Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es dieses System aber auch in anderen Bundesländern. Zumindest in Nordrhein-Westfalen gibt es in den Sportarten, in denen im Land mehr als ein Landesverband existiert, so was ähnliches wie die Fachverbände in RLP, nennt sich hier nur anders, nämlich für den Schießsport "Fachschaft".
Die beschriebene Situation in NRW ist so nicht vergleichbar mit RLP.
Korrekt ist, das der LSB NRW die finanziellen Mittel der Fachschaft für den Leistungssport zur Verfügung stellt. Die Mittel werden aufgeteilt teilweise nach den Mitgliedszahlen der Verbände (RSB und WSB) und anderen Kriterien, wie z.B. Anzahl von Stützpunkten etc. Darüberhinaus ist der WSB Eigentümer (Träger) desLLZ Dortmund.
Die Koordination mit dem DSB (Ranglistennominierung etc.) liegt in den Händen der Verbände RSB und WSB. Hier werden die Leistungs- und Spitzensportler von den jeweils verantwortlichen Ver-bandstrainer an den DSB gemeldet.
Anders verhält es sich in RLP.
Der LSB RLP finanziert hier u.a. direkt das LLZ RLP (Honorar leitendender Trainer, LLZ-Unterhaltungs- und Betriebskosten und einen Zuschuss für den D-Kader) und darüber hinaus erhalten direkt die Fachverbände eine Pro-Kopf-Prämie von den Sportbünden, womit diese die D-Kader-Maßnahmen und nach vorgegebenen Richtlinien den Leistungssportim Bereich des Nachwuchs (E-Kader, Fördergruppen) finanzieren und darüber hinaus den Vereinen auf Antrag, auch hierfür gibt es Vorgaben, finanziell unterstützen.
Unbeantwortet von RSB und PSSB ist die Frage, der Trägerschaft LLZ RLP, bezüglich der Meldehoheit an den DSB. Die Trägerschaft LLS RLP hat keine Bedenken, dieses Verfahren den Landesverbänden, nach vorheriger Absprache mit dem leitenden Trainer, zu übertragen. Es war seitens der Trägerschaft nie beabsichtigt, im Alleingang diese Meldehoheit gegenüber dem DSB zu übernehmen.
Egal was in der Vergangenheit war. Da gibt es ja sicher ne Historie zu
Trotzdem, auch wenn es dann zwischenzeitlich Historie ist, Jahrzehnte war der leitende Trainer des LLZ Bad Kreuznach verantwortlich für die Meldungen an des DSB. Hierbei ist anzumerken, das in all den Jahren der RSB sich nicht im geringsten hierfür interessiert hat, schließlich haben all diese mit erheblichen Kosten verbundenen Maßnahmen, den RSB
keinen Cent gekostet.