Beiträge von Onkel Peter

    Na klasse, Johannes, das Du Dich so gut auskennst. Wie ist es denn mit Dir, hast Du schon mal bei einer Deutschen oder einer Landesmeisterschaft was gewonnen? Das würde mich jetzt interessieren. Man muß ja wissen, mit wem man es zu tun hat und schiesst Du auch Auflagedisziplinen, vielleicht sind bei diesen Disziplinen ganz andere Kriterien wichtig, als beim Freihändig Schiessen?

    Gruß Onkel Peter

    Ja, warum sollte man sich nicht was leisten, wenn man es sich leisten kann! Manch Einer fährt Porsche, ein anderer ein Motorboot oder ne Harley. Und in Corona- Zeiten die Wirtschaft ankurbeln ist auch wichtig. Einige Sportfreunde von mir kaufen sich laufend die neuesten Diopter, Touning- Teile oder neue Schiess- Klamotten, aber bitte schön. Warum nicht? Übrigens, ich möchte noch mal betonen, das ich nicht geschireben habe, das die Super Gewehre der namhaften Hersteller schlecht sind!

    Gruß Peter

    Gut, es ging am Anfang der Diskussion nicht darum, ob ein Munitionstest gut oder schlecht ist, sondern darum, ob man mit so einem alten Eisen heute (mit oder ohne Munitionstest) noch enge Trefferbilder erzielen kann.

    Oder, was nützt es mir, wenn ich ein super teures Matchgewehr für schlappe 5 000 Eier erwerbe und am Ende ein Munitionstest vernichtend ausfällt, weil ich ein Montagsgewehr erwischt hat. Mir ist ein Gewehr eindeutig lieber, das nicht sehr munitionsempfindlich ist, als ein mimosisches ssuper modern Elektronisches Abzugsmodell mit kürzester Schussentwicklungszeit, wo ich mehr durch Zufall als Fleiss nach einer Stunde Munitionstest auf dem RUAG Stand eine Losnummer finde, die einigermaßen passt. Zu Mindest beim Auflageschiessen ist das so. Für weltklasse Sportschützen mag das anders sein, aber die bekommen ja auch nicht die Gewehre von der Stange, ist ja klar, oder?

    Es gibt Leute, die sagen, der Lauf des 54er ist zu kurz und damit die Visierlinie auch. Beim Fernglas ist das egal und wenn das Ding zu leicht ist, kann man Gewichte drauf packen, kein Problem. Der Abzug sei primitiv, ich sage er ist klasse. Gut, ich habe früher Ordonanzgewehr geschossen, da ist man Abzugsmäßig nicht veröhnt. Was natürlich eher unvorteilhaft ist, sind meiner Meinung nach nicht die Abzüge, sondern die alten Standartschäfte, der ersten Modelle. Mit so einem Super Match- Schaft, wie von Harald, hab ich schon was perfektes in der Hand und man sollte in Schützenkreisen rumfragen, wenn man sowas sucht, viele Sportschützen wechseln jetzt zu den modernen Aluschäften und haben die alten Schäft rumliegen. Manch einer gibt ihn sicher günstig ab.

    Hier im Forum wurde mir vor einiger Zeit von Meisterschützen empfohlen, kauf Dir die GSP Anfang der 90er, das waren die Besten, ich hab´s gemacht, der Rat war gut und meine alte Hämmerli 150 von 1975, die mir hier empfohlen wurde kann es noch mit jeder neumodischen FP aufnehmen.

    Ein lieber Schützenbruder von mir, schiesst Großkaliber Pistole mit einer uralten Heckler und Koch, ganz forne mit. Warum auch nicht!

    https://www.youtube.com/watch?v=A7zY6xmmJR8

    Gruß Peter

    Nein, der Korntunnel ist nur fürs Foto drauf und der Abzug der alten Matchgewehre Model 54 ist große Klasse, wenn sie richtig eingestellt sind. Das muß man den Anschütz Leuten lassen, Abzüge konnten die schon immer gut bauen! Meiner löst bei 100 Gramm sauber aus, sollte eigentlich bei 150g auslösen, ohne Nachweg, na vielleicht sind da mal ein paar Federn ausgetauscht worden. Da sieht man im Fernglas das Geschoss fliegen. Jetzt hab ich erst mal bis 7 kg Gewicht raufgepackt. Der alte Original- Schaft war viel zu leicht und die Backe leider nicht verstellbar. So einen Super- Match- Schaft habe ich vor 25 Jahren an einer 1913 geschossen. Der ist klasse und heute leicht zu bekommen, weil viele Sportschützen ihre Gewehre mit Aluschäften umrüsten. Da stehen die Dinger ungenutzt im Keller rum. Wer einen braucht, einfach mal bei aktiven älteren Sportschützen nachfragen.

    Diese Sportwaffen waren noch mit Begeisterung gefertigt aus gutem Werkzeugstahl. Siehe hier!

    https://www.youtube.com/watch?v=S2jjl0fjB6E

    Und die Langlebigkeit der Läufe gibt es heute gar nicht mehr. Früher wurden die Läufe glatt geschossen, heute nach ein paar Tausend Schuss ausgeschossen.

    Gruß Onkel Peter

    Hallo,

    Ich hab mir ein galz altes Anschütz Model 54 gekauft. Die Dinger sind unverwüstlich und super günstig zu haben. Freunde haben mir zu einem Simalux geraten. Das wird von vielen Auflageschützen verwendet.

    https://www.mkshooting.de/Zielfernrohr-S…50-3-12x44.html

    Einen alten Super- Match- Schaft hab ich mir dann für 360 Euro ersteigert, ohne Hakenkappe. Die hätte mich eh nicht interessiert. Eine Centra- Block Visiererhöhung dazu und ein paar Gewichte vom Reifenhändler, einen Haltegriff aus Alu. Aus dem Baumarkt und ein paar passende Schrauben dazu. Tec Hro Auflageplatte drunter. Alles zusammen 800 Euro, vielleicht. Mein Kumpel schiesst mit seinem Walther für 5000 Euro auch nicht besser. Ach so und ne ganz einfache Schaftkappe von Feinwerkbau rangebastelt, die noch so rumlag mit nem gesägten Holzkeil im richtigen Winkel angeschraubt.

    Gruß Onkel Peter

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    Hallo Ihr Meisterschützen. Mein neues gebrauchtes Luftgewehr steht bei 100g Abzugsgewicht. Ich will Auflage schiessen. Hab vor ungefär 20 Jahren schon mit dem Schiessen KK und LG aufgehört. Was würdet ihr mir als Abzugsgewicht empfehlen?

    Gruß Onkel Peter

    Hallo Meisterschützen. Wie ich schon geschrieben habe, bin ich dabei ein altes Anschützgewehr wieder zum Leben zu erwecken. Jetz will ich mir unter den Schaft eine Auflageschiene montieren. In der Sportordnung Auflage- KK, steht von System Ende 550mm, nicht länger, auch wenn der Schaft länger ist. Jetzt ist mein Schaft aber nur 450mm lang, von System Ende gemessen. Darf in diesem Fall eine Auflageschiene länger sein, als der Schaft ,oder ist vorne wo der Schaft anfängt schluß???

    Wer kann mir helfen, wie ist die Vorschrift? Vielen Dank im Voraus, für Eure Menungen.

    Der Peter

    Es würde mich schon auch interessieren, wie alt das Ding ist. Die Beschußzeichen haben keine Zahl und keinen Code nur N für Nitro unter dem Adler. Und der Korntunnel 16mm, vielleicht 16,5 mm im Gewinde Durchmesser und ist irgendwie merkwürdig angebracht.

    Ja das Bild habe ich nur gebracht, um das Merkwürdige Anschütz- Zeichen zu zeigen. Natürlich ist die Prismenschiene auch auf dem System. Da ist ein vorsindflutliches Walther Diopter angebracht und die Prismenschiene ist 17mm breit, wenn ich richtig gemessen habe.

    Hallo zusammen, weil es jetzt doch bald wieder losgeht, mal eine Frage an die Profis. Da hat mir einer ein sehr altes Anschütz KK Gewehr vermacht. Ich schätze mal 50er Jahre oder so. Jetzt hab ich mir überlegt, ob ich mit dem Teil Auflage 50m oder 100m schiessen kann. Was meint ihr, taugt so ein Ding was oder ist das Alteisen? Der Lauf sieht gut aus, kein Rost und spiegelblank. Bis jetzt konnte ich damit ja nicht schiessen, aber ich bin schon gespannt, was rauskommt. Ich hab mir schon mal ein Simalux bestellt. Sch mer mal dann seh mer scho.

    Gruß Peter

    GECO ist Ruag, ebenso wie RWS. Der Unterschied ist, das die RWS nach der Herstellung aufwändig geprüft wird, die GECO nicht in dem Maße. Deshalb wird die in der Regel günstiger angeboten. Auch die Großkaliber - Munition GECO kommt von der RUAG, wobei es eine 9mm Luger aus Fürth und eine aus Ungarn gibt. Das steht dann auch auf der Kiste. Für die Pistolendiszuplin 25m 30/30 ist die GECO .22lr eine ausgezeichnete Munition, für 50m FP würde ich die lieber nicht nehmen, man kann aber auch ein sehr gutes Los bei der GECO .22lr erwischen. Hatte ich auch schon mal. Natürlich ist dazu die R 50 eine ganz andere Nummer, die wird im Werk auf ganz besonderen Maschinen in einem abgeschirmten Bereich mit sehr viel Aufwand produziert und laufend auf Präzision getestet. Sobald die nicht mehr passt, stehen die Maschinen still,

    Gruß Onkel Peter