der Diopter hat dann nämlich einen "Sprung" gemacht.

    Schlussendlich hab ich dann doch die 400€ mit Rabatt in die Hand genommen und mir einen Centra Spy short gekauft..

    Bin super zufrieden damit. Auf 50m kann man damit sehr genau das Schussbild justieren. Auf diese Entfernung stellt er immerhin 1 mm pro Klick.
    Praktisch ist auch, dass das Rädchen für die waagrechte Verstellung auf beiden Seiten des Diopters ist. Somit kommt man ganz leicht ran und kann gleichzeitig schauen wieviel man stellt, ohne sich großartige verrenken zu müssen.

    Außerdem ist er auch sehr schön kompakt und leicht, aber gleichzeitig stabil.

    Walther hat nun ein Paar neue Versionen des KK500 im Angebot.

    zwei "Green Pepper" Variationen jeweils des Anatomic und Alutec Schafts mit blau-grünem Holz.

    Dann wesentlich interessante:

    Eine "Ultra Light" Version mit dem schon bekannten dünnern 650mm Lauf und der schwarzen Laufhülse. Die Holzteile, also der Griff und die Handstütze sind bei ihr rot-blau und der Kammerstängel mit einer roten Kugel bestückt.

    Zusätzlich hat diese eine "Wing" Brustanlage nach neuem Regelwerk, die wie die vorherigen Brustanlagen funktioniert. Allerdings hat nur das Ulta Light, das Update bekommen..

    Als einziges KK500 kommt es standardmäßig mit einem Centra Spy Diopter.

    Versuche das Training als Entspannung bzw. positiven Gegenpol zu sehen.

    D.h. positiv denken: "nun hatte ich den ganzen Tag Stress und freue mich auf die Aufgaben im Training" und nicht "nach einem solchen Tag... macht es mit dem Training sowieso keinen Sinn, weil 360 kann ich heute vergessen...".

    Ergebnisse sind dabei zweitrangig, 355 und dabei sauber im Training gearbeitet ist ok.

    Versuche ein Gleichgewicht zufinden.

    So sehe ich das auch!

    Das Training als Flucht aus dem Alltag nutzen. Am besten in Ruhe und leerem Kopf.
    Ein bisschen wie meditieren ^^

    Stress habe ich momentan leider wieder ne menge, an dieser Stelle möchte ich gerne meiner Schule danken .

    Ich versuche nicht dran zu denken, klappt auch meißtens.

    Davon kann ich ein Lied singen.. das Abi lässt Grüßen!:rolleyes:

    Anstelle einer Faszienrolle könnte man in der Theorie auch ne Flasche oder Heizungs Isolationsrohr nehmen (sollte nach der Investition in einen Supermatchsschaft und Handschuhe mein Geld doch ein wenig beisammen halten).

    Bitte nicht!

    Auf die Idee sind schon andere gekommen und haben sich dann an den Scherben verletzt. Eine Blackroll kostet 20-30 €, das ist echt kein Vermögen. Außerdem ist es am Anfang sowieso erst mal schmerzhaft und die Hartschaumrolle gibt sogar noch etwas nach, also anfangen würde ich nicht mit etwas härteren.

    Aber keine Panik, man gewöhnt sich schnell daran und dann ist es eigentlich ganz angenehm. Fühlt sich an wie eine Sportmassage.

    ich habe schon längere Zeit Probleme mit meinem Linken Knie während des schießens.

    Undzwar ab dem 35 (bzw. dann der 25 "Wertungschuss") Schuss fängt mein Linkes Knie dermaßen an zu Zittern das ich in die 8 bzw. 7 streue und mir dementsprechend das Ergebnis verbaue und an dem Ende der 35x rumkrebse und nicht über die 360 komme.

    Ich habe schon versucht breiter,enger zustehen oder das Bein zudrehen, alles ohne Erfolg.

    Die Beine/ Knie sind "entspannt" also nicht durchgedrückt bis nischt mehr geht.

    hmm ich würde auch erst mal eine Pause probieren.

    Ich denke, dass das vielleicht eher eine nervliche Sache ist. Stehst du im Alltag usw arg unter Stress?
    Und denkst du darüber viel während des Schießens nach?

    So oder so würde ich dir eine Form von Entspannungsübungen vorschlagen, z.B autogenes Training (googeln) oder Atemübungen.

    Könnte auch am Muskel an sich liegen. Den zu lockern und entspannen hilft Dehnen ganz gut.

    Noch besser ist es in Kombination mit gezielter Lockerung durch eine Faszienrolle, z.B Blackroll. Auch einfach mal googlen. Durch gezieltes "Ausrollen" einzelner Muskeln verringert man die Grundspannung der Mukseln und lockert Verspannungen usw.

    Eine Blackroll würde ich sowieso jedem Schützen empfehlen, eigentlich jedem Sportler. Auch für Nichtsportler sehr gut zu gebrauchen, wirkt einfach Wunder das Teil!

    Gibt es die Capapie Klamotten denn nun nur in Kammeltal oder gibt es auch fähige Händler, die Aufmaß nehmen können?

    Google Maps sagt mir nämlich was von ca. 600 km für eine Strecke, was mir echt zu weit ist.
    Oder ist Capapie evtl in München auch bei der DM vertreten?

    Ja das ist schon eine weiter Strecke..

    Allerdings musst du auch mal die Preise der Anzüge rechnen. 900 € kostet das Top modell mit Leder,Leinen und Kunststoff. Ein vergleichbarer Anzug von Sauer kostet 1355 € (nach Preisliste 2015). Da musst du jetzt selber rechnen ob es sich lohnt.
    Capapie ist leider nicht auf der Deutschen.

    Wenn nicht, dann warte bis zur bayrischen Meisterschaft, alle namenhaften Hersteller sind da auch zu den olympischen Disziplinen. Die messen dort direkt ab und geben normalerweise auch Rabatt.

    Die Frage, die mir noch sehr wichtig ist: Machen diese synthetischen Fasern (wie Thune Hybrid) wirklich signifikant was an der Haltbarkeit aus? Wenn die Sachen im Vergleich zu den günstigeren Modellen aus dem gleichen Hause (z.B. Thune Smart) wirklich länger halten, relativiert sich der Preis ja. Oder ist das mehr Marketing als alles Andere?

    Leinen werden mit der Zeit durch Schweiß un die Beanspruchung weich.

    Bei meinem Anzug sind die Kunstfasereinsätze am Rücken z.B noch genauso steif wie beim Kauf. Ich sage ganz klar, dass das NICHT NUR Marketing ist. Ich hoffe das bleibt auch so!
    Bei Sauer kostet der Anzug mit Kautschukteilen ca 200 € mehr.

    Mein LG-Ergebnis bei der Bezirksmeisterschaft im März lag bei 386. Die Ergebnisse liegen auch im Training stabil bei 383-386 (vorausgesetzt der Arbeitstag hat mich vorher noch nicht fertig gemacht)


    Da ich bisher immer nur mit dem Gehmann Tricolor Zeug geschossen habe, frage ich mich, ob man im Anschlag ein hochwertigeres Material direkt bemerkt und sich das tatsächlich auch im Ergebnis zeigt.

    Also ich geh jetzt mal von mir aus und von dem was ich von anderen Schützen gehört habe.
    Man merkt einen großen Unterschied, vor allem wenn die Sachen schon älter sind.


    Ich habe 4 Jahre lang mit der Anschütz Standard Jacke und Hose geschossen, die Sachen kann man jetzt als Putzlappen verwenden.

    Dann habe ich meine Sachen von Capapie bekommen, die kann ich dir empfehlen! Dazu steht hier auch viel im Forum. Das Top Modell mit Kunststoff zusätzlich zum Leder Leinen 899 €. Für Jacke UND Hose wohlgemerkt. Ich schieße ein Jahr lang damit und die Montur ist immer noch top.

    So zurück zum Thema, ich habe damit auf anhieb 5-10 Ringe im Schnitt mehr geschossen bei LG Stehend. Da ich zu der Zeit in einer Tiefphase war und nur 365-370 geschossen habe, war ich dann schnell wieder auf ~380. Man fühlt sich einfach wie eingemauert, vor allem am Anfang wenn die Sachen noch richtig steif sind.

    Generell hat mir noch nie wirklich jemand beantworten können, was genau an einer Jacke für 700€ besser ist, als an einer für 100€. Geht es rein um die Haltbarkeit, oder wirkt sich das tatsächlich direkt in Zahlen aus?

    Wie du schon selber sagst, die Jacken und Hosen um die 100 € sind einfach billig verarbeitet, das gibt es bei den Spitzenmodellen nicht.

    Haltbarer sind sie auch auf jeden Fall. Ich kenne viele Schützen, die eine Kurt Thune oder Sauer Montur seit 15 € haben und die ist immer noch ganz gut in Schuss. Das hängt aber natürlich auch von der Trainingsintensität ab!

    Eine Jacke für 150 € hält bei ca. 1-2 mal Training die Woche vielleicht 2 Jahre, wenn überhaupt.

    Die Klamottenfrage ist absolut individuell. Dem einen passt die Standard Hose/Jacke, der andere hat Probleme. Vielleicht nicht mit der Größe aber dann mit Falten, irgendwelchen Nähten,.....dem Material, ...

    Genau das ist das Thema bei den teuren Monturen. Standardsachen werden den wenigsten richtig gut passen.

    Jacke und Hose von der Stange dann nachträglich anpassen zu lassen, ist meiner Meinung auch nichts halbes und nichts ganzes. Denn ganz perfekt wirden sie dann trotzdem nicht passen und vielleicht werfen sie auch irgendwo nervige Falten, wie von Matze1965 beschrieben.

    Optimal sind maßgeschneiderte Sachen! Die sind deshalb dann auch einfach teurer, aber es lohnt sich! Bei einem Profi sitzt die dann wie angegossen und man fühlt sich einfach nur wohl, nirgends ist überschüssiges Material. Z.B an den Schultern hat mich das bei Liegend immens genervt, da die viel zu weit waren und die Jacke dann leicht hoch gerutscht ist..

    Sehr schön finde ich auch die Individualisierung mit verschiedenen Farben und Namensaufdrucken. Mir ist das wichtig sich etwas aus der Masse hervorzuheben. Was schwierig ist, wenn mehr als jeder zweite einen blau/schwarze Gehmann oder Anschütz Schießanzug trägt! :D


    Was auch wichtig ist: Gewichtsschwankung.

    Maßkleidung wächst natürlich nicht mit, also wenn jemand über die Feiertage 5 kg mehr auf den Rippen hat, kann es unter Umständen ein wenig eng werden.

    Sport und Gewichtskontrolle verschaffen hier Abhilfe oder der Anzug wird einfach ein wenig weiter geschnitten.

    Mein Anzug ist auch noch ein kleines bisschen weiter geschnitten, bei den Umfängen ca 1 cm. Das merkt man kaum bis gar nicht und ich hab trotzdem noch ein wenig Platz in die Breite, da man nach dem 18 Lebensjahr normalerweise noch etwas zulegt.

    Mal ne Frage zum Putzen der Tube- Muss man sie wirklich jedes Mal abbauen oder gibt es einen Trick, wie man sie montiert lassen kann? Wenn die Tube abgebaut ist und ich sie putze, lieber einen öligen Lappen ein paar Mal press durchziehen oder eine Bürste?

    Ich baue sie sowieso jedes mal ab, da das Gewehr sonst in keinen normalen Koffer passt, bzw ein überlanger Koffer in kein normales Auto :D

    Ich hab mir so ne Bürste dazu gekauft, gibt's z.B bei Tec-Hro.

    Lappen geht aber bestimmt auch wenn du ihn durch bekommst.
    Nervig beim Putzen ist nur, dass die Pulverreste überall rumfliegen und auch die Klemmung für den Lauf verdrecken. Also immer schön draußen putzen!

    Ich schieße frei Stehend und bei LG und KK ist mein Abzug auf ca 90 g eingestellt. Direktabzug wohl gemerkt.

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mein Abzugsgewicht auf ca. 50 gr zu verringern. Derzeitige Einstellung ca. 100 gr.

    Hast du noch Vorzugsweg bei deinem Abzug? Wenn ja, dann würde ich den als erstes mal umstellen!

    Ein Trainer meinte immer "wieso zwei mal abziehen, wenn man auch nur einmal ziehen kann?". Man spart sich ja das zusätzliche Zurückziehen.

    Ich habe das Problem das es manchmal zu einem leichtem verreissen nach rechts kommt.

    Das könnte von der Abzugshand kommen wenn du Rechtsschütze bist. Beim ziehen, reißt du dann den Abzug durch und ziehst dabei unbewusst den Arm nach hinten.

    Durchreißen tut man einen Abzug mit Vorzugsweg schnell, vor allem wenn man nicht sauber am Druckpunkt ist.

    Direktabzug wird dann einfach so eingestellt, dass der FInger locker anliegt, ohne dass man Kraft aufwenden muss. Auslösen erfolgt dann nur noch durch eine minimale Krümmung.

    Außerdem sollte der Züngel auf genau mittig am letzten Fingerglied anliegen! Auf keinen Fall in der Beuge zwischen dem letzten und vorletzen Glied oder an der Kuppe, das erzeugt wieder Verreißer!
    Der Finger sollte auch möglichst gerade anliegen und nicht schräg. Das selbe gilt für den Züngel.


    Dazu sind auch Abbildungen im Buch "Olympisches Gewehrschießen"

    Was ist das denn für eine Hackenkappe? Ich habe an meinem Gewehr die Free Position von Mec. Ist das eine Eigenmarke von Walter?

    Das ist die Walther Expert Hakenkappe, wurde mit dem KK500 eingeführt.

    Empfohlen im Buch "Olympisches Gewehrschießen" und von diverseren Trainern wird es bei Liegend sämtliche Bauteile gerade hinter dem Lauf zu belassen, also Griff nicht schwenken, Schaftkappe nicht auslagern und die einzelnen Flügel auch gerade lassen. Der Haken soll für Liegend, wie schon gesagt wurde, auch parallel zum Lauf bleiben. Ein langer Haken stört hier nur, da er sich in der Jacke verfängt und dann Probleme machen kann. Deshalb am besten so kurz wie möglich oder auch komplett ohne.

    Damit die Schaftkappe näher zum Hals kommt, ist ein mehrteiliger Haken praktisch, bzw einer der zur Seite ausgelagert werden kann. Das geht mit dem Haken von Tec Hro(der Haken passt an die MEC Free Position, hab ich auch so gemacht) oder mithilfe des Anbauteils Conrod von MEC.

    Kniend sollte der Haken geringfügig zu dir geneigt sein, also so 10-20 Grad um mal eine Zahl zu nennen. Hier kann er ganz lang sein, aber auch wieder aufpassen, dass er sich nicht verfängt. Zur Kontrolle ob der Winkel des Hakens richtig ist, einfach mal den Oberarm gegen deinen Körper pressen. Das Gewehr sollte sich erst spät oder gar nicht verdrehen. Wenn nicht ist der Haken zu weit an deinem Oberarm. Ansonsten sollte das Gewehr nach links und rechts gleich viel Spiel haben, ohne dass der Haken anstößt, dann ist der Haken mittig in der Lücke zwischen Arm und Rumpf.

    Stehend gilt das selbe wie Kniend außer, dass der Winkel größer ist. Der Haken ist dann ca 30-45 Grad zu dir geneigt.

    Wichtig ist auch. Der Haken soll auch wirklich anliegen und das Gewehr in der Schulter halten und nicht nur professionell aussehen..

    Er dient dadurch auch als Kontrolle ob die Kappe richtig sitzt, da man den Haken, wenn man es richtig macht, spürt. Vor allem bei stehend "hängt" das Gewehr mit dem Haken in deiner Schulter drin.

    Ich hoffe das war jetzt alles halbwegs verständlich. Bin nicht gerade der Erklärbär..