Beiträge von DanielB

    Heute war ich wieder trainieren. Da habe ich mal mit einer Walther LP300XT geschossen und war entsetzt, wie schwer der Abzug war, im Vergleich zu meiner Steyr. Da haben wir mal das Abzugsgewicht geprüft von der LP300, das war in Ordnung, Waffe angehoben, Gewicht gehalten, kurzer Ruck und paff. Dann meine Steyr geprüft. Bevor das Gewicht den Boden verlassen hat, machte es paff. Ich war stutzig, wiederholt, gleiches Ergebnis. Also Vorzugsgewicht und Druckpunktgewicht hochgedreht, bis das Gewicht gehalten wurde, kurzer Ruck und paff machte es. Tja, jetzt hatte das Schiessen wieder ein anderes Feeling, total ungewohnt, ärger mich, da ich an der Waffe nichts verstellt hatte, seit sie zur Überholung und Abzugsumbau auf Kugellager bei Steyr war. Jetzt ist die Trefferlage nicht mehr so eng, wurde aber besser während des Trainings. Bin ein wenig genervt, aber egal, da wird durchtrainiert! :)

    Danke dir für deine Antwort! :)

    Zum Thema Halteraum: Ich meine es so, dass ich den Lichtspalt zwischen Korn und Spiegel nicht so gleichmässig halten kann von Schuss zu Schuss. Ich habe es mit einem kleineren Lichtspalt probiert, war aber kontraproduktiv. Dann habe ich wieder wie vorher den Lichtspalt genommen und habe meine Kimmentiefe verkleinert, da die Lichthöfe so tief waren, dass ich den Scheibenhalter unten gesehen habe, das half schon mal, da ich nicht mehr so absinke, vielleicht noch ein wenig kleiner machen die Kimmentiefe, mal schauen.

    Die Scheibe mit dem Balken ist mit einem 3/4 Balken, sorry, hatte ich vergessen da zu zu schreiben.Das lustige für mich ist, wenn ich auf die weisse Scheibe schiesse ist mein Streukreis ungefähr so groß, wie die äussere Zehn plus 5mm im Umfang.Vergessen zu erwähnen, ich mache zu Hause Trockentraining/Haltetraining auf die Scheibe, angepasst auf die Entfernung und teilweise auf die FP Scheibe, was, als ich es jeden Tag gemacht hatte, mit die 369 im Wettkampf ermöglichten, da das Halten des Halteraums fast gar kein Problem war.

    Ich bin schon am überlegen mir den Scatt Trainer zu kaufen für zu Hause und für den Schützenverein, für die Jungend. Ich kenne von vor Jahren nur den Rika Hometrainer, den hat mein erster Verein und war hilfreich bei der Jugend! Aber die Kosten sind schon nicht schlecht!

    Beruflich ist leider nicht viel mit Abstriche machen. Wobei ich mal Jasna Sekaric gehört hatte in einem Interview, wie sie trainiert, da wurde es mir anders, da kann man gar nicht mehr arbeiten gehen, da man keine Zeit mehr dafür hat! Lach

    Servus,

    ich stelle mir die Frage, wie weit ich noch kommen kann mit den Ergebnissen! Als persönliches Ziel habe ich mir die DM in Luftpistole 2015 gesetzt, vielleicht auch mit der Sportpistole.

    Jetzt zu den Fakten:

    Ich bin 33 Jahre alt, schiesse seit Anfang 1992, diverse Besuche als Schüler, Jugendlicher und Junior bei Kreis-, Gau- und Landesmeisterschaften, doch nie vorne dabei, irgendwie waren die Ergebnisse damals höher als heute. Mein bestes Ergebnis lag mal bei 374 Ringe im Jahr 2001. In den nächsten Jahren pendelte es sich so bei 350 bis 360 Ringe ein. Dann war im Verein immer weniger los und man verlor die Wettkämpfe mit bis zu 150 Ringen, bei Luftpistole und bei Sportpistole, wo ich die Lust verlor und nur noch für mich mit geschossen habe. Es wurde immer schlimmer, so dass ich den Verein gewechselt habe dieses Jahr und dort auch wieder Konkurrenz fand. Die ersten Ergebnisse in Luftpistole im Wettkampf lagen bei 342, 342, 354, 355, 369, 357, 357 und der letzte bei 358 Ringe. Bei Leistungskontrollen im Training komme ich so auf 360 bis 375. SpoPi lagen die Ergebnisse so bei 275, 270, 255, 259, 274 Ringe.

    Mein Training ist so oft wie möglich, was heisst, so ca. zwei bis dreimal die Woche, wenn es mein Drei-Schicht-Betrieb zulässt. An meinen Trainigsinhalten bin ich noch am feilen. Im Moment sieht es so aus: Zuerst Haltetraining, dann weiße Scheibe zur Vertiefung von Abzug und Visierung, dann Ringscheiben für Trefferbild, ab und zu Scheibe mit vertikalem Balken und Scheibe ohne Ringe, insgesamt variiert es so zwischen 80 und 120 Schuss pro Training.

    Mein Problembereich beim Schiessen sind:

    1. Zu langes halten und den Schuss raus zu würgen, was mich immer Ringe kostet, da ich nicht absetze.

    2. Ich ziehe teilweise bewusst ab, was das Ergebnis jetzt nicht so mindert, könnte aber durch unbewusstes Abziehen besser sein.

    3. Ich schaffe es nicht so ohne weiteres den Halteraum sauber und ruhig zu halten, was aber die letzte Zeit besser wird.

    Trainingsinhalte habe ich mir geholt bei llzbw.de und aus dem Buch Olympisches Pistolenschiessen, wobei ich noch am sammeln bin und am zusammenstellen.

    Jetzt die Frage an euch, wie weit kann ich mit meiner Ringzahl noch kommen, um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zu schaffen?

    Ich vertrete für mich persönlich da die Meinung, lieber die selbe Muni und nicht drehen, als Muniwechsel, Geld sparen und drehen müssen, so hat man vom Training zum Wettkampf eine Komponente weniger, an die man denken muss. Mir fällt es schon schwer, mich daran zu erinnern, ob ich meine SpoPi von Duell auf Präzi schon umgedreht habe oder nicht! Lach

    Ich persönlich finde es nicht so gut, wenn man für Wettkampf und Training zwei verschiedene Munitionssorten oder zwei verschiedene Hersteller nimmt. Ich habe es selber ausprobiert, bei Sportpistole und bei Luftpistole, im Training billigere Munition zu verschiessen, darunter auch andere Marken. Das Problem war, dass die Munition doch eine erheblich andere Trefferlage hatte, als die teure und ich, wenn ich die Zehn halten wollte, drehen musste. Daher ergibt es für mich keinen Sinn, mit unterschiedlichen Munitionssorten oder Hersteller zu schiessen, da ich persönlich, immer die Waffe verstellen muss!

    Beim schiessen auf anderen Ständen muss ich fast nie drehen, es passt immer!

    Lieber eine Sorte und die immer! :)

    Wenn du sicher gehen willst, lasse einen Munitionstest machen und da die best schiessende Munition nehmen, gleich 5000 Schuss oder mehr. So kann man keinen guten Tip geben. Natürlich kannst du die JST ausprobieren, aber für ein richtig gutes Schussbild ist ein Munitionstest besser.

    Eine eigene Waffe hat immer ihren Vorteil und wenn die das LG Schiessen liegt, dann los. Vereinswaffen sind gut für den Anfang, aber wenn man sieht, es wird schnell besser, dann eine eigene Waffe kaufen und sich freuen.

    So kannst du auch mehrmals trainieren, denn einmal die Woche für eine Stunde ist viel zu wenig.

    Ich habe meine Steyr LP 10 seit 2000 und lasse die Kartusche immer drauf und hatte bisher keine Probleme damit, auch in der Anleitung steht nichts darüber und von Steyr gab es keine Beschwerde nach dem letzten Service.

    Der eine macht es so, der andere so!

    Da ich einfach mal sehen wollte, was die Munition so ausmacht und da war es schon ein Unterschied, sowie auf Anraten eines Freundes, der erfolgreich Gewehr schiesst. Meine blind gekaufte H&N konnte die Zehn nicht halten, ergab aber im Wettkampf 370 Ringe, die RWS R10 0,53g konnte die Innenzehn halten und ergab drei Mal hintereinander nur 357 Ringe. Die V0 drehte ich auf Anraten von Steyr hoch.

    Die V0 für die Steyr LP10 soll so bei 155 m/s bis 160 m/s liegen, meine lag mit der H&N genau bei 154 m/s. Nehme ich die RWS R10 mit den 0,45 g schiesst sie zu schnell, mit der 0,53 g schiesst sie zu langsam und das schöne ist, Steyr stellt die Waffen mit unterschiedlicher Munition ein, einmal RWS, einmal H&N und so weiter. Stellen sie sie mit der RWS R10 mit 0,45g ein und der Kunde schiesst mit H&N 0,49 g, ist sie zu langsam und anders rum zu schnell. Daher finde ich es persönlich schon ungeschickt, dass es überhaupt Diabolos mit unterschiedlichen Gewichte für die Luftpistole gibt. Denn wenn man nicht aufpasst, kommt man ohne Probleme über sie 7,5 Joule und die Waffe ist illegal, da sie die Auflagen für das F-Zeichen nicht mehr erfüllt. Besonders beim Gewehr, da darf man bei 0,53 g nur 168 m/s haben, alles darüber ergibt mehr als 7,5 Joule!

    Ich werde schauen, wie es mit der guten alten H&N läuft. Wenn es da besser läuft, was ich hoffe, wird ein Munitionstest gemacht und zwar nur mit der H&N Final Match 4,49 mm und 0,49 g! Die Munition kenne ich nur zu gut, schiesse sie schon 21 Jahre. Im Nachhinein ärgere ich mich, nicht genau diese genommen zu haben, aber die RWS hatte ein minimal besseres Schussbild!

    Wenn ich wieder trainieren gehe, am Freitag, mache ich mal 10 Schuss mit der H&N, sowie 10 Schuss mit der RWS und schaue mal.

    Ich halte schon um einiges länger nach, bis es knallt hinten im Kugelfang, plus so eine Sekunde.

    So ein Munitionstest ist ja nicht schlecht, aber wenn sich das Gewicht ändert des Diabolo's, ist der Faktor Schütze nicht eingerechnet, sage ich jetzt mal so! Lach