Beiträge von sammler

    Eben mit Lichtgewehren lernt die Jugend weder den Respekt vor der Waffe noch fördert es einen verantwortungsbewussten Umgang. ...


    Hinzu kommt, dass sie (die Lichtzielgeräte) ungeeignet sind, die tatsächliche Handhabung der Waffe zu erlernen und die Vorgänge beim Schuss (also das, was zwischen Ziehen des Abzugszüngels und dem Einschlag des Projetils in die "10") zu verstehen. Sie verleiten geradezu dazu, "Schießbude" zu spielen.
    Nicht ohne Grund haben diese Geräte (die nichts Neues, sondern schon sehr lange bekannt sind) keinen Eingang gefunden in das übliche Training der Schützen.

    ...In Deiner Reihenfolge fehlt der m.E. wichtigste Punkt, der Wähler. ...


    DER WÄHLER ist ein scheues Wesen, man bekommst ihn selten direkt zu sehen, und noch seltener kann man direkt mit ihm reden.
    Aber Du kannst DEN WÄHLER indirekt ansprechen, z.B. indem Du dazu beiträgst, dass die Medien nicht nur den üblichen Unsinn über uns Sportschützen verbreiten, in dem sie z.B. DEM WÄHLER immer wieder einbleuen, die Schützenvereine würden Mörder ausbilden.
    Leider ist das Internet kein allgemeines Medium, hier konsumiert man nicht, im Gegensatz zu Funk, Fernsehen und der Presse. Im Internet sucht man in der Regel nur gezielt das, was einem gefällt. Das Internet erst dann gut, wenn DER WÄHLER gezielt nach Informationen jenseits des Mainstream sucht.
    So viel zur aktuellen Wirksamkeit des Internet auf Wahlentscheidungen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    Hallo Freunde,
    Ich stelle mir schon länger die Frage, warum sich ausgerechnet ein Teil der Schützen immer genötigt sieht, sich von anderen Schützen und noch stärker von anderen Gruppierungen mit ähnlichen Interessen zu distanzieren, wo doch die verbindenden Elemente und Gemeinsamkeiten immer viel stärker sind als die Differenzen.


    Die Frage stelle ich mir auch, wobei das "sich voneinander distanzieren" quer durch alle Verbände geht.

    Aber in diesem Zusammenhang mal die Frage, wer eigentlich das Ziel unserer Öffentlichkeitsarbeit ist oder besser: Sein sollte.
    Dazu muss man sich ansehen, wie Gesetze enstehen. Die folgenden Ausführungen sind stark vereinfacht, damit der Vorgang klarer wird.

    Zunächst einmal muss eine "Notwendigkeit" für ein neues Gesetz oder die Änderung eines vorhandenen Gesetzes da sein. Eine Notwendigkeit ist immer dann gegeben, wenn etwas passiert, was aus Sicht der Medien oder der Politiker nicht hätte passieren dürfen.
    Halten wir mal fest: Medien, Politiker
    Jetzt erhält nun der Fachreferent im betreffenden Ministerium den Auftrag, einen Entwurf zu verfassen. Dabei richtet er sich in der Regel nach den Vorgaben seines Chefs (des Ministers) und der in den Medien veröffentlichten Meinung.
    Der Entwurf (so der Minister ihn gut findet) landet nun zur interministeriellen Abstimmung in den anderen zuständigen Ministerien (die alle Änderungswünsche einbringen), die Änderungswünsche werden vom Fachministerium eingearbeitet (oder auch nicht) und dann geht der Entwurf zur Beratung in die Parlamentsausschüsse.
    Halten wir fest: Mitglieder in Parlamentsausschüssen. Die können dabei Verbände anhören und externe Fachleute hinzuziehen, müssen aber nicht.
    Halten wir fest: Verbände.
    Wenn die Ausschüsse einverstanden sind (meist sind sie das erst nach einigen Änderungen), geht der Entwurf ins Kabinett.
    Halten wir fest: Kabinett.
    Ist er dort bestätigt, geht er zur formalen Anhörung an die Verbände; wird er nicht bestätigt, geht er an das Fachministerium zurück.
    Im Anhörungsverfahren werden Verbände (und das sind, im Falle WaffG, eine ganze Menge, also längst nicht nur die Sportverbände, sondern auch GdP, Weißer Ring, ... ) "gehört" und können Stellungnahmen abgeben, haben aber formal keinerlei Möglichkeit, ein Gesetz zu verhindern oder ein Veto gegen bestimmte Punkte einzulegen.
    Jetzt geht das Gesetz ins Parlament und wird dort beschlossen. Soweit zustimmungspflichtig, geht es danach in den Bundesrat, der im Vermittlungsverfahren noch einmal Änderungen vorschlagen kann, ehe das Gesetz endgültig beschlosen wird.

    So, jetzt zurück zur Öffentlichkeisarbeit.
    Wir hatten uns gemerkt: Medien, Politiker, Mitglieder von Parlamentsausschüssen, Kabinett ganz zum Schluss: Betroffene Verbände.
    Das sind auch gleichzeitig die Adresaten für eine sinnvolle Öffentlichkeitsarbeit. Schützen untereinander (so, wie es jetzt läuft) kommen dabei nicht vor.
    Wenn wir Wirkung erzielen wollen, dürfen wir uns nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen, sondern müssen an die Medien ran, die Politiker und die Mitglieder der Regierung. Und an die Verbände, die uns nicht mögen.
    Wenn immer von der NRA als Beispiel gesprochen wird, die macht das so. Die arbeitet mit den Medien, gibt Wahlempfehlungen, benennt "unfreundliche" Politiker, sagt klar, wer welchen "unfreundlichen" Verband finanziert, und auch warum.
    Daneben gibt es natürlich noch andere Einflussmöglichkeiten, weil man vielleicht einen schon länger kennt, oder mal ein Bier mit jemandem trinkt und redet. Aber über so etwas (hier gern als "Geheimdiplomatie" beschimpft) darf man nicht laut in Foren schwätzen und vielleicht noch damit angeben, mit wem man gerade über was geredet hat.

    Leider begreifen das hier nicht alle.

    @ Dan More,
    Wenn man so etwas behauptet,

    Zitat

    ...Wären unsere werten Vertreter wie das FWR, Kohlheim/Ambacher, und Co. wirklich daran interessiert, alle Sparten des Schießsports gleich zu behandeln und würden zu 100% dahinter zu stehen, wären diese Verschärfungen nie gekommen....


    sollte man es auch belegen können.
    Kannst Du aber nicht.

    Zitat

    Normalerweise braucht man auf dieser grünen WBK aber einen Voreintrag vom Landratsamt (sprich das Bedürfnis für die Waffe), erst dann kann man sie kaufen und dann eintragen lassen. So läuft das jedenfalls bei Kurzwaffen auf der Grünen, ob das bei Langwaffen genauso ist, weiß ich nicht,...


    Es ist so. Ohne Voreintrag geht bei der "Grünen" gar nichts.

    Zitat

    Das Bedürfnis für KK könnte er aber nachweisen, indem er selbst regelmäßig KK schießt


    Für einen Voreintrag auf einer "grünen" braucht er eine Bedürfnisbescheinigung, die über den Landesverband bestätigt werden muss. Um die zu bekommen, muss er aber Mitglied in einem dem LV angeschlossenen Verein sein, der ihm (dem Vater!) bestätigen muss, in den letzten 12 Monaten regelmäßig am Training teilgenommen zu haben.

    Ich denke, bei Vorliegen der entsprechenden Leistungen und der Prognose (die der Trainer stellen muss), ob mit einer besseren Waffe bessere Leistungen zu erwarten sind, sollte sich das Problem am besten über den Trainer lösen lassen.

    Nun steige ich (kurzzeitig) doch noch mal ein.

    Zitat

    Bist Du wirklich ein Sportschütze?


    Ja, ganz wirklich. Dazu Jagdscheininhaber und Sammler mit roter WBK und Ausbilder und ...

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    Leider stehst Du stellvertretend für die meisten anderen.
    Es wird -der Einfachheit halber- der Überbringer der Nachricht gesteinigt.......
    Weil - der ist ja Schuld daß man es jetzt weiß.


    Habe ich Dich gesteinigt?
    Und, glaub mir, ich weiss eine ganze Menge. Und das auch schon seit längerer Zeit. Und ich teile sogar deine Sorgen, was die Zukunft des legalen Waffenbesitzes angeht.
    Was ich weniger toll finde, ist, dass Du anscheinend Schwierigkeiten hast zu akzeptieren, das Mancher andere Wege als die von Dir eingeschlagenen für besser hält und das Du jedem, der nicht deiner Meinung ist, erstmal unterstellst, nicht "wirklich auch am Erhalt Deines Sports interessiert" zu sein.
    So gewinnt man keine Verbündeten.

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    ...Solltest Du meinen, daß ich die Basis in Sportschützen und nicht-Sportschützen unterteile ...


    Ja. Unsere Vereinstruktur hängt letztlich am privaten Waffenbesitz und der Freiwilligkeit. Warum sagst Du dem 2/3 Vereinsmitgliedern (die nach deiner Definition Nicht-Sportschützen sind; übrigens: Wie belegst Du diese von Dir behauptete Zahl) nicht, das es mit ihrer Vereinsgemütlichkeit und ihrem Schützenausmarsch vorbei ist, wenn sich bestimmte Politiker durchsetzen. Du grenzt sie lieber vorher aus und verzichtest damit freiwillig auf das das Potential, das Du bei den Versammlungen, auf denen die Funktionäre gewählt werden, gut gebrauchen könntest. Für Veränderungen braucht es Masse und einen langen Atem.

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    ... was ist daran falsch?...


    Naja, Du willst nur mit den Sportschützen (die es nach deiner Definition sind) diskutieren. Die anderen (die nach deinen eigenen Angaben die Mehrheit sind) grenzt du aus. Tolle Taktik.

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    ... Bei einem Verbot des Sportschießens ...


    Hat jemand dieses Verbot ins Gespräch gebracht? Wenn ja: Wer, und wann? Und dann bitte allen in einfachen Worten erklären, auch den Leuten mit dem "Lichtzielgerät" und der Hocharmbrust für den Königsschuss. Die sind nämlich auch betroffen.

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    ...Nur über das Waffenrecht können und dürfen wir unseren Sport definieren. ...


    Legt wer fest? Du?
    Also gibt es in China, Japan, Nord-Korea.... keinen Schießsport. Interessant.
    Richtig ist allerdings, dass es dort keine Vereine mit der hier allgemein beliebten "Gemütlichkeit" gibt.

    Zitat

    ... Und das Waffengesetz reguliert u.a. den Umgang auch mit Druckluftwaffen, Airsoftspielzeug ...


    Ja, aber wenn Du das schon begriffen hast, dann rede auch den Sportschützen, die nur Druckluft schießen, auch wenn sie damit nur "den Vogel abschießen".
    Problembewusstsein kann man bestenfalls wecken, nicht einprügeln.

    Zitat

    Dazu muß sich aber die untere Etage, die Basis, einig sein.
    Und da sehe ich noch gewisse Schwierigkeiten.


    Richtig!
    Aber dann verstehe ich Dich noch weniger. Wenn Du Einigkeit an der Basis willst, musst Du mit ihr reden (und zwar in einer Sprache, die sie versteht) und ihr nicht vorschreiben, was sie Deiner Meinung nach zu tun und zu lassen hat. Du musst Gemeinsamkeiten der durchaus unterschiedlichen Strömungen "an der Basis" suchen und solche gefundenen Gemeinsamkeiten immer wieder betonen. Musst dann die Stellen benennen, an denen alle "der Schuh drückt".
    Anzufangen damit, die "Basis" in "echte" und "unechte" Sportschützen aufzuteilen, sind da eher kontraproduktiv.

    analirreporisch


    Dunkel ist des Wortes Sinn. Weder google noch mein sonst ganz gutes Fremdwörterbuch helfen mir weiter. Was meinst Du also?


    NRA ...Der Unterschied: Sie schlagen gemeinsam. ...


    Genau. Und nicht aufeinander ein.
    Unsere eigentlichen Gegner sitzen nämlich nicht in Wiesbaden in der Lahnstraße, sondern in einigen Parteizentralen in Berlin. Und: Warum wird immer auf den DSB eingeprügelt? Soweit ich weiss, war auf jeden Fall der BDS auch am Gesetzgebungsverfahren beteiligt. Warum also das Schweigen hier, wenn es Schelte für das schlechte WaffG gibt?


    Dazu gehört aber, daß sich die "Oberen" einig sind und das gemeinsam anpacken. Die Basis spielt dann schon mit.
    Nur so funktionierts.


    Richtig. Und um diese Einigkeit zu reeichen, dreschen wir erst mal auf die "Oberen" ein? Irgendwie verstehe ich diese Taktik nicht?

    @ dan More,

    Zitat

    Sorry Sammler, aber für einen gesunden Menschenverstand, kann man keine Belege vorbringen.


    OK, halten wir mal fest: Du hast keine Belege für deine ziemlich dreiste Unterstellung: "Wären unsere werten Vertreter wie ... Kohlheim/Ambacher, und Co. wirklich daran interessiert, ... wären diese Verschärfungen nie gekommen,".

    Zitat

    Das sind nur wenige Frage, die mit ein wenig Sachlichkeit jedem Politiker hätten klar gemacht werden können ...,


    Und das haben also deiner Meinung nach der DSB (konkret Kohlheim/Ambacher) versäumt. Oder was ist der Sinn Deiner Aussage?

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    Moment, einen Nachweis gibt es doch, ... wenn der Präsident des DSB, Herr Josef Ambacher sich in einer TV Diskussinsrunde hinstellt und felsenfest behauptet, im DSB würde es kein Großkaliberschießen geben, ...


    Da Ambacher dort ziemlichen Quatsch erzählt hat, ist leider wahr. Ich sehe immer aber keinen Zusammenhang zu deiner Behauptung, "wenn der DSB ... hätte es das alles nicht gegeben". Das Interview war 2011, die Verschärfungen waren 2003, 2006, 2008 und 2009.

    Zitat

    Die letzte Waffenrechtsverschärfung ... ud hier hätten die Verbände, allesamt massiv dagegen vorgehen müssen,...


    Und wie hätten sie das Deiner Meinung nach machen sollen? Vielleicht ne Demo unter dem Brandenburger Tor? Offene Briefe schreiben der vielleicht einfach Blogeinträge verfassen? Wie?
    Aber mal als Denkanstoß für Dich: Stell Dir doch mal die Frage: Wie viele Jagdscheininhaber sitzen im Bundestag und wie viele Sportschützen? Trotzdem hat die Änderung des WaffG auch die Jäger recht hart getroffen. Wie groß ist also der Einfluss von Verbänden, wenn die veröffentlichte Meinung in durchgehend links/grün Medien wie Funk, Presse und Fernsehen eine ganz andere ist?

    Zitat

    anstelle den Politikern aus lauter Political Correcness in den allerwertesten zu kriechen.


    Auch hier wieder die Frage: Wer ist da wem ...
    Unterstellungen und unbewiesene Behauptungen helfen uns gar nichts. Sie bringen nur die Leute gegen Dich auf, mit denen Du eigentlich zusammen arbeiten müsstest.

    @MichelBeutel,

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    Die innere Sicherheit wurde durch die Verschärfungen aus meiner Sicht deutlich erhöht. Im Waffengesetz werden ja nicht nur Schusswaffen, sondern auch Butterfly- und Springmesser, Wurfsterne und ähnlich geregelt, die seitdem verboten sind.


    Und die Bürger mit dem nicht allgemein akzeptierten Sozialverhalten (Verbrecher sagt man ja heute nicht mehr) halten sich da dran und haben alle ihre Messer weggeworfen und tun jetzt nur noch Gutes?
    Ich glaube, Du hast zur Wirkung von Gesetzen eine eher romantisch-verklärte Sichtweise. Schon in der Bibel steht: "Du sollst nicht töten". Im Strafgesetzbuch steht das auch, auch, das man nicht stehlen darf, keinen verprügeln usw. Und trotzdem gibt es das alles.

    ...Wären unsere werten Vertreter wie das FWR, Kohlheim/Ambacher, und Co. wirklich daran interessiert, alle Sparten des Schießsports gleich zu behandeln und würden zu 100% dahinter zu stehen, wären diese Verschärfungen nie gekommen....


    Starke Worte, für die Du uns sicher auch gleich einen Beleg liefern kannst. Wenn nicht, wäre dann eine Entschuldigung für deine Unterstellungen fällig.

    Ansonsten haben die Verschärfungen seit 2003 übrigens gerade auch den DSB und die KK-Disziplinen getroffen. Ich denke da an die Anhebung der Altersgrenzen (die die Jugendarbeit heftig belasten), die Vorgaben für das Training Jugendlicher (die eine komplett neue Ausbildungsrichtlinie notwendig machten) usw.

    Hallöchen zurück,

    Zitat

    ... Na gut, denn werde ich wohl nächstes Jahr - wenn mein finanzielles Polster etwas dicker ist - den Lehrgang machen. ...


    Unbedingt zu empfehlen. Presslinge sind lediglich ein teurer Notbehelf.

    Zitat

    ...muß ich bei Waffen auf der Gelben auch - wie bei der Grünen - eine gewisse Anzahl von "trainingseinheiten" (oder so) nachweisen?? ...


    Wenn Du den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hast, kannst Du bei deiner Behörde eine Genehmigung nach §27 Sprengstoffgesetz (den "Pulverschein") beantragen. Zum Antrag gehört, das dein Verein Dir bestätigt, das im Verein Vorderlader geschossen werden kann.
    der Pulverschein muss alle 5 Jahre verlängert werden. Für die Verlängerung ist es notwendig, das der Verein Dir bestätigt, dass du regelmäßig Vorderlader schießt.
    Am besten ist es, wenn man bei offiziellen Meisterschaften mitmacht. Da es auf der Kreisebene (zumindest beim Vorderlader) meist kein Limit gibt, ist die Teilnahme an der Kreismeisterschaft auch für einen Anfänger möglich (und unbedingt empfehlenswert!).

    Zitat

    ...Wie oder nach welchen Suchbegriffen sucht ihr in Onlineshops nach Produkten?...


    Produkte; Produktnamen, bei Wiederladeartikeln auch über das Kaliber, bei Waffen auch über den Hersteller, dann aber meist kombiniert mit Produktbezeichnungen / Oberbegriffen. Beispiele "Anschütz - Luftgewehr"; "DWM Pistole 08".

    Wenn das System erfolgreich arbeiten soll, müssen aber beliebig kombinierbare Suchen über alle zum Angebot gehörenden Informationen (Hersteller, Anbieter, ...., aber auch in der Produktbeschreibung) möglich sein.

    ... Habe mich ... mit unserem Großen Vorsitzenen unterhalten. .... Er meinte, ...Presslinge ... dürfte ich ... nicht kaufen, weil, auf der Gelben kein Munitionseintrag wie bei der Grünen ist, ...Wie gesagt, der große Vorsitzende spricht ohne Punkt und komma. Punkt - und hat gerne Recht.


    Nur der Papst ist unfehlbar, und selbst der auch nur, wenn er etwas ex cathreda verkündet.
    Ich empfehle: Schau auf das, was der Sachbearbeiter hinten unter "Amtliche Eintragungen auf deiner gelben WBK vermerkt hat. Auf der, die ich hier habe, steht:
    "Berechtigt zum Erwerb und Besitz von ..... sowie der für diese Waffen bestimmten Munition."
    Ansonsten steht das mit dem Erwerb von Munition für die eingetragenen Waffen auch schon auf der Vorderseite der gelben".

    Zitat

    ... man die Presslinge zur Pulver zerstoßen könne ...


    Das ist in der Tat verboten.

    Zitat

    ... Wenn ich das also richtig verstehe, kann ich mit meiner Gelben zum Beispil nach Jacobi in Iserlohn fahren, mir für meinen Ruger Presslinge kaufen und dann mit selbigen nach Hause bzw. auf den Schiessstand fahren?? ?( :S ?(


    Ja. Ohne Wenn und aber.

    Zitat

    ...Kann ich Dir das in einer PN schreiben?? ...


    Gern, wenn ich nicht sofort antworten muss.

    Ansonsten ist es immer gut, sich mit Schützen zu unterhalten, die Vorderlader schießen und sich von denen Tipps geben zu lassen. In deinem Verein (aus welcher Weltgegend kommst Du?) gibt es ja anscheinend solche Schützen. Meist sind die Vorderladerschützen ein Volk für sich. Sieh zu, das Du da Anschluss findest, das erleichtert Vieles.

    Zitat

    ... Was ist eigentlich der Unterschied zu alten Gelben?? ...


    Die "alte Gelbe (nach Waffenrecht vor 2003) berechtigte zum Kauf von einschüssigen Lagwaffen und Munition für die eingetragenen waffen.
    Auf die "neue gelbe" kannst Du zusätzlich auch Repetierlangwaffen, mehrschüssige Vorderlader (z.B. deinen revolver) und einschüssige einläufige KW für Patronenmunition kaufen.

    Zitat

    ... Im Verein hieß es, ich dürfte KEINE Presslinge kaufen. ...


    Falsch.

    Zitat

    ... Das sei Munition. ...


    DAa ist vollkommen richtig, und zwar Munition für Vorderlader (z.B. für VL-Revolver). Und da Du einen besitzt und die die gelbe WBK berechtigt, Munition für die eingetragenen Waffen zu kaufen, darfst Du presslinge kaufen. Die sind ja extra für Leute gemacht, die keinen Schwarzpulverschein haben, trotzdem aber VL-Revolver schießen wollen.

    Was für Tipps brauchst Du noch?

    zum wiederladen bist nur berechtigt für .... Zumal du erst einmal die Hürde der Genehmigung für NC Pulver lösen mußt, wenn du nur eine BP(Blackpowder) Waffe hast.


    ?(
    Der Ruger Old Army ist ein Vorderlader! Da mehrschüssige Waffe allerdings eine EWB erforderlich ("neue Gelbe" reicht). Nitropulver hat in so einer Waffe absolut nichts verloren! Und das Laden eines solchen Revolvers fällt auch nicht unter den Begriff "Wiederladen".