Beiträge von rsbbiene

    Ein seit Jahrzehnten bekannter und erfolgreicher Verein bezüglich Armbrust ist der Grafschafter Sportschützen Verein Bölingen eV. (GSSV Bölingen)

    Hier werden die Wettbewerbe Armbrust 10 m, Armbrust 10 m Auflage, Armbrust 30 m international, Armbrust 30 m national sowie die Feldarmbrust IAU im Rahmen des Meisterschaftsprogramm des DSB geschossen.

    Homepage: gssv-boelingen.de; Kontaktaderesse: kontakt@gssv-boelingen.de.

    Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es dieses System aber auch in anderen Bundesländern. Zumindest in Nordrhein-Westfalen gibt es in den Sportarten, in denen im Land mehr als ein Landesverband existiert, so was ähnliches wie die Fachverbände in RLP, nennt sich hier nur anders, nämlich für den Schießsport "Fachschaft".

    Die beschriebene Situation in NRW ist so nicht vergleichbar mit RLP.
    Korrekt ist, das der LSB NRW die finanziellen Mittel der Fachschaft für den Leistungssport zur Verfügung stellt. Die Mittel werden aufgeteilt teilweise nach den Mitgliedszahlen der Verbände (RSB und WSB) und anderen Kriterien, wie z.B. Anzahl von Stützpunkten etc. Darüberhinaus ist der WSB Eigentümer (Träger) desLLZ Dortmund.
    Die Koordination mit dem DSB (Ranglistennominierung etc.) liegt in den Händen der Verbände RSB und WSB. Hier werden die Leistungs- und Spitzensportler von den jeweils verantwortlichen Ver-bandstrainer an den DSB gemeldet.

    Anders verhält es sich in RLP.
    Der LSB RLP finanziert hier u.a. direkt das LLZ RLP (Honorar leitendender Trainer, LLZ-Unterhaltungs- und Betriebskosten und einen Zuschuss für den D-Kader) und darüber hinaus erhalten direkt die Fachverbände eine Pro-Kopf-Prämie von den Sportbünden, womit diese die D-Kader-Maßnahmen und nach vorgegebenen Richtlinien den Leistungssportim Bereich des Nachwuchs (E-Kader, Fördergruppen) finanzieren und darüber hinaus den Vereinen auf Antrag, auch hierfür gibt es Vorgaben, finanziell unterstützen.

    Unbeantwortet von RSB und PSSB ist die Frage, der Trägerschaft LLZ RLP, bezüglich der Meldehoheit an den DSB. Die Trägerschaft LLS RLP hat keine Bedenken, dieses Verfahren den Landesverbänden, nach vorheriger Absprache mit dem leitenden Trainer, zu übertragen. Es war seitens der Trägerschaft nie beabsichtigt, im Alleingang diese Meldehoheit gegenüber dem DSB zu übernehmen.


    Egal was in der Vergangenheit war. Da gibt es ja sicher ne Historie zu

    Trotzdem, auch wenn es dann zwischenzeitlich Historie ist, Jahrzehnte war der leitende Trainer des LLZ Bad Kreuznach verantwortlich für die Meldungen an des DSB. Hierbei ist anzumerken, das in all den Jahren der RSB sich nicht im geringsten hierfür interessiert hat, schließlich haben all diese mit erheblichen Kosten verbundenen Maßnahmen, den RSB
    keinen Cent gekostet.

    GroMar
    Mal blöde Frage .. hier wird immer wieder von "Fachverbänden" gesprochen. Was ist denn das? Offensichtlich ja nicht das gleiche wie die Landesverbände.

    Was sind Fachverbände?
    Explizit in Rheinland-Pfalz (RLP) ist der Landessportbund (LSB) indrei Sportbünden unterteilt. Sportbund Rheinland mit Sitz in Koblenz, SportbundRheinhessen mit Sitz beim LSB in Mainz und der Sportbund Pfalz mit Sitz in Neustadt. Im Klartext: diesen Luxus leistet man sich nur in RLP.
    Die Fachverbände (FV), für die unterschiedlichsten Sportarten, sind somit eineUntergliederung der Sportbünde. Im Klartext heißt dies, dass drei Fachverbände für den Schießsportexistieren.
    Vorrangige Aufgabe dieser Schießsport-FV ist, die finanziellen Mittel die dieeinzelnen Sportbünde an die FV auszahlen, sinnvoll und effizient dieD-Kadermaßnahmen im LLZ Bad Kreuznach durchzuführen. Maßnahmen wie ISAS, ISCH,Ranglisten, Ländervergleichswettkämpfe etc. werden ebenfalls aus diesen Töpfenfinanziert.
    Verantwortlich für die Planung und Durchführung dieser vielfältigen Aufgabenist ein Kuratorium, paritätisch besetzt durch die drei FV sowie dem leitendenTrainer des LLZ.
    Zusätzlich werden diese D-Kadermaßnahmen direkt durch den Landessportbund mitnicht unerheb-
    lichen finanziellen Mittel bezuschusst, wie z.B. die Kosten des leitendenTrainers, Betriebskosten LLZ und eine einmalige Zahlung für den Leistungssport.
    Zwischen den Zeilen von jo-bo ist bedauerlicherweise zu erkennen, dass dieZusammenarbeit der für den Schießsport in RLP zuständigen Fachverbänden bzw. Kuratorium, zumLeidwesen des Leistungs- und Spitzensport, nicht mehr funktioniert. Anstatt den Erhalt und die Fortführung dieses LLZ gemeinsam zu stemmen, macht man sich gegenseitig dasLeben schwer.