Beiträge von Califax

    Mag sein. Nicht meine Motivation.

    Überlegen wir doch lieber gemeinsam, wie wir die Basis - den Nachwuchs - gewinnen.
    Wenn es nur mit Zielleuchten geht, dann werde ich nicht zu orthodox sein, das einzusetzen. (Ich habe mit meinem privaten Geld auch solch eine Anlage gekauft, um U12er erstmal zufrieden stellen zu können, bevor sie entweder 12 werden oder eine Ausnahmegenehmigung vorliegt)
    Jede Idee ist willkommen. Hauptsache, wir gewinnen viele neue (Sport-)Schützen, die dem Sport auch treu bleiben.
    Egal, in welcher Ausprägung und egal in welchem Dachverband.

    Sichtungen nach sportphysiologischen und sportpsychologischen Gesichtspunkten ... das ist toll.
    Nur leider IMHO leicht an der Realität vorbei.

    Was wir brauchen, ist
    1. eine große Basis an am Schießen interessiertem Nachwuchs. (Werbung, Werbung, Werbung, Aktionen, Flüsterpropaganda... - und GELD)
    2. Trainer / Übungsleiter, die diesen Nachwuchs fördern, motivieren, bei der Stange halten und zu gewissen Leistungen bringen
    3. DANN erst kann man mit den o.g. Methoden Talente aussieben - oder einfach mit ihrer sportlichen Leistung übers Jahr (z.B. 3x eine gewisse vorgegebene Ringzahl bei bestimmten Wettbewerben erreicht --> Berufung zum entsprechenden Kader).

    Ohne Masse keine Klasse.

    Was gibt ein Schütze denn pro Jahr aus, da spielen 4 oder 5 oder 7 Euro doch wohl keine Rolle...

    Das sehe ich persönlich zwar auch so, aber damit sind wir beide anscheinend nicht unbedingt mehrheitsfähig.
    Bei den Summen, die ich pro Jahr für mein Hobby abdrücke (von der unentgeltlichen gesellschaftlich nützlichen Arbeit abgesehen), sind solche Beträge Peanuts. Aber viele eher wenig schießende Mitglieder ärgert es eben (das kann ich verstehen), wenn sie Sachen finanzieren sollen, an denen eben ihre Herzblut NICHT hängt. Und da könne 50 Cent schon für Ärger sorgen (Ich gehe auch lieber einen Kilometer zu Fuß, als 50 Cent in einen Parkautomaten zu werfen, wenn das möglich ist - schon aus Prinzip).

    @ Murmel:
    Wenn man das Bedürfnis verspürt, ein amtlich beglaubigtes Bedürfnis dokumentieren zu lassen, um eine erlaubnispflichtige Waffe dauerhaft erwerben zu wollen, die auf "Sportschützen-WBK" (also "gelb" geht, wie z.B. der Zimmerstutzen), dann beantragt man als Sportschütze eben eine Gelbe WBK.
    Ggf. unter Angabe der zu erwerben beabsichtigten Waffe bei seinem Landesverband und der zuständigen Waffenbehörde (in dieser Reihenfolge).

    Alles andere ist grober Unfug und WESENTLICH teurer.

    Aber wenn ich mich jetzt nicht ganz böse verhaue, dann geht es ohne Bedürfnis nur noch, wenn auch die Feuerwaffen analog zu Druckluft unter der 7,5 Joule Grenze bleiben.


    Die Gelbe WBK ist das offiziell anerkannte Bedürfnis!

    Auf Gelb geht alles, was man in IRGENDEINER vom BVA genehmigten Sportordnung IRGENDEINES anerkannten Verbandes ODER Landesverbandes ("Liste B") finden kann
    UND
    entweder:
    - Repetierlangwaffe mit gezogenem Lauf (z.B. die meisten Ordonanzgewehre, sonstige Büchsen etc. pp., jedoch keine Selbstlader!),
    - Einzelladerlangwaffe mit beliebigem Lauf (z.B. Bockflinte, Zimmerstutzen, Matchgewehr, Weitschußluftgewehr über 7,5 Joule...),
    - Einzelladerkurzwaffe für Patronenmunition (also keine Tingle oder Ähnliches! - z.B. Freie Pistole) oder
    - mehrschüssiche Kurz- und Langwaffen mit Perkussionszündung (z.B. VL-Revolver)
    ist.

    Ansonsten hast du recht. Bedürfnisfrei (aber mit Eintragung in WBK) sind aber auch inzwischen auch nur noch die geborenen, nicht die umgebauten Feuerwaffen unter 7,5 Joule.

    Ich habe jetzt den Vorzug nicht meßtechnisch ermittelt (meine elektronische Abzugswaage ist gerade auf Urlaub...)
    Habe einfach den Vorzug jeweils 1/2 Umdrehung leichter gemacht und dann mit dem 1kg-Prüfgewicht das Druckpunktgewicht neu programmiert.
    (Ein Schraubstock mit Holzbacken ist für diese Arbeit ausgesprochen hilfreich!!!)
    Ausprobieren lasen und selber probiert, ob es gefühlsmäßig paßt.
    Weitergedreht. Prozedur wie oben beschrieben wiederholt.
    Jetzt ist der Druckpunkt so, daß man ihn wirklich nehmen kann, ohne daß auf dem Weg zur Scheibe der Schuß versehentlich bricht.
    Ich schätze (!!!) so 200 g zu überwinden. Aber nicht mehr.
    Am Ende mit offiziellem Prüfgewicht das sichere Halten des Abzuges kontrolliert.
    Fertig.
    Vor dem Wettkampf sollte man auf jeden Fall nochmals das Prüfgewicht dranhängen und ggf. das Vorzugsgewicht leicht korrigieren.
    Aber ja nicht am Druckpunktgewicht dabei was ändern!
    Spart Streß an der Waffenkontrolle.

    Zitat

    denn den Widerstand muß sie ja dann auch ziehen können.


    Es bleiben so oder so immer 1000+x Gramm.

    Wir haben jetzt - ganz neu - auf 12 Druckluftständen in Höhe und Tiefe variable Auflagen eingebaut.
    Wir hoffen, daß diese Investition auch neue (ältere) Schützen motiviert, (wieder) sportlich tätig zu werden.
    Ich bin sehr gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt.

    Weiterhin sind diese Auflagen natürlich auch im Anfängerbereich eine willkommene Trainingshilfe.

    Nachdem mir ein erfahrener Trainer noch ein paar Tips bezüglich der korrekten Umsetzung des Technikleitbildes gab, habe ich zusammen mit meiner Tochter das Druckpunktgewicht wieder erhöht.
    Was es bringt, werden wir sehen.

    Soooo schwer ist das Zerlegen und Reinigen nicht.
    Klar, es ist keine H&K USP, die man mit verbundenen Augen und ohne Werkzeug de- und wieder montieren kann...
    Aber meine 15-jährige Tochter kriegt das allein hin (unter Aufsicht), wieso solltest du das nicht auch können?
    Einfach an die mitgelieferte bebilderte Anleitung (die im Du-Ton) halten.

    Warum beantragt Benitos Kumpel nicht gleichzeitig eine .22er Pistole UND eine .45ACP?
    Zwei Waffen pro Halbjahr sind die Norm!
    Die Verwaltungskosten sind i.d.R. dann pro Waffe geringer.

    Eine KK-Pistole ist auf jeden Fall eine empfehlenswerte Investition, insbesondere wegen der Munitionspreise.
    Muß ja nicht eine GSP oder andere "reinrassige Sportpistole" sein, es gibt da auch noch andre hübsche Töchter freundlicher Mütter.
    (Bitte aber keine Walther P22 oder ähnlicher Mist!).
    Zur Auswahl der richtigen kleinkalibrigen Schützenbraut hat er ein ganzes Jahr Zeit. Da wird sich doch was Hübsches finden!
    Auch im BDS und BDMP gibt es interessante KK-Pistolen-Wettbewerbe.

    @ Karl:
    Welchen Verband vermißt du bei der Aufzählung DSB, BDS und BDMP?
    Die Historischen? Oder einen anderen?


    das mehr drin betrifft doch in erster Linie die industriell hergestellten Fertigprodukte auf denen die Zutatenangaben schon lange gefordert sind und nicht die Leberkäse Semmel oder der Apfelkuchen bei einer Vereinsveranstaltung.

    Falsch. Es betrifft JEDEN, der Lebensmittel in Umlauf bringt. Jeder, der auch nur einen Kuchen spendet, haftet nun.

    Das ist mal wieder ein wohldurchdachtes Brüsseler Diktat, das dann pflichtschuldigst von den entsprechenden Vasallen in deutsches Recht übernommen wurde.

    Anderes Beispiel:
    Wußtest du übrigens, daß neuerdings, seit dem 28. Juli, auf jedem Arzt-Rezept für rezeptpflichtige Arzneimittel (egal, ob grün oder rot) jetzt auch zusätzlich die E-Mail-Adresse der Arztpraxis stehen muß, da ansonsten die Apotheke die Arznei nicht mehr herausgeben darf? Weiß auch noch niemand, erst recht nicht die Ärzte und anscheinend auch nicht die Apotheker (zum Glück, denn das würde nicht wenige Tote geben!). Denn diese Angabe war bislang absolut unüblich auf Arztstempeln. Auch kenne ich viele gerade ältere Doktoren und Sanitätsräte, die haben einfach keine Email.
    http://www.kvs-sachsen.de/aktuell/aktuel…erordnung-mpav/

    Zitat

    Da wird es wohl in Zukunft derartige Spenden zumindest nicht in bisherigem Umfang geben, schon weil ein Teil der Hausfrauen sich dann aus Angst vor Haftung aus dem Geschäft zurückziehen.


    90% Zustimmung. Nur das Wörtchen "Geschäft" ist fehl am Platz.

    Die Brüsseler Bürokratie treibt es inzwischen fast so bunt wie der Sonnenkönig. Dabei sind gerade dort hauptsächlich solche Politiker am Zug, die aufgrund erwiesener Inkompetenz aus ihren Heimatländern rauskomplimentiert wurden. Das Peter-Prinzip in Reinstform.

    Fakt ist, wenn ich nach längerer Zeit wieder ein wenig mehr Flinte schieße (Fallplatte, Speed oder IPSC), tut mir am Tag darauf auch die Schulter weh. So ein ziehender Schmerz.
    Das kommt durch die ungewohnten Bewegungen des flott ausgeführten In-Anschlag-Bringens der Flinte sowie der Reaktion auf den Rückstoß (Anspannung der Muskulatur) - und kann dadurch gemindert werden, daß man a) mehr genau dieses trainiert und b) vorher passende Aufwärm- und Dehnungsübungen durchführt.

    Natürlich kann es auch zu Hämatomen kommen, insbesondere, wenn die Waffe nicht ordentlich eingezogen wurde. Das ist dann im wahrsten Sinne des Wortes "lernen durch Schmerzen".
    Aber auch die verschwinden von ganz alleine, man kann allerdings auch mit Hepathtromb-Salbe beschleunigen.