Beiträge von ottokar

    Das Argument gilt aber für alle Verbände. Die allermeisten SLGs treffen sich auch nur zum Schwatzen, zwanglos ein bisschen Schießen usw. Wenn - nur mal angenommen - nur 10% der jeweiligen Verbandsmitglieder wirklich stark leistungssportlich orientiert sind, dann ist die Chance im DSB Verein auf Gleichgesinnte zu treffen immer noch deutlich höher.

    Ohne Breitensport kein Leistungssport, das gilt für alle Sportarten. In den allermeisten Sportvereinen geht nur eine Minderheit der Mitglieder auf Leistung. Den anderen der genügt Sport an sich.

    Besonders krass ist dieses Verhältnis im DFB. :evil:

    Der DSB hat nunmal gemessen an der Anzahl der Teilnehmer und schierer Anzahl der Wettkämpfe über Pokale, Ligen und Meisterschaften den größten Sportbetrieb. Das ist schon richtig. Sowas wie eine offene deutsche Meisterschaft ohne vorherige Qualifizierungswettkämpfe oder Limitzahlen wird eher von den kleineren Verbänden angeboten.

    Was natürlich überhaupt nichts über deren Disziplinen aussagt Was da an Vielfalt angeboten wird ist schon ziemlich beeindruckend und interessant. Von daher ist es gut, dass es die verschiedenen Verbände gibt.

    Sehe ich anders. Spätestens seit der Geschichte mit der Begrenzung der Gelben aus heiterem Himmel scheint zumindest der DSB aufgewacht zu sein und erkannt zu haben, dass die politische Marschrichtung langfristig die eigene Existenz gefährdet. Gleichwohl ist der Dialog mit den Ministerien das Mittel der Wahl und nicht die Konfrontation.

    Weißt du was ich heute gemacht habe, während du dich hier echauffiertest? Ich bin zur Aufsicht auf den Stand gefahren und als nix mehr los war, habe ich mich selbst beaufsichtigt. :) Geh' schießen und akzeptiere Dinge, die du 1. nicht ändern wirst und 2. es nicht wert sind sich darüber aufzuregen.

    Wenn's nur der Standaufsichtslehrgang wäre, der Schützen das Hobby schwer macht... :)

    Vorschlag: Wende dich mit deiner Grundsatzfrage doch bitte die Verbände, die Standaufsichtslehrgänge anbieten. Ob du das für notwendig hältst oder nicht spielt keine Rolle, das Forum wird dir da nicht weiterhelfen können. Falscher Adressatenkreis.

    Die Rechtslage und praktische Handhabe der Standaufsicht wurde dir ja hier schon mehrfach erläutert.

    Du fragtest nach einer Empfehlung: Bauer Oceanus 🙂

    Bei diesen ganz kleinen China-Kompressoren für wenige 100€ weiß ich nicht, wie oft die eine große Flasche befüllen können, bevor sie überhitzen. Es gibt da aber wohl auch welche mit Wasserkühlung. Vom Format her scheinen die aber eher für die Befüllung einzelner Kartuschen gebaut zu sein.

    Ich verstehe auch nicht, was die sexuelle Präferenz über den Menschen aussagen soll. Ist aber wohl heute so. Verstehe das wer will. An einem Bericht über eine Sportlerin interessieren mich eher ihre Wettkämpfe, Training, Werdegang usw. Mit wem sie ausgeht ist doch schnuppe. Die Sympathie kommt vom Charakter :)

    Trotzdem schön, dass der Schießsport ohne Geschmäckle seinen Weg in die öffentlich rechtlichen findet. Gut gemacht, DSB und Jolyn Beer :)

    Ich würde die ganz einfachen Einstiegsmodelle (LP2, AR20 usw.) vermeiden, wenn der Fokus auf Leistung geht. D.h. irgendwo bei LP10, P8x, LP500 (mittlere Version) landen. Gute Ausstattung inkl. Absorber, gute Anpassung an deine Anatomie und Einstellungsmöglichkeiten Kimmenbreite/-tiefe, Zusatzkorne usw. Schlussendlich auch: lässt sich das Gerät fürs Auflageschießen verwenden? Ist ab einem gewissen Alter evtl. wichtig. :)

    Mit den Marktführern macht man da selten etwas falsch, auch was das Zubehörangebot angeht. Die Topmodelle mit E-Abzug usw. sind nicht unbedingt notwendig, schaden aber auch nicht.

    Exoten würde ich auch nicht kaufen. Das ist wie bei Autos. Golf passt immer :)

    Wilhelm stellt eine Hochrechnung an, wieviele potentielle aktive Bläser es in ganz DE gäbe, wäre das Blasrohr ähnlich populär wie in Bayern.

    ...so in etwa wie: wären 13% der 82+x Mio Bundesbürger in Schützenvereinen aktiv, dann würde im Schießsport die Sonne aufgehen. Metaphorisch gesprochen :)

    Er musste doch vorsorgen, um bei der Einführung der Impfpflicht sofort handeln zu können. Weil er überzeugt davon war, hat er aus seiner Sicht absolut rational gehandelt.

    Hätte der BT anders entschieden und die Lager wären leer, dann hätte die Opposition über das unvorbereitete Ministerium geätzt.

    Dann sind ja fast alle Beteiligten, noch mal ohne Gesichtsverlust aus der Nummer rausgekommen und das Thema ist im BT vom Tisch. Die Redebeiträge von Kubi und Kalle fand ich besonders gut, weil sie die unterschiedlichen Positionen so schön kompakt darstellten. Der eine beschwört in blumigsten Worten den Weltuntergang herauf und der andere kontert absolut fantasielos mit der Kraft des Faktischen.

    So machen Debatten Spaß :) Wer am Ende Recht behält, das wird die Zukunft zeigen. Eine Glaskugel haben beide nicht.

    Ist jetzt der Erwerb einer Gelben WBK wirklich so eine große Hürde?

    Mit allem was da noch dranhängt ist die Hürde in den letzten 20 Jahren höher geworden, ja.

    Mein Punkt ist aber, die Mitgliedschaft in den Vereinen muss unmittelbare Vorteile bringen, das ist dann auch attraktiv für die Interessenten. Genau auf dieser Stelle wird's für Freizeitschützen dann aufwändig. I.d.R. ermöglicht die Organisation im DSB Verein überhaupt erst die WBK.

    Wer sich die WBK nicht antun will, warum sollte er eintreten? Wer im Wettkampfmodus der Verbände mitmischen will, der braucht halt die Organisation im Verein, das ist klar. Das alleine ist aber für viele, die nicht leistungsorientiert sind, nicht attraktiv.

    Für 7,5J brauche ich freizeittechnisch keinen Verein. Zumindest keine Mitgliedschaft, die in aller Regel auch Pflichten bereithält. Dass diese Geräte Spaß machen ist unbestritten :)

    Sind bei euch nur noch künftige WBK Besitzer an einer Mitgliedschaft interessiert?

    Nein. Bei Druckluft ist Februar bis Oktober aber wettkampfmäßig tote Hose. Die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten finden dann draußen auf dem KK Stand statt. Sportliche Betätigung an der frischen Luft halt. :)

    Ab und zu kommen Gäste, die auf dem 50m Stand Stahlsilhouetten aufbauen und mit Luftgewehren beschießen. Die würden auch gerne mit 16J Gewehre arbeiten, das bedeutet aber eben auch wieder WBK.

    Dann haben wir auch eine sehr aktive Vorderladerabteilung. Die würdigt den Anfängen des DSB. Das Interesse daran ist auch recht groß, aber eher was für echte Enthusiasten :) Westernrevolver - ihr ahnt es schon - auch wieder WBK+Pulverschein. Dennoch gewannen wir darüber in der Vergangenheit am ehesten neue Mitglieder im älteren Semester.

    Vorderlader und Silhouette/Dosenschießen veranstalten wir neben dem Preisschießen mit KK auf Scheiben am Tag der offenen Tür. Kommt recht gut an und der Schießsport darf auch Freude machen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich der DSB für Erleichterungen bei etwas stärkeren Luftgewehren, Einzellader KK's und mehrschüssigen Vorderladern einsetzen würde. Also Interessenten den Einstieg in den Sport erleichterte. Sowas wie Erwerb und Besitz auf Nachweis einer Verbands-/Vereinsmitgliedschaft. Für viele Hobbyschützen wäre das interessant und Grund genug für einen Vereinsbeitritt. So mein Eindruck aus Gesprächen.

    Ansonsten bleibt als niedrigschweilliges Angebot für Einsteiger nur 7,5J Druckluft. Aber das können sie auch zu Hause oder im Garten schießen, dafür braucht's keine Mitgliedschaft. Der Verein muss im Gegenzug zu Arbeitsstunden auch Vorteile bringen und locken, sonst funktioniert das nicht. Gesetzlich ist das derzeit für Freizeitschützen nur die WBK.

    Eine eigene Waffe ist natürlich keine Voraussetzung für den Beitritt. Dennoch eine zwingende Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Unsere Vereinswaffen entsprechen absolut nicht mehr der Zeit.

    Hinzu kommt, dass für jede Trainingseinheit ein Mitglied mit WBK involviert werden muss, das wiederum die Überlassung der Vereinswaffe organisieren muss usw. usw. Das ist für neue Mitglieder echt aufwändig. Dazu kommen Kosten von 600-1000€ für einen aktuellen Waffenschrank.

    Da winken viele schon dankend ab. Gerade für Freizeitsportler sind die Hürden bereits für Einzellader KK sehr hoch. Das war in den 80er und 90er Jahren noch deutlich entspannter.