Beiträge von NordWest

    Die ersten Kreise stehen wohl mittlerweile in Beitrittsverhandlugen mit dem NSSV. Das könnte zu einem weiteren Aderlass des NWDSB führen.
    Man will wohl in Hannover den Samstag abwarten und spekuliert auf nicht Entlastung.
    Scheinbar wird die"Beute" schon geteilt.

    Sie reden gerne von unterschreitung...
    Aber im aktuellen Finanzplan stehen eindeutig 3, 8 Millionen.
    Der Unterschied zwischen Finanzierung und Gesamtkosten wird hier auch ziemlich verwischt. Und um letzteres geht es schließlich.
    Ob Rose alle Fakten kennt ist doch lange nicht sicher.

    Also in Ostfriesland ist nichts entschieden worden.
    Die Kreise sollen erst bei ihren Vereinen nach fragen.
    Bis Mittwoch läuft die Frist.
    Emden und Friedeburg stimmen wohl gegen die 1, 50.
    Von den anderen Kreisen hat man bisher noch nichts gehört

    Der neue "Kassenwart" war doch unter Kruse Rechnungsprüfer. Und wenn mich nicht alles täuscht hat Kruse auf dem Delegiertentag ausdrücklich Dierk Warnken gelobt, da dieser bei der Erstellung der Billanz geholfen habe.
    Ein Rechnungsprüfer der bei der Bilanz hilft? Der danach Schatzmeister wird?
    Wie kannst du hoffen da einen vernünftigen Bericht zu bekommen? Reichen nicht drei Monate aus sich einzuarbeiten?
    Man muss eine Engelsgedult haben, um noch Vertrauen zu diesem Vorstand herzustellen.
    Auch Warnken wollte den Bezirkspräsidenten erst Einblick in die Unterlagen gewähren, nachdem gesichtet wurde was überhaupt gezeigt werden kann....

    Nun, in dem Antworten des NWDSB auf den Fragenkatalog OEGB hat der NWDSB ja auch mitgeteilt die Eternitplatten könnten mit dem Hausmüll entsorgt werden. Also gibt es dieses Problem. Das Gutachten zur Bodenbelastung soll ja auch nicht zugänglich sein weil "so viel und so viel Unsinn sofort im Internet verbreitet wird"; so Otten in Bad Rothenfelde.
    Einer Salamitaktik, und es hat irgendwie den Anschein danach, traut keiner über den Weg.
    Wenn man vor einem Jahr gesagt hätte, dass ein Finanzierungsbedarf besteht, diesen begründet hätte, alles offen gewesen wäre....
    Es geht nicht mehr um 1.50.
    Es geht um das Vertrauen in den Vorstand.
    Wenn ein Verein seinem Vorstand nicht mehr traut ist er am Ende. Denn ein Verein gründet sich in Vertrauen und Zusammenarbeit. Ein Verein und ein Verband (Verein von Vereinen) ist niemals ein Selbstzweck.
    Ich weiss nicht was sich dort gedacht wird. Seit April war doch genug Zeit alles Aufzuklären.
    Die Frage ist, was ist noch alles in Dunkeln, was sollen die einfachen Mitglieder nicht wissen..

    Stimmt Wilhelm.
    Und dabei hat Osnabrück schon auf die aktuellen Finanzierungspläne geschaut.
    Seit dem Finanzplan des NWDSB vom Juni sind ja bereits 3,8 statt 3,5 Mill. Gesamtkosten geplant. So lautete auch der Antrag, Deckelung bei 3,8 Millionen.
    Was man nicht verstehen kann, ist der Präsidentenbrief vom Juli, in dem Jonny Otten immer noch beteuert die Gesamtkosten würden gleich beleiben.

    Es mag ja ein Problem sein, dass manche Leute mit Pattex an ihrem Posten kleben. Aber wenn man das LLZ, es geht vieleicht auch um die Existenz des NWDSB, retten will, sollte es die Überlegung wert sein über Tabula rasa nachzudenken. Mit einem neuen Vorstand, der Vertrauen und Transparenz schafft ist dies vieleicht noch hinzukriegen. (OS ist ja nicht gegen einen Sonderbeitrag per se)

    Wenn der Osnabrücker Antrag abgelehnt wird, und der Bezirk austritt, werden womöglich andere Bezirke oder Kreise folgen. Der Rest könnte weit mehr als 80 cent als Kompensation zahlen müssen. Was ist mit Bezirken deren Mitglieder noch kaum oder gar nicht informiert wurden?
    Hier könnte sich eine Teufelsspirale bilden.

    Was die Aussage angeht, man sei an einen Delegiertentagsbeschluss gebunden: Wenn ein Mitglied (auch eine juristische Person wie ein e.V.) einen Verein verlässt (nach Satzung und Kündigungsfristen) hat er keinerlei Verpflichtungen dem Verein gegenüber.
    Erklär mal deinen Mitgliedern, die nach einer Beitragserhöhung austreten, sie sollen die für die folgenden Jahre anstehenden Kosten zahlen...
    Genauso ist bei einem Konkurs des NWDSB kein Mitglied haftbar. Hier hat der Landessportleiter in seinem Brandbrief auch falsche Informationen verbreitet.

    Wenn mind. drei Bezirke mit über 35.000 Mitgliedern androhen zu gehen, geht es an die Existenz. Im Übrigen ist diese Größénordnung auch für den DSB nicht unerherblich.
    Bevor das ganze Schützenwesen hierzulande zerbricht oder zersplittert, sollt sich vieleicht Fischer einschalten und eine Lösung von Seiten des DSB anbieten.

    Aktuell habe ich erfahren, dass die Bezirke Bremerhaven und der Bremer Schützenbund die Beitragsvorziehung ablehnen (Bremen mit über 90%).

    Auf der gestrigen Gesamtpräsidiumssitzung wurde der Osnabrücker Antrag abgelehnt und soll auf dem Delegiertentag ebenfalls abgelehnt werden. Der Vorschlag des stelv. Schatzmeisters Friedhelm Schäfer wurde nicht einmal besprochen.

    Die Kuh ist also noch lange nicht vom Eis. Auch der angekündigte 3monatige Präsidentenbrief wird nicht alle Mitglieder von neuer Transparenz überzeugen.

    Was die Kosten angeht, es haben halt weit aus mehr Vereine mitgemacht als gedacht, die Ausgaben im letzten Jahr waren wohl nicht so hoch eingeplant. Es wird sicherlich auch eine Menge Vereine gegeben haben, die sich zwar nicht an dem Wochenende beteiligt haben, aber das kostenlose Mitmachpaket angefordert haben.
    Denoch, die Grundidee find ich ganz gut, ob man nun die Plaketten usw. des DSB bestellt oder nicht. Man kann den Inhalt ja auch an anderen Tagen verwenden.
    Der Termin ist halt nicht überall passend, bei uns überschneidet er sich mit dem Bezirksschützentag.
    Tag der offenen Tür haben wir in unserem Verein schon länger, ob man viele Mitglieder gewinnt kann ich nicht sagen, ein paar sind aber immer ein Erfolg. Und durch Kaffee, Kuchen (von den Damen gebacken) plus Getränkestand kommt immer ein Gewinn dabei raus.

    Ja. Zumindest liegt dem Kreis das schreiben an den Bezirk vor. Dort ist er auch zurückgetreten.

    Ich zitiere mal:


    Liebe Präsidiumsmitglieder,

    seit Wochen belastet uns alle das Gezerre um die Finanzierung des LLZ. Diese nicht unerhebliche Stressbelastung wirkt sich für mich sehr negativ aus. (siehe Erläuterung im Anhang) Ich habe mich deshalb entschlossen meine Vizepräsidentschaft im Bezirksverband Osnabrück ELGB, wie auch im NWDSB niederzulegen. Einen entsprechenden Brief habe ich per Einschreiben nach Bassum geschickt. Mit Heinrich Burghard hatte ich ein persönliches Gespräch.

    Meine Eindrücke sind zur Zeit, dass man dem geschäftsführenden Vorstand des NWDSB wenig Vertrauen entgegen bringt. Ein Glaubwürdigkeitsverlust ist spürbar. Eine zu geringe Transparenz beim Bau des LLZ nach außen ist ein großer Fehler gewesen.

    Unserem Bezirksverband werden aller Wahrscheinlichkeit viele Mitglieder wegbrechen. Sowohl bei einem Beschluss, 3x1,50 € vorzuziehen, wie auch bei Ablehnung dieses Vorschlags. Ich bekenne mich klar für eine Finanzierung zur Fertigstellung des LLZ. Ich bin aber nicht bereit, für einen restlichen Rumpfbezirk im Vorstand tätig zu sein.

    Ich bitte um Euer Verständnis für meinen Entschluss, der mir persönlich unendlich schwer gefallen ist.


    Viele Grüße

    Aber das Finanzierungskonzept muss doch stimmen. Hier gibt es zumindest Zweifel. Der Brief vom Präsidenten war doch auch nur wischi waschi.
    Was ist mit der Beitragskompensation der jetzt austretenden Vereine?
    Ein Vizepräsident ist diese Woche schon zurückgetreten. Der ganze Verband könnte auseinanderbrechen.

    wolln wir mal schauen wie die Bezirke entscheiden. Am 3. ja in OS und Bremerhaven.
    Mir ist auch zu Ohren gekommen, dass der Präsident Ostfriesland den NWDSB um Hilfe gebeten hat, er könne seine Vereine nicht auf Linie bringen. Wenn Ostfriesland und Osnabrück - Emsland aussteigen sieht es wohl düster aus mit dem LLZ. Man darf nicht vergessen, das der Vorstand auch noch nicht entlastet ist. Kredite sollte es so erst wohl nicht geben.

    ja, Humor ist wohl das Einzige was jetzt noch hilft :)

    Aber, wenn wir davon ausgehen ein LLZ zu benötigen, warum dann in einem Altbau in Bassum? Altbausanierung ist immer teuer. Eine neue Halle auf der grünen Wiese an einer BA Abfahrt gelegen wäre planbarer gewesen, wohl auch billiger. Aber unbedingt an Bassum festhalten? Das liegt doch ehrlich gesagt am Arsch der Welt. Internationale Schießsportwochen? Wovon haben die geträumt, es gibt ja nicht mal genug Hotels vor Ort.
    Dann hätte der NWDSB lieber zurück nach Bremen gehen sollen.