Beiträge von Schimat14

    Zitat

    Tomislav schrieb Sie wissen aber schon, dass es sich bei diesem Forum um ein Sportschützenforum der Neuzeit handelt?


    Hallo Tomislav,

    vielen Dank für Ihre Meinung / Einschätzung zu unserem Beitrag „Knickermagazin“.

    Ihre subjektive Einschätzung hat uns sehr geholfen ein mal diese Sache aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Wir wissen jetzt, dass es sich hier um ein Sportschützenforum der Neuzeit handelt und sich wohl weniger für ältere Waffen interessiert.

    Aber ein Knicker ist doch eine Waffe, die im Aufbau nicht einfacher hergestellt werden kann. Sie hat aber auch zwei Nachteile: sie muss für einen Schuss vorher gespannt und geladen werden. Sie ist aber immer bereit benutzt zu werden, wenn sie natürlich gut gepflegt wurde.
    Bei den Waffen, die mit Treibgasen arbeiten, sieht es doch anders aus. Sie müssen immer genügend Treibgas bei sich haben oder eine Pumpe.
    Die Waffe ist komplizierter aufgebaut und wie ich aus anderen Foren lesen konnte, sind einige Sportschützen nicht so begeistert von diesen Waffen.

    Unser Projekt „Knickermagazin“ müsste richtigerweise „Nachrüstmagazin für ältere Kipplaufluftgewehre mit Federantrieb“ heißen.
    Diese Gewehre, so hörte ich, wurden zu Millionen Stück alleine in der damaligen DDR hergestellt und in aller Welt verkauft. Es sind gute und robuste Waffen und, sie wurden bestimmt nicht alle verschrottet.

    Hier wollen wir unser „Nachrüstmagazin“ den Menschen anbieten, die noch solch einen Knicker im Schrank stehen haben und sie wieder am Schießsport, durch die Vereinfachung des Ladevorganges, schnellere Schussabgabe, weniger Bleikontakt, verbesserte Konzentration auf das Ziel usw. Freude haben.

    Deshalb schreiben wir alle, die mit Schießsport, Luftdruckwaffen usw. an, um Kund zu tun, dass es so etwas gibt. Sie sind eine der ersten Foren, die wir angesprochen haben.

    Es ist praktisch eine Bedarfsermittlung. Mit dieser Bedarfsermittlung können wir besser den Stückpreis berechnen – je mehr Nachfragen, je niedriger der Preis pro Stück.

    Jetzt würde der Preis bei Einzelanfertigung so zwischen 300,- und 400,- Euro liegen.

    Wir hoffen, dass Sie erst mal mit der Auskunft zufrieden sind. – Wir haben eine Frage?

    Warum bauen die Waffenhersteller bei den Kipplaufluftgewehren die Kimme nach hinten über das Laufende hinaus?

    Was bezwecken sie damit oder wollen sie etwas verhindern?

    Beste Grüße

    Schimat14


    Projekt Knickermagazin

    Guten Tag

    Unser Beitrag richtet sich an alle Sport-, Freizeitschützen u.a, sowie alle Freunde des guten alten Knicklaufluftgewehres.
    Vor einigen Jahren haben wir ein funktionierendes und bis heute viel erprobtes
    Nachlademagazin für Knicklaufluftgewehre entworfen und gebaut.
    Abb. 01 + 02


    Abb.01 Abb.02

    Es ist für das Kaliber von 4,5 mm und hat eine Kapazität von 20 Schuss.
    Die konstruktionsbedingte Festlegung auf einen Gewehrtyp, der zudem nicht mehr hergestellt wird, hat uns bewogen ein verbessertes System zu
    entwickeln, deren Machbarkeitsstudie wir abgeschlossen haben.
    Abb. 03 + 04


    Abb.03 Abb.04

    Seine Ladekapazität beträgt 24 Schuß bei einem Kaliber von ebenfalls 4,5mm jedoch für verschiedene Projektillängen.
    Die Möglichkeit das System an verschiedene Gewehrtypen anzubringen, ist durch die Verwendung
    modellspezifischer Befestigungselemente grundsätzlich gegeben.
    Bei zwei uns bekannten Modellen wären Anpassungen vorzunehmen die sich auf die Verlegung
    der Visiereinrichtung in Richtung Laufmündung bezieht das Einverständnis des Eigentümers vorausgesetzt.

    Jetzt möchten wir natürlich gern wissen, ob es sich lohnt, aus unserer schönen mechanischen Spielerei
    ein marktfähiges Produkt zu entwickeln.
    Bis auf die oben genannten Daten und die dem Text beigefügten Abbildungen geben wir verständlicher Weise
    keine genauen Details bekannt.
    Abb.05 zeigt den Grundkörper zur Aufnahme des Kammerringes und
    des übrigen Repetiermechanismus, schon mal mit dem Kammerring, der Aufnahme
    des Ladestiftes und dem selbigen vereint.
    Im Anschluss sind noch zwei Aufnahmen des alten Magazins zu sehen,
    Abb. 06 + 07


    Abb.05 Abb.06 Abb.07

    Dazu der Mann der hinter der Konstruktion steckt, Abb. 08, und, das muss unbedingt erwähnt werden,
    der Erfinder des Magazins für Kugelluftgewehre ist.
    Die Dinger, Abb. 09 + 10, die heute auf jeder Jahrmarktschiessbude verwendet werden.


    Abb.08 Abb.09 Abb.10

    Im Voraus bedanken wir uns für alle Reaktionen und Meinungen über ihre Stimme bei unserer Umfrage würden wir uns sehr freuen.

    Beste Grüße

    FDM Zerspanungstechnik

    Hinweis: Sämtliches Bildmaterial und Schriftmaterial unseres Beitrages ist freigegeben