Beiträge von DanielB

    Wenn du es richtig machen möchtest, dann mache einen Munitionstest bei einem der Händler für Schießsportbedarf. So kannst du die Munition ausschließen, wenn es mal nicht so läuft. War letztens wieder, nur RWS R10 für Luftpistole getestet mit meiner LP 10 aus dem Jahr 2001 und das beste Los ergab ca. 8mm, deckt die Innenzehn ab.

    Was mir aufgefallen war, wie gleichmäßig die R10 geht in der V0. Die H und N hatte Schwankungen von bis zu 5 m/s und die R10, egal welches Los, lag so bei 1 m/s, gemessen mit BMC 18. Woher das kommt, kann ich nur spekulieren, aber war schon interessant.

    Was auch lustig war, wie die V0 langsam ansteigt, wenn man den Lauf reinigt.Vor dem Test habe ich vier VFG Pfropfen durch geschossen und danach erst einmal 10 Schuss mit meiner alten R10 für Gewehr gemacht. Die V0 bei dem ersten Schuss lag bei 144 m/s und beim 10 Schuss 148 m/s, danach gleichbleibend beim Test mit der R 10 für Luftpistole. Zeigt schön auf, wie das Blei die Poren im Lauf zusetzten und der Lauf, sprich der Diabolo, schneller wird. ;)

    Wenn dir die Steyr liegt, nehme sie, das Alter ist egal. Meine ist eine aus dem Jahr 2001, weiß allerdings nicht, wie lange sie bei Kettner schon gelegen hatte. Alt ist sie jetzt über 13 Jahre und läuft wie am ersten Tag. Ich hatte noch nie Probleme damit. Ende 2010 habe ich sie auf kugelgelagerten Abzug umbauen lassen und zwei neue Kartuschen gekauft. Service ist super von Steyr, egal ob man anruft, eine Mail schreibt oder per Facebook kommuniziert! :)

    Beim letzten Munitionstest, nur RWS R10 für Luftpistole mit 4,49mm und 4,50mm, lag der kleinste Streukreis bei ca. 8mm, hält die Innenzehn, für mich noch völlig in Ordnung und wenn es schlechter wird, kommt ein neuer Lauf rein! ;)

    Es schießen sehr viele Top Schützen Steyr, das hat auch seinen Grund, sie läuft und läuft und läuft. Bei mir damals weniger ausschlaggebend, da es mich nicht interessiert hatte! Lach

    Ich probiere auch immer mal Töchter anderer Mütter, doch meine LP 10 finde ich immer wieder am besten für mich, auch andere stimmen zu und die anderen Töchter sind Walther LP300/LP400, Tesro, Feinwerkbau P44, Pardini K12 und Morini CM 162. Für mich hat sie mit den besten Abzug auf der mechanischen Ebene, den elektronischen Abzug kenne ich nicht, würde ich gerne mal probieren.

    Probieren, wenn gefällt, kaufen, glücklich sein! :)

    Danke dir für deine Einschätzung.

    Bei mir liegt es genau so: Ich mache mir zu viel Gedanken, das ist bei allem so. Ich fahre zum schießen und will einen super Streukreis bekommen, da machen mich die Gedanken kaputt und ich kann mich nicht richtig konzentrieren. Im Wettkampf und auf Meisterschaften ist das anders. Da geht es immer voll auf und es läuft gut. Je schwieriger es ist vom Stand, desto besser läuft es. Selbst bei minus 10°C Wettkampf Sportpistole lief es perfekt, selbst nach einem Leistungsmarsch bei der Bundeswehr und einem Krampf in der rechten Wade, so einen hatte ich noch nie, habe ich unter Schmerzen meine 365 Ringe im Wettkampf geschossen.

    Ich habe selber Jahre nicht mehr an Meisterschaften teilgenommen, da ich selber trainiert habe, war Jungendtrainer, die waren auch recht erfolgreich, Deutsche Meisterschaft war drin und da im vorderen drittel, daher litt mein Schießen, besonders Meisterschaften, habe da nur Wettkämpfe geschossen.

    Die Gedanken super zu schießen machen mein Schießen kaputt, gut kann auch sein, dass ich mir zu oft auf Youtube ISSF Schießen anschaue! :)

    Bin seit einem Jahr in einem anderen Verein, da in meinem alten Verein nichts mehr los war und Wettkämpfe mit 50 bis 150 Ringe zu verlieren, machte keinen Spaß mehr. In meinem jetzigem Verein habe ich wieder Schützen, die gleich gut und besser sind, da ist der Reiz wieder da, in zwei Monaten 2000 Schuss verschossen mit der LP, mehr als fünf Jahre lang in meinem alten Verein. Hat man gesehen bei unserem 100 Schuss Turnier ohne Zeitbegrenzung. Da waren meine letzten 10 Schüsse (2x9 und 8x10) die besten Schüsse, wo andere abgebaut haben, bin ich aufgelaufen.

    Ziel ist die Deutsche Meisterschaft 2015! :) Dahin wird trainiert bis ich umfalle. Beweisen muss ich mich keinem, darauf lege ich keinen Wert. Ich kämpfe halt gerne gegen andere und der Druck lässt mich wachsen.

    Ich werde mir alle Vorschläge schön in mein Köpfchen einlernen und umsetzten, danke dafür!

    Bin ja fleißig am trainieren. Doch leider stocke ich immer noch am Abzug. Auf der weißen Scheibe geht es, aber mit schwarzem Kreis geht mein Finger nur zum Druckpunkt und will nicht weiter (Angst durch unbewusstes Abziehen nicht im Halteraum, so dass der Schuss daneben geht), dann verpasse ich den Halteraum und es macht pfffff, der Schuss ist raus und liegt in der sieben und in der acht. Mit der Zeit wird es nicht besser, sondern schlechter. Soviele siebener und achter wie gestern hatte ich schon lange nicht mehr. Ich will einfach zu viel auf einmal und vergesse die grundlegenden Regeln und den Halteraum schaffe ich nicht zu halten, ich schwanke vom schwarzen bis in den einser Ring! Meine Hand fällt oft beim Schuss ab, was dann einen tiefen Schuss ergibt, verklemmtes Korn, Hochschuss (Korn zieht es in den schwarzen Kreis rein), die Lage vom Abzugsfinger am Abzug gefällt mir nicht, bekomme ich irgendwie nicht mehr hin. Es lastet gefühlt zu viel Druck auf der Fingerkuppe, komisches Gefühl. Könnte natürlich rein, dass ich es immer noch nicht gewohnt bin, siehe vorherigem Beitrag. Gestern war das Gefühl nicht so schlecht, Zunge weiter nach hinten und ein wenig gedreht. Ich habe mir jetzt vorgenommen ein Schießbuch zu führen, wo ich niederschreibe, was gut und schlecht gelaufen ist, mit Trefferlage der Schüsse.

    Ich trainiere zuerst 20ig Schuss auf die weiße Scheibe und ca. 80 auf die Ringscheibe und "WILL" ein gutes Schussbild erreichen. Zwischendurch noch mal ab und zu auf die weiße Scheibe. Balkenscheibe und Scheibe ohne Ringe lasse ich aus, ich glaube da liegt der Fehler teilweise begraben! Ich sage jetzt mal, ich "WILL" zu viel!

    Man kann es treiben und auch übertreiben. Ich glaube du bist da ein wenig auf dem falschen Weg für Vereine und überschießt das Ziel.

    Diese englischen Ausdrücke und die Einarbeitung in das deutsche Wesen stört mich immer mehr und mehr. Besonders in großen Firmen geht mir der Regelwahn langsam dermaßen auf die Nerven, da man sich immer und immer wieder dabei mehr behindert und alles erschwert. Wenn es läuft gibt es ne Regel, die das wieder verhindert, weil einer gesehen hat, dass es so nicht gehen kann, da es für ihn der falsche Weg ist, der vorher aber immer funktioniert hat. Nun erfindet er eine Regel, die das ganze erschwert und für die Arbeiter unnötig an Zeit kostet. Vor der Regeleinführung habe ich 10 Minuten handwerklich gearbeitet und 5 Minuten Papiere gemacht, nach der Regeleinführung arbeite ich 10 Minuten handwerklich und 15 Minuten werden Papiere gemacht. Genau so etwas brauche ich in keinem Verein, da vergeht mir endgültig die Lust. Ich habe vor über 22 Jahren mit dem Schießen angefangen, also noch da, wo man die Munition in der Tasche tragen kann und die Waffe nicht abschließen musste, das war für mich persönlich entspannter als heute. Heute sagte ich dazu, ich mache ein Vorhängeschlosshobby. Alles muss verschlossen sein, selbst die Luftpistole! Was nutzt der beste Tresor, wenn ich die Waffe und Munition im Kleiderschrank lagere? Nichts, aber auch gar nichts und da helfen auch keine Gesetzte! Bei mir läuft schon immer alles nach den Gesetzten, so wie auch beim schießen und wenn einer sich nicht regelgerecht verhält, fliegt er vom Stand. Zwar muss da schon recht viel passieren, aber es ist schon des öfteren vorgekommen. Ich sehr umgänglich, nett und freundlich, doch wenn es mir zu bunt wird, geht es strickt und geradlinig zu und weg ist er, denn beim Umgang mit Waffen verstehe ich keinen Spaß.

    Wenn ich alleine die EU höre wegen der Verschärfung des Waffengesetztes, da muss ich mehr als lachen und würde am liebsten alles verkaufen, wenn das durchkommt.

    Der Nutzen liegt darin, dass die Waffe den schon fast perfekten Winkel hat, bevor der Schütze mit dem Arm hoch geht. So kann man recht gut in den Griff greifen, ohne die Waffe in die Hand nehmen zu müssen. Denn wenn sie auf dem Tisch liegt, stimmt der Winkel vom Handgelenk nicht, da der Arm nicht gerade ausgestreckt ist. mMit dem LPfix passt der Winkel. Ich lege mit beim schiessen immer etwas unter den Griff, um diese Position zu erreichen, die der LPfix ermöglicht!

    Bei Gewehr lohnt es sich in meinen Augen eher als für Pistole.

    Wenn ich jetzt so mein letztes Schussbild sehe vom Training, da hätte ich mit nicht eingeschossener Munition min. 10 Ringe verschenk und ich liege so beim letzten Leistungstest bei ca. 370 Ringe.

    Seit dem von mir immer Munitionstest machen, denn man ärgert sich ohne Ende, wenn es eine 9,9 ist und keine 10, wenn der Streikreis mit eingeschossener Munition bei 6,5 mm liegt und bei nicht eingeschossener Munition bei 9,0 mm. :)

    Es ist halt eine sehr seltene Waffe und schaue, wie der Service hier in Deutschland ist, sowohl Probeschießen. Wenn der Service gut erreichbar ist und die Waffe dir liegt, spricht nichts dagegen. Ich würde sie persönlich nicht kaufen als Luftpistole, ich würde da eher zu einer Steyr LP10 greifen, Feinwerkbau oder Walther!

    Die Preispolitik von Pardini ist ja eine Sache für sich, sie machen die Preise wirklich fest an den Erfolgen mit ihren Produkten. Alleine der Preis für die Freie Pistole, da fallen einem die Augen raus. Selbst wenn mir die SpoPi von Pardini super in der Hand liegen sollte und gut gehen würde, bei dem Preis würde ich es mir trotzdem überlegen.

    Es ist geschafft. Mit den 350gr die Waffe hochgehoben und das Vorzugsgewicht so angepasst, dass der Abzug am Druckpunkt leicht anliegt, dann 520gr., das Druckpunktgewicht so angepasst, bis der Abzug die 520gr. hält und bei einem leichten Ruck auslöst. Am Sonntag wird noch einmal mit dem Abzugsgewicht geprüft, das aber auf der Waage nur 492gr. bring.

    Ich habe jetzt eine volle Diabolodose in eine Safe-Box getan, da den Faden rein und jeweils die Diabolodose mit dem abgemessen Gewicht draufgestellt und den Faden auf den Abzug gelegt und dann die Waffe angehoben, geht prima.

    Danke für die Vorschläge.

    Ich wollte nur mal so einen Vergleich haben! :)

    Ich habe mir es jetzt so gebastelt: Eine Diabolodose voll in eine Safe-Box rein und eine zweite oben drauf, soviel Diabolos raus, bis alles zusammen 350gr. ergibt, die Diabolodose eventuell mit doppelseitigem Klebeband festkleben. Dann einen Faden durch die Safe-Box und Diabolodose, klemmt gut und dann einstellen! :) So dann auch bei den 500gr. ;)

    Ich hatte es auch mit einer Waage probiert, aber leider ging es nicht so toll!

    Servus,

    ich bin gerade am Einstellen meines Abzuges von meiner Steyr LP 10, da das Abzugsgewicht zu klein war, viel zu klein, so ca. 300g. Ich habe ihn jetzt mal so eingestellt, wie es mir zusagen würde, dass er die 500g hält, doch wenn ich mir die Bilder bei Steyr anschaue, ist die Schraube für die Vorzugskraft so weit rausgedreht, dass das Druckpunktgewicht enorm sein muss.

    Es wäre sehr nett, wenn hier ein paar Leute, die die Steyr LP 10 haben und 2/3 auf dem Vorzugsgewicht haben und 1/3 auf dem Druckpunkt, ein Bild von der Abzugseinheiten machen würden mit all den Schrauben und hier einstellen würden, da wäre ich sehr dankbar.

    Auch würde mich mal die Länge des Vorzugweges interessieren, bis man am Druckpunkt angekommen ist. Bei mir lag er so bei fast 2mm.