Beiträge von Strindberg

    Magazinknopf etwas abschleifen, hinten eine kleine Rille auf der Magazinrückseite einfräsen...

    Fotos und wenn erforderlich Maße wären top. Vielleicht auch gleich in einem neuen thread.

    Ich nehme mal an die umgebauten Magazine passen dann nur für die „neue“ post-1976 GSP mit rechteckigem Magazinschacht. Das dann aber hoffentlich zuverlässig und wettkampftauglich/zuverlässig.

    Und wo steht das so in der Sportordnung?

    Keine Ahnung, aber was die technische Kommission vorgibt, reicht Kampfrichtern und Kontrollen aus, um einen vom Wettkampf auszuschließen. Damit ist die Laune dann erstmal im Eimer, egal ob die Leute Recht haben. Aber solcherlei Erbsenzählerei ist dann auch das was manche Schützen Schritt für Schritt vom DSB abbringt. Andererseits sind z.B. ausuferndes Gebastel und immer gewitztere Kasperlanzüge unter anderem Gründe für Kommissionen mit Vorschriften gegenzusteuern. Da verselbstständigt sich dann so manches.

    Da fällt mir ein, dass z.B. auch die Beschlüsse der technischen Kommission (TK) sozusagen Gesetz sind - steht also in irgendeiner veröffentlichten Information der TK wie z.B. „Der Kampfrichter weiß was“ dass nur Rundkugeln verwendet werden dürften, dann gälte das, egal wie praxisfern der dahinterstehende Beschluss oder diese Auslegung der Sportordnung wäre.

    Über die SSP könnte ich hier im Forum. Nichts gutes rausleden, viele seien unzufrieden.

    Abseits von diesem Forum, in dem es neben kritischen bis negativen Stimmen auch positive gibt, war auf Nachfrage bislang jede/r SSP-Schütze/in jedoch sehr zufrieden mit seiner SSP - da waren zwar keine Kaderschützen aber auch sehr erfolgreiche Teilnehmer der DM dabei. Letztere haben aber SSP mit elektronischem Abzug genutzt.

    Im Endeffekt wurde es schon gesagt:

    als Neuwaffe die AW93, da sie z.B. die mögliche Lauflänge voll ausnutzt und im Schuss ruhiger ist.

    Hat man kleinere Hände empfiehlt sich aber eher die GSP.

    Zuverlässige, präzise und dabei unempfindliche Panzertechnick bieten aber beide.

    Die GSP bietet wie bereits geschildert die Option eines Wechselsystems und ist Modular aufgebaut.

    Die AW93 bietet soweit das bei einem mechanischen Abzug sinnvoll nutzbar ist, die Möglichkeit zum Trockentraining.

    Munitionsunempfindlichkeit zeichnet beide Pistolen aus.

    Neu wären mir aber beide zu teuer (GSP Expert ca. 1700, AW93 ca. 2100 Euro).

    Ohne relevante Abstriche beim Erhaltungszustand gibt es die Waffen recht problemlos gebraucht ca. zum halben Preis.

    Als gebrauchtes Schnäppchen bekommt man aber eher eine prä-Expert-GSP z.B. von Angang der 90er mit Druckpunktabzug, und die ist für mich nicht schlechter als das neue Modell.

    Sogar die ersten GSPs sind sehr angenehm, wenn man sie mit einem neuen von unten verschraubten Griff frisiert. Die lassen sich ab ca. Baujahr 1973 anbringen. Da ist dann nur die Sicherung im Weg, aber der Platz für den Sicherungshebel lässt sich an neuen Griffen auch ausnehmen.

    Welche Komponenten tatsächlich untereinander austauschbar sind, welche GSPs Deinen Wünschen entsprechen und damit in die Auswahl kommen kannst Du eventuell aus folgenden beiden und anderen Diskussionen zu GSPs herauslesen.

    GSP Expert Erfahrungen

    Seltsames Problem GSP Expert

    Unterschiedliche Lauflängen, Griffbefestigungen, Oberflächenvergütungen, Passstifte, Kunststoff oder Stahl für Spannhebel, Eloxierungen oder einfache Kunststoffbeschichtungen, Druckpunkt- oder Direktabzüge, die Option aucg Wechselsysteme aufzusetzen oder nicht usw. ...

    Vielleicht macht es da auch mehr Sinn die Frage in anderen threads weiterzuführen oder auch einen neuen zu eröffnen statt in diesem thread zur Verpackung.

    Zu einer Lieferung CCI Standard aus 01/2019 kann ich sagen, dass die Verarbeitungsqualität sehr ordentlich ist und die Streuung aus Pistole (25m) und Gewehr (50m) keinen Anlass gab, wie bei Dir grundsätzlich am Material zu zweifeln.

    Bei der CCI die Du in 2019 erhalten hast kann man aber wohl wie shooterboy sagt festhalten, dass diese Charge aus Deiner Pistole schlechter läuft und/oder Du solltest kontrollieren ob es doch an Dir liegt.

    Es kann also sein dass diese charge CCI nicht zu Deiner Pistole passt, aus anderen Waffen aber so präzise wie gewohnt läuft oder Du warum auch immer mehr vertikale Abweichung bei den Treffern hast (Erwartungshaltung etc.?).

    Und es kann so sein wie Du annimmst, das die Verarbeitung Deiner Munition aus 2019 schlechter ist, also z.B. die Pulverfüllmenge in jeder Patrone unterschiedlich ist weil irgendeine Maschine an dem Tag unrund lief und das erst nach einer Weile behoben wurde.

    Die Aussage mancher Foristen, dass man sich dann wegen nachlassender Qualität ja gleich SK Munition holen könnte blendet leider den Preisunterschied aus. SK, RWS etc. haben auch meiner Erfahrung nach klar die geileren Schussbilder, was aber auch höherem Aufwand bei den Herstellern geschuldet ist, was selbstverständlich bezahlt werden muss. Da kostet die SK Pistol Match mit der ich auf 50m (aufgelegt ;) Loch an Loch schießen kann dann aber auch 4,60 Euro statt 3,35 Euro pro Schachtel CCI Standard, wo der Streukreis 25mm beträgt. Aber mit einer anderen Waffe kann das schon wieder anders aussehen. Loch an Loch kommt man mit CCI aber nicht regelmäßig.

    Ich finde die CCI übrigens nicht so sehr wegen der etwas größeren Streukreise blöd, sondern wie auch @SigX5 schreibt wegen des Schussverhaltens aus Pistolen. Wer auf mehr Rumms steht (der Rückstoß fühlt sich etwas bissiger an) mag die CCI wohl mögen, wenn es aber um das zuverlässige Nachladen aus Pistolen geht, reicht meiner Erfahrung nach auch eine angenehmere und nicht so sehr aus dem Ziel springende RWS Target Rifle oder SK Pistol Match, und die Schussbilder sind zweifelsohne hübscher.

    @DMP ein Forum in dem tatsächlich einmal meine IP-Adresse ausgewertet und vom Admin im Forum mit Hinweis wo ich mich geographisch befinden würde, veröffentlicht wurde, war das https://waffenforum.gun-forum.de

    Nach meinem damaligen Hinweis an den gun-forum-Admin, dass ich, wenn er nicht umgehend IP und die daraus (falsch) abgeleiteten Positionsangaben herausnimmt, ich ihn bei der Polizei anzeige, waren diese Angaben nach einem Tag wieder entfernt.

    Nach einer anschließenden Umfrage unter den Benutzern wurde ich dann aus dem Forum geworfen - naja, aufgrund damals in meinem Fall liberaler (in den Augen einiger Foristen in dem gun-forum war ich „linksgrünversifft“) oder sonstwelcher Äußerungen aus einem Forum zu fliegen, ist das eine Ding — es muss einen ja keiner in seinem Forum beherbergen müssen, aber Verstöße gegen Datenschutz etc. muss man nicht hinnehmen.

    Für einen Admin gibt es also durchaus die Möglichkeit Unfug zu betreiben, aber je nachdem was passiert ist, zeigt man ihn an oder kehrt dem Forum bei Missgefallen den Rücken.

    Dem/den Admins der Meisterschützen spreche ich demgegenüber nach meinen bisherigen Erfahrungen mein Vertrauen aus.

    Enomis

    Interessante Frage, da hatte ich auch bereits drüber nachgedacht, und nehme an, dass dies mal wieder ein Betätigungsfeld für lokale Waffenbehörden ist, also dass trotz Bundeswaffengesetz das je nach Behörde unterschiedlich gehandhabt wird.

    Mein Tip: lege Dir sobald als möglich etwas günstiges zu, das Dir optisch oder funktional Freude bereitet. KK-Einzellader Büchsen gibt es schon für 10 Euro, dazu dann noch gegebenenfalls Versand + WBK-Eintrag. Je nach WBK (grün oder gelb) bist Du dann mit 50-100 Euro Komplettpreis dabei.

    Meine Behörde kassiert leere WBKs übrigens ein und hätte mir diese nicht mehr leer ausgehändigt. Die Behörde hätte dann auch die Uhr für mich auf Null gestellt und mich bei Neubeantragung wie einen Waffen-Erstbesitzer behandelt.

    Daher rate ich auch vorrangig dazu, immer wenigstens eine bedürfnispflichtige Waffe auf der WBK zu belassen. Das erleichtert ja z.B. auch die Leihe von Waffen, da man als besonders qualifiziert angesehen wird (Sachkunde, regelmäßige Überprüfung der Zuverlässigkeit etc.)

    Andi65

    Du kannst Dich entspannt Deinem Hobby widmen und schießen gehen wenn es Dir passt und mit was auch immer Du magst.

    Nach dem noch zu veröffentlichenden Gesetz, würde Dir die Mitgliedschaft in einer „schießsportlichen Vereinigung“ als Bedürfnis ausreichen.

    Nebenbei staune ich immer wieder, wie vielfältig der Begriff „Waffenart“ ausgelegt wird. Bei Behörden ist es oft die Unterscheidung zwischen Lang- und Kurzwaffe, beim DSB z.B. in der Sportordnung ob es Mehrlader oder Einzelader sind, das Gesetz wiederum nennt bislang als Waffenarten erlaubnispflichtige, erlaubnisfreie und verbotene Waffen.

    Ich habe keine Buckmark, aber von dem was ich dazu weiss:

    - der Abzug der Buckmark ist nicht verstellbar und auch mit Tuningteilen wird nur ein Triggerstop gewonnen

    - die Abzugsstange ist konstruktionsbedingt (flaches Blech) nicht übermäßig steif und der Abzug wirkt dadurch ein wenig schwammiger

    - man kann den seitlichen Weg der Abzugsstange mit Hilfe eines z.B. Blechs auf der Innenseite der Griffschale begrenzen, was klar einem klareren Druckpunkt dient. Das zeigt aber auch unzweifelhaft die Defizite der einfachen Konstruktion auf, die kaum dem wiederholgenauen Abziehen dienen können

    - ein der Präzision abträgliches Bauteil, an dem die Abzugsstange auch noch vorbeigleiten muss, ist die Unterbrecherstange der Magazinsicherung

    Insgesamt aber eine stabile und zuverlässige Konstruktion.

    Im Aufbau der FN Browning 150 sehr ähnlich, die aber grundlegend als Sportpistole bezeichnet wird. Die Browning Buckmark ist dafür zu einfach gehalten.

    Interessant zum Fallplattenschießen wegen des 10 Patronen fassenden Magazins.

    Sehr bemerkenswert. Gerade bei den SK-Sorten möchte man ja anhand der Messwerte und des Daumenkinos meinen, dass sich z.B. eine SK Standard sehr viel angenehmer schießt als eine SK Pistol Match, aber gefühlt ist es für mich, zumindest aus einem 150mm- oder 100mm-Lauf genau andersherum. Mit der SK Pistol Match schießt es sich aus einer AW93 übertrieben gesagt eher wie mit einer Luftpistole wohingegen die SK Standard eine Rückstoß und Hochschlag bietet, den ich vergleichsweise von einer CCI Standard kenne.

    Wirkt sich da bei der Freien Pistole mit ihrem im Vergleich zur Spopi doppelt bis dreimal so langen Lauf die Abbrandgeschwindigkeit des Pulvers aus?

    Vom langsamer abbrennenden Pulver der SK Standard Plus ist, wenn das Geschoss den 150mm Lauf verlässt, sicherlich weniger Pulver verbrannt als von dem offensiven Pulver der SK Pistol Match. Das progressive Pulver der SK Standard schiebt nochmal ordentlich, wenn es den kurzen Lauf verlässt und dann in Flammen aufgeht? Beim 300mm Lauf verbrennt sicherlich deutlich mehr Pulver im Lauf.

    Wird die Haftreibung Deiner Konstruktion besser von dem kurzen stärkeren Impuls der SK Pistol Match überwunden und wenn die Pistole auf der Schiene erstmal läuft dann läufts (niedrige Gleitreibung) obwohl die Energie in Summe vielleicht geringer ist als die der SK Standard Plus?

    Das z.B. eine SK Pistol Match in manchen Tests aus 150mm Läufen eine der CCI Standard ebenbürtige v0 haben soll, in der Praxis aber gefühlte Universen zwischen den beiden Sorten liegen und die CCI vergleichsweise tritt wie ein Pferd, kam mir immer seltsam vor.

    http://ake-nordin.ownit.nu/frilans/22lr/17/index.html

    Und Dein Vergleich zwischen RWS Rifle Match und RWS Pistol Match ist auch bemerkenswert und zeigt mir, dass sich das Verhalten von Munition verschossen aus 150mm und 300mm Läufen nur schwerlich vergleichen lässt.

    Aus dem kurzen Lauf schieße ich viel lieber die RWS Gewehrmunition. Die Pistolenmunition ist aus dem kurzen Lauf zu bissig.

    Hm, jetzt habe ich mir nochmal einen zweiten Munitionstests angesehen und da die v0 von CCI und SK Pistol Match verglichen. Einmal nahezu identisch und einmal 20m/s Unterschied. Aber gut, in Deiner Betrachtung, und das ist ja hier entscheidend, ging es um 300mm Läufe.

    https://www.frankonia.de/images/multimedia/pdf/166449.pdf

    In meinen Augen sind auch die GSPs ab dem Modell mit manuellen Schlittenfang ab 1973 auch heute noch Matchwaffen (huch, so ein Zufall, hier liegt eine ;) dann wäre aber als tuning-Maßnahme mindestens einer der aktuellen, von unten zu verschraubenden Griffe angeraten (ich habe bei dem Modell vor 1976, dass noch eine Sicherung besitzt, dafür innen am Griff „dremeln“ müssen - nun lässt sich der Griff (von Nill) aufstecken und von unten verschrauben).

    Einen modernen Druckpunktabzug könnte ich auch einsetzen, da die GSP eine nette, modulartig aufgebaute Waffe ist, aber mir reicht bei Sportpistole der Direktabzug aus den 70ern, den ich vor ein paar Jahren mit einer Feder, die ich über Frau Billharz bezogen hatte, von 1360g auf 1000g in bequemen 5 Minuten umgerüstet hatte.

    Ok, soviel Prosa zur GSP.

    Entscheidend sind die gerade genannten tuning-Maßnahmen, und Hand aufs Herz, wer hat im Rahmen des erlaubten nicht bereits an seiner Sportpistole gebastelt oder basteln lassen? Es gibt hier im Forum genug threads zu Abzügen, Griffen, Visierungen etc.

    Wenn ich mir nun ansehe, was 22plinkster bei Youtube aus seiner S&W Victory gemacht hat, dann hat doch auch diese Pistole ordentlich Potential.

    https://www.youtube.com/watch?v=iyS8OWNPZzs

    Und 40$ für einen gepimpten Abzug ist ein Schnäppchen. Der kostet dann mit den unangemessenen Aufschlägen hiesiger Händler möglicherweise 100€ aber ich denke man bekommt ihn auch in Europa.

    Gut, ich bin nun auch gespannt, ob hier jemand Erfahrung mit einer originalen und einer getunten S&W Victory beisteuern kann.

    Unbenommen natürlich @Bastian ‘s Frage/Angebot weitere Tips geben zu können, wenn HEGI weitere Anforderungen/Parameter nennt.

    Nebenbei, Sportpistole ist in meinen Augen eine vergleichsweise ruhige Disziplin. Dass die Pistole bauartbedingt einen relativ starken Hochschlag hat, fällt da nicht so sehr ins Gewicht. Das mögen andere Schützen aber kritischer sehen.

    @Bastian hat die passende Frage gestellt - probiere doch aus, ob Dir die S&W von der Haptik zusagt.

    Schick (z.B. Magazin im Griff), sehr günstig und von Hause aus brauchbare Abzüge (Charakteristik, die Einstellbarkeit ist nicht immer so berauschend) finde ich haben z.B. Hämmerli 208, 215 und Walther KSP/ IZH 35.

    Neu (also zum Neupreis) empfehle ich die GSP nicht. Da gibt es deutlich moderneres zu günstigeren Preisen was ebenfalls nicht nach klassischer Pistole aussieht.

    P.S. hier noch eine Idee zu Preisen z.B. eine moderne GSP von 1995 mit Druckpunktabzug für 300 Euro vom Händler mit Versand für 6 Euro.

    https://www.auctronia.de/angebot/770841578023

    Neben dem Griff und sicherlich anderen limitierenden Faktoren hätte ich insbesondere den Abzug im Verdacht dem Spaß am Treffen im Weg zu stehen.

    Z.B. Volquartsen- oder Tandemkross-Tuningteile sollen den Abzug verbessern, aber ich wage zu bezweifeln, dass der Abzug dadurch match Qualität erreicht.

    Preis-Leistung sind dann bestimmt immernoch weit von einer gebrauchten GSP entfernt.

    Nimm das Modell vorher einmal in die Hand und schieße es idealerweise - das hat mich schon davor bewahrt, relativ teure Voreinträge erneut ausstellen lassen zu müssen.

    Da hatte mir eine Waffe optisch sehr gut gefallen, aber der Abzug war unterirdisch, und auch mit hohem finanziellen Aufwand wäre er konstruktionsbedingt vergleichsweise schlecht geblieben.

    Aber ja, es gilt, dass einem gefallen muss, was man sieht, wenn man den Schrank (Tresor) öffnet.

    Wenn es also eine S&W Victory sein soll, dann soll es so sein.