Beiträge von Messknecht

    Hallo,

    der Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich will trotzdem mal meinen Senf dazu geben. Ich habe mir mit meinem Heim-3D-Drucker unter anderem eine Adapterplatte gedruckt, um eine MEC Contact III an meinen Anschütz 2002-Holzschaft anzupassen. Funktioniert einwandfrei und sieht ganz gut aus.

    Zusätzlich noch einige Kleinigkeiten wie Staubschutzdeckel für den Korntunnel und den Diopter etc. - allerdings mehr aus dem Spieltrieb heraus ;)

    Gruß

    Stefan

    Hallo Andreas,

    da hast Du recht - natürlich ist nicht (nur) das Gewehr daran schuld. Es hat sich aber herausgestellt, dass anscheinend aufgrund einer kaputten Laufdichtung der Streukreis des 300ers ein paar cm groß ist - nachdem ich immer wieder Ausreißer tief hatte und der Diopter schon fast am Anschlag war, haben wir das Gewehr mal aufgelegt und siehe da - teilweise unter der Scheibe durchgeschossen.

    Dazu kommt natürlich noch, dass ich mich momentan anstelle wie der erste Mensch ;)

    Also würde ich es auf "unfähiger Schütze mit kaputtem Gewehr" vs. "unfähiger Schütze mit funktionsfähigem Gewehr" schieben...

    Gruß

    Stefan

    Hallo Andreas,

    danke für die Vorschläge. In eine ähnliche Richtung denke ich momentan. Ich habe mir nach dem Ausfall meines 300s von einem Vereinskollegen ein Anschütz 2001 ausgeliehen und gleich mal das Ergebnis um > 40 Ringe verbessert (von 275 auf 320 im 4. Training nach 20 Jahren :) ). Mit dem werde ich jetzt erst einmal weiter trainieren. Außerdem habe ich gehört, dass im Verein jemand ein 2002 verkaufen möchte - mal sehen, was das kosten wird - vielleicht wird das ja etwas.

    Ansonsten werde ich einfach mal weiter schauen und dabei auf was Neues sparen ;)

    Gruß

    Stefan

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Antworten und Tipps. Nachdem sich die Option 1 heute morgen erst mal erledigt hat (das 300s schießt auch aufgelegt nur noch weiße unten - anscheinend irgendeine Dichtung oder sonstwas kaputt), werde ich erst einmal mit einem Vereinsgewehr schießen. Mal sehen, in welche Höhen sich dann meine Ergebnisse entwickeln und welches Budget die Finanzministerin mir dann zuspricht ;)

    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ca. 20 Jahren in meiner Jugend mal LG geschossen und bin gerade dabei, wieder einzusteigen. Da ich noch von früher mein FWB 300S (Baujahr 78 8) ) habe, hab ich mit dem erst mal angefangen, komme damit aber gar nicht mehr zurecht - Schaft zu kurz, Schaftbacke zu niedrig, hüpft beim Abziehen wie blöd. Den Schaft habe ich mir nun schon einmal verlängert und kriege nun nach viel Herumprobieren einen einigermaßen brauchbaren Anschlag hin. So recht Spaß machen will es mir mit dem alten Schätzchen aber nicht mehr. Nun habe ich mal verschiedene Waffen bei uns im Verein ausprobiert und natürlich schon beim Wechsel zu einem FWB 600 einen riesigen Sprung im Schuss- und Anschlagsgefühl gehabt.

    Dass über kurz oder lang eine neue Waffe ins Haus kommt, ist sowieso schon geplant, allerdings wollte ich erst einmal sehen, was denn leistungsmäßig noch so drin ist, bevor ich mir für 1800 € aufwärts ein schönes neues Pressluftgewehr zulege.

    Nun habe ich meiner Meinung nach drei Optionen:
    1. Mit dem 300S weitermachen, auch auf die Gefahr hin, dass ich mir irgendwelche blöden Angewohnheiten antrainiere, die ich später mit einem moderneren Gewehr wieder loswerden muß und nach angemessener Trainings- (und Spar-) Zeit gleich ein neues Gewehr kaufen. Hier wäre noch das Problem, dass ich das 300er wahrscheinlich dringend mal überholen lassen müßte (daran wurde noch nie etwas gemacht), was mich nach ersten Kostenvoranschlägen zwischen 150 und 250 € kosten könnte, je nachdem, was ausgetauscht werden muß.

    2. Das 300S wieder in die Ecke stellen und versuchen, einigermaßen günstig einen gebrauchten Vorkomprimierer (FWB 600, Anschütz 2000 ff.) zu bekommen - damit wäre der Umstieg auf eine Neuwaffe vielleicht im kommenden Jahr nicht ganz so kraß und ich hätte bis dahin wahrscheinlich auch schon um einiges mehr Spaß an der Sache und außerdem eine Waffe mit deutlich mehr Möglichkeiten zur korrekten Einstellung

    3. Erst mal mit einem Vereinsgewehr schießen (würde allerdings die möglichen Trainingszeiten etc. massiv einschränken) und auf ein neues sparen

    Momentan tendiere ich zur zweiten Möglichkeit, da ich gerne von Anfang an eine eigene Waffe hätte, um nicht immer von Neuem alles einstellen zu müssen usw. - Option 1 ist glaube ich die schlechteste.

    Was würdet Ihr machen? Wie viel würdet ihr für ein gebrauchtes Gewehr ausgeben, wenn Ihr es nur als Übergangslösung seht?

    Danke für Eure Meinungen!

    Gruß

    Stefan