Beiträge von Califax

    Zitat

    so habe ich eine H&K USP Expert erstanden.

    Den Fehler habe ich vor ca. 20 Jahren auch gemacht ...

    Aber in einem "Kleidchen" (Anschlagschaft) macht sie wieder Spaß. Auf Fallscheiben, wohlgemerkt, nicht auf Papier-Scheiben.

    Für das ernsthafte Schießen haben wir inzwischen eine sehr sportlich in Kleinserie gebaute 1911er.

    Man sagte mir übrigens erst kürzlich, dass die Läufe der CZ keine sonderlich hohe Lebensdauer hätten.

    Aber das muss jeder selber wissen.

    sondern sie einfach einzuhalten.

    Genau. Ich persönlich halte die Schnur zwar nicht für wirklich sinnvoll, aber so sind nun mal die Regeln, und so bringe ich das auch unseren jungen Schützen bei. Gerade gestern ein Schießspiel gespielt, wo die Sportler nach jedem Schuß den Stand verlassen und einen Spielzug (gemäß der geschossenen Ringzahl) an der Tafel dokumentieren mußten (a la "Snakes & Ladders"). Sie haben automatisch ohne extra Hinweis fein säuberlich bei jedem Verlassen des Standes ihre Schnur eingelegt und beim Kommando "Laden" wieder rausgenommen. Da gibt es kein Fummeln!

    Die meisten könnten damit zum Einsatz der persönlichen Verteidigung gar nicht umgehen. Es haben jetzt schon genügend Menschen Messer in der Tasche, die wenigsten von denen würden es aber bei der Verteidigung heranziehen,

    Also Pawlow funktioniert. Messer = Waffe = Selbstverteidigung. So ein Unfug!

    Mit meinem kleinen Taschenmesser (ich hab mal nachgemessen: 8 cm Klingenlänge) mich zu verteidigen ist Humbug.

    Ich brauche das, um Gegenstände zu öffnen, etwas aufzuschneiden, etwas wegzukratzen, Flaschen zu öffnen, Pilze zu sammeln ...

    Und ich lass es mir nicht von irgendeiner grünen Hysterikerin wegen ihrer Wahnvorstellungen wegnehmen!

    Selbstverständlich sollte man annehmen, dass der Gesetzgeber bei Verfassung dieses (Schwachsinns)Paragraphen nicht besonders die Lupischützen im Blick hatte - sondern eher die Nitroschützen, die vielleicht auf die Idee kommen könnten, sich Sonntags morgens beim Nachbarn zu treffen um ein kleines Wettschießen mit dem Schweden und dem 98er in der Scheune abzuhalten.

    Es ist unstrittig (und polizeibekannt), dass in gewissen Gegenden, in denen sich die Polizei nicht alleine reintraut, in den Kellern bestimmter Wohnblocks, deren Besitzer natürlich ganz fest auf der Grundlage der FDGO agieren, Übungsschießen veranstaltet werden. Allerdings nicht mit K98.

    Vielen Dank für diese hilfreiche Antwort!

    Es tut mir leid, dass dir meine - vom Handy gegebene und darum recht kurze - Antwort nicht gefallen hat.

    Faktoren sind, wie schon oben erwähnt, die ballistische Kurve deiner Munition aus deiner Waffe (kennt niemand) und das Offset deines Simalux zur Laufseele (also wieviel höher die optische Achse zur Achse des Laufes beginnt).

    Das läßt sich wirklich nur auf die gewünschte Zielentfernung ausprobieren: Schuß (aufgelegte Waffe) - wo ist er? 10 oder 20 Klicks drehen - wo ist er jetzt? Dann hast du einen Anhaltspunkt, wieviel du weiterdrehen mußt.

    Und alles genau aufschreiben!!! Jeden einzelnen Klick!!! Denn dann kommt jemand, quatscht dich von der Seite an - und schon weißt du nicht mehr, was du eben grad getan hast ...

    Danach weißt du genau, mit wievielen Klicks mit deiner ganz individuellen Waffen/Munitions-Kombination zwischen beiden Entfernungen verstellt werden muss.

    Besser und verständlicher?

    und da hat es tatsächlich mit schöner Regelmäßigkeit mittags beim Wachwechsel Bumm gemacht.

    Ich vergaß zu erwähnen, dass ich in all den vielen Jahren meines inzwischen betagten Schützenlebens und der Teilnahme an sehr, sehr vielen Meisterschaften noch nie ein "Bumm" vor dem Verpacken hören musste.

    Wir bilden unsere Schießstandaufsichten selbst aus und melden sie dann mit einem Formblatt dem Landesverband.

    (Unser Sportwart hat zu dieser Ausbildung die erforderliche Genehmigung des LV.)

    Nach der Meldung an den LV bekommen wir für die frisch geschulten Aufsichten dann das Zertifikat vom LV, das unser Sportwart dann als Ausbilder unterschreibt.

    Ganz easy.

    Naja, das weiche Schnürchen ist nach 3 bis 5 Metern auf den Boden gesegelt - also weniger "Bums" als eine Spielzeug-Softair mit 0,5 Joule.

    Wenn (ordentliche) Fäden vorn und hinten rausgucken - da kann man in der Regel gar nicht den Verschluss schließen.

    Bekommt also die Pistole gar nicht in den Transportkoffer. Wir verwenden dazu übrigens Rasentrimmerschnur. Billig und stabil.

    Warum musste Opa eigentlich die Puffe meterweit nach hinten schleppen, um sie in den Koffer zu tun?

    Ich kenne es so, dass immer DIREKT im Schützenstand mit Mündung in sicherer Richtung nach Kontrolle durch die Aufsicht verpackt wird.

    LP OHNE Schnur drin kommt dann in den Koffer. Die Schnur ist nur zur Anzeige für die Aufsicht: "leer".

    Beim BDS wird nach dem Wettkampfschießen und vor dem Verpacken das Kommando gegeben: "Waffe nach vorn abschlagen" - wenn es da "bumm" macht, ist es für die Allgemeinheit nicht schlimm, nur für den verdatterten Schützen, der natürlich disqualifiziert wird.

    Die kann man z.B. jemandem anderen in die Hand drücken und damit ausdrücken, dass er nicht ganz rund läuft...

    Also nicht wegwerfen, sondern auf eine entsprechende Gelegenheit warten.

    Unser Jugendtraining wird inzwischen von so vielen U12 und U10 besucht, dass wir neue RedDot-Anlagen anschaffen mussten ...

    Von 4x Reddot (+ 1x Meyrosa) auf jetzt 6x RedDot!

    Läuft offensichtlich hauptsächlich über Mundpropaganda. Und sicher auch unsere ständigen Artikel im lokalen Wurstblatt ... äh ... Stadtanzeiger.

    Das IST eine effektive Art der Nachwuchsgewinnung. Aber absolut keine der Gewinnmaximierung.