Beiträge von Strindberg

    Als kurze Zusammenfassung noch zur Info wie das mit der Rechtschutzversicherung über den DSB abläuft.

    - Versicherungsnehmer ist der DSB

    - mitversichert ist man nach der Überweisung von 10 Euro in dem aktuellen Jahr bis zum 31.12., egal wann man im laufenden Jahr beginnt

    - Versicherungsnachweis ist der Überweisungsbeleg/Kontoauszug, auf dem als Verwendungszweck die Versicherungs- und Mitversicherungsnummer angegeben sind

    - es wird für Mitversicherte kein gesonderter Versicherungsschein ausgestellt

    - die Mitversicherung muss nicht gekündigt werden. Zahlt man nicht, besteht ab 1.1. des Folgejahres kein Versicherungsschutz - also am besten einen Dauerauftrag einrichten

    - „Sollten Sie anwaltliche Hilfe benötigen, nehmen Sie einfach Ihren Zahlungsbeleg mit zum Anwalt“

    Ich „wärme“ das Thema mal wieder auf.

    Die Profis und zielorientierten Schützen suchen sich bitte schoneinmal festen Halt ;)

    Was dem/der einen unsinnig und kontraproduktiv erscheint, damit kommt der/die andere eventuell gut zurecht.

    In einem Fall nutze ich beim Pistolenschießen gerne einen Handschuh.

    50m Freie Pistole ganzjährig, da mir der Formgriff zu groß ist und ich nicht hunderte von Euro für einen anderen passenden Griff ausgeben will oder die Ansehnlichkeit der Waffe mit Kitt etc. negieren möchte (ich höre quasi schon die Rufe wie im „Leben des Brian“)

    Dabei verwende ich Fahrradhandschuhe bei denen die ersten beiden Fingerglieder frei bleiben. Es wird wohl purer Zufall sein, dass die Handschuhe nach meinem Gefühl in der Kombination Griff und Hand ideal passen. In Bezug auf niedrige Außentemperaturen helfen sie mir aber nicht wirklich. Da ist so ein per Plättchen aktivierbarer Handwärmer besser, davon muss ich aber ein paar dabei haben, da nach 1/2h sozusagen der Ofen aus ist.

    Nachteilig sind die Handschuhe aber vielleicht doch, weil sie unabhängig von der Außentemperatur vielleicht unmerklich die Durchblutung erschweren und es mir daher nicht gelingt die anfänglichen 90er Serien bis zum Abschluss der 60 Schuss durchzuhalten. Möglich aber unwahrscheinlich - da fehlt mir meiner Meinung nach einfach die Kondition.

    Nachdem es ja schon Annahmen zu dem Thema gab, wie sind Eure Erfahrungen?

    Nutzt eventuell jemand Einsatzhandschuhe aus Neopren für den beidhändigen Anschlag?

    Jährliche Beiträge unter 100 Euro könnten durchaus realistisch sein, aber wie teilweise genannt, gibt es da ja viele Parameter:

    - Heizung, Wasser

    - Miete/Pacht vs. Eigentum/Grundsteuer

    - Instandhaltung, Erweiterung

    - Restaurationsbetrieb/Getränkeverkauf

    - Gemeinnützigkeit

    - Ehrenamt vs. Gehälter (Trainer, Schulungen, Verwaltung, Arbeitsleistungen)

    - Verbandsbeitrag /-beiträge

    - aktive/r vs. passiver Schütze /-in

    - Wettkampfgelder

    - Verbrauchsmaterialien (Scheiben, Munition)

    - Leihwaffen

    - Größe der Anlage

    usw.

    Wenn die Standanlage und deren Betriebskosten (Wasser, Heizung etc.) z.B. von der Gemeinde finanziert werden und die Mitglieder sich für den Betrieb soweit einbringen, dass der Vorstand "nur" die verwaltungstechnische Arbeit leisten muss, geht das, und alle inklusive die Vorstandsmitglieder bleiben gut gelaunt und können ihrem Hobby frönen, da z.B. sogar einige Wettkampfgelder und Trainer vom Verein getragen werden.

    Dem Verein gehört Boden und Gebäude, die Unterhaltung der baulichen Anlagen wird durch die Mitglieder geleistet und bezuschusst (örtliche Baufirmen z.B. stellen bei Bedarf Maschinen und Baumaterial kostenlos zur Verfügung), es gibt auch finanzielle Unterstützung durch die ortsansässigen Banken und Sparkassen, und es gibt eine größere Anzahl an nicht-schießenden Fördermitgliedern?

    Der umgekehrte Fall sind Vereine hinter denen eher finanzielle Interessen stehen.

    Da sind durchaus 380 Euro Jahresbeitrag für vier 25m KK-Stände drin, die nur einmal pro Woche genutzt werden können.

    Ein Aufräumservice ist da nicht dabei, Arbeitsstunden kommen da noch dazu.

    Oder bei einem anderen Verein 60 Euro Jahresbeitrag zuzüglich 10 Euro pro Schießtermin (das ist dann auch der Preis für Gäste, wo ich dann echt nicht mehr verstehe, warum man sich das antut).

    Aber bitte auch den Diabolo auf 8/10 runterscalieren;).

    Da fiel mir gerade ein, dass einmal im Jahr bei uns die Vereinsmeisterschaft für Freie Pistole unter anderem auf 10m mit der Luftpistole auf verkleinerte Sportpistolenscheiben geschossen wird, da nicht alle eine Freie Pistole zur Verfügung haben.

    Ein Loch mit 4,5mm Diabolo ist da dann beeindruckend „ringeübergreifend“ und da keine Zentrumswertung erfolgt, würde wohl sogar ich über 500 Ringe schaffen - da ich den Wettbewerb aber auf 50m mit der Freien Pistole schieße kann ich die größe des Projektils nicht gewinnbringend ausnutzen.

    1x Pardini: nach etwa 5‘000 Schuss wurden Lauf und Verschluss gewechselt (beides an den Aufprallflächen gestaucht)

    In Bezug auf das Startthema des threads off-topic, aber es passt gut zur Aussage von swiss-shooter:

    das Problem der gestauchten Prallflächen tritt auch bei der Feinwerkbau AW 93 bis Seriennummer 3407 mit manuellem Verschlussfanghebel auf, dort ist es aber meist eher ein optischer Makel der wohl erst nach einer deutlich höheren Schusszahl auch zu technischen Problemen führen könnte (siehe auch Erfahrungen mit der Baikal IZH35 ?).

    Die danach produzierten AW93 besitzen einen automatischen Verschlussfang und nach dem letzten Schuss schlägt der Verschluss dort nicht mehr ungebremst auf die Rückseite des Laufs auf.

    Bei der eingangs genannten ersten Serie der AW93 lässt sich aber von einem Büchsenmacher (Fräsarbeiten erforderlich) auch ein automatischer Verschlussfang einbauen. Feinwerkbau bietet an, diese Arbeit auch im Werk ausführen zu lassen.

    Hallo, habt Ihr Erfahrungen mit der von der Gothaer und Roland Versicherung in Zusammenarbeit dem DSB angebotenen Rechtsschutzversicherung?

    Die Einschränkung z.B. auf bestimmte Paragraphen des Waffengesetz stimmt mich kritisch. Da würde dann ein Amt z.B. Paragraph 4 WaffG ins Feld führen und der Rechtsschutz greift nicht mehr. Richtig?

    https://www.dsb.de/aktuelles/meld…rsicherung-vor/

    Hallo no limits,

    eine mögliche Antwort auf Deine Frage ist Dir doch bekannt ;)

    die Match Guns MG2 - dort liegt dann preislich das mechanische Modell für ca. 1300 Euro im Mittelfeld zwischen einer gebrauchten Hämmerli 208S und z.B. einer neuen Walther SSP.


    Würde man als Startpunkt die ca. 800 Euro Neupreis einer mit der 208 vergleichbaren Hämmerli x-esse Sport nehmen (ich höre schon förmlich die „Blasphemie“-Rufe ^^) erweitert sich dann das preisliche Mittelfeld auf die 1500 Euro Waffen. Da dürfte man dann auf eine Matchguns mit elektronischem Abzug oder z.B. eine Chiappa FAS SP 6007 kommen.

    Ich gehe da eher mit Golumba mit, und die aktuellen Preise für 208S‘ lassen das Angebot in einem recht guten Licht erscheinen - insbesondere mit Koffer, Munition, Spektiv und Stativ (?).

    Bei der 208S kann man auch nicht von „Sand am Meer“ sprechen.

    ich halte diese Bewertungssystemen nicht nur für verzichtbar, ich halte sie sogar für sehr schädlich und zwar für jedwede Forenkultur

    Das sehe ich leider auch so.

    Und wenn es wirklich von Klicks und daraus resultierenden Einnahmen abhängig sein sollte, ob ein Bewertungssystem existiert oder nicht, wäre es vielleicht ein Ausweg, über kleinere Geldbeträge der Forenteilnehmer den Betrieb des Forums zu sichern. Aber das ist dann ein anderes Thema.

    Da es nun hier nicht wenige Teilnehmer gibt, die das Bewertungssystem bisweilen nahezu exzessiv nutzen, würden mich natürlich noch mehr der Argumente interessieren, die für das Bewertungssystem sprechen.

    Hallo Mitleser/innen,

    ist es verzichtbar oder sinnvoll in diesem Forum (bzw. überhaupt in Foren) pro/contra Bewertungssysteme zu besitzen?

    Es ist ja leider nicht nur so, dass man anhand der Bewertungen an Beiträgen, auch als nicht so mit der Materie Bewanderte/r, die mehr oder weniger objektive bzw. subjektive Einschätzung der Qualität eines Beitrags ablesen kann, sondern über diese Bewertungen auch Missfallen an Forenteilnehmern ausgedrückt wird, ohne, wie es mir scheint, dass überhaupt noch der Beitrag erfasst, hinterfragt oder verstanden wurde.

    Ich will jetzt hier keine Abstimmung lostreten sondern bin einfach mal neugierig welche Gedanken ihr dazu habt.

    Guten Morgen Bastian,

    vielleicht ist es nur eine Frage die mich beschäftigt, weil ich Gegenstände lieber repariere als sie wegzuwerfen oder als Ersatzteillager herzugeben und auch deswegen schon beim Kauf auf Ersatzteilpreise und Reparierbarkeit (Werkstätten & Konstruktion) achte.

    Von meinen Waffen war bislang nur einmal eine Feinwerkbau 80 im Werk. Was kaputt war, weiss ich nicht mehr.

    Der Rest läuft und läuft und läuft ...

    Die Waffen scheinen für lebenslangen Einsatz gebaut zu sein.

    Interessant wird es bei Pressluftpistolen, die irgendwann eine neue Kartusche brauchen. Selbst für eine sogenannte Schrankwaffe, die nur dann und wann zu einem Wettkampf ausgeführt wird, braucht man eine neue Kartusche. Ist die Waffe ein seltenes Modell, wird es extrem schwierig Ersatz zu besorgen. Da kann nach 10 oder 20 Jahren schluss sein.

    Bei Gebrauchtwaffen, die nicht durchgehend pfleglich behandelt wurden oder im intensiven Einsatz waren, habe ich dann tatsächlich mal Bedarf an Ersatzteilen gesehen. Da war es bei einer Waffe mal der Schlagbolzen und einer anderen der Verschluss, bei einer dritten das fehlende Magazin. Der ganze Rest waren Druckluftwaffen und dort hauptsächlich Dichtungen.

    Insgesamt ist die Frage nach Ersatzteilen also bei hochwertigen Feuerwaffen eventuell übertrieben.

    Inwieweit dann das Wissen um Einstellarbeiten, Bedienung und andere Tätigkeiten vorhanden ist, bewerte ich als zweitrangig. Dank dieses Forums und im allgemeinen des Internets ist die Lage auch für seltene Modelle nicht aussichtslos.

    Sehr interessant finde ich noch die Verfügbarkeit an Zubehörteilen wie Griffe, Austauschläufe, andere Federn, Visierungen, Zielfernrohrmontagen etc.