Beiträge von ottokar

    Wir haben übers Jahr verteilt zwei öffentliche Preisschießen. Die sind recht gut besucht und alle paar Jahre kommt es zu einem Klebeeffekt. Wir machen das trotzdem. Es ist eine Tradition im Ort.

    Viele zeigen Interesse, das Schießen macht den Leuten auch Spaß, aber der Aufwand hinter einer Mitgliedschaft schreckt dann doch ab. Insbesondere die mittlerweile enormen Kosten eines eigenen KK Gewehrs. Aufbewahrung, WBK usw. Brauche ich euch ja nicht zu erzählen. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Da denken die Leute gründlich nach, bevor sie sich das antun. 99% belassen es dann bei der Teilnahme an den öffentlichen Veranstaltungen.

    Andererseits, nicht jeder, der auf der Kirmes an der Schießbude ein Blümchen schießt, kauft sich auch gleich ein Luftgewehr :)

    @MichaelB

    Nein, so einfach geht das nicht. Du kannst nicht einfach die Solidargemeinschaft einseitig aufkündigen. Wo soll dass enden? Raucher, Alkoholiker, Menschen mit gesundheitsgefährdeten Berufen (hätten ja was anderes lernen können), Motorradfahrer (hätten ja Auto oder Bahn fahren können) usw.

    Alle haben ein Anrecht auf medizinische Hilfe und alle zahlen auch dafür ein.

    Zumal auch nur Tests vor jeder Abgabe in der Kita einigermaßen Sicherheit über den Infektionsstatus geben. Ich halte die Hoffnung auf Abschaffung der Testpflicht bei 100% Impfquote für einen Trugschluss. 2. Gegenargument: ungeimpfte müssen ihre Kinder testen.

    Bei den Ansteckungszahlen die wir derzeit erleben erscheint es dem Virus absolut gleichgültig zu sein, ob geimpft oder nicht. Für eine wirksame Impfpflicht ist der Zug abgefahren. Und wer sich nicht impfen lassen will, der soll dies tun. Andersrum natürlich auch.

    Habe nie verstanden, warum die geimpften - also geschützten - so panische Angst vor den ungeimpften entwickelten. Neuestes Beispiel ist Frau Fester mit ihrer 1. Rede im Bundestag. Andersrum wäre es doch logischer, da ungeimpfte einem höheren Risiko ausgesetzt sein sollen und auch geimpfte das Virus munter übertragen.

    Die Gleichung Impfung=Freiheit zurück scheint so nicht aufzugehen. Erst recht nicht in einer globalisierten Welt. Besser Impfen als gar nichts machen ist aber auch richtig. Schwierig. Ich möchte kein Gesundheitsminister sein. Jede Entscheidung ist angreifbar.

    Wilhelm

    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass die Kuscheltour nix bringt, außer graue Haare. Ich arbeite mit den vernünftigen Mitgliedern zusammen und wir stellen auch allerhand auf die Beine. Um die anderen kümmert sich derweil die Wirtin. Von denen verlange ich nur, dass sie wenigstens nicht stören.

    Würde unser Vorstand auf die Provokationen eingehen, dann hätten sie ja wieder ihre Ganztagsbetreuung. Dafür sind wir nicht qualifiziert. Manchmal muss die ältere Generation einfach loslassen. Oder halt wieder aktiv mitmachen. Ich vermute, dass du gedanklich gerade genau in diesem Zwiespalt steckst.

    Ein Nachsatz noch: Ich habe festgestellt, dass viele Querulanten zwar austeilen, aber nicht einstecken können. Die benehmen sich wie die Axt im Walde sind aber hypersensibel wenn es aus demselben wieder zurückschallt. 3/4 unserer Mitglieder waren regelrecht eingeschüchtert von einer kleinen Gruppe. Zusammen mit einigen anderen könnten wir die Gruppendynamik im Verein dahingehend verändern, dass es okay ist offen auszusprechen dass es sich um A-Löcher handelt. Witze über sie sind erlaubt.

    In der Konsequenz sind sie umgänglicher geworden und viele aus der stillen Mehrheit haben sich aktiver eingebracht. In Summe hat der Verein gewonnen. Der größte Fehler ist, wenn der Vorstand sich zu sehr auf lautstarke Minderheiten fokussiert. Die Mehrheit der Mitglieder muss im Mittelpunkt stehen.

    Besser wäre ins Vereinsleben integrieren, aber manchmal gelingt das eben nicht. Diese Erkenntnis ist vermutlich nicht sehr christlich, aber heilsam für das Miteinander der Restbesatzung.

    Eine auf Krawall gebürstete Schattenregierung zermürbt auf Dauer jeden noch so engagierten Vorstand. Und nicht jeder hat die psychologische Ausbildung, mit charakterlichen Totalausfällen umgehen zu können :)

    Es ist schwierig. Bei uns gab es damals auch eine kleine Gruppe bierseeliger Nörgler und notorischer Querulanten. Über drei Viertel des Vereins waren aber vernünftige Menschen. Ein neuer Vorstand hätte sich auch gefunden, aber die Bedingung war, dass die Aufrührer den Verein verlassen. Haben sie nicht getan und der Rest ist Geschichte.

    Leider sah die Satzung keinen Ausschluss wegen Doofheit und fehlender Manieren vor.

    Letztendlich hilft nur der Ausschluss. Meinethalben wegen Störung des Vereinsfriedens.

    Man möge mir als Laien rechtliche Unschärfen nachsehen, aber meine Erfahrungen damit kann ich mitteilen.

    Bei uns war es vor einigen Jahren soweit. Die Auflösung und Liquidierung des Vereinseigentums und die Übertragung des Standes auf einen anderen Verein. Auch wegen mangelnden Bewerbern für den Vorstand. Es kann halt niemand gegen seinen Willen verpflichtet werden.

    Es lief recht reibungslos. Ein Problem hätte es wohl gegeben, wenn sich für den Weiterbetrieb des Standes kein neuer Verein gefunden hätte. Der Vereinsübergang durch Aus- bzw. Eintritt der Mitglieder wäre recht problemlos nach den jeweiligen Satzungen (Fristen usw.) gelaufen. In letzter Konsequenz wäre wohl der Verein von Rechts wegen aufgelöst worden. Kein Vorstand=kein Verein, ungefähr so wurde es den Mitgliedern in Kurzform erklärt.

    Die Vorbereitungszeit bis zu den Unterschriften dauerte ungefähr 2 Jahre, solange blieb der scheidende Vorstand im Amt und kümmerte sich um die Abwicklung. Die Alternative wäre ein externer Verwalter gewesen.

    Für die Mitglieder ist es durch den Vereinszwang natürlich eine Zwickmühle. Einige gaben den Sport auf.

    Guten Tag,

    nachdem 2022 sich abschickt, das erste "richtige" Wettkampfjahr nach 2019 zu werden: Wie sind eure ersten Wettkämpfe ausgegangen? Konntet ihr euer Niveau im Vergleich zu 2019 halten oder gar verbessern? Seid ihr abgerutscht?

    Bei uns haben die ersten regulären Meisterschaften auf Vereins/Kreisebene bereits stattgefunden. Ich muss leider einen massiven Einbruch sowohl meiner, als auch der Ergebnisse in der Breite feststellen. Mit der LP fehlen z.B. durch die Bank locker 10 Ringe zu den üblichen Ergebnissen.

    Ich hab eine GSP Classic Sport von 1999 mit ganz ähnlichen Anbauteilen ab Werk. Sieht wie ein direkter Vorgänger aus. Sogar die Farbakzente sind gleich. Schön, dass Walter die neue auch mit blauem Griff baut. Ich brauche eine neue blaue Handkantenauflage für meine alte. Hoffentlich passt die Kontur :)

    Schickes Retro-Design.

    ....so unterschiedlich sind die Erwartungshaltungen an das Gerät 8)

    Was du drunter trägst, geht niemanden was an :) Selbst der gute BW Trainingsanzug wäre m.M.n. in Ordnung. Königsschießen werden ja sogar in Uniform abgehalten, so dass eigentlich nur die martialischen Outfits, die nach SEK/BW im Einsatz aussehen als unerwünscht gelten.

    Achso, bevor jemand meckert: der Unterschied zw. Sport und Tradition ist mir durchaus bewusst. :)

    Soweit ich weiß, sind Gesundheitsdaten extrem sensibel und unterliegen sehr strengen Anforderungen des Datenschutzes. Dazu gilt doch ärztliche Schweigepflicht auch für Psychiater und Psychologen oder nicht? Lagert denn im Gesundheitsamt eine Akte von jedem Bürger mit sämtlichen Behandlungsverläufen auf die dann zugegriffen werden könnte?

    Die Ämter müssten ja einen umfassenden Datenbestand mit hochsensiblen Daten ALLER Bürger unseres Landes als Vorratsdatenspeicherung aufbauen, um eine Auskunft geben zu können. Theoretisch könnte ja jeder Bürger jederzeit in einen Verein eintreten und anschließend eine WBK beantragen.

    Fragen über Fragen....