Die habe ich selber noch nicht benutzt. Ich schaue mal im Verein danach und fertige ein paar Fotos für Dich an. Meines Wissens kommen die bei den Gewehrschützen zum Einsatz.
Beiträge von Strindberg
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Ich erinnere mich an so etwas wie Prismen die in der DDR in der Schießausbildung in der Visierlinie auf die Waffe gelegt wurden.
Der Schütze visierte wie üblich und dabei durch das Prisma hindurch, und der Ausbilder blickte von der Seite auf das Prisma und konnte das Visierbild des Schützen betrachten.
Vielleicht könnte man sich also so ein Prisma oder ein ähnliches zur Hand nehmen und statt des Ausbilders blickt von der Seite eine Kamera auf einem Stativ durch das Prisma?
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http://www.ohlig-sport.de/?page_id=112
Bei Herrn Ohligschläger könntet ihr auch Glück haben...
Den link habe ich aus einem anderen thread hier im Forum. Vielleicht werden dort ja auch die langen „rot/weissen“ RWS angeboten.
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Bei Bedarf könnte man bei https://sportschuetzenbedarf-weiss.net fragen, ob er die Munition besorgen kann, im Moment hat er aber wie ich gesehen habe Urlaub.
Die Artikelpreise sind meist günstiger als z.B. insbesondere bei Arms 24, und auch falls man nicht in der Nähe von Herrn Weiss in Autenzell wohnt und Versand nötig wird, relativieren sich die bei ihm etwas höheren Versandkosten auch sehr schnell - bei z.B. den anderen SK Sorten ist Herr Weiss konstant ca. 1/4 billiger als die Thüringer.
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Laut seiner website hat Herr Weiss aus Autenzell die gelb/roten RWS in 4mm lang ohne Kugel auf Lager.
https://sportschuetzenbedarf-weiss.net/epages/af4c541…roducts/2131668
Die Preise sind bei ihm schon ab der ersten Schachtel/Dose sehr günstig. Da werden z.B. keine günstigen Versandkosten oder Aktionsware über ansonsten doch vergleichsweise hohe Produktpreise querfinanziert, wie das z.B. vemutlich bei Arms 24 oder anderen der Fall ist.
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Material?
Was mir dazu einfällt:
robustes Tuch für Zeltbahnen
blaue Farbe
Nieten um die Hosentaschen reissfest zu gestalten
Praktische Gründe für ein Jeansverbot fallen mir nicht ein. Diese Hosen bieten dem Träger/ der Trägerin keine Vorteile, die sich positiv auf die erreichbare Ringzahl auswirken könnten und keine Nachteile, wie z.B. dass statische Entladungen von Polyesterhosen beim Vorderladerschießen zum Verlust von Material und Menschen führen könnten.
Eventuell handelt es sich bei dem Verbot um ein Relikt aus Zeiten der Ost-West-Konfrontation in denen man dem Osten Jeanshosen-ungetrübte Aufnahmen von Schießsportveranstaltungen ermöglichen wollte. Oder die Funktionäre aus allen Himmelsrichtungen waren sich einig, dass die dem Verfall preisgegebene Jugendkultur der Rock- und Beatmusik aus dem von langen Traditionen geprägten Schützenwesen herauszuhalten ist.
Ich denke das Jeansverbot ist einfach eine ideologisch aufgeladene Frage, bei der sich günstigstenfalls Gedanken darüber gemacht werden, die andere haben könnten (!), wenn ein Sportler in Straßenkleidung bei einem Wettbewerb auftritt.
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wo ihr aktuell Hülsen bzw. welche Sorten von Hülsen her bekommt?
Erfahrung mit RWS habe ich nur wenig. In einem 4mm Revolver haben die Hülsen in 4mm lang aus der gelb-roten Packung so stark gelidert, dass sie nur mit leichter Gewalt aus der Trommel eines Arminius HW4/6 zu entfernen waren. Bei Hirtenberger 4mm lang ohne Kugel in der mattweissen Plastikdose mit rotem Deckelaufkleber war es demgegenüber kein Problem die Hülsen mit kurzem Druck auf den Ausstoßer herauszubefördern.
Meine Quelle für Hülsen ohne Kugeln (ich verwende die Kugel Nr.9) waren bislang Internetauktionen.
Dass das Angebot an fabrikfrischen Hülsen sehr dünn ist und zwar viele Händler die Hülsen listen aber als nicht lieferbar deklarieren hat mich auch sehr überrascht.
RWS rot/gelb 4mm lang habe ich bei meinen Lieblingshändlern auch nicht gefunden.
S&B wäre ja vielleicht einen Versuch wert, gibt es aber nur mit Kugel Nr.7, und eine Hülse mit herausgepulter Kugel erspare ich mir.
Eventuell bietet eine RWS Hülse in 4mm kurz eine wie von Dir gewohnte Schussentwicklung und Präzision?
Im Gegensatz zur 4mm lang ist sie bei Frankonia, die weiterhin moderate Versandkosten für Munition bieten, noch zu haben. Ob es die „rot/gelbe“ ist weiss ich nicht, da aber “Plus“ im Text nicht erwähnt wird, wäre es möglich und vielleicht eine Frage und einen Versuch wert.
https://www.frankonia.de/p/rws/4mm-kurz-ohne-kugel/69025
Hohe Portokosten aber eventuell die gewünschte Hülse in 4mm lang von RWS obwohl die Packung nicht gelb/rot ist?
https://www.schiesssport-buinger.de/shooting/Randz…-o-Kugel-100-St
Viel Erfolg!
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Joy Divisions Atmosphere
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Als Anscheinswaffe gelten die gezeigten Übungsgeräte wohl, da sie mit Schusswaffen verwechselt werden können (!).
„Ausgenommen von der Regelung sind Gegenstände, die erkennbar nach ihrem Gesamterscheinungsbild zum Spiel oder für Brauchtumsveranstaltungen bestimmt sind. Erkennbar nach ihrem Gesamterscheinungsbild zum Spiel bestimmt sind insbesondere Imitate, deren Größe die einer entsprechenden Feuerwaffe um 50 Prozent über- oder unterschreitet oder z.B. bunte Wasserpistolen.“
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Die CCI Standard hat sich mit Sportpistolen von Schützenkameraden bewährt. Wenn andere Munition nicht mehr zündet (weil der Schlagbolzen zu wenig Eindruck macht
dann zündet die CCI immernoch zuverlässig und präzise.Um die 540 sind sicherlich keine Ergebnisse von Weltmeistern, aber meine Schützenkameraden (würde ich auch) gehen damit sehr glücklich vom Stand.
Mir hat die CCI aus der Freien Pistole aber auch ein wenig zuviel Schub - insgesamt für mich vergleichbar mit der RWS Target Pistol.
Die überdurchschnittliche Zündwilligkeit dürfte wohl seine Ursache in recht viel Zündmasse haben. Vielleicht resultiert daraus auch eine stärkere Verschmutzung, die mir so aber nicht unangenehm aufgefallen ist, wenngleich ich da auch nicht so drauf geachtet hatte.
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Im Training verwende ich die Vereins- Holme BayernExpress, und die läuft auch in der Spopi Störungsfrei...
soweit ich mich erinnere war die Bayern Express eine RWS Rifle Match in anderer Verpackung. Oder nicht?
Habe gerade nachgesehen, inzwischen gibt es die Bayern Express mit dem Zusatz „Pistol“ oder „Rifle“. Was sich dahinter verbirgt weiss ich nicht.
Und zum Thema „so gut bin ich noch nicht dass ich gute Munition bräuchte“ fällt mir immer ein, dass ich mit unpassender wahrscheinlich theoretisch (und wahrscheinlich auch praktisch) noch minimal schlechter schieße als mit der Munition die zur Waffe passt. Eine 8 im Durchschnitt gefällt mir besser als eine munitionsbedingte 7,8

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... und eventuell sogar mit den Vorgaben, welche Länge kurze Hosen haben dürfen oder auch mit der Farbe der T-Shirts beim Bogenschießen?
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(mittelschnell und etwas mehr als weich)
heisst, am Anfag nicht zu knackig und nicht zu schnell aber dann insgesamt bis zum Abschluß ein Quentchen mehr Druck als z.B. die SK Pistol Match. Das Pulver dieser Muniton von SK ist gefühlt für mich ein wenig offensiver als das gefühlt minimal progressivere Pulver der RWS Club/Target Rifle/Rifle Match.
Die Geco Rifle (ca. 3,75/50 Schuss) und Federal AM22 (ca. 3,15/50 Schuss) habe ich mir nochmal genauer angesehen.
Dass sie aus einem Stall kommen ist nicht auszuschließen, aber identisch sind die Geschosse entgegen meiner letzten Aussage nicht.
Außerdem besitzt die Geco Rifle noch einen Hauch von Fettrand, der der Federal Automatch vollständig fehlt.
Sie schießen sich aber beide unglaublich nervenschonend

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Aber so richtig begeistert bin ich von keiner.
Die Remington Target (in der grünen Pappschachtel) die ich mal geschossen habe waren in Bezug auf Zuverlässigkeit gruselig - die wurden vor ca. 5 Jahren oder vorher erworben und mein Eindruck war, dass dort Ausschuss angeboten worden war. Kein Vergleich zu Remington Target aus den 70ern. Was leider bei mir geblieben ist sind Vorbehalte.
Wie bei Dir hat mich die SK Standard weder in Bezug auf Präzision noch Schussverhalten begeistert.
SK Pistol Match fand ich da bedeutend angenehmer (schnell und weich) und die Präzision war aus einer Hämmerli 150 (und mir) sehr gut. Die noch angenehmere Schussentwicklung hat aber die noch im folgenden beschriebene RWS Club.
Dass ich mir bei Ergebnissen von ca. 470 Ringen überhaupt zutraue über die Präzision der Kombination Freie, Muni und ich zu berichten begründe ich für mich damit dass ich ansagen kann ob es ein guter Schuss war oder ich schlecht abgekommen bin, und das stimmt meist. Bei den Schüssen bei denen ich gut abgekommen bin wage ich es dann von Trefferlage zu sprechen.
Mein Favorit sind in Bezug auf Schussentwicklung (mittelschnell und etwas mehr als weich) und Präzision RWS Target Rifle, RWS Rifle Match und RWS Club, die was dass Schussverhalten betrifft, gefühlt alle aus derselben Maschine und mit identischen Parametern (Geschoss, Pulver etc.) kommen. Eine RWS Rifle Match ist bei mir nicht präziser. Den Unterschied zur z.B. RWS Club sehe ich dann nur wenn ich aufgelegt mit dem Gewehr und Zielfernrohr auf 50m schieße.
Eine passable Präzision und ein Schussverhalten das ich sehr bemerkenswert fand (nicht zu schnell und extrem weich) hat die Geco Rifle. Im Schussbild und Verhalten (und auch im Aussehen der Patrone) identisch mit der Federal AM22. Wahrscheinlich kommen die Geco Rifle sogar aus derselben Maschine wie die Federal AM22 (nur vermutet und geraten, aber könnte ja sein) da Federal eventuell auch die Geco Rifle herstellt. Das RWS Logo und die Patrone sehen nicht so aus wie sonst bei RWS.
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Nevr Dull
den dislike habe ich nicht verstanden und eine Erklärung ist Karl wie so oft schuldig geblieben obwohl eine fachlich begründete Aussage interessant gewesen wäre.
Sei‘s drum, es ging wohl nicht um‘s Thema...
Das Mittel enthält meines Wissens keine Schleifpartikel (im Gegensatz zu Elsterglanz und anderen Poliermitteln) und reinigt vorrangig chemisch mit Kohlenwasserstoffen und Ammoniak.
Auf rostfreien Chromstählen würde ich es trotzdem nicht regelmäßig einsetzen sondern nur zum gelegentlichen Entfernen von harnäckigen Verschmutzungen.
Bei Zink, Messing, brüniertem Stahl und anderen relativ oxydationsfreundlichen Materialien würde ich es nicht verwenden.
Auch auf Nickel habe es bislang noch nicht ausprobiert, und man sollte sich klar sein, dass nicht alles was aussieht wie stainless steel oder Chrom auch solcher ist.
Eine AW93 z.B. ist meines Wissens vernickelt und nicht wie manchmal geschrieben wird verchromt.
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Der Händler der den Ballistol-shop betreibt und auch das von califax verlinkte weniger informative Ballistol-wiki von demselben Händler bringt noch am meisten Infos zu Guntec zusammen, aber was drin ist bleibt eher im dunklen. Das ist ähnlich informativ wie auf Fensterreiniger „wasserlösliches Lösungsmittel“ statt Alkohol zu schreiben und die community findet den teuren Fensterreiniger total dufte und Spiritus stinkig und überholt.
Ich nehme z.B. auch lieber WD-40 Derivate als Aktionsware aus der Supermarktkette mit statt das erheblich teurere Original.
Und wer es billiger mag nimmt Diesel.
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Wie reinigt ihr KK Pistole?
.357 Magnum Revolver?
Ordonanzgewehr?
KK-Pistole:
Wenn es bis zum nächsten Schießen mehr als 1 Woche ist, vom Patronenlager aus einen kleinen Stofffetzen mit ein wenig Ballistol benetzt nach vorne durchziehen. Dann noch einen ungeölten Baumwollstofffetzen hinterher.
Da sich die AW93 so einfach zerlegen lässt, nehme ich dort noch gelegentlich kurz den Schlitten ab, und mit einem mit etwas Motoröl (wäre echt zu überlegen das mal mit Ölen ohne Additive zu machen, wie z.B. nicht verharzendes Nähmaschinenöl) benetzten Baumwolllappen wird über die Gleitflächen gewischt.
Die GSP zerlege ich ca. 1x im Jahr und wische dort die Gleitflächen ebenfalls mit dünnflüssigem Motoröl ab.
Die brünierten Oberflächen bekommen noch einen Hauch von Vaseline aufgetragen. Auf den Gleitflächen des Verschlusses etc. bleibt aber nur ein Hauch von Öl, keine Vaseline.
In Ermangelung eines .357ers vielleicht ein Schwarzpulverrevolver gefällig?
Zerlegen, fleißig unter warmen Wasser mit Zahn- und Flaschenbürste auswaschen und dann trocknen (oh Gott, das dauert ewig), mit Ballistol und Filz den Lauf von hinten durchwischen, ohne Öl ein Filz nachschieben, die Kammern nur mit einer Idee von Öl innen nachwischen (eigentlich ist da nahezu gar kein Öl am Filz), trocken zusammenbauen und einen Hauch Vaseline auf die äußeren Metallteile.
Ein .357er ist wohl zumindest beim Lauf nicht so schön zu reinigen wie ein 1860er, da man bei dem modernen Teil den Lauf nicht ohne weiteres abnehmen kann, aber schneller reinigt man den .357er sicherlich trotzdem.
Ordonnanzgewehr:
Mehrere zum Kaliber passende, leicht mit Ballistol geölte Filze von hinten nach vorne mit einem materialschonenden Stab (Kunststoff/Messing) durch Lauf schieben. "Ploppt" der Filz vorne aus der Mündung heraus, ziehe ich ihn nicht wieder zurück, sondern nehme ihn ab und ziehe den Stab ohne Filz zurück. Nach 10-15 Filzen sind diese nur noch leicht grau und dann schiebe ich zum Abschluss einen ungeölten Filz durch. Da bleibt dann sicher im Lauf noch immer genug Öl zurück, das auch auf Jahre konserviert.
Verschluss dünn mit Öl abwischen, auch die Hülse von innen mit Öl abwischen, auf die Gleitflächen der Hülse und des Verschlusses etwas Vaseline und zum Abschluss einen Hauch Vaseline auf die äußeren Metallteile.
Korrosive surplus-Munition verlangt in meiner Phantasie bestimmt ähnlich widerliche und zeitintensive Reinigungsorgien wie Schwarzpulverrückstände. Korrosive surplus erspare ich mir deshalb.
Ob das alles empfehlenswert ist, weiss ich nicht, aber für mich fühlt sich das nach brauchbarer Reinigung und Pflege an.
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[...] dann wird es in absehbarer Zeit selbst für Inhaber einer WBK Gelb schwierig werden, sollten sie etwa auf die verwegene Idee kommen, nach der ersten KK- oder gar GK-Matchbüchse im gleichen oder vergleichbaren Kaliber eine weitere oder gar dritte zu erwerben. Ist ja schließlich nicht erforderlich []
Laut Aussage eines Schützenkameraden wird dies bereits vom LKA Berlin praktiziert.
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Bleibt die Frage, was kann z.B. der Nachwuchs tun, um sinnvollerweise in Berlin an eine gelbe Sportschützen-WBK zu kommen, für die laut Vorgabe des DSB Landesverbands dort 24/36 Trainings vorgeschrieben sind?
1. Schützenverband wechseln (BdMP, BDS etc.)
2. erste TOZ 35 oder Anschütz 2013 auf die grüne WBK beantragen
3. bedürfnisfreie Flobert-Waffe kaufen und damit zusätzlich trainieren auch wenn der Waffenwart oder die Schützenkameraden/innen, die einem sonst freundlicherweise ihre WBK Waffe leihen, nicht da sind wenn man selber gerade mal auf den Stand kommen kann
4. kommerziellen, teuren Stand mit Leihwaffen besuchen
5. irgendwie versuchen es doch hinzubekommen so überzogen viele Trainings mit so vielen unterschiedlichen Waffen zu absolvieren
was bleibt, Schießen mit Feuerwaffen wird anscheinend (wieder?) ein Sport für Leute mit finanziellem Polster...
es ist ja schon ein Unterschied ob ich für den Eintrag einer Waffe 12 oder 80 Euro zahlen muss. Die Gebühren für den Verband kommen bei der grünen WBK dann noch bei jeder Waffe immer wieder dazu.
Bei der gelben ja nur einmal.
Ein Schelm der böses dabei denkt.
Aber was ich gehört habe geht es woanders noch restriktiver - da muss man für einen Revolver und eine Pistole jeweils 12 Trainings leisten. Ohne eigene WBK als Einsteiger so gut wie nicht zu leisten, außer siehe Punkt 3. und/oder 4.
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Die Mehrzahl der Sportschützen mit auf Kot sitzenden Fliegen zu vergleichen ist freundlich gesagt verfehlt aber abseits von dieser Ausschmückung kann man ja über die durchaus fragwürdige Empfehlung Ballistol und WD-40 für die Waffenpflege zu verwenden und die Alternativen weiterreden.
Das eine Mittel für alles ist Ballistol sicher nicht, da stimme ich zu. Auch WD-40 ist kein Allzweckmittel. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es so etwas gibt.
Ballistol ist für mich ein Reinigungsmittel für den Lauf, da es auch Metallabrieb im Lauf lösen kann. Gegenüber Kunststoffen verhält es sich meiner Erfahrung nach eher neutral.
Zur Konservierung von Metalloberflächen eignet es sich nicht so vorzüglich wie Vaseline.
WD-40 ist sehr gut zum Lösen von Verbrennungsrückständen geeignet. Da helfen die darin sicherlich reichlich vorhandenen Kohlenwasserstoffe. Kunststoffe leiden aber wohl leider erheblich. WD-40 nehme ich vorangig bei der Reinigung von Teilen von Fahrzeugmotoren.
Die schnellaufenden Teile von Feuerwaffen reinige und öle ich ganz leicht mit Motorenöl. Die Teile sind Schlitten und Schlagbolzen aber auch Abzugsteile und Verschlüsse. Die Idee, über die Verwendung klassischer Motorenöle mit wenigen oder keinen Additiven nachzudenken, fand ich sehr interessant.
Holz reinige und pflege ich mit Leinöl.
Was nutzen denn die Profis?
Reinigen und pflegen die ihre Waffen denn überhaupt?
Wenn eine Kaderwaffe nach geschätzt einem Jahr einen neuen Lauf braucht sind entweder die Reinigungsintervalle oder die Qualität der verwendeten Mittel in meinen Augen als mangelhaft zu bezeichnen. Oder wird da eine unfassbare Anzahl an Patronen verfeuert auf die ein Freizeitschütze in seinem ganzen Schützenleben oder ich sage mal in 40 Jahren nicht kommt, oder sind die Ansprüche an die Toleranzen der Teile/Läufe im Leistungsbereich so enorm und einem Durchschnittsschützen fällt es (aus Unwissenheit) schlicht nicht auf, dass er mal den Lauf wechseln sollte?
Wenn ich mich daran erinnere, dass z.B. no.limits und andere "Tuner" anscheinend über erhebliches Wissen bei der Metallbearbeitung und -eigenschaften verfügen, bin ich gespannt, wie Waffen dort gepflegt werden. Dass die "Werkzeuge", in die soviel Zeit und Geld investiert wurde, von diesen Menschen nachlässig behandelt werden, kann ich mir nämlich eigentlich nicht vorstellen. Das dürften nämlich auch im Leistungsbereich nur Schnösel und unbedarfte Jugendliche tun.