Beiträge von br60

    Das FWB 2700 gibt es mit 22 oder 24 mm Lauf zu kaufen. Martin möchte sich für sein Hobby was leisten (sehe ich auch so, scheixxx auf die Erben!) und fragt, was er nehmen soll. Habe seit drei Jahren die 2700 Alu (jedoch nicht als Auflageversion). Ich bin damit sehr zufrieden und habe nur noch die üblichen Sachen, wie Iris, Erhöhung, Filter und Adlerauge montiert. Gerade der Abzug und die Einstellbarkeit sind bei der 2700 hervorragend. Das Gewehr ist top, jede Muni läuft. Der Untergriff sollte auf beide passen. Wegen der Laufverlängerung (lange Visierlinie) muss eine Tasche/Koffer mind. 130 cm lang sein.

    Ein Anschütz ist (mit Visierung) ein wenig teurer, aber auf dem gleichen Level. Nimm beide mal bei einem Fachhändler oder auf dem Stand (so verfügbar) in die Hand und entscheide einfach nach Gefallen! Man kann dabei nix falsch machen. :)

    Bernd.

    Sorry, war ne Weile nicht hier.

    Wie ich darauf komme beantworten die Absätze 3 und 4 des § 4 WaffG:

    ...

    (3) Die zuständige Behörde hat die Inhaber von waffenrechtlichen Erlaubnissen in regelmäßigen Abständen,
    mindestens jedoch nach Ablauf von drei Jahren, erneut auf ihre Zuverlässigkeit und ihre persönliche Eignung
    zu prüfen
    sowie in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 5 sich das Vorliegen einer Versicherung gegen Haftpflicht
    nachweisen zu lassen.
    (4) Die zuständige Behörde hat drei Jahre nach Erteilung der ersten waffenrechtlichen Erlaubnis das Fortbestehen
    des Bedürfnisses zu prüfen. Dies kann im Rahmen der Prüfung nach Absatz 3 erfolgen. Die zuständige Behörde
    kann auch nach Ablauf des in Satz 1 genannten Zeitraums das Fortbestehen des Bedürfnisses prüfen
    .

    Dürfte ja nicht neu sein.
    Bernd.

    Dazu fällt mir folgendes ein:
    Wenn man seinen LKW-Führerschein oder Personen-Beförderungsschein (wenn man über 50 ist), verlängern will, fordert die Führerscheinstelle eine ärztliche Untersuchung, welche NATÜRLICH zu Kosten des Antragsteller erfolgt.

    Wenn man mit Lebensmitteln arbeitet (z.B. Koch) wird man ebenfalls auf eigene Kosten überprüft bzw. muss sich untersuchen lassen.

    Der TÜV ist zwar keine Behörde, die HU jedoch trotzdem gesetzlich vorgeschrieben!

    Ich denke, da findet man noch endlose Beispiele!

    Deine Beispiele sind im Zusammenhang von Erwerbstätigkeiten, die lassen sich als Betriebsausgabe abschreiben. Außerdem wird bei der HU mein Auto geprüft und nicht ich.

    Zu akzeptieren wäre vielleicht noch eine nur zeitlich bestimmte Kontrolle (wie TÜV und Führerschein), aber diese hier ist beliebig, weil so oft und häufig wiederholbar, wie es deiner Behörde einfällt - Anscheinsgründe gibt es zuhauf. Es wäre doch logischer und einfacher, wenn beim Eintritt z.B. einer Strafverfolgung geprüft werden würde, ob du WBK-Inhaber bist. Was sowieso gemacht wird...., da kann man sich und dir die Gängelei sparen. Nur zur Klarstellung: Ich habe nichts Ungesetzliches getan und habe dies auch nicht vor, es geht hier nur um das fragwürdige Prinzip.

    Bernd.

    Wenn es also allgemein üblich wäre, den Bürger auf seine Rechtstreue zu prüfen, dann gelte es doch für alle Gesetze! Welche Gesetze in D kennst du denn noch, auf Grund derer eine Behörde dich regelmäßig und auch noch auf deine Kosten überprüft?

    Bernd.

    Hallo,
    das kenne ich aber auch!
    Sogar wenn man nur einen Kleinen Waffenschein besitzt wird man regelüberprüft! ( §4 Absatz 3 WaffG )
    Es gibt auch ein Urteil vom Bundes Verwaltungsgericht dazu und leider ist die Gebühr rechtmäßig ;( !

    Bei uns im Kreis sind es 12,65€ ( das ist angeblich die Minimal-Gebürh ).

    Aber wenn man mal ehrlich ist, ist es ja auch nicht verkehrt, alle 3 Jahre mal die Rechtstreue zu überprüfen. Oder?

    Und wenn man überlegt, wie teuer der Schießsport ist, dann sind die 10€ (oder halt 12,65€) alle 3 Jahre auch zu verkraften.

    Das bedeutet jetzt natürlich nicht, das ich für diese Gebühr bin! Aber die Überprüfung an sich finde ich nicht verkehrt.

    Genau diese Gedanken führen dazu, dass es immer mehr Belege, Bescheide, Überprüfungen usw. werden. Wehret den Anfängen! Irgendwann kommt das Schreiben jährlich, dann monatlich, dann....
    Rechtstreue Bürger muss man nicht überprüfen, niemals! Man kann es sicher nicht abwenden, aber dafür sein kann man keineswegs!

    Bernd.

    Gut konstruierte SpoPi in KK treffen mit dem Schlabo nicht auf das Patronenlager! Z.B. die FWB AW93. Man kann aber auch dort, wie oben beschrieben mit leicht offenem Verschluß abschlagen, wobei auch dort der Schlagbolzen in seiner Führung "anschlägt". Sollte die Waffe aushalten können.

    Bernd.

    Denkt an das angegebene Budget bei euren Ratschlägen! Der TE muss auch bedenken, dass die Verwaltungsgebühren für WBK, Voreintrag und Eintrag auch nicht ohne sind und bei einem Ratschlag "...reicht für die nächsten 2 bis 3 Jahre" ja dann inklusive Austrag schon wieder erneut anfallen. Da spare ich liebe noch 'ne Weile und erwerbe das im Einklang mit Zielstellung und finanzieller Möglichkeit für mich bestmögliche Modell.

    Ich selbst schieße eine FWB AW93, mit einer GSP treffe ich auch, die geht aber gefühlsmäßig so gar nicht. Ich weiß, die AW93 ist teuer. Vielleicht findet sich 'ne Oma als Sponsor?

    Bernd.

    Hallo Gemeinde,
    da auch ich auf der Suche nach der für mich optimalen KK-Pistole bin, bedanke ich mich hiermit für die bisherigen Beiträge. Eure Erfahrungswerte sind im wahrsten Sinne des Wortes Werte, auch wenn individuelle Ansprüche zu berücksichtigen sind, die aber in den Beiträgen oft zum Ausdruck kommen.

    Bisher habe ich, wie die meisten von Euch, viele Testberichte und Forenbeiträge gelesen, Vereinskameraden befragt und mit Herstellern gesprochen. Nur die praktische Erprobung ist oft nicht möglich oder mit viel Aufwand verbunden.

    Meine Favoriten sind bisher Walther SSP & SSP-E, FWB AW93, Pardini SP Edition, Tesro TS 22 - eine große Auswahl hat man ja ohnehin nicht.
    Um praktische Erfahrungen zu sammeln war ich zunächst bei Frankonia. Dort konnte ich mangels Schießstand (NRW) nur Griffgestaltung, Balance, Laufachse, Visierung und Abzug testen. Dabei schied die AW93 wg. unbequemen Griff und Fingerstellung zum Züngel aus (90er Hand)....
    ...
    Ich hoffe, dass Euch meine Eindrücke und Überlegungen etwas nützen und würde mich sehr über Beiträge zur AW93 freuen.

    Gruß, HP.

    Da will ich mich mal bequemen und meine subjektiven Eindrücke zur FWB AW93 niederschreiben.
    1. ich bin ein schon älterer Anfänger, 270 von 300 schaffe ich mit der neuen Waffe aber schon nach drei Monaten.
    2. hatte die AW93 vorher nur einmal in der Hand und wollte sie trotz fehlender persönlicher Tests anderer Modelle trotzdem haben, vorher nur GSP-Expert probiert. Leider rund um die Heimat keine großen Testmöglichkeiten - außer bei den Kameraden im Verein
    3. schieße die Waffe mit SK Standard - bisher völlig ohne Störungen. Zuviel Öl auf der Rampe jedoch vermeiden, da sich hierdurch die Hülse im Lager festsaugt und schlecht ausgeworfen wird - ab dem 2. Schuss geht es dann ohne Probleme. Also nicht zuviel putzen. :whistling:
    4. Mit dem L-Griff liegt die Pistole sehr gut in der 90er-Hand, das Züngel ist sehr weit verstellbar, läßt sich aus meiner Sicht super anpassen
    5. Die Dämpfung funktioniert tadellos, die Einstellung der Kimmenbreite ist gut und wichtig.

    Musste 8 Wochen auf Lieferung warten. Ich würde die Pistole jederzeit wieder kaufen.

    Bernd.

    Da ich meine FWB AW93 erst im November neu gekauft habe, wollte ich eigentlich mit meinen "Erfahrungen" zurückhaltend sein, aber von springen und zickig habe ich bislang nichts bemerkt (bisher etwa 250 Schuss). Ich bin top zufrieden und langsam gewöhnen wir uns aneinander richtig gut. Für mich die richtige Waffe. Also probieren!

    Bernd.