Beiträge von Tomislav

    Das dürfte meines Wissens nach ohne Probleme realisierbar sein.

    War, soweit ich weiß, eine der damaligen Werbeaussagen, dass lediglich ein anderer Griff benötigt wird, um einen „Seitenwechsel“ zu vollziehen. Alle anderen Teile (Ladehebel, Backen- und Längenverstellung etc.) müssten sich auf der gegenüberliegenden wieder montieren lassen.

    Danke für den Hinweis. Da die SpO seit ein paar Jahren öffentlich zugänglich auf der DSB Seite und beim Bundesverwaltungsamt zur Verfügung steht, sehe ich das in der Tat vielleicht etwas unkritischer.

    Man möge es mir verzeihen, aber jeder hat Zugriff auf das Dokument und hätte natürlich auch selbst nachsehen können.

    Ich böser Rau-bmordk-opierer.:evil: 8);)

    LUFTGEWEHR SCHIESSEN 2010" vom MEC Verlag

    da steht auf Seite 136:

    Eine Verlängerung der Visierlinie auf die maximal erlaubten 85 cm ist unbedingt empfehlenswert!

    Wenn das tatsächlich so im Buch steht, haben sie die falsche Begrifflichkeit verwendet.

    Die Systemlänge beginnt an der Mündung/Hülsenende und geht zurück bis zum Systemende unabhängig davon, wo und wie die Visierung steht. In der Zeichnung der SpO sieht es jedoch ein wenig so aus, als wenn das Diopterende (ohne Irisblende) gemeint wäre. Tatsächlich geht es bis zum hintersten Teil des Systems ohne Schaft.

    Die Visierlänge wird meines Wissens nach nirgends in der SpO mit einem maximalen Maß angegeben. In der Auflagetabelle zwar in der Überschrift genannt, aber kein Wert dazu genannt, also dementsprechend frei.

    Kannst deine Visierung also auch wieder länger als 850mm einstellen, falls du dich dahingehend eingeschränkt hast.

    Siehe auch Tabelle und Zeichnung aus der 2017er SpO.

    Maximal 850 mm sind erlaubt / nach aktueller Sportordnung

    Davon sprachen sowohl teamchef als auch ich. Bei den 850mm in der DSB SpO geht es aber nach wie vor um die Systemlänge und nicht um die oben erwähnte Visierlänge aus der FWB Anleitung. Die Visierlänge ist nicht reglementiert, sonst dürften so einige Schützen direkt bei der Waffenkontrolle wieder einpacken ohne teilzunehmen.

    Sind denn 950mm Visierlänge erlaubt???? Mir schweben immer noch 850mm vor

    Die Visierlänge ist nicht reglementiert, nicht verwechseln mit der Systemlänge, welche natürlich auf 850mm begrenzt ist. Häufig/meist liegt das Diopter deutlich hinter dem Systemende, gerade bei Aufgelegt-Schützen. Da hab ich schon die abenteuerlichsten Konstruktionen gesehen.

    Der Hinweis mit den 950mm in der Anleitung hat nur was mit dem Strahlensatz zu tun, welcher sich natürlich verschiebt, wenn man die Bezugspunkte (Korntunnel - Diopter) zueinander verändert.

    Daher könnte es auch kommen, dass wenn du als Aufgelegtschütze, eine deutlich längere Visierlinie hast, die Veränderung der Treffpunktlage pro Klick anders ist, als in der Anleitung angegeben. Kann man bestimmt errechnen.

    Ich habe an meiner FWB 800 einen 20 Klick Diopter... (10 Klicks=1mm!)

    Meines Wissens nach haben die FWB 10er Klick Diopter eine Verstellung von 0,4mm pro Klick (dementsprechend etwa 6 Klicks/Ring) und die 20er Klick Diopter eine Verstellung von 0,2mm pro Klick, also fast einen Zehntel Ring. Demnach sollten 12 Klicks ziemlich genau einen Ring ergeben. Die Streuung der Munition selbstverständlich außer Acht gelassen.

    Lasse mich jedoch gerne eines Besseren belehren, da ich selbst ein 800 X mit 20 Klick Diopter verwende.

    Edit: hier ein Auszug aus der FWB 800 Anleitung

    FWB 800 Auszug.pdf

    Gibt es eine plausible Erklärung dagegen?

    Man kann es natürlich „hochwissenschaftlich“ machen :/

    Aber unterm Strich dürfte ein ähnliches, wenn nicht sogar gleiches Ergebnis rauskommen.

    Bei Feuerwaffen mag es vielleicht noch einen Unterschied geben, aber bei unseren Luftpumpen halte ich das für irrelevant.

    Die Skizze ist nach wie vor die gleiche (SpO Teil 1, Seite 11). Lediglich die Tabelle dazu (Seite 10) wurde angepasst, sofern Änderungen vorgenommen wurden. Die Skizze selbst ist schon eine Weile nicht mehr direkt mit den Maßen versehen und dient lediglich der Orientierung.

    Fuer mich sind 100 Euro pro Wettkampf Periode schon ne Stange Geld... Die ich auf 10 Euro reduziert bekomme wenn ich mit billig Kram trainiere.

    Du trainierst eine Saison lang mit Diabolos für 10€? Den Trick musst mir mal verraten.

    Ich hab ja an sich nichts gegen preisbewusstes Handeln, aber ich hab in der Vergangenheit schon mal geschrieben, dass wir Schützen für unser Equipment und sei es nur LG samt Zubehör und Kleidung, problemlos einen vierstelligen Betrag zum Einstieg ausgeben. Und dann im Anschluss am Verbrauchsmaterial (Diabolos) zu sparen halte ich für den falschen Weg, zumal immer die Ungewissheit bleibt: War ich Schuld am Ausreißer oder doch die Murmel?

    Selbstverständlich hängt es auch vom eigenen Trainingsehrgeiz ab, womit man trainiert, aber so pauschale Aussagen sind meiner Meinung nach fehl am Platz. Es muss ja nicht unbedingt die "gehaltene 10,6" Munition sein, aber Streukreise bei denen die Diabolos "nebeneinander" in verschiedenen Himmelsrichtungen liegen sind fürs Training auch nicht wirklich zielführend. Dann kann ich auch gleich Trockentraining ohne scharfen Schuss machen, wenn es nur um den Ablauf und die Technik geht.

    Auch das Argument: Ein Munitionstest lohnt sich erst ab 3xx Ringen finde ich persönlich Quatsch.

    Wie schon häufig empfohlen wurde: am besten mit dem Schützen/in das Sportgerät aussuchen, denn es soll zum Schützen passen und nicht zum Geldbeutel, denn auf die gesamte Nutzungzeit gesehen sind die Preisunterschiede teilweise vernachlässigbar. Aber wenn das Gewehr nicht gefällt/liegt ärgert man sich ununterbrochen.

    Klingt nach mehr als es tatsächlich ist. Wenn ich mich nicht verrechnet habe entspricht ein Teiler etwa 1/100mm. Da ist mehr Glück als Können notwendig. Selbst wenn man theoretisch in die absolute Mitte hält, macht einem die Streuung der Diabolos den Teiler kaputt. Freuen tut man sich dennoch wenn mal ein kleiner Teiler dabei ist. Hat man schließlich nicht alle Tage.

    An sich wirkt es recht interessant was die Smartphone-Anbindung angeht, jedoch finde ich das Verbrauchsmaterial recht teuer. Je nachdem wie viel man trainiert/schießt, legt man noch ein paar Scheine drauf und kauft sich eine Meyton und benötigt quasi kein Verbrauchsmaterial, sofern man seine Gummischeiben nicht perforiert.

    Wäre bei dem Anschaffungspreis zwiegespalten.

    Ich hab auf die Schnelle nur ein Maß von 550mm ab Systembettung gefunden (müsste die Tabelle auf Seite 318 der 2017er SpO gewesen sein). Keine Erwähnung von einer Maximallänge mit Gewicht.

    Eine ähnliche Diskussion gab es hier vor nicht all zu langer Zeit bzgl. einer Kontrolle während eines Wettkampfs.

    Ich glaube man kam zu dem Schluss, dass eine solche Kontrolle, sofern sie nicht unbedingt sicherheitsrelevant ist, nicht zulässig wäre.

    Welche Systemvoraussetzungen hat dein Laptop.

    Da muss ich mal meinen Kollegen fragen, war sein Gerät. Habe es selbst mal mit einem MacBookPro probiert. Hierzu kam Parallels Desktop mit Win7 zum Einsatz.

    Für die Virtualisierungssoftware hab ich in der Tat 8GB RAM eingestellt. Kann es demnächst aber gerne mal mit weniger versuchen.

    Werden die Scatt Daten dann auch im Scatt-Catalog gespeichert oder ist dann nur die nachträgliche Ansicht in Shot Analyzer möglich?

    So detailliert haben wir uns das ganze noch gar nicht angesehen. Da wir auch zeitgleich am Netzwerk gearbeitet haben, konnte ich mein Training nicht komplett beenden und habe die Session daher nicht gespeichert. Werde aber mal darauf achten, ob die Daten in beiden Programmen abgelegt werden.

    Wobei ich es sogar sinnvoller finde eine nachträgliche Ansicht im ShotAnalyzer durchzuführen, weil hier auch die Treffer korrekt aufgezeichnet werden.

    Im Scatt sind diese natürlich nicht mit der Meyton synchronisiert worden.

    Sind die Kurven hier analog zu Scatt einstellbar?

    Ich muss gestehen, ich verstehe die Frage nicht.

    Aber hier mal das Einstellungsmenü in Bildern.

    Hallo TobiC,

    wir haben gerade erst kürzlich das gleiche mit unserer Meyton-Anlage eingerichtet, getestet und waren positiv überrascht.

    Bisher war es quasi unmöglich ein Scatt und eine elektronische Anlage den selben Wert auszuspucken zu lassen. Mit dem ShotAnalyzer klappt das jedoch wunderbar.

    Wir nutzen hierzu ein Scatt Wireless und die besagte Meyton.

    Einrichtung im ShotAnalyzer läuft recht einfach. In unserem Fall musste man sich lediglich mit dem Laptop ins Netzwerk hängen, die entsprechende IP des Standes einmal eingeben und schon konnte es los gehen.

    Nach dem Start von ShotAnalyzer wählt man den Schützen, die Disziplin und den Stand aus und ob mit mit Scatt trainieren möchte. Im Anschluss wird die Scatt Software selbstständig durch die ShotAnalyzer Software gestartet.

    Hier gibt man nun den erforderlichen Kalibrierungsschuss ab und im besten Fall ist alles bereit fürs Training/Wettkampf.

    Ab diesem Zeitpunkt nutzt man eigentlich nur noch den ShotAnalyzer und das Bedienpult der Meyton. ZIelweg wird angezeigt und der Treffer der Anlage wird synchronisiert. Wechselt man am Bedienpult der Meyton von Probe auf Wettkampf, erkennt der ShotAnalyzer dies automatisch und zeichnet die folgenden Schüsse als Wertungsschüsse auf.

    Bisher nutzen wir noch die Testversion von ShotAnalyzer, aber werden un sicherlich in Kürze eine Lizenz kaufen. Die Software hält bisher was sie verspricht, aber alles haben auch wir noch nicht ausgetestet.

    Ob das ganze ähnlich einfach für eine Disag einzurichten ist, kann ich an dieser Stelle leider nicht sagen, aber ich könnte es mir gut vorstellen.

    Angeblich wegen der Messgenauigkeit und dadurch Messfehler

    Präziser als mit einer elektronischen Anlage ist es auf Papier mit Sicherheit nicht möglich.

    Wer immernoch das im Papier hängende Diabolo haben möchte, bitteschön.

    Aber zu behaupten, es sei besser, toller, was auch immer, da bleibt mir nur den Kopf zu schütteln. Diese Methode ist überholt, jedoch ist die Alternative etwas aufwändiger, weil etwas länger gesucht werden muss.

    Kostet den Händler Zeit und somit Geld, deshalb testen viele noch auf Papier. Einen anderen Grund gibt es nicht.

    Wie der Herr der Ringe bereits schrieb: Augenwischerei

    9.7.1 Schäftung
    ....

    4. Stopper, Ausfräsungen usw. sind am unteren Teil des Schaftes bzw. am Auflagekeil nicht gestattet.

    in der SpO sind sicherlich Fräsungen gemeint, welche quer zur Auflage verlaufen, welche das Rutschen nach vorn oder hinten verhindern würden.

    Sollte die Fräsung in Schussrichtung verlaufen, sodass wie du schreibst, die Auflage lediglich rechts und links vom Keil übrig bleibt, sehe ich da keine Probleme. Die meisten Alu-Auflagen werden in diesem Stil verkauft und sind erlaubt.