Beiträge von salamander

    Ich schreibe auf jeden meiner Spiegel wann, wo und womit geschossen. Zuhause sehe ich mir das in Ruhe nochmal an und hirne über das Training und die Verbesserungen für den nächsten Termin, die ich mir als Aufgaben notiere (in einer App 8) ). Seit ein paar Woche wird der Spiegel dann auch noch - zuhause, nicht auf dem Stand - mit Targetscan digitalisiert und fliegt dann in die Tonne anstatt noch lange Regalplatz einzunehmen.

    Leider funktioniert das nicht mit Duellspiegeln (schwarz auf schwarz). Hier muss man schon auf dem Stand die ganze Scheibe abfotografieren, wozu ich auch keine Lust habe, später manuell eingeben oder es sein lassen. Trotzdem: als Archivierungsmöglichkeit finde ich Targetscan super. Die Auswertung zeigt einem, wo man steht aber nur sehr, sehr eingeschränkt, was man verbessern muss.

    Ich grabe das mal aus, war mir bisher entgangen.

    Also ich als Informatiker hab da ne klar Sicht auf die Sache: Sobald Elektronik im Spiel ist sind Fehler da.

    Wem sagst Du das... nur leider ist Mechanik auch nicht frei von Problemen, braucht Wartung und exakte Einstellung um Optimal zu funktionieren. Die Probleme sind oft einfacher zu verstehen und zu begreifen aber nicht unbedingt einfacher zu lösen als bei der Elektronik. Neues Funktionsprinzip, andere Probleme. Im Ergebnis bleibt sich das gleich.

    Die Frage ist immer: Wurde die Waffe so dienstlich geführt oder nicht. Beim Israeli wurde zwar aus einer Ursprungswaffe durch Umrohrung im Sinne der Sportordnung ein anderes Gewehr. Da das aber seinerseits dienstlich geführt wurde, entsteht kein Problem. Ein Schwedenmauser mit Timney-Abzug wurde so nie geführt, ist also nicht zugelassen. Es gibt aber definierte Ausnahmen z.B. das Tunheden-Visier zum Schwedenmauser, das durch mehrere Sportordnungen explizit zugelassen ist, obwohl es nicht dienstlich an die Truppe ausgegeben wurde.

    Nein, die 45er heißt bei den Brünnern CZ97. Ich habe die CZ75 Sport II als günstigere Alternative zur Supertarget verlinkt. Man braucht ja schließlich nicht nur ein nachweisbares Bedürfnis sondern auch nachweisbares Gespartes für so ein Edelschießeisen und da Du ja anscheinend gleich vier Waffen auf der Einkaufsliste hast...

    Wechselsystem sind ihr Geld nicht wert und immer nur ein schlechter Kompromiss.

    Das sehe ich grundsätzlich genauso. Allerdings hat ein Vereinskamerad eine P220 X-Six mit 9mm Wechselsystem und den schlechten Kompromiss würde ich mir ohne lange zu überlegen gefallen lassen. Für den BDS ist die Kombination aber zu schwer, siehe den ganz oben verlinkten Thread, nützt hier also auch nichts.

    Unter 1300g mit Wechselsystem .45/9mm wird so einfach aus dem Regal schwierig...

    Ansonsten gibt es noch die CZ Sport II vom Tschofen, der hat aber angeblich die Auftragsbücher sehr voll: http://www.waffen-oschatz.de/CZ_75_97_Sport_Informationen.html
    Oder von Pro Tuning: http://www.frankonia.de/CZ+75+Sport+II/Pro+Tuning/Ansicht.html?Artikelnummer=104734&bonuscode=201410NKDLAY

    Hier ist noch ein Übersichtsartikel: http://www.waffen-oschatz.de/downloads/Euro…_April_2012.pdf

    Es zählt in der Regel das tatsächliche Gewicht mit leerem Magazin. Es gibt ja immer die Möglichkeit seine Waffe in beide Richtungen zu tunen und schwerer ist bzgl. Rückstoßkontrolle besser. Sieh Dir mal an, was da zum Teil mit Laufgewichten usw. gemacht wird, wenn die Waffe noch Luft nach oben hat. Daher bringen Werksangaben in der Praxis nichts sondern es muss nachgewogen werden, um Chancengleichheit herzustellen.

    Der Thread oben ist schon etwas speziell, liefert aber schon einen gewissen Überblick über den Markt. Gebraucht kommen dann u.a. noch gut erhaltene Peters Stahl oder die leider nicht mehr gebauten Schmitz und Wesson Target Champions z.B. die 5906 dazu. Grundsätzlich kannst Du auch mit einer 5' Waffe eine Meisterschaft gewinnen aber wie immer bei Materialfragen: Sind zwei Sportler technisch und mental gleich gut - und die Unterschiede werden kleiner, je höher das Niveau - gewinnt der mit dem schlechteren Material nur mit Glück. Und ja, 6"- Lauflänge bringt einen objektiven Vorteil.

    Wie es der Zufall so will hatte ich heute ein Seminar zum Thema gesundes Sehen am Arbeitsplatz. Dabei wurden auch Übungen für einen besseren Tränenfluss erläutert. Lockerung und Strecken mit mehrfachem abschließendem Gähnen, wie morgens nach dem Aufwachen, regt den Tränenfluss an. Von künstlicher Tränenflüssigkeit wurde als Dauerlösung abgeraten. Nur wenn man akut und ausnahmsweise damit nachhelfen muss, sind die sinnvoll. Ansonsten drosselt die künstliche Zufuhr die natürliche nur noch weiter, ohne eine wirklich gleichwertige Versorgung des Auges mit Inhaltsstoffen sicher zu stellen.

    Es gab noch eine ganze Reihe andere Tipps, Verhaltensweisen und Übungen, die einem helfen nach einem harten Tag mit fitten Augen auf den Schießstand zu kommen. Ich lasse mich mal überraschen, ob das alles längerfristig was bringt, fängt aber schon mal gut an!

    Da ich mich als mittealter Sack gerade an ganz ähnlichen Problemen abarbeite, interessiert mich die Antwort ebenfalls.
    Ich habe bei mir bisher folgende Zusammenhänge gefunden:
    - Trockene Augen: Über den Tag bis zum Training nicht genug getrunken. Doppelkonturen, Akkommodationsprobleme.
    - Daueranstrengung unter schlechten Bedingungen: Bin ich gut drauf, schieße ich nach 100 Schuss Präzision immer noch wie Gott Apoll persönlich. Bin ich müde und stimmt das Licht nicht: Doppelkonturen, Gießkannenschussbild.

    Ich werde mir möglichst bald eine Schießbrille anpassen lassen, derzeit habe ich nur ein Provisorium.

    Wie alt ist denn die Schützin?

    Edit: Bei mir geht es um die Pistole, sollte aber in diesem Fall keinen großen Unterschied machen. Gesehen wird mit den Augen.

    Auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, schadet es sicher nicht, Wettkämpfe mit GK sind doch noch nicht alltäglich zumindest im Vergleich mit KK oder Aufgelegt.


    Das kommt ganz auf die Gegend an, in der man lebt und den Verein in dem man schießt. Wenn es gut läuft hat man nicht merklich weniger Wettbewerbe als die KK-Schützen zur Auswahl und schießt dabei wegen der Kalibervielfalt auch nicht zu knapp.

    Übrigens schadet es jemandem mit Neigung und Talent zum Großkaliberschießen sehr wohl, wenn er mit anderen Disziplinen, wo er andere Anschlagsarten, andere Griffe, anderem Timing und anderm Rücksstoßverhalten konfrontiert ist seine Zeit verplempert, statt seine Talentdisziplin zu trainieren. Voraussetzung ist natürlich, dass derjenige nicht mehr die Blenden zerdeppert, sondern auch nennenswert trifft aber das scheint hier ja gegeben zu sein.

    Wenn man das da oben mit mir versuchen würde, hätte ich jedenfalls ganz schnell eine zweite Vereinsmitgliedschaft.

    Keine Sorge, das gehört so vor jeder ernsthaften Anschaffung. Erst denkt man, es wäre doch ganz einfach, dann merkt man es wird schwieriger, dann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Schnur an der man aus dem Dickicht wieder herausfindet muss man sich dann selber drehen: Was will ich und was macht mich langfristig zufrieden? Und: Ausprobieren! Mir könntest Du zum Beispiel eine rosas Hello-Kitty-Pistole in die Hand drücken, das juckt mich nicht, wenn ich mit dem Ding treffe. Bei gleicher Leistung würde ich ein unauffälligeres Modell zur Schonung meines Hormonhaushalts natürlich jederzeit vorziehen. :)

    ...und hier mal ein paar aktuell verfügbare 1911er für das Präzisionsschießen, alles Sechszöller:

    STI: http://www.gunmaker.de/targetmaster.html
    HPS: http://www.hps-guns.de/HPS_Detail/HPS_Target_6_Exclusiv.htm oder etwas günsitiger http://www.hps-guns.de/HPS_Detail/HPS_Target_6.htm
    HCG: http://www.holden.de/feuerwaffen/pistolen/hcg-1911 (ja, auch in 9mm verfügbar)
    SVI: http://www.svi-flass.de/modell9_gross.htm
    Les Baer: http://www.theduke.de/shop/les-baer-4/print

    Die bisher im Thread genannten Waffen sind alle geeignet und wenn das für Dich passende Eisen dabei ist, ist alles gut. Aber etwas mehr Auswahl kann nie schaden! :thumbup: