Beiträge von strobo89

    Hallo zusammen!

    Ich hatte ja selbst vor kurzem genau solch einen Thread eröffnet, wo aber keine Rückmeldung kam...

    Ich hatte dann zwischen den Jahren das Vergnügen und habe mal ganz unverbindlich den genannten Kornhalter getestet.

    Zum Kornhalter und dem Korn selbst:
    - einfache Bauweise
    - robuste Bauweise
    - keinerlei Spiel bei den Teilen (Klemmung Lochkorn, Klemmung Kunststoffring, Klemmung am Gewehr)

    - Lochkorn relativ dick
    - Lochkorn relativ groß (25mm)


    Bei der Montage gibt es keine Probleme. Eine leichte Treffpunktverlagerung ist natürlich klar.
    Der Kornhalter an sich wirkt etwas klobig am Gewehr, was mitunter auch etwas beim Zielen wahrnehmbar ist.
    Das Zielbild ist klar und deutlich, man hat natürlich das Höchstmaß an Lichteinfall.

    Ich persönlich fand aber letztlich den Kreis, der durch das Ende des Lochkorns entsteht, nicht gerade schön. Man hat sozusagen einen offenen und harten Übergang von Lochkorn zur Umgebung. Ich habe das Lochkorn sowohl in transparent als auch in gelb getestet: bei einem farbigen Lochkorn wird dieser Übergang natürlich noch ausgeprägter.
    Der zusätzliche Kunststoffring erzeugt einen weiteren Rand am Lochkorn, kann aber auch weggelassen werden.

    Der Effekt, dass sozusagen eine "Kommunikationsebene" zwischen Auge und Gehirn beim Zielen durch den fehlenden Korntunnel wegfällt, ist relativ hinfällig, da immer die Umrandung (= das Lochkorn) selbst wieder dazu führt. Dies kann natürlich auch ganz anders sein, wenn man den Kornhalter über einen Zeitraum von 3 Monate plus X nutzt und sich an das Gesamtbild gewöhnt. Solch lange Testzeiten werden in der Regel seitens Hersteller oder Händler aber leider nicht eingeräumt.

    Auch konnte ich folgenden Punkt nicht testen: Wie verändert sich das Zielbild, wenn (grelles) Licht direkt von oben auf das Lochkorn trifft? Wird das Licht teilweise durch das Lochkorn transportiert (übertrieben gesprochen: oben extrem hell, unten hingegen dunkel)? Wie wird das Licht eventuell gebrochen? Und was wäre mit Licht von rechts/links versetzt, ansonsten von oben - würde der Lichtfall diagonal zu sehen sein?
    Hier sehe ich die Gefahr, dass man mal in eine Situation kommt, wo sich dieser Kornhalter negativ auf das Zielbild auswirkt und man dann entsprechend nicht reagieren kann.

    Weiter kann man eben nur die eine Korngröße haben - muss man diese mal in einem Wettkampf anpassen, muss man direkt umbauen und verliert durchaus wertvolle Zeit. Hier ist ein Irisringkorn im normalem Korntunnel dann wohl doch von Vorteil.

    Außerdem ist die Frage, ob es wirklich so viel besser ist, wenn man die oben bereits genannte "Kommunikationsebene" ausschaltet. Mit dem Duplex ist ja prinzipiell der genau entgegengesetzte Weg eingeschlagen worden...

    Für eine mögliche Anschaffung ist auch der Preis zu bedenken: pro Lochkorn schlagen mehr Euro als bei Lochkornen/Ringkornen für den Standardtunnel zu buche. Darüber hinaus ist so ein Lochkorn sicherlich auch etwas anfälliger für Verschmutzung als das Lochkorn in einem normalen Korntunnel.


    Beste Grüße!

    PS: Auch Petra Zublasing nutzt/nutzte ein ähnliches System. Das wirkte auf mich aber nicht ganz so klobig.

    Hallo Community!


    Ich wollte mal nachfragen, ob ihr bereits Erfahrungen zur Korn-Optik TOP K50 bzw. Korn-Optik Adlerauge A50 gemacht habt? Im folgenden nenne ich dieses Produkt einfach mal "Kornhalter".


    - Wie war der Umstieg von einem normalen Korntunnel auf den genannten Kornhalter?
    - Wie sind die Erfahrungen mit Verkantung bzw. etwaigen Verkantfehlern?
    - Wie wirkte sich der Kornhalter auf eure Ergebnisse aus?
    - Wie stabil ist der Kornhalter samt Korn insgesamt?
    - Wie qualitativ hochwertig ist die Verarbeitung?
    - Was könnt ihr sonst interessantes darüber berichten?
    - Gab es aus eurer Sicht irgendwelche Unregelmäßigkeiten beim Schießen mit genannten Kornhalter?


    Ich bin gespannt, ob ihr Erfahrungen mit dem Kornhalter gemacht habt und wie eure Beurteilung hierzu ausfällt.
    Vielleicht gibt es ja noch andere, die darüber gerne Bescheid wüssten...


    Hier noch anschließend ein Link zur Produktseite, damit sich auch alle etwas unter dem Kornhalter vorstellen können:

    http://www.kornoptikadlerauge.de/index.php/de/visierung-top-a50


    Beste Grüße

    Bei dem Maß mit 90mm war ich zu vorschnell. Ich wollte zuerst in der SpO nachschauen, habe mich dann aber einfach auf die Gedanken im Hinterkopf verlassen.
    Auf der sicheren Seite ist man mit den 90mm alle Mal.

    Aber sorry für die falsche Aussage hierzu - das war nicht beabsichtigt, ich war lediglich zu vorschnell.


    Ich kann aber allem, was du geschrieben hast @Murmelchen , nur zustimmen. Es gibt hier "Probleme" wegen Grauzonen. Auch die Hersteller nutzen natürlich entsprechende "Grauzonen" immer wieder aus. Gerade bei LGs und deren Höhenverstellung im Vorderschaft - durch Schützen ja durchaus gefordert oder sagen wir mal wohlwollend angenommen - gibt es aber wenig bzw. sogut wie gar keine andere Möglichkeit als eben "Luft" zu lassen...

    Und die Kontrollen am Stand/während des Schießens sind gering bis gar nicht vorhanden. Aufmerksam werden die Aufsichten meist nur dann, wenn es einen Hinweis durch einen anderen Schützen oder durch Betreuer gibt. Habe ich auf der DM erst wieder neben mir am Stand erlebt, als auf einmal doch etwas kontrolliert wurde... komisch, sage ich nur.

    Weltcups bilden - so wie ich das sehe - sowieso immer eine Ausnahme. Das sieht man oftmals auch an den Bekleidungskontrollen und den unterschiedlichen Messinstrumenten. Wieso können Schützen bei Weltcup A problemlos starten und kommen auch durch Kontrollen/Nachkontrollen und bei Weltcup B werden sie mit dem gleichen Equipment disqualifiziert?

    Und unsere SpO wirft auch mindestens genauso viele Fragen auf, wie sie vermeintlich beantwortet. (Größe Frage: Finale?)

    Guten Morgen!

    Der einfache Holzklotz oder etwa die Vorderschafterhöhung vom Alu-Schaft 2213 ist erlaubt. Da kannst du ja nirgends reingreifen. Hier musst du dann aber vermutlich das Maß von 90mm (tiefstes Schaftmaß, gemessen von Laufachse) beachten, was für Vorderschafterhöhungen festgelegt ist.

    Und hier kommts dann zu einem Problem: Wenn du beim Sportgewehr mit einem Maß von 120mm arbeitest und beim KK 100m mit einem Maß von 90mm hast du einen entsprechenden Unterschied, der sich nicht im Vorbeigehen ausgleichen lässt. Vermutlich müsstest du dann bei den 100m mit mehr Visierlinienerhöhung als beim Sportgewehr arbeiten. Das zumindest ist meine Idee/wird mein Vorgehen sein. Allerdings muss ich auch dazu sagen: ich schießen nur 3x im Jahr KK 100m; in sehr guten Jahren sogar 4x (Kreismeisterschaft, Gaumeisterschaft, Landesmeisterschaft und vllt. eben noch die DM). Von daher wäre diese Umstellung von X-Visierlinienerhöhung auf X+Y-Visierlinienerhöhung noch problemlos zu verkraften.


    Grüße

    Ja, leider ist die Sportordnung da sehr schwammig.

    Wenn ich es jetzt selbst lesen und interpretieren müsste:

    "Jegliche Zusatzvorrichtung oder Erhöhung unter dem Vorderschaft, die in puncto Breite und Verlauf nicht
    mit dem Vorderschaft übereinstimmt, bzw. Griffmulden aufweist, ist als Handstütze anzusehen. Die
    Handstütze für das Stehendschießen darf nicht weiter als 200 mm unterhalb der Laufachse reichen."

    - Konflikt mit der Breite?
    - Griffmulden: es ist der Schlitz vorhanden, an dem der Holzklotz festgeschraubt wird. Da könnte man prinzipiell mit einem Finger durchgreifen/reingreifen. So wurde das schon argumentiert bei Kontrollen. Weiter könnte man eben rechts/links der Handstütze nach oben greifen (je nach Handhaltung natürlich) und somit das Gewehr sogar "festhalten".

    Entsprechend der genannten Punkte wäre sie eben nicht erlaubt.

    Aber was wäre, wenn man den Schlitz abklebt und auch an den Seiten etwas nach oben hin befestigt, sodass man nicht mehr reingreifen könnte? Das wäre eine Modifizierung, aber es bliebe die gleiche Handstütze.
    Allerdings sollte man sowas im Vorfeld mit dem Landessportleiter abklären. Selbst bei der Waffenkontrolle kannst du durchgewunken werden und während des Schießens bekommst du dann die Disqualifikation. Habe ich schon mitbekommen...


    Beste Grüße

    Nichts zu danken dafür @mancrazy12

    Ja, eGun ist leider immer etwas pokern. Daher kaufe ich dort mittlerweile ehrlich gesagt ungerne. Wenn man natürlich gewinnbringend verkaufen möchte, ist es durchaus die beste Anlaufstelle.

    Schön, dass du da meine Eindrücke bezüglich Grip und Stabilität auch bestätigen kannst.
    Thema Breite: das ist ja letztlich auch eine Frage des Geschmacks. Ich persönlich würde mir 1-2cm weniger wünschen. Aber ich bin auch nicht groß gewachsen, habe keine großen Hände...

    Ja, du sagst es: gerade im Hinblick auf Sport- oder Freigewehr ist die Rendelschraube sinnvoll. Daher kam mir auch gleich die Idee. Ich schieße zwar so schnell, dass mir da ein paar Sekunden auch nicht schmerzen, aber dennoch.

    Hast du über die Konformität der Handstütze bei den 100m nachgedacht?
    Laut Tabelle ist keine Handstütze bei den 100m erlaubt.

    Als Handstütze definiert die Sportordnung folgendes:

    "Jegliche Zusatzvorrichtung oder Erhöhung unter dem Vorderschaft, die in puncto Breite und Verlauf nicht
    mit dem Vorderschaft übereinstimmt, bzw. Griffmulden aufweist, ist als Handstütze anzusehen. Die
    Handstütze für das Stehendschießen darf nicht weiter als 200 mm unterhalb der Laufachse reichen."

    Letztlich ist es aber vermutlich Definitionssache der jeweiligen Schießleitung, was eine Handstütze ist und was nicht.


    Grüße

    Hallo @mancrazy12


    Ich habe gestern von einem Vereinskameraden während unseres Wettkampfes die von dir gezeigte Handstütze mal ausprobieren können. Sie ist in meinem Falle von einem alten 1813er Supermatch. Der Vereinskamerad nutzt die Handstütze nicht und daher ergab sich für mich die Möglichkeit.
    Ich wollte eigentlich selbst nur mal schauen, wie das Gefühl so ist und ein paar Schüsse machen. Also für die Probe drunter geschraubt. Es fühlte sich eigentlich gleich ganz gut an und so habe ich das komplette Stehendprogramm damit geschossen.

    So wie du sie verwenden willst, habe ich sie auch verwendet.
    Der Grip ist hervorragend. Da gibts rein gar nichts zu meckern. Von dieser Seite her ein absoluter Pluspunkt. Würde man den originalen Holzblock der Handstüze verwenden, dann könnte es doch ein wenig rutschig werden. Vor allem ja dann, wenn der Handschuh schon ein wenig älter ist und nicht mehr einen sonderlich guten Grip bietet (was nach guten 5 Jahren der Fall ist bei fast jedem Handschuh; natürlich abhängig von der Nutzung) - hier kann diese Gummierung mit Profil schon für echt guten Grip sorgen!
    Ich habe auch nicht gemerkt oder beobachten können, dass die Handstütze federt oder ähnliches. Also, die ist schon sehr stabil. Doppelzehnen und als zweite Serie 94 sollten da schon für sich sprechen. Ich kann dir hier aber nicht beantworten, was mein Gewehr wiegt. Ich habe bislang den Schaft eigentlich nicht mit Gewichten beschwert.

    Ich schieße übrigens ein 1907 im ("alten Alu-Schaft") 2213. Die Handstütze finde ich bzw. fand ich schon immer wesentlich besser als den einfachen "Holzklotz" des 2213er-Schaftes.
    Und ich habe die Handstütze vorab als gute und kostengünstigere Alternative zu Handstützen/Vorderschafterhöhungen aus dem Zubehör angesehen.


    Was mir persönlich nicht so gut gefällt, aber da habe ich bereits eine Idee: für die Fixierung am Schaft kommt man relativ schlecht an die beiden Schrauben. Hier würde bzw. werde ich mir vermutlich Rändelschrauben anfertigen lassen und diese dann dafür nutzen. Das sollte für eine stabile Klemmung ausreichend sein und ich spare mir hier Werkzeugeinsatz. Der Platz zum Schrauben ist nämlich einfach relativ beengt.
    Weiter finde ich die Handstütze etwas breit geraten. Aber das kann auch nur an meiner eigenen Handhaltung sowie meiner Körpergröße liegen. Das wird bei jedem natürlich anders sein. Auch finde ich den Platz "nach vorne" etwas wenig, da ich schnell mit den Fingern an die Biegung kam. Aber auch hierfür lässt sich eine Lösung finden.

    Ausgiebiges Testen wird wohl erst im neuen Jahr wieder möglich sein. Wir verfügen nicht über einen eigenen KK-Stand. Und bei noch einem ausstehenden Oberliga-Wettkampf sowie einem eventuellen Aufstiegswettkampf ist mir das Risiko des Testens im Wettkampf dann doch zu groß.


    Mein Fazit nach einmal Nutzen: wer die Möglichkeit hat, sollte die Handstütze definitiv testen und auch kaufen - kaufen aber nur dann, wenn der Preis stimmt! Ich würde für diese Handstütze oben genannten Preis mit Sicherheit nicht ausgeben.


    Ich hoffe, dass dir das als kleiner Eindruck ein wenig weiterhilft.


    Beste Grüße

    Ich sehe darin jetzt auch nicht das größte Problem.

    Klar, da sind Rechtschreib- und auch Grammatikfehler vorhanden. Aber ist das denn so tragisch? Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann ist das in der Werbung mitunter durchaus ein Mittel, welches in Ordnung ist.
    Man kann ich die Frage stellen ob Absicht oder nicht (hier wohl eher nicht Absicht), aber dennoch: Werbung wird - Stand jetzt - in der Schule im Fach Kunst behandelt. Und da habe ich eben gelernt, dass man auffallen soll. Und hey, anscheinend fällt die Werbung ja auf und es wird über sie gesprochen... ;)
    Wenn das alleine durch jenes Mittel der Fehler (eine Frage von "künstlerischer Freiheit") geschaffen wurde, dann bitte...

    Ich habe keine genaue Ahnung von wem das Werbeplakat stammt und von wem es formuliert ist. Aber es scheint mir fast, als wäre es von einem (Feld-) Armbrustschützin gestaltet. Von daher finde ich es auch in Ordnung so.


    Aber alles in allem: ich finde hier wirklich keine größere Problematik drin.

    Hallo zusammen!


    Da ich in den letzten Wettkämpfen ein paar Probleme im Zusammenspiel zwischen meinem Gewehr und meinem Anschlag festgestellt habe, werde ich wohl ein wenig "Tuning" mal betreiben (müssen).
    Natürlich kann man sich aus dem Zubehör jede Menge Teile kaufen und so alles perfekt aufeinander abstimmen. Jedoch habe ich kein großes Budget parat.

    Meine Frage:

    Gibt es hier jemanden, der (in Auftrag) gewisse Teile vermeintlich kostengünstig für mich/für andere bauen kann?
    Drehen, Fräsen, ... so etwas in der Richtung...


    Kann mir da jemand helfen? Oder kennt ihr Leute, die ihr mir vielleicht dafür empfehlen könnt?


    Beste Grüße

    @mancrazy12

    Ich kenne Schützen, die sind mit der Tec-Hro Lift 2.0 sehr zufrieden. Juniorennationalmannschaft, etc. etc.


    Dein Problem verstehe ich ehrlich gesagt auch gar nicht so richtig. Du schreibst, dass die Tec-Hro Lift 2.0 bei jeder Bewegung federt. Okay, verstanden. Aber welche Bewegung? Man hat - selbst beim Stehendanschlag - ja nur minimalste Bewegungen, sobald man auf der Karte steht. Und davon wird die Vorderschafterhöhung kaum federn können. Und ein Federn nach der Schussabgabe wird kaum Auswirkungen darauf haben, wo der Schuss liegt.

    Ich denke viel mehr, dass du einen anderen Fehler entweder am Gewehr oder eben am Anschlag hast.


    Zum Thema falsch zusammen geschraubt: Klar, ist blöd. Aber hey, überall wo Menschen im Spiel sind, da passieren auch Fehler. Da spielt es auch keine Rolle, ob das Produkt 1€, 100€ oder 1000€ kostet. Der Arbeiter verdient dadurch auch nicht mehr. Fehler passieren. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem.

    Ich kann da @Königstiger nur zustimmen. Auch ich habe keinerlei Unterschied festgestellt. Und die von mir beschriebenen "Probleme" waren ja keine, die rein durch den Korntunnel und dessen Größe entstanden wären.
    Und ich kann auch zustimmen, dass es durchaus Sinn macht, wenn man alles gleich hat auf allen Gewehren. Das lässt einem auf Dauer besser und wiederholgenauer arbeiten, da man es ja kennt.

    Ja, auch in das mit der Tube ist wohl in der Theorie so. Aber ich glaube, dass sich das auch nicht sehr viel auswirkt. Ich habe auf meinem LG eine Tube drauf und merkte eher beim Ringkorn einen Unterschied als beim Korntunnel. Das liegt aber wohl auch daran, dass das Ringkorn eher eine Variable ist, die man schnell und aktiv wahrnimmt und der Korntunnel eher "untergeordnet" ist und somit nicht direkt wahrgenommen wird.


    Beste Grüße und schönen Samstag!

    Hallo Beschi!

    Ich persönlich glaube, dass diese Frage nur sehr schwer zu beantworten ist. Oder lass es mich so ausdrücken: jeder muss es für sich ausprobieren und dann entscheiden, was für ihn besser ist bzw. was ihm besser gefällt.

    Ich nutzte auf meinem früheren LG einen 22er und bei meinem heutigen LG ist's ein 18er. Der Umstieg war problemlos bis unmerklich.

    Auf unserem Heimstand haben wir eine Verblendung für die Standbeleuchtung. Diese ist natürlich dunkler als der restliche Hintergrund (da ja nicht angestrahlt). Genau diese Verblendung sehe ich aber noch im oberen Bereich meines Korntunnels. Das wäre bei einem 22er Korntunnel allerdings noch extremer.

    Vor einigen Wochen hatte ich einen KK-Wettkampf in der Dämmerung. Hier gab es eine Phase, wo die Scheibe sehr dunkel war. Das Licht brachte zu den Zeitpunkt noch nichts und das normale Tageslicht war bereits zu schwach. Um die Scheibe herum war nochmals eine Art dunkler Rahmen. Bei dem vorhandenen Korntunnel meines KK - ein 18er - hatte man für eine Weile kein wirklich gutes Sichtfeld und musste unter erschwerten Bedingungen schießen. Ein 22er Tunnel wäre hier vermutlich an dem Abend und bei der Disziplin in dem Moment besser gewesen.

    Also, was ich sagen will: ich würde mich jetzt ad hoc nicht pro oder contra äußern für eine Größe. Sicherlich gibt es da auch Empfehlungen von Seiten der Optiker - aber dabei einen mit viel viel Ahnung und fundierten Fachwissen zu finden gestaltet sich wohl schwierig.


    Beste Grüße

    @'strobo89
    Selbst gefräst ?

    Ähm, nicht von mir selbst gefräst.

    Ich habe im Verein bzw. in meinen beiden Mannschaften (Sportgewehr und Luftgewehr) eine junge Schützin. Ihr Vater ist "Metaller", hat mit dem Schießsport aber an sich nichts zu tun. Aber wenn seine Tochter irgendwas braucht (oder ihre Kameraden aus dem Landeskader), dann ist er immer ganz Ohr und versucht vieles umzusetzen.
    Er hat ihr schon andere Ausleger für die LG-Kappe gebaut (für LG 3-Stellung), Ausleger für die KK-Kappe(n; vor allem für andere Schützen, weil die Standardausleger nicht das waren, was die Kadertrainer brauchten), Visierlinienerhöhungen (sogar seitlich versetzbar und vor allem, da für Sportgewehr, mit großen Rändelschrauben und somit für eine schnelle (De-) Montage geeignet) und eben zuletzt diese Vorderschafterhöhung.

    Ich bin nur meistens so halbwegs mit dran beteiligt und bringe meine Ideen mit ein. Und darf dann durchaus auch den "Prototyp" dann testen. Oder, wie bei der seitlich verstellbaren Visierlinienerhöhung, gebe ich an sich erst den Anstoß sowas zu bauen. Man muss ihm eben immer nur erklären, wozu das gut ist/gut sein kann...

    Als nächstes werde ich die gezeigte Vorderschafterhöhung bei einem LG mal testen (dann allerdings ohne die Distanzstücke und als erster Prototyp auch nicht so breit wie die oben gezeigte, sondern annähernd nur halb so breit. Die oben gezeigte hat in der Breite 48mm).
    Bei LG stehe ich immer über der Karte, jedoch ist meine Kappe bereits aufs Maximum ausgereizt und der Anschlag ist einfach soweit sehr gut. Die Vorderschafterhöhung bei meinem LG hat rund 22mm in niedrigster Position (Anschütz LG 8002 mit Vorderschafterhöhung des 9003). Und ohne Standardvorderschafterhöhung zu schießen, tja, dann bin ich zu niedrig auf der Scheibe. Und die oben gezeigte Vorderschafterhöhung hat in niedrigster Position aktuell rund 17mm (auch hier wäre bei der Höhe noch was zu machen, sodass es auch weniger als 17mm sein können letztendlich). Diese 5mm weniger könnten mir aber schon was bringen.

    Übrigens ist genannte Person sehr Detailversessen was z.B. die Passgenauigkeit angeht. Gerade bei den Visierlinienerhöhungen hat er recht häufig nacharbeiten müssen, weil sie nicht drauf passten und wieder nicht passten und wieder nicht passten. Ihm fehlten einfach die genauen Maße der Schienen der einzelnen Hersteller (in seinem Falle Anschütz Schiene/Schwalbenschwanz). Hat jemand von euch da vielleicht zuverlässige/genaue Maße dafür (vor allem Anschütz und Walther-Maße bräuchten wir)?


    Beste Grüße

    Guten Morgen!

    Ich selbst kenne die Vorderschafterhöhung auch nur ohne UIT-Schiene. Aber natürlich kann es gut möglich sein, dass entweder Anschütz selbst doch auch eine im Programm hat (diese aber vllt. bewusst nicht als Standard) verkauft, oder aber andere haben sich eben selbst eine entsprechende Schiene mit der Zeit eingebaut/angebaut.

    Ich selbst nutze seit rund 2 Monaten eine Vorderschafterhöhung "Marke Eigenbau" beim Kniend. Die ist echt top. Es fehlt zwar die Höhenverstellung, aber wir hatten vorher die passende Höhe ermitteln und darauf basierend dann die "Röhrchen"(=Distanzstücke)/Schrauben gebaut. Ich füge euch mal ein paar Bilder für einen besseren Eindruck mit an.
    Mit der Vorderschafterhöhung ist problemlos Kniend möglich und sie verbesserte meinen Anschlag direkt erheblich. Andere nutzen sie sogar für Liegend bzw. wollen sie dafür nutzen (dann natürlich wesentlich flacher gehalten!) und wieder welche wollen sie für Stehend haben.
    Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht ganz robust wirkt, so muss ich sagen, dass sie wirklich gut hält, da passt alles perfekt zusammen und sie hält auch dem Druck des Riemens und Anschlags problemlos stand.


    Beste Grüße