Beiträge von DanielB

    Ein ähnlich „angenehmer“ Impuls hat auch die ELEY German Match geliefert. Die hat aber eine Flatnose und rutscht nicht fluffig und das Patronenlager (ebenfalls mein persönliches Empfinden).

    Wie meinst du das mit fluffig, nicht leicht hinein gleitet?

    Die Präzision fängt tim Patronenlager an. Wenn ich, in meine TOZ, die Patrone reinschiebe, bekomme ich sie nicht ganz hinein, was normal ist, denn die Kugel wird schon in die Felder reingedrückt, dass die Kugel gleich geführt wird, sieht man, wenn man die Patrone wieder rausholt am Geschoßkopf. Bei allen Top Herstellern ist es gleich. Bei CCI, Federal und so, geht die Patrone leicht rein und man sieht, dass die Kugel nur ein ganz wenig in die Felder gedrückt wird. Da würde ich sagen, geht schon die Präzision verloren.

    Morgen,

    bei der Freien Pistole merkt man, dass die SK Rifle Match softer ist im Abgang, sie springt nicht so, wie mit der SK Standart Plus oder der Pistol Match, daher gefällt mir die Rifle Match sehr gut in der Freien Pistole, die eine TOZ ist.

    Bei meiner Sportpistole, Morini CM 22M, verhält es sich anders. Hier merkt man genau, ob eine Standart Plus/Rifle Match drin ist oder eine Pistole Match. Bei der Standart Plus/Rifle Match merkt man, dass das Pulver langsamer abbrennt und die Kugel langsamer beschleunigt wird, die Waffe wirkt softer. Hingegen bei der Pistol Match merkt man das schnelle Pulver, sie spring mehr im Abgang.

    Ein Vereinskollege hat mein Magazin mal geladen mit Standart Plus und Pistol Match, ohne, dass ich es gesehen habe und nach jedem Schuss riet ich, welche Munition es was und hatte recht.

    Deswegen schieße ich am liebsten aus der SpoPi eine schnelles Pulver und aus der Freien ein langsames Pulver.

    Aber es hängt auch viel von der Waffe selber ab.

    Ab und zu wird, besonders beim Putzen, die Laufmündung beschädigt, wie ich schon ein paar Mal gesehen habe. Es wird vom Patronenlager aus die Bronzebürste durch den Lauf zur Mündung gedrückt, dann aber nicht abgeschraubt, sondern wieder zurückgezogen. SO beschädigt man sich die Laufmündung und die Präzision ist dahin.

    Meine Frage, wie funktioniert ein Munitionstest.?

    Das gesamte Gewehr wird eingespannt, andere spannen nur das System ein und dann werden 10 Schuss auf die Scheibe gemacht. Das Los, was den kleinsten und rundesten Streukreis hat, ohne Ausreißer, wird genommen.

    Das Gewehr, der Lauf, muss sauber sein und wird dann mit ein paar Schuss wieder für den ersten Test gerichtet (kann es nicht anders ausdrücken, sorry). Wenn du eine Tube verbaut hast, diese bitte auch blitzeblank reinigen!

    Kannst du ihn auf der Anlage ablegen!

    Ich gehe hin, lege die Waffe auf der Zuganlage ab mit gestrecktem Arm, hebe sie leicht an, dass sie nur noch ein wenig aufliegt und lege meinen Finger an den Abzug, halte dies einen Atemzug, die Waffe, Arm und Abzugsfinger unter Spannung und gehe dann hoch, durch die Zielscheibe durch nach oben und dann normal weiter.

    Mit der Waffe, dem Arm und dem Abzugsfinger unter Spannung halten vor dem hochgehen hilft, dass der Finger am Abzug gleich seine richtige position hat, da die Waffe eventuell im Griff immer ein wenig rutscht. Wenn man entspannt vom Tisch aus hochgeht, merkt man, wie die Waffe leicht neu positioniert wird und der Finger am Abzug wandert! Ist nicht leicht zu erklären!

    Vielleicht zu Testzwecken, weil der Lauf nicht so gut (größerer Streukreis) oder der Kompensator für ihn besser ist!

    Eventuell mag die Schützen es etwas nasenlastiger, da die CM 200 mehr Richtung Griff balanciert ist!

    Halterkraft trainiere ich so:

    Auf dem Stand gehst du in den Halteraum und eine andere Person misst den Abstand vom Boden zur Laufmündung. Wenn du 10 Meter länge hast in deiner Wohnung, holst du dir eine zweite Person, sie klebt die Scheibe an die Wand und du gehst in den Halteraum. Die andere Person misst dann den Abstand vom Boden zu deiner Laufmündung. Dies macht ihr so lange, bis der Abstand vom Boden bis zum Halteraum so hoch ist, wie auf dem Schießstand.

    Wenn ich Lust habe, trainiere ich so: 30 Sekunden die Waffe im Halteraum halten und dann 30 Sekunde Pause, das ganze mache ich so 15 bis 20 Mal!

    In den Absorber von der Steyr kommt keine Luft rein, das Wolframgewicht wird beim Laden mit einer Feder gespannt und verriegelt. Diese Verriegelung wird beim Auslösen entriegelt und das Wolframgewicht schnellt nach hinten. Wenn man die Waffe ohne Diabolo lädt und oben, auf dem Verschluss, auf den schwarzen Hebel drückt, wird er ausgelöst!

    So ganz stimmt die Aufstellung nicht. Die Hämmerli Spopis am Markt 215/208/215S/208S/280/SP20 und SP20RRS wurden noch zu Zeiten entwickelt und auch verkauft als Hämmerli noch selbständig war und haben/hatten nichts mit Walther zu tun. Ich mochte meine 280 die ich besser als den Nachfolger Sp20 fand. Neuentwicklungen außer im Low Budget Bereich gab unter Walther nicht. Eigentlich schade.

    Ich meinte auch Neuentwicklungen!

    Endlich mal eine Frage die einfach zu beantworten ist!

    Walther, Tesro, Pardini, Hämmerli, Feinwerkbau, ...:)

    Walther = Nein, mit ihren Waffen komme ich nicht zurecht

    Tesro = Nein, wie Walther

    Pardini = Ja, müsste mal mit schießen

    Hämmerli = Nein, das selbe wie Walther, ist Walther

    Feinwerkbau = Nein, hatte schon zwei Waffen von denen und nur Probleme

    So einfach ist es nicht! ?

    Problematisch sei bei beiden Herstellern auch im Falle des Falles die Ersatzteilversorgung, das könnte dauern. Das war mir neu.

    Man sollte wissen worauf man sich einlässt war der ehrliche Schlusssatz.

    Es ist ja schon eine Armut, das zu lesen! Da frage ich mich, was man demnächst kaufen soll, wenn die Waffen defekt sind, besonders, wenn man mit Morini am besten zurecht kommt!